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        <dc:creator>Administrator &lt;webmaster@mut23.org&gt;</dc:creator>
        <title>Geschlechtsidentität gibt es nicht</title>
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        <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Es ist Zeit deutlich zu machen, dass ich 
mittlerweile glaube, dass etwas wie eine &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;t&amp;quot; in 
seiner Bedeutung als &amp;quot;gender identity&amp;quot; nicht existiert. Unter &amp;quot;Gender 
Identity&amp;quot; stellt sich die Psycho-Sexologie seit den 60er-Jahren eine 
soziale Geschlechtsidentit&amp;auml;t vor. &amp;quot;Gender&amp;quot; ist dabei das &amp;quot;soziale 
Geschlecht&amp;quot; des Menschen. &amp;quot;Gender Idenity&amp;quot; wurde in einer Zeit erfunden,
in der das abweichende, unnormale Verhalten mancher homosexueller 
Menschen erkl&amp;auml;rt werden sollte und man nicht bereit war, Homosexualit&amp;auml;t 
als nat&amp;uuml;rliche Normvariante anzuerkennen: Anfang der 60er-Jahre. 
Psychologen behaupteten damals &amp;auml;ussere Einfl&amp;uuml;sse (wie eine falsche 
Erziehung durch die Eltern) w&amp;auml;ren f&amp;uuml;r Homosexualit&amp;auml;t verantwortlich. Sie
behaupteten damit auch, dass Homosexualit&amp;auml;t etwas sei, das erst 
entst&amp;uuml;nde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile weiss man es besser und hat, auch auf 
Grund zahlreicher Proteste von gay-Rights-Organisationen in den USA, 
sich von solchen Thesen verabschiedet - zumindest sieht es erst einmal 
danach aus. Bei n&amp;auml;herer Betrachtung haben die Thesen, die auf der 
Annahme einer sogenannten &amp;quot;psychosexuellen Entwicklung&amp;quot; basieren, 
&amp;uuml;berlebt. Diejenigen, die immer noch psycho-pathologisiert werden sind 
die homosexuellen Menschen, die sich nicht heterosexuell genug 
verhielten und transsexuelle Menschen. Transsexuelle Menschen sind 
diejenigen, die noch heute weiterhin von den Ideologien der 60er-Jahren 
betroffen sind. Sie sind es deswegen, da immer noch behauptet wird, 
Sexualit&amp;auml;t sowie Geschlecht h&amp;auml;tte etwas mit einer &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;t&amp;quot;
zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Eine &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;t&amp;quot; bzw. &amp;quot;gender identity&amp;quot; gibt es aber nicht.&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will erkl&amp;auml;ren, warum nicht. Es ist ganz einfach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Coming Out ist eine pers&amp;ouml;nliche Befreiung von &amp;auml;usseren geschlechtlichen Erwartungen und Normen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein
Mensch, der sich sozial wie seine Genitalien verhalten soll - zumindest
wollen das ja stereotype Gesellschaften - erkennt: &amp;quot;da ist etwas 
anders. Ich muss ehrlich zu mir und meiner Umwelt sein&amp;quot;. Er befreit sich
von dem Glauben, dass die Genitalien oder andere K&amp;ouml;rpermerkmale immer 
eine Aussage &amp;uuml;ber Sexualit&amp;auml;t oder Geschlecht eines Menschen treffen. 
Dass m&amp;uuml;ssen sie n&amp;auml;mlich nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Coming Out ist also der 
Prozess der Selbstbewusstwerdung gegen &amp;auml;ussere Widerst&amp;auml;nde. Zu diesen 
Widerst&amp;auml;nden geh&amp;ouml;rt eben das Konzept einer &amp;quot;Gender Identity&amp;quot;. Das muss 
deswegen so sein, da &amp;quot;gender&amp;quot; das soziale Geschlecht bedeutet und 
&amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;t&amp;quot; etwas mit der Umwelt zu tun haben soll. Wenn ein 
homosexueller oder ein transsexueller Mensch ein Coming Out erleben, 
dann hat dies aber mit einem Sich-Annehmen, Sich-AKzeptieren und 
Sich-Selbst-Bewusstwerden gegen soziale Zw&amp;auml;nge zu tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gender 
Identity&amp;quot; bzw. &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;t&amp;quot; ist also ein Begriff, der nach wie
vor dazu genutzt wird, geschlechtliche Normabweichungen zu 
psychopathologisieren. Die Begriffe stammen historisch von 
Psycho-Medizinern und werden heute noch verwendet, wenn es um die 
Verf&amp;uuml;gbarmachung von Geschlecht geht. Eine transsexuelle Frau wird von 
der Psycho-Sexologie als &amp;quot;biologischer Mann&amp;quot; mit &amp;quot;weiblicher 
Geschlechtsidentit&amp;auml;t&amp;quot; bezeichnet, um eine transsexuelle Frau nicht als 
biologische Normvariante, eben als transsexuelle Frau anerkennen zu 
m&amp;uuml;ssen. Begriffe wie &amp;quot;Transgender&amp;quot; und &amp;quot;Transidentit&amp;auml;t&amp;quot; kommen der 
Psychosexologie in ihrer psychopathologisierenden Sicht entgegen, da 
beide auch davon ausgehen, dass ein Mensch sich wie ein anderer f&amp;uuml;hlen 
oder zu einem anderen Menschen werden k&amp;ouml;nne. Betrachtet man die Realit&amp;auml;t
ist beides Unsinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ein Mensch ist, wer er ist. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau
aus diesem Grund sollte jeder Mensch, der sich aktiv f&amp;uuml;r die 
Anerkennung geschlechtlicher Normvarianten einsetzt, die ja in der Natur
existieren, aber in vielen Gesellschaften immer noch staatlich verfolgt
oder als nicht-existent definiert werden (eben auch in Deutschland), 
kritisch mit den Thesen der Psycho-Sexologie auseinandersetzen, die von 
einer &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;t&amp;quot; sprechen. Denn &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;t&amp;quot; ist 
ein Begriff, der geschlechtliche Vielfalt unsichtbar machen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung:
In alten Texten auf dieser Website ist auch von &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;t&amp;quot; 
die Rede. Damit war niemals eine soziale Geschlechtsidentit&amp;auml;t gemeint. 
Mir war zum damaligen Zeitpunkt nicht klar, dass der Begriff mit einem 
Weltbild verbunden ist, das geschlechtliche Vielfalt ablehnt. Ich bitte 
darum, falls ihr &amp;uuml;ber den Begriff stolpert, ihn mit &amp;quot;Wissen &amp;uuml;ber das 
eigene Geschlecht&amp;quot; zu &amp;uuml;bersetzen und immer daran zu denken, dass 
&amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;t&amp;quot; genau DAS nicht heissen soll bzw. nicht heissen 
kann. Der Begriff &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;t&amp;quot; ist das Paradoxon, dessen 
Un-Logik der Hauptgrund f&amp;uuml;r die Pathologisierung geschlechtlicher 
Normvarianten ist. Es ist deswegen ein Paradoxon, da ein Wissen &amp;uuml;ber 
sich selbst etwas anderes ist, als ein Wissen &amp;uuml;ber den geschlechtlichen 
Platz, den eine Gesellschaft f&amp;uuml;r einen selbst zur Verf&amp;uuml;gung stellen 
will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;quot;Gender Identity&amp;quot; kann also NIE das Wissen eines Menschen &amp;uuml;ber sein eigenes Geschlecht bedeuten. &lt;b&gt;Daraus folgt, dass so etwas wie eine &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;t&amp;quot; als solche nicht existieren kann. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
</description>
    </item>
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        <title>Der Deal</title>
        <link>http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=338&amp;Itemid=6</link>
        <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
&amp;quot;Es sind noch viele Fragen ungekl&amp;auml;rt, es ist noch weitere Forschung n&amp;ouml;tig&amp;quot; ist einer der S&amp;auml;tze, die weltweit dazu verwendet werden, Menschen ihr Recht auf ihr eigenes Geschlecht zu verwehren. Man k&amp;ouml;nnte den Satz auch als &amp;quot;Solange noch Fragen offen sind, behandeln wir dich wie bisher&amp;quot; &amp;uuml;bersetzen, denn in der Realit&amp;auml;t bedeutet diese Aussage bei Menschen mit geschlechtlichen Variationen, die nicht in gesellschaftliche Klischeevorstellungen passen, dass weiterhin von Aussen zwangs- und fehlzugeordnet wird - frei nach dem Motto: Solange wir im Dunkeln tappen, hast Du kein Selbstbestimmungsrecht. Den Satz gibt es &amp;uuml;brigens schon l&amp;auml;nger, sp&amp;auml;testens seit dem &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=6&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;John Money&lt;/a&gt;  den Begriff &amp;quot;gender identity&amp;quot; (&amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;t&amp;quot;) erfand. Eine &amp;quot;gender identity&amp;quot; aber gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natalie Shainess war Psychoanalytikerin in New York und schreib 1967 einen Artikel, den sie &amp;quot;The Evolution of Gender Identity&amp;quot; nannte. &amp;quot;Gender Identity&amp;quot; beschreibt sie in diesem Text als Produkt &amp;auml;usserer Einfl&amp;uuml;sse und meint zugleich, dass Transsexualit&amp;auml;t durch falsche Erziehung entst&amp;uuml;nde, ein transsexueller Mensch sei eine ziemlich verwirrte Person, ein psychotischer Mensch, der seine Realit&amp;auml;t mit Phantasien &amp;uuml;ber sich selbst verwechselt. Im weiteren Verlauf des Artikels geht es um die Entwicklung einer &amp;quot;Gender Identity&amp;quot; von homosexuellen Menschen und welchen Einfluss die Kindheit auf Homosexualit&amp;auml;t hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
John Money und Anke Ehrhardt (die bevor sie John Money in Baltimore traf und seine Assistentin wurde, u.a. auch an der Universit&amp;auml;t Hamburg ihr Diplom erhielt) meinten mit dem Begriff &amp;quot;Gender Identity&amp;quot; &amp;quot;sameness, unity, and persistence of one&amp;rsquo;s individuality as male, female, or ambivalent...the private experience of gender role.&amp;quot; (Money J. Ehrhardt A. Man &amp;amp; woman, boy &amp;amp; girl. Baltimore (MD): John Hopkins University Press; 1972.). &amp;quot;Gender Identity&amp;quot; beinhaltete von Anfang an also den Bezug zur Gesellschaft, zu einer geschlechtlichen &amp;quot;Rolle&amp;quot;. &amp;quot;Gender&amp;quot; so sagten sie, sei das Produkt von Lernen und Erfahrung. Ehrhardt war &amp;uuml;brigens Pr&amp;auml;sidentin der &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=59&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;International Academy of Sex Research&lt;/a&gt;, die Volkmar Sigusch und John Money 1973 gr&amp;uuml;ndeten, und deren offizielle Publikationsreihe &amp;quot;Archives of Sexual Behavior&amp;quot; zur Zeit von &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=270&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Kenneth Zucker&lt;/a&gt;  herausgegeben wird (Zucker ist Vorsitzender der DSM-Group der APA, die versucht u.a. Intersexualit&amp;auml;t als &amp;quot;gender identity&amp;quot; disorder anzusehen und auch Transsexualit&amp;auml;t f&amp;uuml;r eine psychische St&amp;ouml;rung h&amp;auml;lt). Anke Ehrhardt wurde von der &amp;quot;National Lesbian and Gay Health Foundation&amp;quot; von Nordamerika 1994 ein Preis verliehen. John Money wurde 2002 von der Deutschen Gesellschaft f&amp;uuml;r Sozialwissenschaftliche Sexualforschung noch vor seinem Tod mit der Magnus-Hirschfeld-Medaille ausgezeichnet. Interessant, wenn man weiss, dass Genitalverst&amp;uuml;mmelungen von intersexuellen Kindern h&amp;auml;ufig noch mit Money und Ehrhard legitimiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist nun auch, dass die Geschichte der sogenannten &amp;quot;gender identity&amp;quot; auch von Anfang an, immer in Zusammenhang mit Intersexualit&amp;auml;t auftaucht. Anke Ehrhardt selbst hatte in ihrer Laufbahn selbst mit intersexuellen Kindern zu tun. In einer Publikation von 1991 unter dem Titel &amp;quot;Interim Report of the DSM-IV Subcommittee on Gender Identity Disorders&amp;quot; finden sich dann u.a. auch Kenneth Zucker wieder, aber auch Heino Meyer-Bahlburg, zu dessen Spezialgebieten sowohl &amp;quot;Intersexualit&amp;auml;t&amp;quot; geh&amp;ouml;rt, als auch &amp;quot;Gender Identity Disordes&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;quot;Gender Identity&amp;quot; liess sich also bislang eine ganze Menge legitimieren. Einerseits half der Begriff zwar homosexuellen Menschen scheinbar, den Makel der psychischen St&amp;ouml;rung abzustreifen (offiziell gilt seit 1973 Homosexualit&amp;auml;t nicht mehr als psychische St&amp;ouml;rung), dennoch gab es seit dieser Zeit eine neue Grundlage daf&amp;uuml;r Menschen ihre geschlechtliche Integrit&amp;auml;t abzusprechen, ob sie nun homosexuell, intersexuell oder transsexuell waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. homosexuelle Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Idee einer &amp;quot;Gender Identity&amp;quot; gilt Homosexualit&amp;auml;t als sexuelle Identit&amp;auml;t, die sich erst entwickelt hat und ihre Ursache in der Kindheit hat. Der Begriff &amp;quot;Gender Identity Disorders in Childhood&amp;quot; bezieht sich vorwiegend auf angebliche &amp;quot;pr&amp;auml;-homosexuelle Kinder&amp;quot; (Begriff aus der Psychoanalyse). &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=314&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Reparative Therapien und Umpolungstherapien an Kindern&lt;/a&gt;  basieren auf dieser Vorstellung, dass die Mehrheit der Kinder mit GID sp&amp;auml;ter homosexuelle Erwachsene w&amp;uuml;rden (siehe: Green 1985, 1987; Zucker and Bradley, 1995). Homosexuelle M&amp;auml;nner seien M&amp;auml;nner, die sich &amp;quot;wie Frauen&amp;quot; benehmen, lesbische Frauen seien Frauen, die sich &amp;quot;wie M&amp;auml;nner&amp;quot; verhielten. Dass ein &amp;quot;wie Frauen&amp;quot; und ein &amp;quot;wie M&amp;auml;nner&amp;quot; lediglich auf Klischeevorstellungen basiert, nur am Rande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. intersexuelle Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verst&amp;uuml;mmelung von Menschen, die mit uneindeutigen Genitalien bzw. &amp;quot;uneindeutigen&amp;quot; geschlechtlichen Merkmalen geboren wurden, legitimierte man nun mit dem gesellschaftlichen Druck, den die Kinder abbekommen w&amp;uuml;rden, w&amp;uuml;rde man sie nicht operieren. Da eine &amp;quot;gender identity&amp;quot; ja Produkt der Erfahrungen in der Kindheit sei, so wird seitdem behauptet, k&amp;ouml;nne diese &amp;quot;gender identity&amp;quot; gest&amp;ouml;rt werden. Argumentiert wird hier u.a. mit H&amp;auml;nseleien durch andere Kinder. W&amp;uuml;rde man nun ein Kind geschlechtlich &amp;quot;vereindeutigen&amp;quot;, so k&amp;ouml;nnen man dem Kind eine normale, ungest&amp;ouml;rte &amp;quot;gender identity&amp;quot; erm&amp;ouml;glichen. Im psychoanalytischen Fachsprech heisst so etwas dann ungest&amp;ouml;rte &amp;quot;psychosexuelle Entwicklung&amp;quot;. Warum Genitalien an gesellschaftliche Vorstellungen angepasst werden m&amp;uuml;ssen wurde also mit einer gesunden &amp;quot;gender identity&amp;quot; des Kindes beantwortet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. transsexuelle Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das biologische Geschlecht mehr als Genitalien, Hormone, usw. bedeutet und auch Abweichungen vorkommen, weiss man schon l&amp;auml;ngst. Seit dem es &amp;quot;gender identity&amp;quot; gibt, kann man aber einem transsexuellen Menschen z.B. die Selbstaussage &amp;quot;ich bin eine Frau&amp;quot; zur psychischen St&amp;ouml;rung, Phanatsie, und Illusion erkl&amp;auml;ren. Man tut so, als g&amp;auml;be es ein eindeutiges biologisches Geschlecht (verschweigt dazu, dass man einige intersexuelle Menschen mit Messer und Schere dazu erst &amp;quot;vereindeutigen&amp;quot; musste) und sagt, dass transsexuelle Menschen von diesem eindeutigen &amp;quot;biologischen Geschlecht&amp;quot; psychisch abweichen. Ihre &amp;quot;Gender Identity&amp;quot; sei eben gest&amp;ouml;rt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimmt man alles zusammen, dann kann mit der Behauptung, transsexuelle Menschen seien &amp;quot;gender identity disordered&amp;quot; wunderbar die Verst&amp;uuml;mmelungen intersexueller Menschen rechtfertigen, schliesslich zeige sich ja, dass es Menschen g&amp;auml;be, die eine krankhafte &amp;quot;psychosexuelle Entwicklung&amp;quot; durchliefen. Die &amp;quot;Vereindeutigung&amp;quot; intersexueller Menschen und die Verheimlichung ihrer Existenz kann gleichzeitig ganz prima daf&amp;uuml;r genutzt werden, ein heteronormatives Geschlechterbild (ein eindimensionales, das eine einzinge Linie zwischen Mann und Frau zieht) aufrecht zu erhalten, dass es so nicht gibt. Dies hilft einer inter- trans- und homophoben Gesellschaft, homosexuelle Menschen als &amp;quot;andersherum&amp;quot; anzusehen, was wiederum die Vorstellung unterstreicht, dass es Menschen g&amp;auml;be, deren psychosexuelle Entwicklung dazu f&amp;uuml;hre, sich &amp;quot;gegengeschlechtlich&amp;quot; zu verhalten, oder sogar &amp;quot;Geschlechtsumwandlungen&amp;quot; anzustreben. Ein Zirkelschluss, bei dem sich mensch fragen kann: wozu das Alles?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gender Identity&amp;quot; ist ein gescheitertes Konzept einer hetereonormativen Welt, die meint, es g&amp;auml;be so etwas wie eine m&amp;auml;nnliche oder weibliche Geschelchtsrollenidentit&amp;auml;t. Ohne klischeehafte Definitionen &amp;uuml;ber &amp;quot;m&amp;auml;nnliche&amp;quot; oder &amp;quot;weibliche&amp;quot; Rollen kann es keine &amp;quot;gender identity&amp;quot; geben - denn wenn es keine eindeutig &amp;quot;m&amp;auml;nnlichen&amp;quot; oder &amp;quot;weiblichen&amp;quot; Geschlechtsrollen gibt, ist eine &amp;quot;gender identity&amp;quot; ziemlicher Unsinn. Oder umgekehrt: das Konzept der &amp;quot;gender identity&amp;quot; muss zwangsl&amp;auml;ugig das Konzept stereotyper Geschlechtsrollen mitschleppen, um sich selbst f&amp;uuml;r seine Existenz rechtfertigen zu k&amp;ouml;nnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig ist das Konzept &amp;quot;gender identity&amp;quot; ein Machtinstrument, um geschlechtliche Zuweisungen vornehmen zu k&amp;ouml;nnen. Gerade in Gesellschaften, in denen starre Geschlechterstereotype gepredigt werden, sind solche geschlechtlichen Zuweisungen h&amp;auml;ufig. Es ist h&amp;ouml;chste Zeit, die Ideen der John-Money-&amp;Auml;ra kritisch zu hinterfragen.&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Es gibt keine Gender Identity</title>
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        <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Immer mehr komme ich zu der &amp;Uuml;berzeugung, dass es etwas wie &amp;quot;Gender Identity&amp;quot; nicht gibt. &amp;quot;Gender Identity&amp;quot; ist ein Wort, das 1966 von John Money am Johns Hopkins Hospital in Balitmore eingef&amp;uuml;rt wurde, um damit &amp;quot;Geschlechtsumwandlungen&amp;quot; erkl&amp;auml;rbar zu machen. Um meinen Gedankengang nachvollziehen zu k&amp;ouml;nnen, braucht es noch eine kurze Beschreibung des Wortes &amp;quot;gender&amp;quot;. Dieses wurde kurz zuvor ebenso von &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=6&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;John Money&lt;/a&gt;  als Unterscheidung zwischen dem biologischen Geschlecht (oder besser: biologisch behaupteten Geschlecht, aber dazu sp&amp;auml;ter mehr) und der sogenannten &amp;quot;Geschlechtsrolle&amp;quot; unterscheiden zu k&amp;ouml;nnen (&amp;quot;gender&amp;quot; bezeichnete vorher lediglich das &amp;quot;grammatische&amp;quot; Geschlecht). F&amp;uuml;r viele Menschen mit Geschlechtsabweichungen begann in dieser Zeit eine Leidensgeschichte, die noch heute andauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gender Identity&amp;quot; (auf deutsch &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;t&amp;quot;) soll also heissen, dass ein Mensch so etwas hat, wie eine an der Geschlechtsrolle orientierten Identit&amp;auml;t.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was diesen Gedanken zu falsch wie fatal f&amp;uuml;r Menschen mit Geschlechtsabweichungen macht ist, dass mit diesem Gedanken eine jahrzehntelange und immer noch andauernde Geschlechterstereotypisierung begann und seitdem in der Natur vorkommende geschlechtliche Variationen diesen Stereotypen untergeordnet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit gibt es eine &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;t&amp;quot; aus folgendem Grund nicht: Es gibt &amp;uuml;berhaupt keine objektiven Kriterien, an denen diese Identifikation festgemacht werden k&amp;ouml;nnte, ausser Geschlechterstereotypen. Damit wird behauptet, dass es feste Merkmale gibt, wie eine &amp;quot;Frau&amp;quot; zu sein hat und was einen &amp;quot;Mann&amp;quot; ausmacht. Diese behaupteten Merkmale existieren in Wirklichkeit aber nicht - und schaut mensch sich in der Realit&amp;auml;t um, wird klar, dass die Abweichungen von diesen Mann/Frau Stereotypen die Regel sind. Die behauptete &amp;quot;gender idenity&amp;quot; kann also unabh&amp;auml;ngig von Geschlechterstereotypen nicht existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun kann aber in Wirklichkeit damit auch keine &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=291&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&amp;quot;gender identity disorder&amp;quot;&lt;/a&gt;  existieren, da eine &amp;quot;gender idenity&amp;quot; lediglich auf etwas nicht in der Realit&amp;auml;t vorkommendem basiert. Trotzdem wird seit dieser Zeit behauptet, dass diese psychische St&amp;ouml;rung existiert und hier eine angeblich &amp;quot;normale&amp;quot; von einer &amp;quot;unnormalen&amp;quot; Geschlechtsrollenidentit&amp;auml;t abgegrenzt. &amp;quot;Normal&amp;quot; wird diese &amp;quot;gender identity&amp;quot; erachtet, wenn sie - vorsicht, jetzt wird es spannend - genauso ausgebildet ist, wie das k&amp;ouml;rperliche Geschlecht bzw. was aus diesem k&amp;ouml;rperlichen Geschlecht erfolgt: n&amp;auml;mlich eine Erziehung (nurture), die diesem k&amp;ouml;rperlichen Geschlecht &amp;quot;normalerweise&amp;quot; folgt. Das sichtbar k&amp;ouml;rperliche Geschlecht wird hier im &amp;uuml;brigen, dieser Ideologie folgend, als &amp;quot;biologisch&amp;quot; behauptet, was in der Realit&amp;auml;t ausblendet, dass geschlechtliche Faktoren wie &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=5&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Chromosomen, Genitalien, Hormone, K&amp;ouml;rperbau, Gehirn,&lt;/a&gt;  etc. alle voneinander abweichen k&amp;ouml;nnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Entwicklung, vom K&amp;ouml;rper &amp;uuml;ber die Erziehung bis hin zur &amp;quot;gender identity&amp;quot; wird in Sexologenkreisen auch in Deutschland noch heute als wahr verkauft, obwohl diese Vorstellung nichts weiter als auf Geschlechterstereotypen basiert - ja sogar basieren muss, um &amp;uuml;berhaupt einen halbwegs logisch erscheinenden Sinn ergeben zu k&amp;ouml;nnen (dass diese Ideologie trotzdem keinen Sinn macht erleben heute ja noch intersexuelle und transsexuelle Menschen t&amp;auml;glich). W&amp;uuml;rde man n&amp;auml;mlich zugeben, dass Geschlechterstereotype nichts mit der Realit&amp;auml;t zu tun haben, dann w&amp;auml;re schnell klar, dass es keine &amp;quot;normale&amp;quot; wie &amp;quot;atypische&amp;quot; &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsentwicklung&amp;quot; geben kann, sondern in jedem Fall immer nur eine individuelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Begriff &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;t&amp;quot; hatte ich fr&amp;uuml;her auch auf dieser Webseite verwendet. Ich bitte zu ber&amp;uuml;cksichtigen, dass ich damit etwas v&amp;ouml;llig anderes gemeint hatte. Ich meinte damit das, wof&amp;uuml;r ich (auch dank Mithife von ein paar lieben Menschen) nun ein besseres Wort gefunden habe: &amp;quot;Geschlechtsbewusstsein&amp;quot;. &amp;quot;Geschlechtsbewusstsein&amp;quot; ist das Wissen um die eigene Geschlechlichkeit. Bitte liebe Menschen, wenn ihr alte Texte von mir lest, dann denkt euch an dieser Stelle einfach, dass ich aus heutiger Sicht das eindeutigere Wort &amp;quot;Geschlechtsbewusstsein&amp;quot; verwenden w&amp;uuml;rde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geschlechtsbewusstsein&amp;quot; kommt ohne Geschlechterstereotypen aus. Es beschreibt, dass ein Mensch weiss, wer oder was er geschlechtlich ist. Oder um es auf Transsexualit&amp;auml;t zu beziehen: &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=314&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Transsexuelle Menschen existieren&lt;/a&gt;  - auch ohne etwas wie eine &amp;quot;gender identity&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
</description>
    </item>
    <item rdf:about="http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=318&amp;Itemid=6">
        <dc:format>text/html</dc:format>
        <dc:date>2010-10-08T13:24:08+00:00</dc:date>
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        <dc:creator>Administrator &lt;webmaster@mut23.org&gt;</dc:creator>
        <title>Realität und Phantasie</title>
        <link>http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=318&amp;Itemid=6</link>
        <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Bei der Betrachtung von Themen, die mit zahlreichen Interpretationen, Thesen und Theorien &amp;uuml;berladen sind, wie das bei Transsexualit&amp;auml;t der Fall ist, lohnt es sicher immer, einen Versuch zu wagen, sich auf das was unstrittig ist zu reduzieren. Das kann helfen, &amp;quot;Realit&amp;auml;t&amp;quot; und &amp;quot;Phantasie&amp;quot; zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab mal ein Lied von DAF, dessen Text ich dem ersten Konzept dieses Artikels voranstellen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ich und ich im wirklichen Leben.&lt;br /&gt;
Ich und ich in der Wirklichkeit.&lt;br /&gt;
Ich und ich in der echten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich und ich.&lt;br /&gt;
Ich fuehle mich so seltsam.&lt;br /&gt;
Die Wirklichkeit kommt. Die Wirklichkeit kommt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
(DAF 1981)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unterschiedliche psychologische Schulen, die sich (wie schon die alten Griechen) gefragt haben: Was ist das eigentlich, ein &amp;quot;Ich&amp;quot;? C.G. Jung, der Begr&amp;uuml;nder der analytischen Psychologie (nicht zu verwechseln mit der Psychoanalyse, die Sigmund Freud einst erfunden hat) unterschied hier zwischen dem &amp;quot;Selbst&amp;quot; und dem Ich&amp;quot;, das &amp;quot;Selbst&amp;quot; als Wesenskern des Menschen und dem &amp;quot;Ich&amp;quot; als Zentrum des Bewusstseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Selbst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Im Zentrum seiner Pers&amp;ouml;nlichkeitspsychologie steht das Selbst und die Individuation, die Entwicklung des Menschen auf ein erweitertes Bewusstsein, eine gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere humanit&amp;auml;re Reife und soziale Verantwortlichkeit hin. Im Individuationsprozess soll der Mensch zu dem werden, der er von seinen Anlagen und Entwicklungsm&amp;ouml;glichkeiten her ist.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
(Quelle: C.G. Jung Institut Stuttgart)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Der zentrale Begriff der menschlichen Psyche ist das Selbst. Dieses Selbst ist die Ganzheit der menschlichen Psyche und umfa&amp;szlig;t bewu&amp;szlig;te und unbewu&amp;szlig;te Pers&amp;ouml;nlichkeitsteile und strebt eine Harmonisierung der Psyche an. Bewu&amp;szlig;t ist lediglich das Ich-Bewu&amp;szlig;tsein und ist somit lediglich ein winziger Teil dessen, was die menschliche Pers&amp;ouml;nlichkeit ausmacht.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
(Quelle: Werner Stangls Arbeitsbl&amp;auml;tter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Selbst&amp;quot; des Menschen sei also der &amp;quot;nat&amp;uuml;rliche&amp;quot; Teil des Menschen, das &amp;quot;Ich&amp;quot; der Teil, der sich in kulturellen und sozialen Kontexten bewegt, quasi die geistige &amp;quot;Kleidung&amp;quot; des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Jungsche Weltanschauung auch nur eine Theorie ist, so erscheint sie mir zumindest als passend genug, um der Wirklichkeit ein St&amp;uuml;ck n&amp;auml;her kommen zu k&amp;ouml;nnen. Nur Geduld, ich werde sp&amp;auml;ter noch darauf kommen, dass auch die Jungsche Weltanschauung nicht n&amp;ouml;tig ist, um Transsexualit&amp;auml;t zu begreifen - ich werde n&amp;auml;mlich jetzt erst einmal versuchen zwei neue Begriffe hinzuzuf&amp;uuml;gen, um diese dann geschickt mit der analytischen Psychologie zu verbinden. Diese Begriffe nennen sich &amp;quot;sex&amp;quot; und &amp;quot;gender&amp;quot; und tauchten hier ja bereits schon &amp;ouml;fters auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sex:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sex&amp;quot; wird das biologische Geschlecht genannt. Das biologische Geschlecht wird zur Zeit noch &amp;uuml;ber das Vorhandensein von entweder Ei oder Spermien definiert. Das &amp;quot;noch&amp;quot; in dem vorangegangenen Satz steht da deswegen, da ich diese Einteilung in seiner Absolutheit nicht als sinnvoll erachte. Alles das in der Wissenschaft &amp;quot;entdeckt&amp;quot; wird, jede Beobachtung die gemacht wird muss sich den Vorwurf gefallen lassen, dass dazu immer auch die Ausnahmen geh&amp;ouml;ren. Im Jahr 2010 lag die Entdeckung der Spermatozoiden &amp;uuml;brigens erst 333 Jahre zur&amp;uuml;ck, die menschliche Ei-Zelle ist erst viel sp&amp;auml;ter entdeckt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist bekannt, dass das so simpel erscheinende &amp;quot;sex&amp;quot; dann etwas komplexer wird, wenn mensch sich nicht nur auf Ei- und Samenzellen beschr&amp;auml;nkt, sondern auch andere Merkmale betrachtet. Gameten, Genitalien, Chromosomen, Hormone, K&amp;ouml;rperproportionen, usw. sind tats&amp;auml;chlich nicht immer &amp;quot;gleichgepolt&amp;quot; und k&amp;ouml;nnen auch in allen Zwischent&amp;ouml;nen auftauchen. Ber&amp;uuml;cksichtigt mensch, dass bereits bewiesen wurde, dass auch &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=15&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;das menschliche Gehirn&lt;/a&gt;  geschlechtliche Unterschiede aufweist, und es zugleich das wichtigste menschliche Organ darstellt, dann w&amp;auml;re der &amp;quot;sex&amp;quot;-Faktor der am wichtigsten ist, eben biologisch gesehen eindeutig das Gehirn des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gehirn w&amp;auml;re also die biologische Seite dessen, was Jung als &amp;quot;das Selbst&amp;quot; bezeichnet hat. Es ist das, was ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gender:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gender&amp;quot; beschreibt in erster Linie die Geschlechtszuschreibung bzw. das &amp;quot;soziale Geschlecht&amp;quot; des Menschen. In den 70er-Jahren entwickelte John Money aus Baltimore die Theorie, dass dieses &amp;quot;soziale Geschlecht&amp;quot; das eigentlich entscheidende Geschlechtskriterium w&amp;auml;re und man einen Menschen nur richtig erziehen m&amp;uuml;sse, um ihm die eine oder andere &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;t&amp;quot; zu erm&amp;ouml;glichen. Unabh&amp;auml;ngig des biologischen &amp;quot;sex&amp;quot; w&amp;auml;re es (so die These) m&amp;ouml;glich, einen Mensch entweder in der einen oder in der anderen Geschlechtsrolle &amp;quot;Mann/Frau&amp;quot; zu erziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begriffe &amp;quot;Mann/Frau&amp;quot; die wir verwenden und als quasi &amp;quot;naturgegeben&amp;quot; betrachten, sind alles andere als dies: Vor ein paar hundert Jahren noch wurde mit &amp;quot;Frau&amp;quot; beispielsweise nicht jede Frau als &amp;quot;Frau&amp;quot; (frouwa) bezeichnet, sondern nur ein vermeintlich weiblicher Mensch gesellschaftlich h&amp;ouml;heren Ranges. Strengenommen kann daher ein Mensch auch nicht als &amp;quot;Frau&amp;quot; geboren werden (auch wenn ich das provokanterweise selbst so oft sage), sondern eine &amp;quot;Frau&amp;quot; wirst du per Zuordnung oder mittels Selbstzuordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Selbst-Zuordnung w&amp;auml;re damit das, was Jung als &amp;quot;das Ich&amp;quot; bezeichnet hat. Es ist die H&amp;uuml;lle, die Performance des eigenen Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist nun Transsexualit&amp;auml;t in Wirklichkeit? Was in der Realit&amp;auml;t?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Wirklichkeit&amp;quot; ist ein Wort, das von &amp;quot;wirken&amp;quot; kommt, also eine Handlung voraussetzt. Frau-Sein kann also eine Wirklichkeit sein, wenn eine &amp;quot;gender&amp;quot;-role wahrgenommen und gelebt wird. &amp;quot;Realit&amp;auml;t&amp;quot;, oder Echtheit ist das, was auch ausserhalb des Denkens und unabh&amp;auml;ngig von W&amp;uuml;nschen und Gef&amp;uuml;hlen existiert. Es existiert etwas, auch wenn wir uns diesem oft nicht bewusst sind. Existieren transsexuelle Menschen in der &amp;quot;Realit&amp;auml;t&amp;quot;, sind sie &amp;quot;echt&amp;quot;?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier m&amp;ouml;chte ich nun den Bereich der Weltanschauungen verlassen und mich auf wesentliches im Zusammenhang mit Transsexualit&amp;auml;t beschr&amp;auml;nken. Folgende Aussagen k&amp;ouml;nnen meiner Ansicht nach getroffen werden (da sie beweisbar sind):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Es gibt Menschen, die von sich sagen, dass sie sich mit der zugewiesenen Geschlechtsrolle (gender) falsch beschrieben sehen.&lt;br /&gt;
2. Es gibt &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=15&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Untersuchungen &amp;uuml;ber Gehirne transsexueller Menschen&lt;/a&gt;, die zeigen, dass diese den Gehirnen der Gruppe der Menschen entsprechen, von der die untersuchten transsexuellen Menschen sagen, dass sie dieser Gruppe eigentlich angeh&amp;ouml;ren.&lt;br /&gt;
3. Es gibt nicht einen biologischen Geschlechtsfaktor, sondern viele. Welcher im Aussen als bestimmend gilt, ist kultur- und zeitabh&amp;auml;ngig - im Innen steht er fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kann gesagt werden, dass transsexuelle Menschen echt sind (der Beweis ist ja l&amp;auml;ngst erbracht worden) und in der Realit&amp;auml;t vorkommen. Ob sie allerdings in der Wirklichkeit existieren d&amp;uuml;rfen, h&amp;auml;ngt von der kulturellen Entwicklung unserer Gesellschaft ab, und nicht unwesentlich oder sogar vorallem vom Selbstbewusstsein transsexueller Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genauso gesagt werden kann ist, dass es zwar Menschen gibt, die unter ihrer zugewiesenen Geschlechtsrolle (gender) leiden, dass es aber niemals Menschen geben kann, die eine &amp;quot;gender incongruence&amp;quot; oder &amp;quot;gender variance&amp;quot; besitzen, da eben eine Abweichung zu einer Erfindung (gender) in Realit&amp;auml;t &amp;uuml;berhaupt keine ist. Und daraus abgeleitet kann es auch keine transgender-Menschen geben, auch wenn ein Mensch sich einer Gruppe zuordnen kann, die sich &amp;quot;transgender&amp;quot; nennt. Oder um es an einem Beispiel aufzuzeigen: Ich kann zwar als ein in Deutschland lebender Mensch sagen, ich bin &amp;quot;deutsch&amp;quot;. Es wird aber kaum m&amp;ouml;glich sein zu sagen, ich bin ein &amp;quot;deutscher Mensch&amp;quot;. Denn deutsche Menschen gibt es (genauso wie transgender-Menschen) in der Realit&amp;auml;t nicht (auch wenn das in dunklen Zeiten des vorherigen Jahrhunderts mal ein paar in Deutschland lebende Menschen anders propagiert hatten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demgegen&amp;uuml;ber existiert aber das Ph&amp;auml;nomen der geschlechtlichen biologischen Abweichungen. Will ich den Zustand eines Menschen beschreiben, dessen Gehirn z.B. eher &amp;quot;weiblich&amp;quot; ausgepr&amp;auml;gt ist, der restliche K&amp;ouml;rper aber davon abweicht, dann kann ich ihn transsexuell nennen. Beziehe ich mich auf diese in der Natur vorkommende Geschlechtsvariante kann ich sagen: Es ist ein transsexueller Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Emanzipationsschritt eines transsexuellen Menschen, sich die richtige Bezeichnung zu geben und damit selbst die richtige Zuschreibung einzufordern, l&amp;auml;sst sich &amp;uuml;brigens transgender nennen, da ja z.B. die Wort&amp;auml;nderung von &amp;quot;Frau&amp;quot; zu &amp;quot;Mann&amp;quot; bzw. einer Fremd- zu einer Selbstzuweisung eine &amp;Auml;nderung des gender-Markers bedeutet. Durch diesen kleinen &amp;quot;Reprint&amp;quot; (der dann z.B. bei einer transsexuellen Frau auch die Aussage &amp;quot;Ich bin eine Frau&amp;quot; zu einer richtigen macht) wird das Leben eines transsexuellen Menschen schl&amp;uuml;ssig. Derjenige, der &amp;quot;Transsexuell&amp;quot; und &amp;quot;Transgender&amp;quot; nur als Etikett f&amp;uuml;r unterschiedliche Menschengruppen verwendet, macht also einen grossen Fehler, da beide Worte vielmehr unterschiedliche &amp;quot;Seiten der Medaille&amp;quot; dessen beschreiben, mit der wir als kulturell geformte aber auch biologisch existente Lebewesen tagt&amp;auml;glich umgehen m&amp;uuml;ssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich hat also etwas, das sich beispielsweise &amp;quot;trans-pride&amp;quot; nennen will, prim&amp;auml;r nichts damit zu tun, dass ein Mensch ein Recht auf k&amp;ouml;rperliche Modifikationen hat (als Recht gibt es dies ja), sondern hat vielmehr lediglich damit zu tun, sich selbst die richtige Zuweisung zu geben und daf&amp;uuml;r auch von anderen anerkannt und respektiert zu werden. Diese selbstbewusste Aussage &amp;uuml;ber das eigene, existente transsexuelle Selbst ist der Schl&amp;uuml;ssel f&amp;uuml;r &amp;quot;alles, was danach kommt&amp;quot;; je deutliche die Aussage ist, desto deutlicher die Auswirkung, wie dieses Selbst erkannt und anerkannt wird. Genauso aber beschr&amp;auml;nkt eine starke Selbstaussage den Moment, der sich &amp;quot;transgender&amp;quot; nennt auf den kurzen Zeitraum der Phase des Outings, des &amp;quot;Reprintings&amp;quot; woraus sich wiederrum schlussfolgern l&amp;auml;sst, dass Kulturen, und Zeiten in denen die Anerkennung transsexueller Menschen gr&amp;ouml;sser ist, als in anderen, diese &amp;quot;transgender&amp;quot;-Phase auch k&amp;uuml;rzer sein wird, als in den anderen (diese Phase geht im Idealfall gegen Null) - die gesellschaftliche Akzeptanz einer existenten geschlechtlichen Vielfalt zeigt sich n&amp;auml;mlich im Selbstverst&amp;auml;ndnis, wie mit dieser Vielfalt umgegangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
</description>
    </item>
    <item rdf:about="http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=314&amp;Itemid=6">
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        <dc:date>2010-09-09T20:35:36+00:00</dc:date>
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        <dc:creator>Administrator &lt;webmaster@mut23.org&gt;</dc:creator>
        <title>Die Vereinnahmung transsexueller Menschen</title>
        <link>http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=314&amp;Itemid=6</link>
        <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Lange Zeit war mir nicht klar, an was das liegt, dass transsexuelle Menschen ausgerechnet unter Weltvorstellungen einer Sexologie zu leiden haben, die zu grossen Teilen selbst von einer geschlechtlichen Minderheit angef&amp;uuml;hrt wird: Den Homosexuellen. Mittlerweile sehe ich ein wenig klarer, warum das so ist. Es liegt wohl mit an der historischen Verleugnung eines sogenannten &amp;quot;gegengeschlechtlichen Verhaltens&amp;quot;, dem Kompriss, den viele Schwule und Lesben einst eingegangen waren, um zu gesellschaftlicher Anerkennung zu kommen.&amp;nbsp; Sylvia Rivera, die selbst als 17-j&amp;auml;hrige in New York den Stonewall Riot aktiv miterlebt hatte sagte dazu:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Community hatte nicht vor, uns zu helfen. Sie war peinlich von den Tunten ber&amp;uuml;hrt, weil die Heterogesellschaft der Ansicht ist: &amp;#39;Ein Schwuler kleidet sich im Fummel oder ist weibisch.&amp;#39; Aber du mu&amp;szlig;t sein, wer du bist. Als hetero durchgehen, ist, wie wenn eine hellh&amp;auml;utige schwarze Frau oder ein Mann als wei&amp;szlig; durchgeht. Ich m&amp;ouml;chte nicht als jemand anders durchgehen. Ich h&amp;auml;tte das nicht geschafft, nicht in diesem Leben. [...] In Wirklichkeit waren es nicht einmal die M&amp;auml;nner, die die Drag Queens an den Rand dr&amp;uuml;ckten. Es waren die schwulen Frauen von dieser radikalen Gruppe [Lesbian Feminist Liberation]. Eine von ihnen war Jean O&amp;#39;Leary.&amp;quot;&lt;/i&gt; (Quelle: gigi-x-berg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gender-Atypical Behaviour nannten die Sexologen-P&amp;auml;pste der 70er einst irgendwann einmal selbst , wenn ein Mensch sich nicht den herrschenden Geschlechterrollen anpassen will - das Problem dabei ist, dass sie damit transsexuelle Menschen in die Schublade steckten, in die sie selbst nicht gesteckt werden wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Heinrich Ulrichs, der 1825 in Ostfriesland geboren wurde, war laut Literatur einer der Vork&amp;auml;mpfer der Homosexuellenbewegung und brachte den Begriff &amp;quot;Urninge&amp;quot; ins Spiel, um damit ein &amp;quot;drittes Geschlecht&amp;quot; zu beschreiben. 1899 erschien im sogenannten &amp;quot;Jahrbuch f&amp;uuml;r sexuelle Zwischenstufen&amp;quot;, das vom wissenschaftlich-humanit&amp;auml;ren Comitee herausgegeben wurde, nach seinem Tod ein Briefwechsel zwischen Ulrichs und einer seiner Schwestern. So schreibt er am 28. November 1862 &amp;uuml;ber den &amp;quot;Urning&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Ihm ist vielmehr ausserdem auch noch ein sogen. weiblicher Habitus eigen, von Kindesbeinen an, der sich dokumentiert in Hang zu m&amp;auml;dchenhaften Besch&amp;auml;ftigungen, in Scheu vor den Besch&amp;auml;ftigungen, Spielen, Raufereien, Schneeball- werfen der Knaben, in Manieren, in Gesten, in einer gewissen Weichheit des Charakters&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Weiber in m&amp;auml;nnlich gestalteten K&amp;ouml;rpern.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
(Vergleiche auch: Ausf&amp;uuml;hrungen &amp;quot;gender identity disorder in childhood&amp;quot; im &lt;a href=&quot;http://mut23.de/texte/dsm-iv-GID%20%281994%29.pdf&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;DSM IV&lt;/a&gt;  bzw. in den Drafts zum &lt;a href=&quot;http://mut23.de/texte/DSM5Draft_Children.pdf&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;DSM V&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magnus Hirschfeld, der nach der Jahrhundertwende in Berlin ein sexualwissenschaftliches Institut errichtete und auch homosexuell war, war stark inspiriert von den Ideen Ulrichs, wenngleich er anfing zwischen Menschen zu unterscheiden, die, &amp;quot;gleich aus welchen Gr&amp;uuml;nden, freiwillig Kleidung tragen, die &amp;uuml;blicherweise von dem Geschlecht, dem sie k&amp;ouml;rperlich zugeordnet sind, nicht getragen werden&amp;quot;, die er Transvestiten nannte (heutige Entsprechung laut wikipedia: Transgender) und Transsexuellen. &amp;quot;Seelischen Transsexualismus&amp;quot; verstand er als Entgegengeschlechtlichkeit und verwendete diesen Begriff 1923 erstmals f&amp;uuml;r Menschen, die angaben, sie seien mit den falschen k&amp;ouml;rperlichen Geschlechtsmerkmalen geboren worden, in seinem Aufsatz &amp;quot;die intersexuelle Konstitution&amp;quot; (Jahrbuch f&amp;uuml;r sexuelle Zwischenstufen 23).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;schwule Jugendmagazin dbna&amp;quot; schreibt auf seiner Website &amp;uuml;ber die homosexuelle Bewegung der 20er-Jahre in Deutschland, dass zwar in Bars und Lokalen in Berlin damals Auftritte von &amp;quot;Transvestiten&amp;quot; zu dem damaligen Berlin wie heute die &amp;quot;gute Flasche Wein zu Alfred Biolek&amp;quot; geh&amp;ouml;rten, aber dennoch oft ge&amp;auml;chtet wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;schliesslich wollte man sich als &amp;laquo;normal&amp;raquo; pr&amp;auml;sentieren und auf gar keinen Fall &amp;laquo;weibisch&amp;raquo; wirken.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 ver&amp;ouml;ffentlichte der Schriftsteller Konrad Haemmerling (bekannt unter anderem als &amp;quot;Curt Moreck&amp;quot;) einen &amp;quot;F&amp;uuml;hrer durch das lasterhafte Berlin&amp;quot; und erw&amp;auml;hnte in diesem Buch folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Eine der entz&amp;uuml;ckendsten und elegantesten Frauen, die im ganzen Saale anwesend sind, ist oft der zierliche Bob, und es gibt M&amp;auml;nner genug, die in der Tiefe ihres Herzens bedauern, da&amp;szlig; er kein M&amp;auml;dchen ist, da&amp;szlig; die Natur sie durch einen Irrtum um eine delizi&amp;ouml;se Geliebte betrogen hat.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W&amp;auml;hrend der Nazizeit landeten viele Homosexuelle ebenso in den KZs wie auch transsexuelle Menschen. Die Nationalsozialisten unterschieden nicht zwischen den verschiedenen Gruppen, sondern transsexuelle Menschen wurden der Gruppe der &amp;quot;Transvestiten&amp;quot; zugerechnet (und alles in einen Topf geworfen). 1938 gab es die Empfehlung des Institutes f&amp;uuml;r forensische Medizin (Quelle tdor), dass das &amp;quot;Ph&amp;auml;nomen des Transvestismus&amp;quot; aus &amp;quot;dem &amp;ouml;ffentlichen Leben getilgt&amp;quot; werden m&amp;uuml;sse und dazu &amp;quot;drakonische Massnahmen der Regierung&amp;quot; angebracht w&amp;auml;ren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Historiker Olaf Mu&amp;szlig;mann zitiert in einem Gedenkst&amp;auml;ttenrundbrief (81 S. 37-41) aus einem Vortrag von J&amp;uuml;rgen M&amp;uuml;ller:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;In der Regel seien exponierte, in der &amp;Ouml;ffentlichkeit wahrnehmbare oder mehrfach verurteilte Homosexuelle in die KZ eingewiesen worden. Unauff&amp;auml;llig lebende Homosexuelle waren in nur geringem Ma&amp;szlig;e von Einweisungen betroffen.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ber&amp;uuml;chtigten Paragraph 175, der Homosexualit&amp;auml;t unter Strafe stellte und in der Zeit des Nationalsozialismus noch versch&amp;auml;rft worden war, existierte auch nach dem offiziellen Ende der braunen Jahre weiter, in etwas &amp;quot;abgemildeterer&amp;quot; Form bis 1994. Einer dieser Entsch&amp;auml;rfungen fand im Jahre 1969 statt. Dazu schrieb das Nachrichtenmagazin der Spiegel damals:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Nach wie vor beharren fast alle Mediziner, Psychiater und Psychologen, die einer der psychoanalytischen Schulen nahestehen, auf dem Standpunkt, Homosexualit&amp;auml;t sei prim&amp;auml;r eine w&amp;auml;hrend der fr&amp;uuml;hkindlichen Phase erworbene Eigenschaft - entweder eine Entwicklungshemmung oder etwa durch eine besondere elterliche Konstellation &amp;#39;&amp;quot;b&amp;ouml;se, kalte Mutter - guter, weicher Vater&amp;#39;) hervorgerufen. Freilich gestehen auch die Tiefenpsychologen ein, da&amp;szlig; angeborene Veranlagung dabei im Spiel sein k&amp;ouml;nne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demgegen&amp;uuml;ber versteht eine andere, die sogenannte biogenetische Schule homosexuelle Veranlagung weitgehend als ein angeborenes Merkmal. Umweltfaktoren sind danach nur ausl&amp;ouml;sendes Moment der Triebentwicklung. F&amp;uuml;r diese Annahme lassen sich in der Tat eindrucksvolle Forschungsergebnisse beibringen. Eine Untersuchung an 44 eineiigen Zwillingen (von denen viele getrennt aufwuchsen) ergab, da&amp;szlig; alle Zwillingspaare in genau gleichem Ma&amp;szlig;e homosexuelle oder heterosexuelle Neigungen zeigten (31 waren homo-, 13 bisexuell veranlagt).&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
(Vergleiche dazu auch: &lt;a href=&quot;http://mut23.de/texte/Becker_SexuelleIdentitaeten_2009.pdf&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Aufsatz von Sophinette Becker in &amp;quot;Sexuelle Identit&amp;auml;ten&amp;quot;, Thieme Verlag 2009&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren der sogenannten &amp;quot;sexuellen Revolution&amp;quot; schafften es homosexuelle Menschen langsam, nicht mehr gesellschaftliche Aussenseiter zu sein, sondern wurden nach und nach in der b&amp;uuml;rgerlichen Mitte aufgenommen. Dass dazu manch Kompromiss n&amp;ouml;tig war, sollte sich sp&amp;auml;ter zeigen. Einer davon findet sich in eben dem Spiegel-Artikel (Ausgabe 20) aus dem Jahr 1969:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Im Bewu&amp;szlig;tsein der &amp;Ouml;ffentlichkeit am ehesten gegenw&amp;auml;rtig ist die Gruppe der betriebsamen Homosexuellen, deren betont auff&amp;auml;lliges Verhalten oft von exhibitionistischen Neigungen mitbestimmt ist, oft aber auch, wie der Berliner Sexualforscher Hubert Bacia formuliert, eher &amp;#39;als Karikatur&amp;#39; zu werten ist, die &amp;#39;den Protest gegen die angenommene Rolle ausdr&amp;uuml;ckt&amp;#39;.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feminines Verhalten homosexueller M&amp;auml;nner wurde auch damals ebenso wie in den 20ern in Clubs und Bars geduldet, doch in der &amp;Ouml;ffentlichkeit gemieden. Im Gegensatz zu homosexuellen M&amp;auml;nnern, die sich ab und an dem &amp;quot;Drag&amp;quot; hingeben, sah es in den 70ern pl&amp;ouml;tzlich schlecht f&amp;uuml;r transsexuelle Menschen aus. In der Nazizeit waren diese ja der Gruppe homosexueller Menschen zugerechnet, und man sollte meinen, dass die wilden 70er hier auch eine positive gesellschaftliche Ver&amp;auml;nderung f&amp;uuml;r transsexuelle Menschen geben sollte. Doch schon folgte das n&amp;auml;chste Denkste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund grosser Proteste damaliger Schwulen- und Lesbenorganisationen, wurde 1973 &amp;quot;Homosexualit&amp;auml;t&amp;quot; aus dem DSM, dem internationalen Buch der psychischen St&amp;ouml;rungen gestrichen - oder, um ganz genau zu sein: Angepasste Homosexualit&amp;auml;t, denn kurz darauf wurde n&amp;auml;mlich der Begriff &amp;quot;gender identity disorder&amp;quot; in den DSM eingef&amp;uuml;hrt. Geschlechtsrollen-untypisches Verhalten psychopathologisiert, Transvestiten und Transsexuelle von der Emanzipationsbewegung schwuler und lesbischer Menschen ausgeschlossen. Sylvia Rivera, trans-Aktivistin aus New York, die selbst den Stone-Wall-Riot (also den Aufstand gegen Polizeigewalt , an den heute noch auch die zahlreichen CSDs in vielen St&amp;auml;dten Deutschlands erinnern) aktiv miterlebt hatte und selbst damalige Schwulenorganisationen mitgegr&amp;uuml;ndet hatte, bezeichnete dies sp&amp;auml;ter als den &amp;quot;Verrat&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland war in dieser Zeit der homosexuelle Psychoanalytiker Volkmar Sigusch, der bis ins Jahr 2006 hinein das Frankf&amp;uuml;rter Institut f&amp;uuml;r Sexualwissenschaft leitete, unterdessen stark involviert darin, die Politik von einem &amp;quot;Transsexuellengesetz&amp;quot; zu &amp;uuml;berzeugen, das dann tats&amp;auml;chlich 1980 in Deutschland verabschiedet wurde, im selben Jahr in dem dann &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rungen&amp;quot; im DSM auftauchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinngem&amp;auml;ss galt seit dieser Zeit in Deutschland folgendes Recht: (siehe &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=7&amp;amp;Itemid=17&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;TSG&lt;/a&gt;  und &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=9&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;SoC&lt;/a&gt;) Wenn du als Frau leben willst, dann musst Du dich kastrieren lassen (Sigusch spricht von &amp;quot;Geschlechtsumwandlungen&amp;quot;) und auch richtig konsequent die weibliche Frauenrolle erf&amp;uuml;llen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Diagnostisch von entscheidender Bedeutung sind jedoch nicht irgendwelche Leitsymptome, sondern einerseits der so genannte Alltagstest der Betroffenen, also das Leben in der intendierten Geschlechtsrolle &amp;uuml;ber eine l&amp;auml;ngere Zeit, und andererseits die emotionale Gewissheit des Therapeuten, die sich unwillk&amp;uuml;rlich im &amp;Uuml;bertragungs- und Gegen&amp;uuml;bertragungsgeschehen einstellt: &amp;#39;Das ist eine Frau&amp;#39; bzw. &amp;#39;Das ist ein Mann&amp;#39;. &amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
(Sigusch in: Sexuelle St&amp;ouml;rungen und ihre Behandlung, Thieme Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es sich bei transsexuellen Frauen um Frauen und bei transsexuellen M&amp;auml;nnern um M&amp;auml;nner handelt, das wird in der Tat bis heute nicht anerkannt. Selbst im Jahr 2010 gelten beispielsweise transsexuelle Frauen immer noch als &amp;quot;(biologische) M&amp;auml;nner, die in der Frauenrolle leben wollen&amp;quot; und werden keinesfalls als in der Natur vorkommenden geschlechtliche Variante betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich wollte ich ja ausf&amp;uuml;hren, was ich f&amp;uuml;r den Grund daf&amp;uuml;r halte, warum die Existenz transsexueller Frauen und M&amp;auml;nner bis heute geleugnet wird: Es scheint mir u.a. die Angst homosexueller M&amp;auml;nner vor der eigenen femininen Seite zu sein, die ja quasi seit je her in die Clubs und Bars verbannt wurde. Und wenn ein Mann feminin sein will, dann soll er sich doch bitte &amp;quot;umoperieren&amp;quot; lassen und &amp;quot;als Frau&amp;quot; leben. Auch feministische Lesben - also das, was Sylvia Rivera in den 70ern beobachtet hatte - haben selbst heute noch oft Probleme eine transsexuelle Frau als Frau anzuerkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transsexuelle Menschen kommen in diesem Spiel per se &amp;uuml;berhaupt nicht vor, da beispielsweise transsexuelle Frauen f&amp;uuml;r die heutige Sexologie ja als &amp;quot;M&amp;auml;nner mit dem Wunsch nach Geschlechtsumwandlung&amp;quot; gelten. Zwar glauben viele transsexuelle Menschen, dass es um sie ginge, wenn ihnen ein Sexologe Hormone verschreibt oder genitale Operationen erm&amp;ouml;glicht - in Wirklichkeit ist das, &amp;uuml;ber was sich transsexuelle Menschen freuen meist nichts weiter als ein Abfallprodukt eines auf sich selbst bezogenen psychischen Prozesses homosexueller Menschen, die immer noch darunter Leiden in einer homophoben Welt zu leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau aus diesem Grunde ist es meiner Ansicht nach n&amp;ouml;tig, sich als transsexueller Mensch zu emanzipieren. Denn wenn es m&amp;ouml;glich ist, dass transsexuelle Menschen als sie selbst wahrgenommen werden und auch rechtlich als sie selbst akzeptiert werden, dann ist es auch m&amp;ouml;glich, homosexuellen Menschen dabei zu helfen, gesellschaftlich nicht nur in der H&amp;uuml;lle &amp;quot;hetereosexueller Verhaltensweisen&amp;quot; anerkannt zu sein, sondern eben vollst&amp;auml;ndig und in der vollen Bandbreite. Nichts desto trotz ist es daf&amp;uuml;r aber umso wichtiger, daf&amp;uuml;r zu k&amp;auml;mpfen, dass endlich anerkannt wird, dass transsexuelle Menschen &amp;uuml;berhaupt existieren. Und dazu ist es n&amp;ouml;tig, dass in erster Linie transsexuelle Menschen f&amp;uuml;r ihre Rechte eintreten und sich nicht l&amp;auml;nger von homosexuellen Menschen als &amp;quot;M&amp;auml;nner in Frauenkleidern&amp;quot; oder &amp;quot;Frauen, die in der M&amp;auml;nnerrolle leben wollen&amp;quot; bezeichnen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es liegt an uns selbst, die Zeit der Vereinnahmungen und der Fremdzuordnungen zu beenden.&lt;br /&gt;
Vielfalt zu akzpetieren, heisst Vielfalt zu anzuerkennen.&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Das Geschlechts-Verbrechen der Psychoanalytiker</title>
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        <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Mein Eindruck ist, dass es ziemlich viele transMenschen gibt, die selbst mit der Kritik an bestehenden Geschlechterideologien nicht klar kommen, da sie annehmen, man k&amp;ouml;nne zwar einerseits daf&amp;uuml;r sein, die Zweigeschlechtlichkeit zu hinterfragen, andererseits aber trotzdem noch an einem eindimensionalen, zweipoligen biologischem Ent-Oder-Weder-Geschlechterverst&amp;auml;ndnis festhalten, das eigentlich in der Natur so gar nicht vorkommt. Die Paradoxie im Denken findet sich immer dann, wenn ein angebliches &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=238&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;biologisches Geschlecht&lt;/a&gt; eines Menschen postuliert wird (Grundlage der Argumentation) von dem dann ein transMensch angeblich in seinem Gef&amp;uuml;hl abweiche. Beispielsatz: &amp;quot;Ein biologischer Mann, der wie eine Frau f&amp;uuml;hlt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich setzte mich nun nicht daf&amp;uuml;r ein, den ultimativen Beweis daf&amp;uuml;r zu finden, dass transsexuelle Frauen Frauen sind, sondern argumentiere daf&amp;uuml;r, dass Menschen in ihrem Selbst anerkannt werden, egal wie dieses Selbst dann aussieht. Bewiesen werden muss Geschlecht nun nicht, sondern es gen&amp;uuml;gt einen Menschen in seinem Selbst zu respektieren, und seiner Selbstaussage &amp;uuml;ber sein Geschlecht als wahr anzuerkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin, was Psychotheorien angeht, eher geneigt dem Herrn C.G. Jung, dem Begr&amp;uuml;nder der Analytischen Psychologie, der einst mit seinem psychoanalytischen Ziehvater Sigmund Freud gebrochen hatte, zu folgen, der das Selbst quasi als den Kern des Menschen ansieht, eben als das, was einen Menschen einzigartig macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Das Selbst ist immer da, es ist jenes zentrale, archetypische Strukturelement der Psyche, das als Anordner und Lenker der seelischen Ereignisse von allem Anfang an in uns wirkt. Sein a priori vorhandener Zielcharakter und der Drang, dieses Ziel zu verwirklichen, bestehen auch ohne Teilnahme des Bewu&amp;szlig;tseins&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;(Jacobi 1971, S. 63).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Selbst muss, damit C.G. Jungs Vorstellungen Sinn machen, ein Kern-Geschlecht besitzen. Nun geh&amp;ouml;re ich aber nicht zu den Menschen die Geist und biologische Gehirnaktivit&amp;auml;ten voneinander trennen, sondern sehe das eine als den k&amp;ouml;rperlichen &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=21&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&amp;quot;Spiegel&amp;quot;&lt;/a&gt;  des anderen. Wenn ein Mensch ein Selbst hat, dann ist dies keine Erfindung, Wunsch, oder Phantasie sondern Teil der Realit&amp;auml;t/Natur/Biologie. Das Selbst h&amp;auml;lt Jung im Gegensatz zum Ich im &amp;uuml;brigen f&amp;uuml;r fest stehend - das Ich sei der Teil des Selbst, der das Selbst betrachtet bzw. Teile des Selbst im Aussen darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Der Terminus ,Selbst&amp;#39; schien mir eine passende Bezeichnung zu sein f&amp;uuml;r den unbewu&amp;szlig;ten Hintergrund, dessen jeweiliger Exponent im Bewu&amp;szlig;tsein das Ich ist. [...] Wie das Unbewu&amp;szlig;te, so ist das Selbst das a priori Vorhandene, aus dem das Ich hervorgeht. Es pr&amp;auml;formiert sozusagen das Ich&amp;#39;&amp;quot;&lt;/i&gt; (Jung, in Jacobi 1971, S. 62 f).&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der zentrale Begriff der menschlichen Psyche ist das Selbst. Dieses Selbst ist die Ganzheit der menschlichen Psyche und umfa&amp;szlig;t bewu&amp;szlig;te und unbewu&amp;szlig;te Pers&amp;ouml;nlichkeitsteile und strebt eine Harmonisierung der Psyche an. Bewu&amp;szlig;t ist lediglich das Ich-Bewu&amp;szlig;tsein und ist somit lediglich ein winziger Teil dessen, was die menschliche Pers&amp;ouml;nlichkeit ausmacht.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
([werner.stangl]s arbeitsbl&amp;auml;tter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich damit sagen will, ist folgendes: Einen Menschen in seinem Selbst zu akzeptieren, heisst diesen Menschen in seinem &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=15&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;eigentlichen Geschlecht&lt;/a&gt; anzuerkennen. Und in der Tat gibt es Theorien und Ideologien die dieser Anerkennung im Wege stehen... es geht mir also weniger darum, dass die eine Aussenzuschreibung (geistige St&amp;ouml;rung vs. k&amp;ouml;rperliche St&amp;ouml;rung) durch eine andere abgel&amp;ouml;st wird, als vielmehr darum, aufzuzeigen, dass die Idee einer &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot; nur in dem Falle anwendbar ist, wenn ein Mensch das geschlechtliche Selbst eines transsexuellen Menschen ignoriert und Geschlecht auf wenige Faktoren reduziert (z.B. einen Penis), obwohl biologisch l&amp;auml;ngst bewiesen ist, dass Geschlecht viele biologische Facetten aufweist. Wenn man will, ist Transsexualit&amp;auml;t &amp;uuml;berhaupt keine St&amp;ouml;rung, sondern eine biologische geschlechtliche Variante - wenn aber etwas aus Sicht eines transsexuellen Menschen als &amp;quot;St&amp;ouml;rung&amp;quot; empfunden wird, dann kann es nicht das eigene Selbst sein (obwohl sich manche Menschen ja selbst diese negative Sicht gefallen lassen), sondern eben immer nur die K&amp;ouml;rpermerkmale, die dem eigenen Selbst nicht entsprechen. Insofern ist Transsexualit&amp;auml;t eine in der Natur vorkommende k&amp;ouml;rperliche Abweichung, die dann der &amp;quot;Reparatur&amp;quot; bedarf, wenn ein Leidensdruck vorhanden ist. Bevor ich anfing B&amp;uuml;cher &amp;uuml;ber das Thema zu lesen und zu recherchieren, dachte ich, das w&amp;auml;re auch so medizinisch definiert - ist es aber leider nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;Individuation:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;In der Entwicklung des Menschen ist die Individuation ein Schritt, zu dessen Bew&amp;auml;ltigung ein Konflikt verarbeitet werden muss. In diesem Konflikt geht es darum, sich &amp;uuml;ber die Normen und Wertvorstellungen anderer (z.B. der Eltern) hinwegzusetzen und zu eigenen Normen und Werten zu finden. Dabei ist es n&amp;ouml;tig, die Erwartungen anderer zu entt&amp;auml;uschen, Verbote zu &amp;uuml;bertreten und ein eigenes Ma&amp;szlig; zur &amp;Uuml;berwindung ungesunder Anpassung zu finden. Das Ergebnis dieses Entwicklungsschrittes bildet sich als innere Repr&amp;auml;sentanz ab und nimmt Einfluss auf die Organisation der Pers&amp;ouml;nlichkeit. Je nach Qualit&amp;auml;t und Ausreifung dieser inneren Repr&amp;auml;sentanz verbessert sich die innere Struktur des Menschen. Man kann davon ausgehen, dass die Verarbeitungsm&amp;ouml;glichkeiten im sp&amp;auml;teren Leben weiter verbesserungsf&amp;auml;hig sind.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat (1933) des Psychoanalytikers Carl Gustav Jung: &lt;i&gt;&amp;quot;Individuation bedeutet: zum Einzelwesen werden, und, insofern wir unter Individualit&amp;auml;t unsere innerste, letzte und unvergleichbare Einzigartigkeit verstehen, zum eigenen Selbst werden. Man k&amp;ouml;nnte &amp;quot;Individuation&amp;quot; darum auch als &amp;quot;Verselbstung&amp;quot; oder als &amp;quot;Selbstverwirklichung&amp;quot; &amp;uuml;bersetzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;(wikipedia.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn ein transsexueller Mensch nicht unbedingt schon bereits in der Kinderheit Begriffe daf&amp;uuml;r hat, wie er f&amp;uuml;hlt und das Kind beim Namen nennen kann, da ein Wissen ja etwas anderes ist als ein (wie immer ausgepr&amp;auml;gtes) &amp;quot;Gef&amp;uuml;hl&amp;quot; muss sp&amp;auml;testens mit Inting/Outing ein Mensch das Recht haben, in seinem (selbstempfundenen) Geschlecht umgehend anerkannt zu werden. Das Gegenteil geschieht aber heute: Da hast du dein Outing und dann wird dir als erstes gesagt, du h&amp;auml;ttest eine schlimme Identit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung die sich &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=18&amp;amp;Itemid=18&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot;&lt;/a&gt;  nennt, da du dich nicht f&amp;uuml;hlst/verh&amp;auml;lst/denkst/bist wie dein Genital. Diese Verdrehung des selbstbewussten Intings/Outing (Selbstbewusstsein heisst ja: Wissen &amp;uuml;ber sein eigenes Selbst) ins Gegenteil, in eine St&amp;ouml;rung, ist in der Tat ein schlimmes Verbrechen, da es einen wissenden, m&amp;uuml;ndigen Menschen, der gl&amp;uuml;cklich ist, endlich &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=28&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;sein eigenes Selbst annehmen&lt;/a&gt;  zu k&amp;ouml;nnen (nach C.G. Jung ein sehr wichtiger Prozess) per Definition zu einem unwissenden, unm&amp;uuml;ndigen Menschen macht. Eine selbstbewusste Frau, die endlich versteht, dass sie kein Mann ist und war wird beim Gang zum Psychodoc (die meisten von Ihnen, die sich bei Transsexualit&amp;auml;t als Experten verkaufen, arbeiten nach Sigmund Freuds psychoanalytischen Geschlechtertheorien) zu einem identit&amp;auml;tsgest&amp;ouml;rten Mann erkl&amp;auml;rt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich sollte der Respekt vor dem Selbst eines Menschen doch anders aussehen, vorallem wenn mensch eher geneigt ist C.G.Jung zu folgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Ist das Ich in einen anscheinend ausweglosen Konflikt verstrickt (und nur dann) [...] so soll man der inneren Instanz, dem Selbst, die F&amp;uuml;hrung &amp;uuml;berlassen&amp;quot;&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
(Jacobi 1971, S. 119)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich selbst zu etwas erkl&amp;auml;rt, was er durch sein Inting/Outing gerade abgelegt hatte, liefert die besten Argumente daf&amp;uuml;r, dass Ausgrenzung &amp;uuml;berhaupt m&amp;ouml;glich ist. Ausgegrenzt wird in meinen Augen also in aller erster Linie (und auch in dieser Reihenfolge) erst einmal von den psychoanalytisch orientierten &amp;quot;Experten&amp;quot;, welche die Theorien rund um die &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot; eingef&amp;uuml;hrt haben, an zweiter Position von den transsexuellen Menschen selbst, die sich das gefallen lassen (und sogar oft mitmachen in dem Theaterst&amp;uuml;ck, oft auch &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=282&amp;amp;Itemid=1&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;organisiert in Vereinen&lt;/a&gt;) und erst danach von der sogenannten &amp;quot;Allgemeinheit&amp;quot;. Viele Menschen, die sich n&amp;auml;mlich nicht mit Transsexualit&amp;auml;t auskennen, haben es n&amp;auml;mlich sogar oft leichter, unverf&amp;auml;lschter und ohne Geschlechterideologien-Brille aufzuhaben einen Menschen einfach nur so wahrzunehmen, wie er ist (und welchem Geschlecht dieser Mensch zugeh&amp;ouml;rt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst diejenigen Typen, die dann z.B. Morde an transsexuellen Frauen begehen, nehmen ja zuallererst einmal das richtige wahr und ihr Gef&amp;uuml;hl ist stimmig. Problematisch wird es dann, wenn diese Leute sp&amp;auml;ter meinen, sie h&amp;auml;tten aus irgendeinem Grunde falsch gef&amp;uuml;hlt und seien betrogen worden (wie z.B. Transenm&amp;ouml;rder, die dann sagen &lt;i&gt;&amp;quot;ich bin doch nicht schwul&amp;quot;&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;&amp;quot;es hat mich betrogen, es ist ein Mann&amp;quot; &lt;/i&gt;u.&amp;auml;.). Genau aus diesem Grunde ist es wichtig die bestehende genitalfixierte psychoanalytische Geschlechterideologie, die immer noch in den K&amp;ouml;pfen der Leute spukt als unwissenschaftlichen Quatsch zu outen und klar zu machen: Eine transsexuelle Frau IST eine echte Frau (auch biologisch) - da Geschlecht eben nicht nur aus Genitalien besteht. Es geht also darum der &amp;quot;Allgemeinheit&amp;quot; klarzumachen, dass sie tats&amp;auml;chlich ihrem Gef&amp;uuml;hl im Umgang mit transsexuellen Menschen vertrauen darf... und dass es keinen Grund gibt, dieses Gef&amp;uuml;hl &amp;uuml;ber das eigentliche Geschlecht eines transsexuellen Menschen als &amp;quot;falsch&amp;quot; ansehen zu m&amp;uuml;ssen, bloss weil in irgendeinem Buch irgendein &amp;quot;Experte&amp;quot; etwas davon schreibt, dass es sich bei transsexuellen Frauen &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=238&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&amp;quot;eigentlich ja nur um biologische M&amp;auml;nner&amp;quot;&lt;/a&gt;  handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau das ist der Grund, warum es wichtig ist die &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rungs&amp;quot;-Theoretiker als &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=193&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Scharlatane&lt;/a&gt;  zu outen und ihre Theorien als unwissenschaftlich und falsch zu entlarven. Je umfangreicher dies geschieht, desto besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Lieber Herr Professor!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich m&amp;ouml;chte Sie [...] darauf aufmerksam machen, da&amp;szlig; Ihre Technik, Ihre Sch&amp;uuml;ler wie Ihre Patienten zu behandeln, ein Mi&amp;szlig;griff ist. Damit erzeugen Sie &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=282&amp;amp;Itemid=1&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;sklavische S&amp;ouml;hne&lt;/a&gt;  oder freche Schlingel [...]. Ich bin objektiv genug, um Ihren Trick zu durchschauen. Sie weisen rund um sich herum alle Symptomhandlungen nach, und damit setzen Sie die ganze Umgebung auf das Niveau des Sohnes und der Tochter herunter, die mit Err&amp;ouml;ten die Existenz fehlerhafter Tendenzen zugeben. Unterdessen bleiben sie immer sch&amp;ouml;n oben als Vater. Vor lauter Untert&amp;auml;nigkeit kommt keiner dazu, den Propheten am Barte zu zupfen und sich einmal zu erkundigen, was Sie denn zu einem Patienten sagen, welcher die Tendenz hat, den Analytiker zu analysieren anstatt sich selber? Sie fragen ihn doch: &amp;sbquo;Wer hat denn eigentlich die Neurose?&amp;#39;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen Sie, mein lieber Herr Professor, solange Sie mit diesem Zeugs laborieren, sind mir meine Symptomhandlungen ganz wurscht, denn die wollen nichts bedeuten neben dem betr&amp;auml;chtlichen Balken, den mein Bruder Freud im Auge tr&amp;auml;gt.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(C. G. Jung an Sigmund Freud am 18. Dezember 1912. In: Sigmund Freud/C. G. Jung: Briefwechsel. Herausgegeben von William McGuire und Wolfgang Sauerl&amp;auml;nder. Frankfurt am Main 1974, Seite 594)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
</description>
    </item>
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        <title>Transsexuelle und Intersexuelle - Opfer derselben Ideologie</title>
        <link>http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=270&amp;Itemid=6</link>
        <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Viele Menschen sind heute der Ansicht, dass man klar zwischen Intersexualit&amp;auml;t und Transsexualit&amp;auml;t unterscheiden muss. Intersexualit&amp;auml;t wird von diesen Menschen als geschlechtliche Uneindeutigkeit gesehen und Transsexualit&amp;auml;t als &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=193&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;psychische St&amp;ouml;rung&lt;/a&gt;  definiert. Dass dabei Transsexualit&amp;auml;t per Definition als Identit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung angesehen wird, und intersexuelle Menschen genitalen Zwangsoperationen unterzogen werden, hat aber die selbe ideologische Ursache: Die Annahme, dass Geschlechtsidentit&amp;auml;t anerzogen werden kann, da Geschlecht lediglich ein &amp;quot;soziales Konstrukt&amp;quot; sei. Die Folgen dieser Ideologie sind bis heute &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=193&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;massive Menschenrechtsverletzungen&lt;/a&gt;  - eben bei trans- sowie intersexuellen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Hinterg&amp;uuml;nde der Ideologie, die meint man k&amp;ouml;nne das Geschlecht eines Menschen &amp;quot;umwandeln&amp;quot; besser zu verstehen, lohnt sich ein Blick in die Vergangenheit. Es war in den 60er Jahren als die Theorie um die &amp;quot;Wandelbarkeit von Geschlecht&amp;quot; in Mode kam, &amp;quot;Transgender&amp;quot; als Begriff einstand, und Menschen anfingen zu glauben, dass die geschlechtliche Identit&amp;auml;t eines Menschen nichts mit der Natur zu haben m&amp;uuml;sse. Geschlechtsidentit&amp;auml;t, und damit auch letztendlich das gelebte Geschlecht (gender) w&amp;auml;re, ganz in der Tradition von Sigmund Freuds Psychonanalyse, etwas was nicht von Natur aus existent w&amp;auml;re, sondern erst in der Kindheit entst&amp;uuml;nde, so die These. Wenn es &amp;uuml;berhaupt ein k&amp;ouml;rperliches Merkmal g&amp;auml;be, an dem sich die Identit&amp;auml;t eines Menschen entwickele, w&amp;auml;re das zwischen den Beinen zu finden: Ein Penis. So die Theorie der Psychoanalyse Sigmund Freuds: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die infantile Sexualit&amp;auml;t wird von ihm als polymorph-pervers bezeichnet, womit zum Ausdruck gebracht werden soll, dass das Kind noch &amp;uuml;ber keine stabile sexuelle Identit&amp;auml;t verf&amp;uuml;gt und unterschiedliche Arten des Lustgewinns praktiziert, welche teilweise an sexuelle Devianzen erwachsener Patienten erinnern. Freud postulierte in der Entwicklung der Libido eine orale (1. bis ca. 3. Lebensjahr), eine anale (ca. 3. bis 5. Lebensjahr), eine genitale (5.-7. L.j.), eine Latenzphase, Pubert&amp;auml;t und Adoleszenz. [...] In der Adoleszenz werden die unterschiedlichen Partialtriebe schlie&amp;szlig;lich unter das Primat der Genitalit&amp;auml;t gestellt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
(aus Wikipedia: Psychoanalyse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ideologie k&amp;ouml;nnte man mit &amp;quot;Die Psyche folgt der Erziehung und den Genitalien&amp;quot; zusammenfassen. Die Schlussfolgerungen dieser Menschen waren also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Geschlecht w&amp;auml;re wandelbar (Man k&amp;ouml;nne aus M&amp;auml;nnern Frauen machen und aus Frauen M&amp;auml;nner)&lt;br /&gt;
- Transsexualit&amp;auml;t sei eine psychische St&amp;ouml;rung, da sich die Psyche hier nicht analog zu den Genitalien entwickele&lt;br /&gt;
- Menschen, die mit uneindeutigen Genitalien geboren werden k&amp;ouml;nne man zuordnen, wenn man ihre Genitalen zuordne und sie richtig erziehe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man k&amp;ouml;nnte auch sagen, in dieser Zeit wurden zweierlei Grundsteine gelegt, deren Auswirkungen wir heute noch erleben k&amp;ouml;nnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Auswirkung der psychoanalytischen Geschlechterideologien der 60er-Jahre ist eine Stereotypisierung von Geschlecht. Schliesslich braucht der, der Geschlecht f&amp;uuml;r eine Erziehungssache h&amp;auml;lt, dazu Stereotype wie z.B. feminine oder maskuline Kleidung, geschlechtsspezifisches Spielzeug, o.&amp;auml;.. Insofern sind die gesellschaftlich, medial verbreiteten Klischeebilder &amp;uuml;ber das, was ein Mann zu sein hat und wie eine Frau auszusehen hat, Folgen dieser Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Auswirkung der Genderideologien der 60er und fr&amp;uuml;hen 70er-Jahre ist weitaus heftiger, da sie direkte Menschenrechtsverletzungen zur Folge hat: Eine St&amp;auml;rkung &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=5&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;phalluszentrierter Geschlechtsdefinition&lt;/a&gt; , die Reduktion des menschlichen Geschlechts auf den Penis bzw. das Fehlen des selbigen. Menschen mit uneindeutigen Genitalien begann man in dieser Zeit verst&amp;auml;rkt genital zuzuordnen (in der aberwitzigen Annahme der Penis w&amp;auml;re identit&amp;auml;tsstiftend), transsexuelle Menschen begann man als &amp;quot;psychisch krank&amp;quot; zu bezeichen - der Begriff &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot; kam in Mode (Menschen, die sich dem &amp;quot;Gegengeschlecht&amp;quot; zugeh&amp;ouml;rig f&amp;uuml;hlten, nat&amp;uuml;rlich ausgehend vom genitalen Geschlecht, das kurzerhand zum biologischen erkl&amp;auml;rt wurde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Der Link zwischen Intersexuellen und Transsexuellen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer auf der Suche nach dem &amp;quot;Missing Link&amp;quot; zwischend den beginnenden Menschenrechtsverbrechen zwischen intersexuellen und transsexuellen Menschen ist, wird beim Genitalverst&amp;uuml;mmler h&amp;ouml;chstpers&amp;ouml;nlich, John Money f&amp;uuml;ndig. John William Money (* 8. Juli 1921 in Morrinsville, Neuseeland; &amp;dagger; 7. Juli 2006 in Towson, Maryland) war ein US-amerikanischer Psychologe und Sexologe bekannt f&amp;uuml;r seine Forschungen &amp;uuml;ber Geschlechteridentit&amp;auml;ten, Geschlechterrollen (aus Wikipedia). Er etablierte in den 60er Jahren an der Johns Hopkins University in Baltimore genitale Operationen an intersexuellen Kindern. In einem Artikel der FAZ vom 7. September 2006 heisst es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Entsprechend propagierte Money die &amp;#39;Geschlechtsneuzuweisung&amp;#39; als Therapie f&amp;uuml;r intersexuelle S&amp;auml;uglinge. Das bedeutet zun&amp;auml;chst einmal chirurgische Eingriffe, zumeist die Entfernung der Hoden. Moneys Auffassung setzte sich weltweit durch - zumal sonst niemand eine L&amp;ouml;sung f&amp;uuml;r das Problem anzubieten hatte, schon gar nicht eine derart einfache. Ungez&amp;auml;hlte Kinder mit Fehlbildungen der Geschlechtsorgane wurden seither operativ, mit Hormongaben und durch Erziehung zu M&amp;auml;dchen umgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Money wandte seine Theorie der &amp;#39;psychosexuellen Neutralit&amp;auml;t&amp;#39; auch auf Transsexuelle an. Unter seiner Leitung wurde am Johns-Hopkins-Krankenhaus die &amp;#39;Gender Identity Clinic&amp;#39; zur operativen Geschlechtsumwandlung Erwachsener gegr&amp;uuml;ndet, die erste der Welt. Sie wurde zum wissenschaftlichen und publizistischen Eisbrecher dieses bald weithin anerkannten Verfahrens. Auch die Gesetzgebung in der westlichen Welt hat sich dem angepa&amp;szlig;t. &amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Einfluss John Money auch auf deutsche Medizinstandards sowie die Gesetzgebung hatte, l&amp;auml;sst sich in einem Artikel &amp;quot;Der Zeit&amp;quot; von 1970 lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Im vorigen Jahr hat eines der auf diesem Gebiet erfahrensten Forscherteams einen Sammelband &amp;uuml;ber die vorl&amp;auml;ufigen wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Transsexualit&amp;auml;t und &amp;uuml;ber deren Behandlungsm&amp;ouml;glichkeiten vorgelegt (Richard Green, John Money: Transsexualism and Sex Reassignment. The Johns Hopkins Press 1969). Noch in diesem Jahr wird im Enke Verlag, Stuttgart, die deutsche Fassung einer zweiten umfassenden und bisher unver&amp;ouml;ffentlichten Arbeit erscheinen, die die Ergebnisse s&amp;auml;mtlicher am Johns- Hopkins-Hospital in Baltimore/Maryland ausgef&amp;uuml;hrten Einzeltherapien darstellt. &amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist, was sp&amp;auml;ter einmal im selben Verlag erscheinen sollte (&lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=59&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Friedemann Pf&amp;auml;fflin&lt;/a&gt; , Transsexualit&amp;auml;t - Beitr&amp;auml;ge zur Psychopathologie, Psychodynamik und zum Verlauf...Ferdinand Enke Verlag Stuttgart 1993), doch zu den weiteren Folgen der psychoanalytischen Gendertheorie sp&amp;auml;ter mehr. Hier zuerst einmal ein weiterer Ausschnitt aus dem Artikel &amp;quot;Der Zeit&amp;quot; von 1970. Er macht deutlich, dass sich sp&amp;auml;ter sowohl der deutsche Gesetzgeber an die Ausf&amp;uuml;hrungen und Empfehlungen John Moneys gehalten hat (n&amp;auml;mlich als das sogenannte Transsexuellengesetz geschaffen wurde), als auch medizinische Standards eingef&amp;uuml;hrt wurden, die direkt auf den Ideen des Genitalverst&amp;uuml;mmlers aus Baltimore basieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;- Der Proband mu&amp;szlig; &amp;#39;authentisch&amp;#39; motiviert sein das hei&amp;szlig;t: Die gegengeschlechtliche Identifikation, nicht jedoch das Geschlecht des gew&amp;uuml;nschten Sexualpartners oder ein anderer Faktor bestimmmen sein Verlangen.&lt;br /&gt;
- Demgegen&amp;uuml;ber darf ein Patient, der in die Gender Ideritity Clinic aufgenommen wird, kein Kandidat f&amp;uuml;r eine Psychotherapie sein. (Bei &amp;#39;echten&amp;#39; Transsexuellen versagen sowohl Verhaltenstherapie wie Psychoanalyse wie alle anderen Methoden psychischer Beeinflussung.) &lt;br /&gt;
- Keinerlei Hinweise auf eine Geistes- oder Gem&amp;uuml;tskrankheit d&amp;uuml;rfen gefunden werden&lt;br /&gt;
- Es mu&amp;szlig; weitgehend ausgeschlossen werden k&amp;ouml;nnen, da&amp;szlig; der Patient nach Abschlu&amp;szlig; der Behandlung in eine soziokulturelle Krisensituation ger&amp;auml;t. Dieses Risiko wird unter anderem dadurch verringert, da&amp;szlig; die Probanden zum Zeitpunkt ihrer Anmeldung schon zwei Jahre ausschlie&amp;szlig;lich oder doch vorwiegend in der neuen Geschlechtsrolle gelebt haben&lt;br /&gt;
- Ehen in der alten Geschlechtsrolle m&amp;uuml;ssen vor Beginn der Behandlung gel&amp;ouml;st sein.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Auswirkungen auf die deutsche Gesetzgebung und Medizin&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich diese Empfehlungen von John Money aus den 60ern n&amp;auml;her betrachtet, wird, sofern er die einschl&amp;auml;gige Natur der deutschen Sexologie seit den 70er-Jahren kennt, feststellen, dass hierin doch die Urspr&amp;uuml;nge liegen, f&amp;uuml;r Behandlungsmethoden, die noch heute, menschenverachtenderweise, ihre G&amp;uuml;ltigkeit haben. So gibt es heute in Deutschland immer noch sogenannte &amp;quot;Standards of Care&amp;quot; (die hierzulande von der Psychoanalytikerin Sophinette Becker erstellt wurden, einer &amp;quot;Kollegin&amp;quot; von Friedemann Pf&amp;auml;fflin), die z.B. einen Alltagstest ala John Money verlagen und vorschlagen, dass &amp;quot;der Patient [...] das Leben in der gew&amp;uuml;nschten Geschlechtsrolle mindestens ein Jahr lang kontinuierlich erprobt (sog. Alltagstest)&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Theorien des John Money offiziell auch in Deutschland breite Unterst&amp;uuml;tzer fanden (und immer noch finden), zeigt sich nicht nur an den zahlreichen Abhandlungen aus der &amp;quot;Sexologie&amp;quot; und &amp;quot;Psychoanylse&amp;quot;, die weiterhin behaupten, es g&amp;auml;be &amp;quot;Geschlechtsumwandlungen&amp;quot;, sondern auch der Gesetzgebung. Bis heute gibt es ein Gesetz, welches die Geschlechtszugeh&amp;ouml;rigkeit des Menschen sowohl an der Psyche (den Genitalien folgend), als auch an den Genitalien festmacht, eben ganz nach John Moneys Ideen. Es ist ein Gesetz, welches &amp;quot;Transsexuellengesetz&amp;quot; genannt wurde, aber eigentlich mit dem Namen &amp;quot;Transgendergesetz&amp;quot;, besser beschrieben w&amp;auml;re, da hier die Gender-Theorien aus Baltimore ideologische Grundlage auch f&amp;uuml;r dieses Gesetz waren. Es werden in diesem Gesetz nicht nur Gutachten &amp;uuml;ber eine angebliche &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=18&amp;amp;Itemid=18&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&amp;quot;psychische St&amp;ouml;rung&amp;quot;&lt;/a&gt; , n&amp;auml;mlich dem Wunsch dem &amp;quot;Gegengeschlecht&amp;quot; anzugeh&amp;ouml;ren (wobei hier wieder das genitale Geschlecht zum biologischen erkl&amp;auml;rt wurde) verlangt, die bis heute nicht bewiesen wurde, sondern auch die k&amp;ouml;rperliche Ann&amp;auml;herung der Genitalien an das &amp;quot;Gegengeschlecht&amp;quot;, eine Zwangssterlisationspraxis, um die (nat&amp;uuml;rlich dann eindeutigen) Genitalien wieder zum Mittelpunkt des geschlechtlichen Seins zu erkl&amp;auml;ren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar mag sich die phallus-zentrierte Geschlechtsdefinition (der eine Teil der Moneyschen Transgender-Logik) langsam &amp;auml;ndern, was auch l&amp;auml;ngst &amp;uuml;berf&amp;auml;llig war, wenn man die Auswirkungen dieser Penislogik kennt (wie Zwangssterilisationen bei transsexuellen Menschen und Genitalverst&amp;uuml;mmelungen bei intersexuellen Menschen), von der anderen, ebenso paradoxen und menschenverachtenden Seite der Money-Logik, wollen sich seine J&amp;uuml;nger aber nur allzu ungern trennen: Dass das menschliche Geschlecht eine soziale Konstruktion w&amp;auml;re und &amp;quot;Geschlechtsumwandlungen&amp;quot; daher m&amp;ouml;glich seien. Die eine Seite einer falschen Geschlechterideologie als &amp;quot;Fehler&amp;quot; einzugestehen, andererseits aber an der anderen Seite festzuhalten, ist aber ein Unterfangen, das zwangsl&amp;auml;ufig scheitern muss. So schreiben die Nachk&amp;ouml;mmlinge der Money&amp;#39;schen Schule noch heute folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Buch von Udo Rauchfleisch (Psychoanalytiker aus der Schweiz): &amp;quot;&lt;i&gt;denn nach wie vor ist sp&amp;uuml;rbar, dass der Trans-Mann kein &amp;raquo;wirklicher&amp;laquo; Mann und die Trans-Frau keine &amp;raquo;wirkliche&amp;laquo; Frau ist&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
(Transsexualit&amp;auml;t - Transidentit&amp;auml;t. Begutachtung, Begleitung, Therapie 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sophinette Becker (Psychoanalytikerin aus Frankfurt): &lt;i&gt;&amp;quot;Fr&amp;uuml;her hat es mehr M&amp;auml;nner gegeben, die Frauen werden wollten...&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
(Anfang 2008, ZDF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hertha Richter-Appelt (Mitglied der Deutschen Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualforschung, Juli 2008 im DeutschlandfunkUnd): &lt;i&gt;&amp;quot;ein biologischer Mann sagt, ich bin eine Frau und eine biologische Frau sagt, ich bin eigentlich ein Mann.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch deutlicher wird ein Mann, der wie Sophinette Becker in Frankfurt t&amp;auml;tig ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernd Meyenburg (F&amp;uuml;hrt reparative Therapien an homosexuellen und transsexuellen Jugendlichen an der Uni-Klinik in Frankfurt durch):&lt;i&gt; &amp;quot;Sie sehen doch, das Kind hat einen Penis, also ist es kein M&amp;auml;dchen&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
(Interview 2008)&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worunter also transsexuelle Menschen, sowie intersexuelle Menschen tats&amp;auml;chlich zu leiden haben ist eine Geschlechtsdefinition, die entweder offen oder versteckt (aus Angst, zugeben zu m&amp;uuml;ssen auch Moneyaner zu sein), den Phallus eines Menschen in den Mittelpunkt der Geschlechtsdefinition stellt. Dass in Wirklichkeit Menschen aber nicht nur aus einem Penis bestehen, sondern die geschlechtlichen Facetten eines Menschen zahlreich vorhanden und vielf&amp;auml;ltig in der Auspr&amp;auml;gung sind, w&amp;auml;re die grosse Aufgabe, will man die Menschenrechtsverbrechen an Menschen mit geschlechtlichen Besonderheiten endlich beenden. Das Propagieren einer geschlechtlichen Zwischenstufe zwischen &amp;quot;Mann&amp;quot; und &amp;quot;Frau&amp;quot; dagegen - wie es auch bei Ex-Money-Anh&amp;auml;ngern mittlerweile schick geworden ist - ist lediglich der Versuch weiterhin Geschlecht auf weniger Merkmale zu reduzieren und &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=238&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;diese dann als &amp;quot;biologisch&amp;quot; zu etikettieren&lt;/a&gt; . Dabei w&amp;auml;re es doch ein einfaches, bei der Realit&amp;auml;t zu bleiben bzw. zu ihr zur&amp;uuml;ckzukehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Geschlecht ist mehrdimensional&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besonderheiten der Natur, und gerade das Vorhandensein geschlechtlicher Unterschiedlichkeit, das durch Intersexuait&amp;auml;t oder Transsexualit&amp;auml;t offenbar wird (wie das Wissen darum, dass ein xy biologisch nicht immer zu einem Penis f&amp;uuml;hrt - wie bei Pseudohermaphroditismus -&amp;nbsp; aber das Fehlen eines Penis auch nicht immer ein M&amp;auml;dchen macht - wie bei Transsexualit&amp;auml;t) sollte doch wahrgenommen werden k&amp;ouml;nnen. Dass sich das Geschlecht des Menschen dann eben nicht &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=5&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;auf einer Linie zwischen Mann und Frau &lt;/a&gt; ansiedeln l&amp;auml;sst, da Chromosomen eben etwas anderes sind, als die Genitalien oder da das Gehirngeschlecht nichts mit den inneren Geschlechtsorganen zu tun haben muss (was auch klar macht, dass genitale Operationen auch nicht das Geschlecht eines Menschen ver&amp;auml;ndern), ist eine ebenso wichtige Schlussfolgerung aus der Beobachtung von geschlechtlichen Besonderheiten, wie die Tatsache, dass es Nur-Frauen und Nur-M&amp;auml;nner daher als biologischer Sicht niemals geben kann. Wer dann, wie die J&amp;uuml;nger John Moneys weiter behauptet, man k&amp;ouml;nne Geschlecht umwandeln, obwohl die Existenz von geschlechtlichen Uneindeutigkeiten ja gerade der Beweis daf&amp;uuml;r sind, dass dies unm&amp;ouml;glich ist (was f&amp;uuml;r eine Geschlechtsfacette soll den umgewandelt werden?), muss sich den Vorwurf gefallen lassen, ideologisch verblendete Theorien zu verbreiten, die bis heute Menschenrecht verletzen. Sei es, dass versucht wird, das Geschlecht eines Menschen mit genitalen Operationen (z.B. Genitalverst&amp;uuml;mmelungen bei intersexuellen Menschen) zuzuordnen, dass Gesetze aufrecht erhalten werden, in denen genau diese Idee der genitalen Geschlechtszuordnung weiter propagiert wird (wie die genitalen Zwangsoperationen, die immer noch im deutschen Transsexuellengesetz verankert sind), aber auch dass Menschen, die das Wissen &amp;uuml;ber ihre biologische Geschlechtszugeh&amp;ouml;rigkeit &amp;auml;ussern, als &amp;quot;identit&amp;auml;tsgest&amp;ouml;rt&amp;quot; bezeichnet werden k&amp;ouml;nnen, da dieses Wissen - nach den psychoanalytischen Gendertheorien - nicht zu den Genitalien passen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Es gibt keine Geschlechtsumwandlungen - was es gibt, sind Menschen mit uneindeutigen Geschlechtsmerkmalen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem existieren in Deutschland immer noch transsexuellen-, transidentit&amp;auml;ts- oder transgender-Organisationen, welche sich aber in das Fahrwasser der Gender-Theorien John Moneys begeben. Warum sie das tun, ist ein paradoxes R&amp;auml;tsel der Geschichte, leiden ja gerade transsexuelle Menschen ebenso unter den Geschlechtertheorien der sp&amp;auml;ten 60er-Jahre, wie intersexuelle Menschen. Alleine die psychische Zwangsbehandlung sich als Frau in die H&amp;auml;nde eines Psychologen begeben zu m&amp;uuml;ssen, der nach psychoanalytischem Lehrbuch diese Frau als &amp;quot;Mann mit Identit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot; ansehen wird, weil sie mit Penis und Hoden geboren wurde, zeigt auf, in welche paradoxe Situation sich transsexuelle Menschen auch heute noch begeben m&amp;uuml;ssen. Dass hier Transsexuellenorganisationen mitspielen, ist eine der traurigsten Vorstellungen, welche in Deutschland aufgef&amp;uuml;hrt werden. So ist auf einschl&amp;auml;gigen Seiten von transsexuellen Gruppierungen u.a. folgendes zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Transsexualit&amp;auml;t wird oftmals beschrieben als &amp;sbquo;... eine tiefe innere Gewissheit, dem anderen als dem Geburtsgeschlecht anzugeh&amp;ouml;ren ...&amp;#39;. Diese Gewissheit besteht oft schon seit fr&amp;uuml;hester Kindheit.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Fast alle Spezialisten auf diesem Gebiet sehen derzeit den Geschlechtswechsel samt geschlechtsangleichender Operation als einzige M&amp;ouml;glichkeit der Linderung an.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Transfrau ist eine Bezeichnung f&amp;uuml;r Transgender der Richtung Mann-zu-Frau.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&amp;quot;Transsexuelle Menschen k&amp;ouml;nnen sich nicht mit ihrem angeborenen, biologischen Geschlecht identifizieren, sondern sie wissen und empfinden sich als dem Gegengeschlecht zugeh&amp;ouml;rig. Sie f&amp;uuml;hlen sich &amp;sbquo;im falschen K&amp;ouml;rper&amp;#39; und streben eine &amp;quot;Geschlechtsumwandlung&amp;quot; an.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht liegt es an der K&amp;auml;uflichkeit der menschlichen Seele, dass es verlockend erscheint, sich auf die &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=42&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=42&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;T&lt;/a&gt; heorien der Sexologie  einzulassen und selbst daran zu glauben nicht das zu sein, von dem mensch weiss dass er es ist - eine Selbstverleugnung der einfachen Behandlung willen - wer mitspielt und die Gender-Theorien brav best&amp;auml;tigt, der braucht weniger Menschenrechtsverletzungen bef&amp;uuml;rchten, als nun normalerweise &amp;uuml;blich. Anstatt das &amp;quot;normalerweise&amp;quot; n&amp;auml;her zu hinterfragen und eine grunds&amp;auml;tzliche Kritik zu &amp;auml;ussern, wird mitgespielt. Kein Wundern, dass manch intersexueller Mensch, der unter den Folgen genitaler Zwangsverst&amp;uuml;mmelung zu leiden hat, davon angewidert sein muss, wenn transsexuelle Menschen auch noch sich selbst f&amp;uuml;r verr&amp;uuml;ckt erkl&amp;auml;ren um dann im gleichen Atemzug zu behaupten, dass &amp;quot;Geschlechtsumwandlungen&amp;quot; m&amp;ouml;glich w&amp;auml;ren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Geschlechtsumwandlungs-L&amp;uuml;ge&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W&amp;auml;ren &amp;quot;Geschlechtsumwandlungen&amp;quot; tats&amp;auml;chlich m&amp;ouml;glich, h&amp;auml;tten wir nicht die fatalen Folgen genitaler Zwangszurodnungen - Menschen die sich pl&amp;ouml;tzlich ganz und gar nicht so &amp;quot;f&amp;uuml;hlen&amp;quot; wollen, wie ihre genitale Zuordnung. Zu Recht fordern die meisten Intersexuellen-Organisationen auch deswegen einen Stopp derartiger Verst&amp;uuml;mmelungspraktiken und eine deutliche Nennung der T&amp;auml;ter. Dies wird aber nur gelingen, wenn nicht nur die auf&amp;uuml;hrenden Operateure (die oft nur auf Anweisung von Psychologen ihren Job verrichten) auf der Anklagebank sitzen, sondern vorallem diejenigen, welche das ideologische Gedankengeb&amp;auml;ude errichtet haben, das solche Zwangszurodnungen erst erm&amp;ouml;glicht hat. Jedem Menschenrechtler sollte daran gelegen sein, die T&amp;auml;ter zu benennen, diejenigen zu &amp;quot;outen&amp;quot;, die bislang unbehelligt an ihren Schreibtischen Texte f&amp;uuml;r ihre B&amp;uuml;cher entwerfen konnten, in denen von &amp;quot;Geschlechtsumwandlungen&amp;quot;, &amp;quot;psychosexueller Neutralit&amp;auml;t&amp;quot; bzw. &amp;quot;psychosexueller Entwicklung&amp;quot; und &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rungen&amp;quot; gefaselt wird. Wer behauptet, dass das Geschlecht eines Menschen &amp;auml;nderbar w&amp;auml;re, darf sich hier mitschuldig f&amp;uuml;hlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Auflistung von Autoren, welche am sogenannten &amp;quot;International Journal for Transgenderism&amp;quot; mitgeschrieben haben. Hierzu geh&amp;ouml;rten, neben dem Herausgeber &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=59&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&amp;quot;Friedemann Pf&amp;auml;fflin&amp;quot;&lt;/a&gt;  in Ulm auch, und so erstaunlich ist das nicht, John Money h&amp;ouml;chstpers&amp;ouml;nlich. Weitere Verbindungen nach Deutschland zeigen sich auch in folgendem Wikipedia-Eintrag:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;[John Money]...wurde 2002 von der Deutsche Gesellschaft f&amp;uuml;r Sozialwissenschaftliche Sexualforschung, f&amp;uuml;r die er arbeitete, mit der Magnus-Hirschfeld-Medaille ausgezeichnet.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man mag ja fast fragen, f&amp;uuml;r was er diese Medaille erhalten hat. Eine ebenso spannende Verbindung gibt es zu Volkmar Sigusch, einem der ber&amp;uuml;hmtesten Sexologen Deutschlands. Dieser hatte 1973 zusammen u.a. mit John Money die sogenannte &amp;quot;International Academy for Sex Research&amp;quot; gegr&amp;uuml;ndet, deren aktueller Vorsitzender Eli Coleman ist, der zuvor bei der Organisation Pr&amp;auml;sident war, bei der auch schon Friedemann Pf&amp;auml;fflin Vorsitzender sein durfte: Der ehemaligen &amp;quot;Harry Benjamin International Gender Dysphoria Assoication, Inc.&amp;quot;, die sich heute WPATH - &amp;quot;World Professional Association for Transgender Health&amp;quot; nennt. Volkmar Sigusch war derjenige welche, der in den 70er Jahren massgeblich an den Formulierungen des Transsexuellengesetzes mitgearbeitet hatte, Friedemann Pf&amp;auml;fflin derjenige, der sich stark daf&amp;uuml;r machte, den Begriff &amp;quot;Transsexualit&amp;auml;t&amp;quot; noch konsequenter durch den Begriff &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot; zu ersetzen. Friedemann Pf&amp;auml;fflin ist aktuelle Mitglied des &amp;quot;Gender Identity Disorders Subcommittee&amp;quot; der APA, der American Psychiatric Association, die im Jahr 2012 eine neue Definition f&amp;uuml;r &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rungen&amp;quot; erstellen will. Man darf nicht annehmen, dass sich die Moneyschen J&amp;uuml;nger aber bereit ihre Fehler eingestehen. So streitet Pf&amp;auml;fflin weiterhin ein mehrdimensionales Geschlechterbild ab, und reduziert, ganz Psychoanalytiker, das Geschlecht des Menschen letztendlich doch wieder auf wenige Merkmale. In dem Buch &amp;quot;Sexualit&amp;auml;ten&amp;quot; (von 2008) f&amp;uuml;hrt Pf&amp;auml;fflin auf, wie er und Kollegen einem Aufruf der englischen Organisation GIRES, biologische Tatsachen zu akzeptieren (wie die Angeborenheit von Transsexualit&amp;auml;t), nicht gefolgt ist, welche geschafft hat, im Vereinten K&amp;ouml;nigreich zu weitreichen Menschenrechtsverbesserungen zu kommen (Gender Recognition Act):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Richard Green (2006), ein fr&amp;uuml;herer Mitarbeiter von Robert Stoller, Gr&amp;uuml;nder und langj&amp;auml;hriger Herausgeber der Archives of Sexual Behavior, die das offizielle Organ der International Academy of Sex Research sind, Ken Zucker (2006), der derzeitige Herausgeber dieser Fachzeitschrift, und ich (Pf&amp;auml;fflin 2006b) sind der Aufforderung, dieses Manifest zu unterzeichnen, nicht gefolgt, sondern haben kritische Kommentare geschrieben, worauf die Gender Identity Research and Ed-ucation Society (2006b) wiederum eine Entgegnung formulierte.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant sind wieder die Namen, die hier auftauchen: So steht hier wieder etwas von &amp;quot;der International Academy of Sex Research&amp;quot; (siehe: Volkmar Sigusch), aber auch Namen wie Ken Zucker, einem offen agierenden Money-J&amp;uuml;nger, tauchen auf, einem kanadischen Psychologen, der reparative Therapien an transsexuellen Kindern durchf&amp;uuml;hrt und meint, dass &amp;quot;geschlechtsuntypisches Verhalten&amp;quot; geheilt werden k&amp;ouml;nne - ausgehend davon, dass die Genitalien eines Menschen nat&amp;uuml;rlich wieder einmal im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Besser kann das dann, auch wenn das Zitat weiter oben schon einmal aufgetaucht ist, ein Freund Zuckers ausdr&amp;uuml;cken, der Frankfurter Bernd Meyenburg:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Sie sehen doch, das Kind hat einen Penis, also ist es kein M&amp;auml;dchen&amp;quot;&lt;/i&gt; (2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend l&amp;auml;sst sich festhalten, dass die Zusammenh&amp;auml;nge zwischen den Theorien John Moneys und der psychoanalytisch gepr&amp;auml;gten Sexologie nicht nur auf ein paar Figuren reduziert werden kann, sondern sich zahlreiche Professoren und Professorinnen in Deutschland an der Weiterverbreitung dieser Ideologien beteiligt haben, weitgehend unbehelligt und ohne, dass hier eine grosse &amp;Ouml;ffentlichkeit bereits wahrgenommen h&amp;auml;tte, welche Schattenseiten die sexuelle Revolution der 60er hervorgebracht hat - eine Phalluszentriertheit im Denken, das Verst&amp;auml;rken von Geschlechtersterotypen und letztendlich massive Menschnrechtesverletzungen an intersexuellen und transsexuellen Menschen. Am dringensten w&amp;auml;re es, die Menschenrechtsverletzungen zu beenden - die gesellschaftlichen Auswirkungen die sich aus einer offenen Auseinandersetzung mit den Verbrechen der Moneyschen Gendergeneration ergeben, k&amp;ouml;nnen nur positiv sein - auch bei den Menschen, die &amp;quot;lediglich&amp;quot; von einer geschlechtssterotypen Gesellschaft betroffen sind, und bislang nicht bef&amp;uuml;rchten mussten, genitalverst&amp;uuml;mmelt oder zu psychisch krank erkl&amp;auml;rt zu werden. Es m&amp;ouml;ge die Aufkl&amp;auml;rung beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table bgcolor=&quot;#f8f4ff&quot; border=&quot;1&quot; bordercolor=&quot;#ffffff&quot; cellpadding=&quot;10&quot; cellspacing=&quot;0&quot;&gt;
	&lt;tbody&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td align=&quot;justify&quot;&gt;            
			&lt;p&gt;
			Wikipedia:&lt;br /&gt;
			&lt;br /&gt;
			John William Money (* 8. Juli 1921 in Morrinsville, Neuseeland; &amp;dagger; 7.
			Juli 2006 in Towson, Maryland) war ein US-amerikanischer Psychologe und
			Sexologe bekannt f&amp;uuml;r seine Forschungen &amp;uuml;ber Geschlechteridentit&amp;auml;ten,
			Geschlechterrollen. Er wurde 2002 von der Deutsche Gesellschaft f&amp;uuml;r
			Sozialwissenschaftliche Sexualforschung, f&amp;uuml;r die er arbeitete, mit der
			Magnus-Hirschfeld-Medaille ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
			&lt;br /&gt;
			Der geb&amp;uuml;rtige Neuseel&amp;auml;nder Money migrierte 1947 in die Vereinigten
			Staaten und studierte an der University of Pittsburgh Psychologie. Er
			erwarb 1952 seinen Doktor der Psychologie an der Harvard-Universit&amp;auml;t.
			Er war in den 1950ern kurz verheiratet und hatte keine Kinder. Money
			war Professor f&amp;uuml;r medizinische Psychologie an der
			Johns-Hopkins-Universit&amp;auml;t von 1951 bis zu seinem Tod.&lt;br /&gt;
			&lt;br /&gt;
			Money war einer der ersten, die wissenschaftlich zu beweisen
			versuchten, dass Geschlecht nur erlernt sei, er war einer der Pioniere
			der Gender-Theorie. Money unterzog 1967 den knapp zwei Jahre alten
			Jungen Bruce Reimer einer Geschlechtsumwandlung, dessen Penis zuvor bei
			einer Beschneidung (versehentlich) verst&amp;uuml;mmelt worden war. Das
			Experiment lief jedoch aus dem Ruder: Schon als kleines Kind riss sich
			Brenda, wie Bruce nun hie&amp;szlig;, die Kleider vom Leib, um M&amp;auml;dchenspielzeug
			machte sie einen weiten Bogen. Als Brenda mit 14 erfuhr, dass sie als
			Junge auf die Welt gekommen war, lie&amp;szlig; sie die Geschlechtsumwandlung
			r&amp;uuml;ckg&amp;auml;ngig machen. Im Fr&amp;uuml;hjahr 2004 erschoss sich Bruce Reimer. Sein
			Zwillingsbruder starb zwei Jahre zuvor, es gibt Vermutungen, wonach er
			Selbstmord begangen haben soll, weil er die Leiden seines Bruders nicht
			mehr ertrug.&lt;br /&gt;
			&lt;br /&gt;
			Trotz des Fehlschlags diente der &amp;quot;John/Joan-Fall&amp;quot; einem Teil der
			Frauenbewegung als wissenschaftlicher Beleg f&amp;uuml;r die Thesen des
			Gleichheitsfeminismus. So schrieb Alice Schwarzer 1975, dass &amp;quot;die
			Geb&amp;auml;rf&amp;auml;higkeit auch der einzige Unterschied ist, der zwischen Mann und
			Frau bleibt. Alles andere ist k&amp;uuml;nstlich aufgesetzt.&amp;quot; Das Experiment
			Money w&amp;uuml;rdigt sie als eine der &amp;quot;wenigen Ausnahmen, die nicht
			manipulieren, sondern dem aufkl&amp;auml;renden Auftrag der Forschung gerecht
			werden&amp;quot; (&amp;quot;Der kleine Unterschied&amp;quot;, 1975, Seite 192f).&lt;br /&gt;
			&lt;br /&gt;
			&lt;/p&gt;
			&lt;/td&gt;             
		&lt;/tr&gt;
	&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;Erg&amp;auml;nzung:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem deutschen Verlag, in welchem die Ideologien John Moneys Platz
finden konnten, dem Enke Verlag, erschien zuvor auch ein anderes Werk.
Es ist eine Abhandlung der &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=59&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Deutschen Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualforschung&lt;/a&gt; ,
unter dessen Federf&amp;uuml;hrung das deutsche Transsexuellengesetz entstand:&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;B&amp;uuml;rger-Prinz, H., Albrecht, M., &amp;amp; Giese, H.: Zur Ph&amp;auml;nomenologie
des Transvestitismus bei M&amp;auml;nnern. Beit. Sexualforsch., Stuttgart, F.
Enke Verlag, 1953, No. 3.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer aber war B&amp;uuml;rger-Prinz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Hans B&amp;uuml;rger-Prinz (* 16. November 1897 in Weinheim; &amp;dagger; 29. Januar 1976 in Hamburg) war ein deutscher Psychiater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B&amp;uuml;rger-Prinz wurde 1931 Oberarzt der Universit&amp;auml;tsnervenklinik in
Leipzig, trat 1933 in die NSDAP und die SA ein und war zudem Mitglied
im NS-Lehrerbund, NS-&amp;Auml;rztebund und im NS-Dozentenbund und Mitglied
einer Kommission der Reichsstelle f&amp;uuml;r deutsches Schrifttum. Nebenbei
war er ehrenamtlicher Richter am Erbgesundheitsgericht.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
1949-51 war B&amp;uuml;rger-Prinz weiterhin Hochschullehrer und Klinikleiter. Er
war an der Errichtung einer Forschungsstelle f&amp;uuml;r menschliche Erb- und
Konstitutionsbiologie beteiligt und seit 1950 Pr&amp;auml;sident der Deutschen
Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualforschung.&lt;/i&gt;
&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
(wikipedia)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was war das Erbgesundheitsgericht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die
Erbgesundheitsgerichte wurden im Deutschen Reich durch das Gesetz zur
Verh&amp;uuml;tung erbkranken Nachwuchses vom 14. Juli 1933 eingef&amp;uuml;hrt. Sie
entschieden in &amp;auml;u&amp;szlig;erlich rechtsf&amp;ouml;rmig gestalteten Verfahren &amp;uuml;ber
(Zwangs-)Sterilisationen (vermeintlich) Kranker und waren damit
Werkzeug zur Durchsetzung der nationalsozialistischen Rassenhygiene,
die den Menschen zum blo&amp;szlig;en Objekt staatlicher Verf&amp;uuml;gungsgewalt
herabw&amp;uuml;rdigte. Bis Mai 1945 wurden aufgrund der Beschl&amp;uuml;sse der
Erbgesundheitsgerichte etwa 350.000 Menschen zwangssterilisiert.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da
verwundert es kaum, dass es in Deutschland im Jahr 2009 noch ein Gesetz
wie das Transsexuellengesetz gibt, welches Zwangssterilisationen an
transsexuellen Menschen fordert.
&lt;/div&gt;
</description>
    </item>
    <item rdf:about="http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=262&amp;Itemid=6">
        <dc:format>text/html</dc:format>
        <dc:date>2009-06-30T14:47:34+00:00</dc:date>
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        <dc:creator>Administrator &lt;webmaster@mut23.org&gt;</dc:creator>
        <title>Gedanken zu Ideologien</title>
        <link>http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=262&amp;Itemid=6</link>
        <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Folgender Text beinhaltet zwei nebeneinander liegende Gedankenstr&amp;auml;nge: Einerseits eine Reise durch die wunderbare Welt von Wikipedia, andererseits Gedanken zum Thema Transsexualit&amp;auml;t. Sehen wir es als textliches Experiment an oder als Anregung zum Nachdenken. Ok?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ideologie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausdruck Ideologie (Lehre von der Idee bzw. Vorstellung) bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch ein System von Ideen, Vorstellungen, Werturteilen und Begriffen und kann synonym zu &amp;quot;Weltanschauung&amp;quot; Verwendung finden. Meist schwingt eine negative Konnotation mit. &amp;quot;Ideologie&amp;quot; bezeichnet in einem wertenden Gebrauch dann z. B. ein ungerechtfertigterweise festgef&amp;uuml;gtes und einseitiges Weltbild.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD) besagt: Transsexuelle Frauen seien M&amp;auml;nner (und keine Frauen), weil sie m&amp;auml;nnliche K&amp;ouml;rpermerkmale bes&amp;auml;ssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;F64.0 Transsexualismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wunsch, als Angeh&amp;ouml;riger des anderen Geschlechtes zu leben und anerkannt zu werden. Dieser geht meist mit Unbehagen oder dem Gef&amp;uuml;hl der Nichtzugeh&amp;ouml;rigkeit zum eigenen anatomischen Geschlecht einher. Es besteht der Wunsch nach chirurgischer und hormoneller Behandlung, um den eigenen K&amp;ouml;rper dem bevorzugten Geschlecht soweit wie m&amp;ouml;glich anzugleichen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;Uuml;bersetzung: Transsexuelle wollten dem &amp;quot;anderen&amp;quot; Geschlecht zugeh&amp;ouml;ren. Das anatomische Geschlecht sei geschlechtsbestimmend. Frauen, die mit Penis und Hoden geboren werden seien &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=19&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;geistig kranke &amp;quot;M&amp;auml;nner mit Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot;&lt;/a&gt; . Die Aussage &amp;quot;Ich bin eine Frau&amp;quot; bzw. &amp;quot;Ich bin ein M&amp;auml;dchen&amp;quot; sei unwahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ideologien wirken orientierend und sollen die Wahrnehmung bestimmter sozialer Gruppen in eine gew&amp;uuml;nschte Richtung lenken. Zudem steuern sie Handlungsprogramme, z. B. in der Forschung oder Politik. Innere Widerspruchsfreiheit wird (teilweise) erst durch Ausblendung entgegenstehender Auffassungen, Sichtweisen und Erfahrungen erreicht. Sie beanspruchen zumeist einen Wahrheitsanspruch f&amp;uuml;r ihre Grundannahmen, es werden also bestimmte Thesen, Dogmen oder Grundideen f&amp;uuml;r axiomatisch gehalten. Die kritische Auseinandersetzung mit diesen Grundannahmen wird meist abgelehnt und auch widersprechende realistische Verh&amp;auml;ltnisse werden im Sinne der Ideologie umgedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Ideologien nehmen in Anspruch, wissenschaftlich fundierte Weltanschauungen zu sein.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
John William Money (* 8. Juli 1921 in Morrinsville, Neuseeland; &amp;dagger; 7. Juli 2006 in Towson, Maryland) war ein US-amerikanischer Psychologe und Sexologe bekannt f&amp;uuml;r seine Forschungen &amp;uuml;ber Geschlechteridentit&amp;auml;ten, Geschlechterrollen. Er wurde 2002 von der Deutsche Gesellschaft f&amp;uuml;r Sozialwissenschaftliche Sexualforschung, f&amp;uuml;r die er arbeitete, mit der Magnus-Hirschfeld-Medaille ausgezeichnet. Money war einer der ersten, die wissenschaftlich zu beweisen versuchten, dass Geschlecht nur erlernt sei, er war einer der Pioniere der Gender-Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es besteht heute Konsens dar&amp;uuml;ber, dass ein persistierendes transsexuelles Verlangen das Resultat sequenzieller, in verschiedenen Abschnitten der psychosexuellen Entwicklung gelegener, eventuell kumulativ wirksam werdender Einflussfaktoren ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Sophinette Becker, Deutsche Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualforschung, Zeitschrift f&amp;uuml;r Sexualforschung, Sept. 2001)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Von kritischer Seite werden Ideologien mit Einseitigkeit, Intoleranz, Manipulation und Herrschaft &amp;uuml;ber andere Menschen verbunden. Diese Sichtweise geht davon aus, dass rigide Ideologien die Tendenz in sich tragen, anderen eine bestimmte Sichtweise aufzudr&amp;auml;ngen oder sogar das Zusammenleben von Menschen bestimmen wollen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ideologiekritik:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Rolle spielte die Ideologiekritik in der Aufkl&amp;auml;rung. Zentrales Ziel der Aufkl&amp;auml;rung war die Befreiung des Bewusstseins der Menschen von Aberglauben, Irrt&amp;uuml;mern und Vorurteilen, die den mittelalterlichen Machthaber zur Legitimation ihrer Herrschaft dienten. Die Aufkl&amp;auml;rung verlangte die politische Durchsetzung von Vernunft, Wissenschaft, Demokratie und Menschenrechten.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Menschenrecht, dass Menschen anerkannt werden als das, was sie sind. Transsexuelle Frauen sind Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;In seinem Werk &amp;quot;Die Offene Gesellschaft und ihre Feinde&amp;quot; kritisiert Karl R. Popper den totalit&amp;auml;ren Charakter bestimmter Ideologien, insbesondere des Nationalsozialismus und des Sozialismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl R. Popper:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sir Karl Raimund Popper (* 28. Juli 1902 in Wien; &amp;dagger; 17. September 1994 in London) war ein &amp;ouml;sterreichisch-britischer Philosoph, der mit seinen Arbeiten zu Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, zur Sozial- und Geschichtsphilosophie sowie zur politischen Philosophie den kritischen Rationalismus begr&amp;uuml;ndete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &amp;quot;Vermutungen und Widerlegungen&amp;quot; (englisch &amp;quot;Conjectures and Refutations&amp;quot;) wandte er die Methode, wie im Titel angedeutet, auch praktisch an. Hier beschrieb er auch, wie er seine Demarkations&amp;uuml;berlegungen seit den 1920er Jahren entwickelt hatte, als er zun&amp;auml;chst &amp;quot;Pseudowissenschaft&amp;quot; von &amp;quot;Wissenschaft&amp;quot; unterscheiden wollte. Als Beispiele f&amp;uuml;r Pseudowissenschaften nannte er u.a. die Psychoanalyse und den Marxismus, als Beispiel f&amp;uuml;r Wissenschaft Einsteins Relativit&amp;auml;tstheorie.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychoanalytiker, welche behaupten, transsexuelle Frauen seien &amp;quot;M&amp;auml;nner mit Identit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=59&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Sophinette Becker, Frankfurt (Leiterin der Sexualmedizinischen Ambulanz der Uniklinik Frankfurt am Main)&lt;br /&gt;
Friedemann Pf&amp;auml;fflin, Ulm&lt;br /&gt;
Hertha Richter-Appelt, Hamburg (Deutsche Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualforschung)&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Rassismus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;img src=&quot;images/stories/Comic_Gibtsnicht.jpg&quot; alt=&quot;Comic_Gibtsnicht.jpg&quot; title=&quot;Comic_Gibtsnicht.jpg&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; width: 300px; height: 250px; float: right; margin-left: 10px; margin-top: 5px; margin-bottom: 5px&quot; height=&quot;250&quot; width=&quot;300&quot; /&gt;&lt;i&gt;Rassismus in der einfachsten, biologistischen Bedeutung deutet &amp;quot;Rasse&amp;quot; als grunds&amp;auml;tzlichen bestimmenden Faktor menschlicher F&amp;auml;higkeiten und Eigenschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rassismus zielt dabei nicht auf subjektiv wahrgenommene Eigenschaften einer Gruppe, sondern stellt deren Gleichrangigkeit und im Extremfall die Existenz der anderen in Frage.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche Sexologen sagen: Transsexuelle Frauen seien keine biologischen Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sehen doch das Kind hat einen Penis, also ist es kein M&amp;auml;dchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Bernd Meyenburg, Universit&amp;auml;t Frankfurt, 2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die Konvention der Vereinten Nationen unterscheidet nicht zwischen rassischer und ethnischer Diskriminierung, ein erweiterter Rassismusbegriff kann auch eine Vielzahl anderer Kategorien mit einbeziehen. Menschen mit rassistischen Vorurteilen diskriminieren andere aufgrund solcher Zugeh&amp;ouml;rigkeit, institutioneller Rassismus verweigert bestimmten Gruppen Vorteile und Leistungen oder privilegiert andere.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transsexuelle Frauen werden in Deutschland erst dann als Frauen anerkannt, wenn sie sich einer Kastration unterzogen haben und sich zu geisteskranken M&amp;auml;nnern erkl&amp;auml;rt haben (Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Rassismus, im strengen Sinne des Wortes, erkl&amp;auml;rt soziale Ph&amp;auml;nomene anhand pseudowissenschaftlicher Analogieschl&amp;uuml;sse aus der Biologie.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unter Transsexualit&amp;auml;t versteht man ein Ph&amp;auml;nomen, dass Menschen einen biologisch v&amp;ouml;llig unauff&amp;auml;lligen K&amp;ouml;rper haben, aber von sich aus das Gef&amp;uuml;hl haben im falschen K&amp;ouml;rper zu leben. Und ein biologischer Mann sagt, ich bin eine Frau und eine biologische Frau sagt, ich bin eigentlich ein Mann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Hertha Richter-Appelt, Mitglied der Deutschen Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualforschung, &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=238&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Juli 2008 im Deutschlandfunk&lt;/a&gt; )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Eine vermeintlich natur- oder gottgegebene, hierarchisch-autorit&amp;auml;re Herrschaftsordnung und die daraus gefolgerten Handlungszw&amp;auml;nge dienen der Rechtfertigung von Diskriminierung, Ausgrenzung, Unterdr&amp;uuml;ckung, Verfolgung oder Vernichtung von Individuen und Gruppen - sowohl auf individueller als auch auf institutioneller Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r Christoph Butterwegge ist Rassismus ein &amp;quot;Denken, das nach k&amp;ouml;rperlichen bzw. nach kulturellen Merkmalen gebildeten Gro&amp;szlig;gruppen unterschiedliche F&amp;auml;higkeiten, Fertigkeiten, und/oder Charaktereigenschaften zuschreibt, wodurch selbst dann, wenn keine gesellschaftliche Rangordnung (Hierarchie) zwischen ihnen entsteht, die Ungleichverteilung sozialer Ressourcen und politischer Rechte erkl&amp;auml;rt, also die Existenz von Privilegien bzw. der Anspruch darauf legitimiert, die G&amp;uuml;ltigkeit universeller Menschenrechte hingegen negiert wird.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rassismus war ein Teil der Ideologie des Nationalsozialismus. Nach der sogenannte &amp;quot;Rassenkunde&amp;quot; ging die NS-Forschung davon aus, dass es h&amp;ouml;herwertige und minderwertige Menschenrassen gebe. Die Mitglieder jeder Rasse h&amp;auml;tten die Aufgabe, diese Rasse &amp;quot;rein zu halten&amp;quot;, weshalb sexueller Kontakt zwischen Angeh&amp;ouml;rigen der &amp;quot;hohen&amp;quot; und der &amp;quot;minderwertigen&amp;quot; Rasse verhindert werden sollte. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das deutsche Transsexuellengesetz, welches von CDU und SPD im Juni 2009 leicht modiifiziert wurde, beinhaltet immer noch die Forderungen, dass sich eine transsexuelle Frau kastrieren lassen muss, um als Frau anerkannt zu werden. In einem Text des Innenministeriums CDU (Entwurf des Gesetzes zur Reform des Transsexuellenrechts...Transsexuellenrechtsreformgesetz - TSRRG des BMI) heisst es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gleichwohl kann auf die grunds&amp;auml;tzliche Bedingung dauernder Fortpflanzungsunf&amp;auml;higkeit nicht verzichtet werden.&amp;quot; ... &amp;quot;hierbei ist insbesondere auszuschlie&amp;szlig;en, dass rechtlich dem m&amp;auml;nnlichen Geschlecht zugeordnete Personen Kinder geb&amp;auml;ren und rechtlich dem weiblichen Geschlecht zugeordnete Personen Kinder zeugen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die Opfer des NS-Rassismus wurden in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, zwangssterilisiert, deportiert und ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sterilisationsgesetze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sterilisationsgesetze waren und sind staatliche Regelungen zur Sterilisation, also Unfruchtbarmachung, bestimmter Personen oder Personenkreise zur Verhinderung der Fortpflanzung.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;sect; 8 TSG Voraussetzungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Auf Antrag einer Person, die sich auf Grund ihrer transsexuellen Pr&amp;auml;gung nicht mehr dem in ihrem Geburtseintrag angegebenen, sondern dem anderen Geschlecht als zugeh&amp;ouml;rig empfindet und die seit mindestens drei Jahren unter dem Zwang steht, ihren Vorstellungen entsprechend zu leben, ist vom Gericht festzustellen, da&amp;szlig; sie als dem anderen Geschlecht zugeh&amp;ouml;rig anzusehen ist, wenn sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. dauernd fortpflanzungsunf&amp;auml;hig ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Besondere Bedeutung haben dabei Gesetze im Rahmen der Eugenik, die seit Beginn des 20. Jahrhunderts eingef&amp;uuml;hrt und umgesetzt wurden. Diese Gesetze hatten die Verhinderung sogenannten erblich &amp;quot;minderwertigen&amp;quot; Nachwuchses zum Ziel und konzentrierten sich auf die Unfruchtbarmachung der wissenschaftlich oder pseudo-wissenschaftlich ausfindig gemachten Tr&amp;auml;ger solcher Erbkrankheiten.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
Zwangssterilisation und Menschenw&amp;uuml;rde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel 3 der Allgemeinen Erkl&amp;auml;rung der Menschenrechte sichert jedem Menschen &amp;quot;das Recht auf Leben, auf Sicherheit der Person und auf Freiheit&amp;quot; zu. Artikel 5 verbietet jede Art der &amp;quot;Folter, grausame und erniedrigende Behandlung&amp;quot;. Eine zwangsweise Sterilisation w&amp;auml;re somit eine Verletzung der Menschenrechte.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transsexuelle Frauen sind Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table bgcolor=&quot;#f8f4ff&quot; border=&quot;1&quot; bordercolor=&quot;#ffffff&quot; cellpadding=&quot;10&quot; cellspacing=&quot;0&quot;&gt;
	&lt;tbody&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td align=&quot;justify&quot;&gt;            
			&lt;p&gt;
			Imre Kert&amp;eacute;sz:&lt;br /&gt;
			&lt;br /&gt;
			Ich m&amp;ouml;chte einer Frage auf den Grund gehen, die f&amp;uuml;r f&amp;uuml;r viele Menschen wahrscheinlich gar keine Frage ist. Es handelt sich um die Freiheit der Selbstbestimmung, ganz einfach darum, dass jeder in der Gesellschaft, der er angeh&amp;ouml;rt, der sein kann, der er ist. Dass er, egal als wer er geboren ist, zu was er sich erkl&amp;auml;rt, f&amp;uuml;r was er sich selbst h&amp;auml;lt, daf&amp;uuml;r nicht mit Verachtung, mit offener oder sogar durch geheimen beh&amp;ouml;rdlichen Konsens gebilligter Diskriminierung bestraft werden darf.&lt;br /&gt;
			&lt;br /&gt;
			Zitat aus: &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/RubCC21B04EE95145B3AC877C874FB1B611/Doc~EFAE11B38D1DA4ACDA61677317326767F~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;F.A.Z. vom 14.03. 2002, Feuilleton (Feuilleton), Seite 46&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
			&lt;/p&gt;
			&lt;/td&gt;             
		&lt;/tr&gt;
	&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
</description>
    </item>
    <item rdf:about="http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=251&amp;Itemid=6">
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        <title>Relativ Wahrscheinlich</title>
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        <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Ich m&amp;ouml;chte hier einen wundersch&amp;ouml;nen Text zitieren, der ziemlich gut darstellt, was passiert, wenn man das Unwahrscheinlichere dem Wahrscheinlichen &amp;uuml;berordnet. Er zeigt auf, wie im Zusammenhang mit &amp;quot;Transsexualit&amp;auml;t&amp;quot; immer noch Erkl&amp;auml;rungsmodelle wie die Theorie der &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot; als Lehre angesehen werden, obwohl diese Theorien unwahrscheinlicher sind - da Theorien - als biologische Tatsachen. Hier der Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Das Problem mit wissenschaftlichen Beweisen ist, dass sie nie absolut sind.. Nimm mal die Schwerkraft. Wir glauben, dass sie &amp;uuml;berall auf der Erde wirkt. Aber: Wissen wir das sicher? War schon &amp;uuml;berall, an jedem Punkt auf der Erde ein Messger&amp;auml;t angebracht worden (in den tiefsten Tiefseegr&amp;auml;ben und den h&amp;ouml;chsten Bergen) und wurde gemessen, ob es auch da Schwerkraft gibt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen an, dass ein Stein, den wir aufheben wieder herunterf&amp;auml;llt, wenn wir ihn loslassen. Aber: Wir wissen nur dann, ob dies bei JEDEM Stein der Fall ist, wenn wir JEDEN Stein aufheben und wieder fallen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da dies alles nicht geht, schlie&amp;szlig;en wir vom Besonderen auf das Allgemeine. Wir wissen, dass es h&amp;ouml;chstwahrscheinlich &amp;uuml;berall auf der Erde Schwerkraft gibt und dass wahrscheinlich jeder Stein, den wir aufheben, auch wieder herunterf&amp;auml;llt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was f&amp;uuml;r die Schwerkraft gilt, gilt f&amp;uuml;r die gesamte Wissenschaft, auch f&amp;uuml;r die Biologie - und die Transsexualit&amp;auml;t.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Holland haben 1995 Forscher 7 tote Transsexuelle Frauen zuf&amp;auml;llig in ihrer Leichenhalle gehabt. Sie schnitten ihre Gehirne auf und entdeckten, dass ALLE anatomisch weibliche&amp;nbsp; Gehirne hatten (zur Sicherheit haben sie es 2000 nochmals &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft und die Anzahl der Neuronen gez&amp;auml;hlt). Bei homosexuellen M&amp;auml;nnern (haben sie auch aufgeschnitten) fanden sie nur m&amp;auml;nnliches Gehirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen haben ergeben, dass diese weibliche Anatomie der Gehirne nicht durch Hormoneinnahme verursacht worden sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Essen haben sie 12 transsexuelle Frauen, ebenso viele nicht-transsexuelle Frauen und nicht-transsexuelle M&amp;auml;nner in die R&amp;ouml;hre gelegt und die Reaktionen des Gehirns auf erotische Stimuli untersucht. Die Gehirne der transsexuellen Grauen zeigten die gleichen Aktivit&amp;auml;ten, wie die Gehirne der nicht-transsexuellen Frauen - also v&amp;ouml;llig andere Reaktionen, als m&amp;auml;nnliche Gehirne (der nicht-transsexuellen m&amp;auml;nnlichen Versuchspersonen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2008 ver&amp;ouml;ffentlichte Gunther Stalla seine Studie an knapp &amp;uuml;ber 100 transsexuellen Frauen mit dem Ergebnis: Die Gehirne transsexueller Frauen waren in der 7. Schwangerschaftswoche h&amp;ouml;chswahrscheinlich den gleichen geringen Mengen Androgenen ausgesetzt, wie die Gehirne von nicht-transsexuellen Frauen (m&amp;auml;nnliche Gehirne sind einer wesentlich h&amp;ouml;heren Androgendosis ausgesetzt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genforscher haben schon lange entdeckt, dass nicht xx oder xy Chromosomen f&amp;uuml;r die geschlechtliche Entwicklung verantwortlich sind, sondern die Gene, die sich auf diesen Chromosomen befinden. (http://de.wikipedia.org/wiki/Sex_determining_region_of_Y)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 fanden nun Forscher in Ausstralien (Prince Henrys Institute) ein Gen, das sie f&amp;uuml;r Transsexualit&amp;auml;t verantwortlich machen....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wei&amp;szlig;t du, dass Homosexualit&amp;auml;t weniger erforscht ist, als Transsexualit&amp;auml;t? Und dennoch darf man offiziell Homosexuelle nicht f&amp;uuml;r psychisch gest&amp;ouml;rt er kl&amp;auml;ren... Man wei&amp;szlig; bis heute weniger &amp;uuml;ber die biologischen Ursachen von Homosexualit&amp;auml;t, als &amp;uuml;ber die von Transsexualit&amp;auml;t.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;img src=&quot;images/stories/Pic_Einstein.jpg&quot; alt=&quot;Pic_Einstein.jpg&quot; title=&quot;Pic_Einstein.jpg&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; margin: 5px 10px 5px 0px; float: left; width: 370px; height: 278px&quot; height=&quot;278&quot; width=&quot;370&quot; /&gt;&lt;i&gt;Wenn Menschen nicht mehr weiter wissen und ihnen keine Erkl&amp;auml;rungen mehr einfallen, muss entweder Gott herhalten oder das Modell der multiblen Einflussfaktoren - also ein chaotisches, nicht n&amp;auml;her bestimmbares Model, das weder verifizierbar noch falsifizierbar ist. Das unwissenschaftlichste Denkmodell, dass man sich nur einfallen lassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus irgendeinem Grunde scheinen Menschen solche Modelle zu bevorzugen. Je diffuser und undurchschaubarer ein Modell ist, f&amp;uuml;r desto glaubhafter wird es gehalten. Meist nimmt die Glaubhaftigkeit auch noch mit der Menge der enthaltenen Fremdw&amp;ouml;rter zu - denn dann versteht kein Mensch mehr diese S&amp;auml;tze - also m&amp;uuml;ssen sie sehr intelligent, wahr und glaubhaft sein. Einfache Erkl&amp;auml;rungen, wie &amp;quot;Eine transsexuelle Frau ist eine Frau, weil sie ein weibliches Gehirn hat&amp;quot; gelten als nicht so glaubw&amp;uuml;rdig. Wenn du aber von &amp;quot;persitierendem Verlangen&amp;quot; sprichst, dann klingt das irgendwie viel toller - wobei kein normaler Mensch wei&amp;szlig;, was das sein soll und sich deshalb wahrscheinlich auch nicht traut, diesem Bockmist zu widersprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder nimm die schwachsinnige Theorie von Ray Blanchard. Die Falschheit kann man schon allein daran erkennen, dass es - nach seiner Theorie - keine transsexuellen M&amp;auml;nner geben d&amp;uuml;rfte... Oder Friedemann Pf&amp;auml;fflin, der doch allen Ernstes behauptet, transsexuelle Menschen w&amp;uuml;rden transzendieren und sich Gott gleich sehen - mal abgesehen davon, dass er Transsexualit&amp;auml;t f&amp;uuml;r eine Erfindung von Magnus Hirschfeld h&amp;auml;lt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenneth Zucker, Peggy Cohen Kettenis und Sophinette Becker k&amp;ouml;nnen Homosexualit&amp;auml;t und Transsexualit&amp;auml;t nicht von einander unterscheiden und behaupten, weil sowohl homosexuelle Jungs als auch transsexuelle M&amp;auml;dchen gerne mit Puppen spielen, sie h&amp;auml;tten beide eine Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung und als Folge davon w&amp;uuml;rde sich dann Homosexualit&amp;auml;t oder Transsexualit&amp;auml;t entwickeln....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt das Ganze mal mit den wissenschaftlichen Ergebnissen von oben vergleichen....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passen die aufgef&amp;uuml;hrten Theorien, die keinerlei wissenschaftliche Grundlage haben, irgendwie zu den Ergebnissen aus der biologischen Forschung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt bis heute keine einzige wissenschaftliche Untersuchung, die Zweifel daran gebracht h&amp;auml;tte, dass transsexuelle Frauen (denn sie werden ja fast ausschlie&amp;szlig;lich untersucht) ein weibliches Gehirn haben. Es gibt absolut nicht, was diese Annahme wissenschftlich in Zweifel stellen w&amp;uuml;rde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nur eine Theorie einer Clique von Psychoanalytikern, die sich alle unter einander kennen und freundschaftliche Beziehungen pflegen... (und daf&amp;uuml;r sorgen, dass sie gegenseitig ins DSM-Team gew&amp;auml;hlt werden)...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es nicht wahrscheinlicher, dass wenn alle wissenschaftlichen Untersuchungen darauf hindeuten, dass transsexuelle Frauen anatomisch weibliche Gehirne haben, dass dem dann vielleicht auch so ist? Und dass deshalb transsexuelle Frauen sagen &amp;quot;Ich bin eine Frau&amp;quot; trotz Penis?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimm das Beispiel mit den Steinen. ebenso wenig, wie wir es an allen transsexuellen Frauen beweisen m&amp;uuml;ssen, m&amp;uuml;ssen wir es f&amp;uuml;r alle Steine beweisen. Die Wissenschaft zeigt klar die sehr hohe Wahrscheinlichkeit auf, dass Transsexualit&amp;auml;t urs&amp;auml;chlich auf eine Zwei-Geschlechtlichkeit zur&amp;uuml;ckgeht, dass das Gehirngeschlecht vom gonadalen Geschlecht abweicht. Diese Behauptung wird von ALLEN wissenschaftlichen Untersuchungen gest&amp;uuml;tzt. Alle m&amp;uuml;ssen/k&amp;ouml;nnen wir sie so lange als wahr annehmen, so lange sie nicht falsifiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wie mit den Steinen. Du hebst 10 hoch und l&amp;auml;sst sie fallen. daraus schlie&amp;szlig;t du, dass dies wohl immer so sein wird. Du machst noch ein paar andere versuche - und immer wieder f&amp;auml;llt der Stein nach unten. Du untersuchst immer wieder transsexuelle Frauen, und immer wieder stellst du fest: Wahrscheinlich weibliches Gehirn...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Idiot hat immner eine idiotische Theorie... Und es gibt so viele Theorien... wenn wir allen Recht geben wollen, werden nur wir zu Idioten.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(Christina Schieferdecker)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal w&amp;auml;re es doch besser an das wahrscheinliche zu glauben. Und wenn es sich dann mit der Aussage eines transsexuellen M&amp;auml;dchens deckt, das sagt &amp;quot;Ich bin ein M&amp;auml;dchen&amp;quot; oder mit der Aussage eines Jungen, der sagt &amp;quot;ich bin ein Junge&amp;quot;, w&amp;auml;re das ein wichtiger Schritt die Ideologien hinter sich zu lassen, die heute noch daf&amp;uuml;r sorgen, transsexuellen Menschen grosses Leid zuzuf&amp;uuml;gen. Wer die Geschlechtsidentit&amp;auml;t eines Menschen respektiert, respektiert sein eigentliches Geschlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
</description>
    </item>
    <item rdf:about="http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=238&amp;Itemid=6">
        <dc:format>text/html</dc:format>
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        <title>Die Rede vom &amp;quot;Biologischen&amp;quot; Geschlecht</title>
        <link>http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=238&amp;Itemid=6</link>
        <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Welche wahren Absichten Menschen haben, wenn sie
&amp;uuml;ber Transsexualit&amp;auml;t (und anderen geschlechtlichen Besonderheiten)
sprechen, offenbart sich, wenn man sich genauer anschaut, wie diese
Menschen geschlechtliche Begriffe verwenden. Eine besondere Frage in
diesem Zusammenhang ist: Wann sprechen Menschen vom sogenannten
biologischen Geschlecht? Und: Was meinen sie damit? Basiert die
Verwendung des Begriffs &amp;quot;biologisch&amp;quot; auf &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=5&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;biologischen Tatsachen&lt;/a&gt;  oder eben doch auf einer geschlechtspolitischen Ideologie?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einmal ein paar Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Was meint &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=59&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Hertha Richter-Appelt, Mitglied der Deutschen Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualforschung&lt;/a&gt;  und Psychoanalytikerin, wenn sie folgendes sagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Unter Transsexualit&amp;auml;t versteht man ein Ph&amp;auml;nomen, dass Menschen
einen biologisch v&amp;ouml;llig unauff&amp;auml;lligen K&amp;ouml;rper haben, aber von sich aus
das Gef&amp;uuml;hl haben im falschen K&amp;ouml;rper zu leben. Und ein biologischer Mann
sagt, ich bin eine Frau und eine biologische Frau sagt, ich bin
eigentlich ein Mann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
(O-Ton Deutschlandfunk, Juli 2008)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
{audio}mp3/AppeltDLF08.mp3{/audio}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum bezeichnet die Psychoanalytikerin eine transsexuelle Frau als
&amp;quot;biologischen Mann&amp;quot;? Gibt es daf&amp;uuml;r eine biologische Grundlage, eine
Frau als Mann zu bezeichnen? Ist eine transsexuelle Frau wirklich ein
biologischer Mann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wie definiert die deutsche Sexologie das Geschlecht des Menschen?
Was meint hier beispielsweise Bernd Meyenburg, &amp;quot;Behandler&amp;quot; von
transsexuellen Kindern dazu? Was ist denn nun ein transsexuelles Kind,
das sagt &amp;quot;ich bin ein M&amp;auml;dchen&amp;quot;?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Sie sehen doch das Kind hat einen Penis, also ist es kein M&amp;auml;dchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
(O-Ton Telefonat mut23, 2008)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
{audio}mp3/Meyenburg_GIS_peniskeinmdchen.mp3{/audio}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat die deutsche Sexologie mitbekommen, dass das Geschlecht eines
Menschen aus mehr als aus einer geschlechtlichen Facette besteht? Ist
es bekannt, das es Menschen gibt, bei denen nicht alle geschlechtlichen
Facetten hundertprozentig zusammenpassen m&amp;uuml;ssen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Warum folgen andere Mediziner den scheinbar &amp;quot;biologischen&amp;quot;
Definitionen, anstatt die Sachlage wirklich einmal objektiv und
wissenschaftlich zu betrachten? Hier einmal Dr . Frank von Dorp,
Urologe am Uniklinikum Essen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Es handelt sich ja bei der Transsexualit&amp;auml;t und eine
Identit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung des Geschlechtes. Also nicht um eine
Befindlichkeitsst&amp;ouml;rung, sondern tats&amp;auml;chlich um eine Erkrankung. Die
Patienten f&amp;uuml;hlen sich in ein falsches Geschlecht hineingeboren, was
dann in zunehmendem Alter, auch mit der pers&amp;ouml;nlichen Entwicklung, zu
einem Leidensdruck f&amp;uuml;hrt, der die Patienten dann letztlich in die
Situation bringt, etwas aktiv dagegen zu unternehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Aufnahme der ARD am 22. November 2007)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
{audio}mp3/FrankvonDorp.mp3{/audio}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu behaupten eine transsexuelle Frau, w&amp;auml;re ein &amp;quot;biologischer&amp;quot; Mann,
wird also die Grundlage daf&amp;uuml;r, sp&amp;auml;ter die Behauptung aufstellen zu
k&amp;ouml;nnen, dieser &amp;quot;Mann&amp;quot; h&amp;auml;tte eine Identit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung, wenn &amp;quot;er&amp;quot; &amp;auml;ussert
&amp;quot;Ich bin eine Frau&amp;quot;. Dass diese &amp;quot;biologische&amp;quot; Grundlage bislang nie
bewiesen wurde, sondern durch &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=20&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;alle wissenschaftlichen Untersuchungen&lt;/a&gt; ,
die beispielsweise auf dem Gebiet der Neurowissenschaft hierzu
stattfanden, sogar widerlegt wurde, trotzdem aber immer noch an dem
M&amp;auml;rchen festgehalten wird, transsexuellen Menschen ein Geschlecht
unterzuschieben, dass sie nie hatten, um sie hinterher f&amp;uuml;r
&amp;quot;identit&amp;auml;tsgest&amp;ouml;rt&amp;quot; zu erkl&amp;auml;ren, ist also nicht Produkt einer
biologischen Betrachtung von Tats&amp;auml;chlichkeiten sondern lediglich
Ausdruck einer machtpolitischen Ideologie. Dass es Menschen gibt, die
beispielsweise mit Genitalien geboren werden, die von ihrem
Geburtsgeschlecht abweichen, wird hier bewusst weiter ignoriert - oft
leider eben auch von solchen Medizinern, die behaupten auf der Seite
der Menschen zu stehen, die mit geschlechtlichen Uneindeutigkeiten
geboren werden. Es lohnt sich hier einmal genauer zu pr&amp;uuml;fen, wie
Menschen argumentieren - wer transsexuelle Meschen bewusst falsch
geschlechtlich zuordnet, hat nicht das Interesse objektiv zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://badhairdaysandmore.blogspot.com/2009/01/forschung-vs-medizin.html&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Hier einmal ein Auszug aus einem Blog von Sarah&lt;/a&gt;  (in leicht &amp;uuml;berarbeiteter &amp;Uuml;bersetzung):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Ich kann nur raten warum die Medizin bislang kein Interesse daran
hatte, das Konzept der angeborenen Geschlechtsidentit&amp;auml;t anzunehmen.
M&amp;ouml;glicherweise ist eine Mixtur von Faktoren verantwortlich, darunter
folgende:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Der Fakt, dass man Geschlechtsidentit&amp;auml;t nicht anfassen kann&lt;br /&gt;
(2) Die Neuigkeit der Beweise&lt;br /&gt;
(3) Die Notwendigkeit erst einmal weiter zum Thema zu forschen, und&lt;br /&gt;
(4) &amp;Auml;rzte k&amp;ouml;nnten auch eigenn&amp;uuml;tzige Absichten haben (zum Beispiel: Das
Einkommen von Chirurgen h&amp;auml;ngt von chirurgischer &amp;quot;Korrektur&amp;quot; der
Genitalien von Babys ab, Psychologen machen Geld mit der Therapie von
Opfern die ungl&amp;uuml;cklich sind, weil die ganze Welt sie als sexuelle
&amp;quot;Freaks sieht&amp;quot;).&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
(Es handelt sich um eine Antwort von Veronica Drantz, Ph.D auf Fragen von Sarah)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch hat ein gesundes Wissen dar&amp;uuml;ber, welchem Geschlecht er
angeh&amp;ouml;rt. Zu behaupten, es g&amp;auml;be eine Gruppe von Menschen, die dieses
Wissen nicht h&amp;auml;tte und hier angebliche biologische Argumente
anzubringen, um diese Behauptung wahrheitsgetreuer erscheinen zu
lassen, ist in Wirklichkeit der Versuch, Menschen ihr Selbst zu rauben
und bei n&amp;auml;herer Betrachtung &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=18&amp;amp;Itemid=18&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;alles andere als eine wissenschaftliche Tatsache&lt;/a&gt; . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Realistisch betrachtet ist es vielmehr der ideologisch gen&amp;auml;hrte
Versuch, Menschen in k&amp;uuml;nstliche Abh&amp;auml;ngigkeiten zu bringen, um &amp;uuml;ber sie
herrschen zu k&amp;ouml;nnen: Seelenlose Herrenmenschen brauchen Schubladen um
ihre Machtanspr&amp;uuml;che zu sichern, deren Grundlage alles andere als in der
Biologie verankert ist.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessanterweise st&amp;ouml;sst das Konzept der hierarchischen Einteilung in
ein quadtratisch-prakisches Weltbild immer noch auf viel Unterst&amp;uuml;tzung,
seltsamerweise oft bei denjenigen, die selbst unter der
geschlechtlichen Fremdzuordnung zu leiden haben. So gibt es Menschen,
die sich selbst als &amp;quot;intersexuell&amp;quot; bezeichnen, die aber nicht schaffen
zu erkennen, dass beispielsweise die Behauptung ein transsexueller Mann
w&amp;auml;re &amp;quot;als Frau geboren&amp;quot; (beispielsweise zu behaupten Thomas Beatie w&amp;auml;re
eigentlich &amp;quot;eine Frau&amp;quot;, da er Kinder gebar) nicht biologischen
Tatsachen entspricht, sondern auch ein Produkt der Ideologien einer
Psychoszene ist, die bis heute schafft Menschen geschlechtlich
zwangszuzuordnen und zu vereindeutigen - ob mit Skalpell oder indem
Menschen eine Identit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung unterstellt wird, die es gar nicht gibt
(schon gar nicht &amp;quot;biologisch&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;Anhang:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welches psychische Leid die Psychoanalyse und ihre massgeblichen
Protagonisten direkt verursachen, zeigt sich unter anderem in einem
Text des Psychoanalytikers Friedemann Pf&amp;auml;fflin, der 2008 im Buch
&amp;quot;Sexualit&amp;auml;ten&amp;quot; (Psychosozial-Verlag) unter dem Abschnitt
&amp;quot;Transsexuelles Begehren&amp;quot; Beispiele transsexueller Frauen anf&amp;uuml;hrt, die
er allesamt als M&amp;auml;nner bezeichnet. So schreibt er beispielsweise &amp;uuml;ber
Lili Elbe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Eine der ersten dieser Biografien ist die des d&amp;auml;nischen Malers
Einar Wegener, alias Lilli Elbe, der sich zu Beginn der 1930er Jahre in
Dresden operieren lie&amp;szlig;.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Lili tats&amp;auml;chlich als Frau geboren sein konnte interessiert ihn
dabei genauso wenig wie eine Vermutung, die auf der englischsprachigen
Wikipedia zu finden ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;It is believed that Elbe was probably intersexual; she looked more
female than male, and may have had Klinefelter&amp;#39;s Syndrome or some other
SRY gene transfer condition.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Frauen, die Pf&amp;auml;fflin als Mann betitelt sind Christine Jorgensen, Roberta Cowell, Jane Morris, und andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pf&amp;auml;fflin zeigt zudem in seinem Buchkapitel, wie er jegliche biologische
Ursache f&amp;uuml;r Transsexualit&amp;auml;t zwangsl&amp;auml;ufig aussschliessen muss, damit
seine Behauptungen &amp;uuml;ber die angeblichen Geschlechtswechselw&amp;uuml;nsche noch
irgendeinen Sinn machen. So kann f&amp;uuml;r ihn eine transsexuelle Frau per
Definition nicht als Frau geboren sein, sonst g&amp;auml;be es ja keine
Menschen, die, wie Pf&amp;auml;fflin selbst sagt, sich w&amp;uuml;nschen w&amp;uuml;rden, dem
&amp;quot;anderen Geschlecht&amp;quot; anzugeh&amp;ouml;ren.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Es ist eine ph&amp;auml;nomenologische Diagnose, in der zwar nicht vom
Begehren die Rede ist, aber von drei W&amp;uuml;nschen, n&amp;auml;mlich erstens dem
Wunsch, als Angeh&amp;ouml;rige/r des andern Geschlechts zu leben und anerkannt
zu werden, zweitens dem Wunsch nach hormoneller Behandlung und drittens
dem Wunsch nach chirurgischer Geschlechtsangleichung. Keine einzige
andere Diagnose der ICD-10 speist sich aus W&amp;uuml;nschen oder ist gar - wie
im M&amp;auml;rchen - aus drei W&amp;uuml;nschen abgeleitet und dar&amp;uuml;ber definiert.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=59&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Psychoanalytiker Friedemann Pf&amp;auml;fflin&lt;/a&gt; 
ist Kollege von Hertha Richter-Appelt und war fr&amp;uuml;her selbst im UKE
Hamburg t&amp;auml;tig. Er ist zudem Bekannter von Ken Zucker (&amp;auml;hnlich wie auch
Bernd Meyenburg), der reparative Therapien an transsexuellen Kindern durchf&amp;uuml;hrt,
welche darauf abzielen, dass sich beispielsweise transsexuelle M&amp;auml;dchen
doch bitte sch&amp;ouml;n wie ihr Penis zu verhalten h&amp;auml;tten (siehe: Aussage
Bernd Meyenburg weiter oben in diesem Artikel). Zusammen mit Ken Zucker
ist Pf&amp;auml;fflin Mitglied der APA-Gruppe, welche bis 2012 im Buch der
psychischen St&amp;ouml;rungen (das DSM) den Begriff
&amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot; weiter etablieren will. Allen hier
genannten Personen ist gemeinsam, dass sie abstreiten, dass es M&amp;auml;dchen
gibt, die mit Penis und Hoden geboren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer transsexuelle Frauen als M&amp;auml;nner bezeichnet und nicht nachvollziehen
kann, warum eine Frau auch rechtlich als Frau behandelt werden will,
insbesondere wenn sie sich in ein medizinisches Verfahren - von der
Hormontherapie bis zur genitalangleichenden Operation - begibt, und
hier auch als Frau behandelt werden will und nicht als
&amp;quot;identit&amp;auml;tsgest&amp;ouml;rter Mann&amp;quot;, muss sich nicht wundern, wenn man ihm
unterstellt hier Menschenrechtsverbrechen zu begehen. Wenn das
Schicksal transsexueller Menschen dazu missbraucht wird, Theorien (eben
die um den Begriff &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot;) aufrecht zu
erhalten, obwohl sowohl Patienten - die ja selbst seit Jahrzehnten
&amp;auml;ussern, wer sie sind, wenn sie z.B. trotz Vorhandenseins eines Penis
sagen &amp;quot;Ich bin eine Frau&amp;quot; - und zudem mittlerweile auch echte
biologische Fakten wie Untersuchungen aus der Neurowissenschaft und
Humangenetik, gegen diese psychoanalytischen Theorien sprechen, l&amp;auml;sst
sich daraus ableiten, dass das System &amp;quot;Transsexualit&amp;auml;t&amp;quot; und die daraus
folgenden Gesetzte (wie &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=13&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;das deutsche Transsexuellengesetz&lt;/a&gt; )
bisher nicht denen dienen, die von Transsexualit&amp;auml;t betroffen sind,
sondern denen, welche immer noch die Existentz von Menschen abstreiten
wollen, die aber tats&amp;auml;chlich real und biologsich existieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterere F&amp;auml;lle von Missbrauch durch deutsche Gutachter: &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=190&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Hier&lt;/a&gt; oder auch &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=227&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Hier.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://mut23.de/texte/Pfafflin_transsexuelles_Begehren.pdf&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Originaltext von Friedemann Pf&amp;auml;fflin &lt;/a&gt; aus dem Buch &amp;quot;Sexualit&amp;auml;ten&amp;quot; (Psychosozial-Verlag 2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nocheinmal die &lt;a href=&quot;http://mut23.de/text/CEDAW_Transsexualit&amp;auml;t_final2.pdf&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Anklage der deutschen Sexologie vor der UN&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(Die englische Version davon findet sich auf den Seiten des OHCHR).&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
</description>
    </item>
    <item rdf:about="http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=227&amp;Itemid=6">
        <dc:format>text/html</dc:format>
        <dc:date>2008-11-10T23:07:26+00:00</dc:date>
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        <dc:creator>Administrator &lt;webmaster@mut23.org&gt;</dc:creator>
        <title>Klage gegen Gutachter</title>
        <link>http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=227&amp;Itemid=6</link>
        <description>
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=227&amp;Itemid=6&quot;&gt;Weiter &amp;hellip;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item rdf:about="http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=220&amp;Itemid=6">
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        <title>Sprache und Wirklichkeit</title>
        <link>http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=220&amp;Itemid=6</link>
        <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Wer weiss, wie es den homosexuellen Menschen in den 60ern ergangen ist, wenn sie sich als &amp;quot;schwul&amp;quot; geoutet haben? Doch eines ist heute jedem intelligenten Menschen klar: Wenn ein Schwuler sich als &amp;quot;schwul&amp;quot; outet, dann bedeutet dies in etwa folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ich bin schwul.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht etwa: &lt;i&gt;Ich werde schwul.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner Unterschied, der aber eine grosse Bedeutung hat. Sie wird vielleicht deutlicher, bei den F&amp;auml;llen schwuler M&amp;auml;nner, die auf Grund gesellschaftlichen Drucks erst einmal eine Beziehung zu einer Frau gehabt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da heisst es in etwa so: &lt;i&gt;Ich bin schwul und habe in einer hetereosexuellen Beziehung gelebt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht etwa: &lt;i&gt;Fr&amp;uuml;her war ich heterosexuell und nun werde ich schwul.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sagen w&amp;uuml;rde &amp;quot;fr&amp;uuml;her war ich hetero und nun bin ich schwul&amp;quot; w&amp;uuml;rde damit zum Ausdruck bringen, dass die sexuelle Orientierung willk&amp;uuml;rlich &amp;auml;nderbar ist. Fr&amp;uuml;her so - heute so. Freundlicherweise ist es sowohl in Medizin als auch in der deutschen Gesellschaft mittlerweile angekommen: Schwul ist man einfach. Oder eben nicht. Eine nat&amp;uuml;rliche Normvariante des menschlichen Lebens. Und auch keine psychische St&amp;ouml;rung - zumindest nicht mehr seit den 70ern, als Homosexualit&amp;auml;t aus dem Manual der psychischen St&amp;ouml;rungen, dem DSM, gestrichen wurde (&amp;uuml;brigens auch nicht komplett, aber das ist eine andere Geschichte). Das kam &amp;uuml;brigens nicht einfach so, sondern weil sich Schwule und Lesben zusammengetan hatten, um gegen die Diskriminierungen, die haupts&amp;auml;chlich von der Psychoanalyse ausgingen, zur Wehr zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum schreibe ich &amp;uuml;ber Homosexualit&amp;auml;t?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz einfach: Bei der Homosexualit&amp;auml;t gab es einen gesellschaftlichen Wandel. Bei Transsexualit&amp;auml;t bis heute nicht. So wird Transsexualit&amp;auml;t immer noch (vorwiegend wieder von der Psychoanalyse) als psychische St&amp;ouml;rung verstanden, weil ein Mensch z.B. sagt &amp;quot;Ich bin eine Frau&amp;quot;, obwohl dieser Mensch einen Penis besitzt. Dass es tats&amp;auml;chlich eine Frau sein kann, hat sich bislang noch nicht rumgesprochen. Gut, fangen wir damit an, setzten wir uns ebenso wie die Homosexuellen in den 60ern endlich selbstbewusst zu Wehr gegen Fehlformulierungen und Geschlechtszuschreibungen, die nicht den Tatsachen entsprechen. Wir sollten den Mut zeigen zu erkennen, dass ebensowenig wie Homosexualit&amp;auml;t tats&amp;auml;chlich eine &amp;quot;sexuelle Orientierungsst&amp;ouml;rung&amp;quot; sein konnte, genausowenig auch Transsexualit&amp;auml;t eine &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot; sein kann. Die Psychoanalytiker machen Fehler. Fehler die zu Diskriminierungen und Ausgrenzungen f&amp;uuml;hren, wie sie noch bei Schwulen und Lesben in den 1960er zu Diskriminierungen und Ausgrenzungen gef&amp;uuml;hrt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollten den Mut haben zu erkennen, dass das Erkennen des eigenen geschlechtlichen Selbst keine psychische St&amp;ouml;rung ist, sondern in Wirklichkeit genau das Gegenteil: Wahrheit. Wenn eine transsexuelle Frau erkennt &amp;quot;Ich bin eine Frau&amp;quot;, obwohl sie mit Penis und Hoden geboren wurde, dann IST es eine Frau. Wenn ein transsexuelle Mann erkennt &amp;quot;Ich bin ein Mann&amp;quot;, dann ist es ein Mann. Uns selbst zu respektieren ist der Anfang von einer gesellschaftlichen Ver&amp;auml;nderung, in der wir irgendwann auch einmal von den Menschen, die uns umgeben, respektiert werden. Weil wir sagen: Wir sind, wer wir sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es m&amp;uuml;hsam erscheinen mag, doch ist jeder mutige Schritt, der die Menschen an Respekt erinnert, ein wichtiger Schritt. Was das nun mit der verwendeten Sprache bei Homosexualit&amp;auml;t zu tun hat? Nur das: Es passiert uns wie den Schwulen und Lesben damals. Die, die uns nicht respektieren wollen, verwenden die falsche Sprache um daraus Dinge ableiten zu k&amp;ouml;nnen, die Diskriminierung, Unverst&amp;auml;ndnis und Ausgrenzung m&amp;ouml;glich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig zu erkennen, dass ein transsexuelles Outing ebenso ernst zu nehmen ist, wie ein transsexuelles Outing. Genauso wenig wie ein Mensch f&amp;uuml;r sich erkennt, dass er jetzt &amp;quot;schwul werden&amp;quot; will, so wird ein transsexuelle Mensch zum Zeitpunkt seines Selbsterkennens nicht sagen &amp;quot;Ich will eine Frau werden&amp;quot; (oder ein Mann), sondern er wird erkennen das zu sein, was er ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ich bin eine Frau.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht etwa: &lt;i&gt;ich werde eine Frau.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner Unterschied, der eine grosse Bedeutung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ich bin eine Frau und habe fr&amp;uuml;her einmal in der m&amp;auml;nnlichen Rolle gelebt&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und nicht etwa: &lt;i&gt;Fr&amp;uuml;her war ich ein Mann und nun werde ich eine Frau.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wichtig sollten wir uns sein, dass wir diese Unterschiede auch als Unterschiede wahrnehmen - bei uns, und bei anderen. Denn die, die hier die falschen Worte verwenden, respektieren nicht, wer wir sind. Wenn sie es unabsichtlich tun, werden sie ihren Fehler erkennen. Wenn sie es absichtlich tun, werden sie uns ignorieren und uns f&amp;uuml;r verr&amp;uuml;ckt erkl&amp;auml;ren. Und wir werden erkennen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=220&amp;Itemid=6&quot;&gt;Weiter &amp;hellip;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item rdf:about="http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=216&amp;Itemid=6">
        <dc:format>text/html</dc:format>
        <dc:date>2008-08-06T23:10:41+00:00</dc:date>
        <dc:source>http://www.mut23.de</dc:source>
        <dc:creator>Administrator &lt;webmaster@mut23.org&gt;</dc:creator>
        <title>Respekt vor Geschlechtsidentit</title>
        <link>http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=216&amp;Itemid=6</link>
        <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Die Geschlechtsidentit&amp;auml;t eines Menschen zu respektieren, heisst das Geschlecht anzuerkennen, von dem ein Mensch weiss, dass er ihm angeh&amp;ouml;rt. Wenn nun also ein Mensch der mit Penis und Hoden geboren wurde weiss ein M&amp;auml;dchen zu sein, dann heisst nun der Respekt vor der Geschlechtsidentit&amp;auml;t dieses M&amp;auml;dchen als M&amp;auml;dchen anzuerkennen. Interessanterweise ist aber ein Fehler weitverbreitet, den Menschen begehen, die von sich selbst annehmen sie w&amp;uuml;rden die Geschlechtsidentit&amp;auml;t eines transsexuellen Menschen respektieren, n&amp;auml;mlich wenn sie sagen &amp;quot;Ich respektiere es, wenn sich ein Junge wie ein M&amp;auml;dchen f&amp;uuml;hlt&amp;quot; oder &amp;quot;Ich akzeptiere es, wenn sich ein M&amp;auml;dchen wie ein Junge empfindet&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Einschub 1:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Fr&amp;uuml;her hat es mehr M&amp;auml;nner gegeben, die Frauen werden wollten und inzwischen haben sich die Zahlen in etwa angeglichen. Das heisst, wenn jemand mit so einem Wunsch zu uns kommt muss man nat&amp;uuml;rlich sehr genau pr&amp;uuml;fen, was bedeutet das im Einzelfall, ist das nur ein Mann der gerne versorgt werden will, oder kann der wirklich als Frau leben - ist das jemand, die ungern Frau ist, oder kann sie diesen Weg wirklich auf Dauer gehen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;{audio}mp3/Sophinette2008.mp3{/audio}&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=59&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Sophinette Becker, Erstellerin der deutschen Standards of Care&lt;/a&gt;  (von der Deutschen Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualforschung) zur Behandlung transsexueller Menschen, Anfang 2008 im ZDF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist der Denk- und Logikfehler dahinter, der das grunds&amp;auml;tzliche Geschlecht eines Menschen auf den K&amp;ouml;rper bezieht und meint, ein transsexueller Mensch f&amp;uuml;hle sich irgendwie anders als sein k&amp;ouml;rperliches, gern auch als biologisch bezeichnetes Geschlecht. Ein Junge f&amp;uuml;hlt sich wie ein M&amp;auml;dchen? Wieso soll es ein Junge sein? Weil es einen Penis hat?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Einschub 2:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sehen doch das Kind hat einen Penis, also ist es kein M&amp;auml;dchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{audio}mp3/Meyenburg_GIS_peniskeinm&amp;auml;dchen.mp3{/audio}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=59&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Bernd Meyenburg, Kinderpsychologe&lt;/a&gt;  und &amp;quot;Experte&amp;quot; f&amp;uuml;r &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rungen&amp;quot;, Juni 2008 in einem Telefonat mit Menschenrecht und Transsexualit&amp;auml;t&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte also das Vorhandensein oder das Fehlen eines Penis tats&amp;auml;chlich noch als geschlechtsbestimmend angenommen werden, obwohl es gen&amp;uuml;gend Hinweise dazu gibt, dass dem nicht so ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gehirn ist das wichtigste Organ des Menschen - ergo auch das wichtigste Organ f&amp;uuml;r die letzendliche Geschlechtsbestimmung. Alle anderen Merkmale wie das Vorhandensein eines Penis k&amp;ouml;nnen zwar bei der Mehrheit aller Menschen als deckungsgleich mit dem Geburtsgeschlecht gesehen werden, doch gibt es eben Menschen, bei denen dieser Geschlechtshinweis sich hinterher als falsch herausstellt - eben auch bei transsexuellen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gehirn ist quasi der Ort, an dem sich die Psyche befindet - alle psychischen Ph&amp;auml;nomene sind das Produkt unseres Gehirns. Wenn also nun ein Mensch eine weibliche Geschlechtsidentit&amp;auml;t besitzt, dann ist anzunehmen, dass es sich um eine Frau handelt - ist sie mit Penis und Hoden geboren worden, eine als &amp;quot;transsexuell&amp;quot; bezeichnete Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respekt vor der Geschlechtsidentit&amp;auml;t eines Menschen heisst also das Geburtsgeschlecht eines Menschen zu respektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wie macht man das?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher nicht, indem man behauptet, eine transsexuelle Frau w&amp;auml;re ein Mann, der sich &amp;quot;f&amp;uuml;hlt wie&amp;quot; eine Frau. Oder indem man das Ger&amp;uuml;cht verbreitet, transsexuelle M&amp;auml;nner, w&amp;auml;ren Frauen, die sich &amp;quot;f&amp;uuml;hlen wie&amp;quot; M&amp;auml;nner. Trotzdem wird genau das immer wieder getan. Die Psychoanalyse bezeichnet transsexuelle Menschen so, indem sie ihnen eine &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot; unterstellen - eine Verletzung des Respektes vor der Geschlechtsidentit&amp;auml;t transsexueller Menschen. Leider gibt es immer noch Menschen, die dieser Respektsverletzung blind folgen, weil sie denken, dass jemand der einen Prof. im Titel tr&amp;auml;gt, nicht irren kann. Was, wenn doch? Wer ist so mutig, sich dann f&amp;uuml;r diese Menschen einzusetzen, die unter der geschlechtlichen Fehlzuordnung zu leiden haben? Und wie macht man das am besten? Es ist ganz einfach: Die geschlechtliche Identit&amp;auml;t eines Menschen respektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein transsexuelles M&amp;auml;dchen ist ein M&amp;auml;dchen - auch wenn es mit Penis und Hoden geboren wurde. Ein transsexueller Junge ist ein Junge - auch wenn er mit Vagina und Geb&amp;auml;rmutter auf die Welt kam. Transsexuelle Menschen werden nicht das Geschlecht, von dem sie behaupten ihm anzugeh&amp;ouml;ren, sie waren es schon immer. Oder glaubt irgendwer tats&amp;auml;chlich noch, dass das Geschlecht eines Menschen sich dann &amp;auml;ndert, wenn ein Chirurg Hand anlegt? Penis=Mann, Kein Penis=Frau? Wer genau hinsieht, wird in dem mangelnden Respekt vor transsexuellen Menschen erkennen, wer diese Gleichung noch als g&amp;uuml;ltig annimmt, obwohl sie l&amp;auml;ngst widerlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Beispiele f&amp;uuml;r die Nichtanerkennung der geschlechtlichen Identit&amp;auml;t transsexueller Menschen (Es sind Begriffe, bei denen sich lohnt, einmal dar&amp;uuml;ber nachzudenken, warum sie Menschen verwenden):&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;i&gt;Mann-zu-Frau&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;i&gt;Frau-zu-Mann&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;i&gt;Mann, der f&amp;uuml;hlt wie eine Frau&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;i&gt;Frau, die f&amp;uuml;hlt wie ein Mann&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;i&gt;Geschlechtsumwandlung&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;i&gt;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;i&gt;Geschlecht l&amp;auml;sst sich wandeln&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder dieser Begriffe ist ein Ausdruck vor dem mangelnden Respekt vor dem eigentlichen Geschlecht transsexueller Menschen. Das Geschlecht eines Menschen l&amp;auml;sst sich nicht &amp;auml;ndern, weder durch Chirurgenhand, noch durch einen &amp;auml;usseren Rollenwandel von einem Geschlechterklischee zum anderen. Jeder Mensch ist, was er ist. Dies anzuerkennen ist der wichtigste Schritt f&amp;uuml;r die Anerkennung transsexueller Menschen. Wo anderes zur Grundlage gemacht wird, wie zum Beispiel im Transsexuellengesetz, in welchem die Geschlechtsfremdbestimmung durch Gutachter zum Kern des Verfahrens wurde, wird gegen Menschenrecht verstossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschlechtsidentit&amp;auml;t transsexueller Menschen anzuerkennen ist anderseits ganz einfach: Man tut es einfach. Dann erkennt man eventuell auch, was transsexuelle Menschen wirklich f&amp;uuml;r Probleme haben. Und man erkennt m&amp;ouml;glicherweise die Sorgen und N&amp;ouml;te der Menschen, die als Kind bereits wissen, dass ihr K&amp;ouml;rper an manchen Stellen vom eigentlichen Geburtsgeschlecht abweicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein Beispiel, wie einfach das geht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karin Prummer und Dominik Stawski berichteten in Heft 31/2008 des SZ-Magazins &amp;uuml;ber ein transsexuelles M&amp;auml;dchen namens Nina, die mit Penis und Hoden geboren wurde und verwendeten durchgehend das Personalpronomen &amp;quot;sie&amp;quot; - f&amp;uuml;r ein M&amp;auml;dchen auch das richtige. So schreiben sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Nina geht in die 4&amp;thinsp;b, tr&amp;auml;gt zu Hause gern R&amp;ouml;cke und Ringelstr&amp;uuml;mpfe und tanzt am liebsten zur Musik von Mark Medlock und Rihanna durch ihr Zimmer &amp;ndash; ein h&amp;uuml;bsches M&amp;auml;dchen. W&amp;auml;re da nicht ihr K&amp;ouml;rper.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und weiter...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Es war abends, kurz vor dem Schlafengehen. Nina stand nackt vor dem Spiegel im Badezimmer. Sie starrte auf ihren Penis. &amp;raquo;Mama, ich will den nicht.&amp;laquo; Ninas Mutter Beate setzte sich auf den Rand der Badewanne, hob ihr Kind auf den Scho&amp;szlig; und erkl&amp;auml;rte, wie M&amp;uuml;tter eben erkl&amp;auml;ren: Das geh&amp;ouml;rt zu dir, weil du ein Junge bist. Die Mama hat das nicht, weil sie ein M&amp;auml;dchen ist. Das ist ganz normal, verstehst du? Nina sch&amp;uuml;ttelte den Kopf, weinte, wurde mit jedem Satz ihrer Mutter w&amp;uuml;tender. &amp;raquo;Ich m&amp;ouml;chte ihn abschneiden!&amp;laquo;, schrie sie.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Die ersten Schulwochen als Nina sind ein einziger Spie&amp;szlig;rutenlauf. Geht sie aufs M&amp;auml;dchenklo, schreien alle M&amp;auml;dchen: &amp;raquo;Iiih, ein Junge geht aufs M&amp;auml;dchenklo.&amp;laquo; Geht sie aufs Jungenklo, schreien alle Jungen: &amp;raquo;Iiih, ein M&amp;auml;dchen geht aufs Jungenklo.&amp;laquo;&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht k&amp;ouml;nnte hier ein wenig Aufkl&amp;auml;rung f&amp;uuml;r ein wenig Erleichterung sorgen (danke daf&amp;uuml;r an die Redakteure der SZ)? Wenn Lehrer, Eltern, Psychologen und Medien endlich einmal anerkennen w&amp;uuml;rden, dass ein transsexuelles M&amp;auml;dchen trotzt Vorhandenseins eines Penis niemals Junge war und ein transsexueller Junge trotz angeborener Vagina und Geb&amp;auml;rmutter niemals ein M&amp;auml;dchen - aus Respekt vor der Geschlechtsidentit&amp;auml;t transsexueller Menschen, oder einfach nur, weil es einfach dumm ist, die falsche Gleichung Penis=Mann, Vagina=Frau weiterhin als wahr zu bezeichnen. Es wird Zeit sich vom Schwanzkult unserer Gesellschaft zu verabschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;Links:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
M&amp;auml;dchen sind willkommen (Jungs nicht), SZ-Magazin Heft 31/2008 &lt;a href=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/25781/5/1#texttitel&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Direktlink&lt;/a&gt;,&lt;br /&gt;
oder &lt;a href=&quot;texte/SZ2008.pdf&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Download Kopie&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Film: &lt;a href=&quot;video/gis-zensiert.flv&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rungen&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table bgcolor=&quot;#f8f4ff&quot; border=&quot;1&quot; cellpadding=&quot;10&quot; cellspacing=&quot;0&quot;&gt;
	&lt;tbody&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;u&gt;Wichtiger Hinweis:&lt;/u&gt; Der Begriff &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;t&amp;quot; in &amp;auml;lteren Artikeln auf dieser Website meint etwas v&amp;ouml;llig anderes, als das, was offiziell unter &amp;quot;gender identity&amp;quot; verstanden wird. &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;t&amp;quot; meint auf mut23 das Wissen um seine eigene Geschlechtszugeh&amp;ouml;rigkeit bzw. einfach nur Geschlecht. Da die Verwechslungsgefahr zu &amp;quot;gender identity&amp;quot; aber gross ist, kommt der Begriff &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;t&amp;quot; in neueren Artikeln nicht mehr vor. &amp;Uuml;brigens: Eine &amp;quot;gender identity&amp;quot; gibt es nicht. Die Vorstellung einer &amp;quot;gender identity&amp;quot; basiert auf Geschlechtsrollen-Klischees, der Vorstellung von Mann-Frau-&amp;quot;Verhaltensweisen&amp;quot; und geh&amp;ouml;rt Geschlechtsstereotypen, die transphobe Gesellschaften dazu missbrauchen, transsexuellen Menschen ihr Recht auf ihr Geschlecht zu verwehren. Der Begriff &amp;quot;gender identity&amp;quot; wurde von &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=6&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;John Money&lt;/a&gt;  erfunden, und dient bis heute als Grundlage f&amp;uuml;r geschlechtliche Zwangszuweisungen wie der Verst&amp;uuml;mmelung intersexueller Menschen und der Psychiatrisierung transsexueller Menschen.&lt;br /&gt;
			&lt;/td&gt;       
			&lt;p&gt;
			&amp;nbsp;
			&lt;/p&gt;
		&lt;/tr&gt;
	&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=216&amp;Itemid=6&quot;&gt;Weiter &amp;hellip;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item rdf:about="http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=193&amp;Itemid=6">
        <dc:format>text/html</dc:format>
        <dc:date>2008-03-21T17:54:15+00:00</dc:date>
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        <dc:creator>Administrator &lt;webmaster@mut23.org&gt;</dc:creator>
        <title>Eine(?) Opfer-Täter-Geschichte</title>
        <link>http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=193&amp;Itemid=6</link>
        <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Ein wesentliches Merkmal dessen, was zur Existenzleugnung von Menschen geh&amp;ouml;rt, die mit gegengeschlechtlichen K&amp;ouml;rpermerkmalen geboren werden ist eine systematische Unglaubw&amp;uuml;rdigmachung und die Ignoranz gegen&amp;uuml;ber den Aussagen der Betroffenen. So wird beispielsweise noch im Jahr 2008 von einigen Sexologen aus der Psychoanalyse der Wahrheitsgehalt des Satzes &amp;quot;Ich bin im falschen K&amp;ouml;rper&amp;quot; als Phantasie verkauft ohne n&amp;auml;her hinzuschauen und zu ber&amp;uuml;cksichtigen, dass echte Transsexualit&amp;auml;t angeboren ist, etwas mit der Psyche/dem Gehirn zu tun haben muss und weil eben das Gehirn das wichtigste Organ des Menschen ist, Jungs mit einer Geb&amp;auml;rmutter geboren werden k&amp;ouml;nnen und M&amp;auml;dchen mit Penis und Hoden. Die Systematisierung der Existenzleugnung findet sich in den Gesetzen und Regelungen wieder, die von den Menschen beeinflusst (oder sogar diktiert) wurden, die in der Realit&amp;auml;t an groben Menschenrechtsverletzungen beteiligt sind. Es verwundert kaum, dass Transphobie heute noch Alltag in den Medien ist und immer wieder zu lesen ist &amp;quot;sie war mal ein er&amp;quot; oder &amp;quot;er war mal eine sie&amp;quot;. Das unreflektierte und unkritische Wiederkauen der paradoxen Logik, die sich hinter den Begriffen &amp;quot;Geschlechtsumwandlung&amp;quot; oder &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot; verbirgt, geh&amp;ouml;rt f&amp;uuml;r manch&amp;#39; Zeitgenossen noch zur tagt&amp;auml;glichen Praxis. Die Folgen in der Praxis sind allerdings fatal, finden sich die Betroffenen offiziell verordnet in einem Prozess wieder, in welchem T&amp;auml;ter-Opfer-Geschichten zu den unliebsamen und verdr&amp;auml;ngten Nebenwirkungen geh&amp;ouml;ren. Sexuelle N&amp;ouml;tigung, Hervorrufen psychischer Traumatas, Ausnutzen des Macht- und Abh&amp;auml;ngigkeitsverh&amp;auml;ltnisses sind hier leider Teile der Realit&amp;auml;t, die das Transsexuellengesetz und die Paradoxie der Theorien von Menschen, die sich selbst Experten auf dem Gebiet der Sexualforschung nennen, forcieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Psychoanalytiker, die f&amp;uuml;r die gesetzlichen Regelungen und Ausf&amp;uuml;hrungen der Deutschen Standards of Care mitverantwortlich waren, ist &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=59&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Prof. Dr. Friedemann Pf&amp;auml;fflin&lt;/a&gt; , lange Zeit t&amp;auml;tig im Universit&amp;auml;tsklinikum Hamburg-Eppendorf. In einem Spiegel-Artikel des Jahres 1980 (DER SPIEGEL 7/1980 vom 11.02.1980) schrieb er:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Trotzdem sp&amp;uuml;re ich in mir einen Widerstand, wann immer ich einen Patienten zur Operation &amp;uuml;berweise. Er/sie will keine Psychotherapie, hat oder sieht au&amp;szlig;er dem Operationswunsch keine Probleme. Ich sehe viele. Eine Goldmine f&amp;uuml;r psychoanalytische Betrachtungen. Ich mache mir Sorgen: Wie wird er/sie nachher leben k&amp;ouml;nnen im Niemandsland zwischen m&amp;auml;nnlich und weiblich?&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man diese Aussagen genauer, so f&amp;auml;llt einem neben dem Begriff &amp;quot;Goldmine&amp;quot; (welcher auf eine interessante Motivation hindeutet, die ein Sexologe haben kann) auf, dass Pf&amp;auml;fflin hier nach einer k&amp;ouml;rperlichen Behandlung transsexueller Menschen von einem Zustand zwischen den Geschlechtern ausgingt, was darauf schliessen l&amp;auml;sst, dass er schon damals die Existenz von Menschen, die mit gegengeschlechtlichen K&amp;ouml;rpermerkmalen geboren werden, abstritt. Denn w&amp;auml;re er davon ausgegangen, dass es z.B. M&amp;auml;dchen gibt, die mit einem Penis und Hoden geboren werden, m&amp;uuml;sste er ja diesem M&amp;auml;dchen vor jeglicher k&amp;ouml;rperlicher Behandlung ein geschlechtliches Zwischenstadium zugeschrieben haben, welches mit einer weitestgehenden k&amp;ouml;rperlichen Korrektur der gegengeschlechtlichen Organe dann dieses Stadium verlassen w&amp;uuml;rde, anstatt vom umgekehrten Fall auszugehen. Eine Falschzuordnung des geschlechtlichen, angeborenen Selbst des Menschen f&amp;uuml;hrt ausgerechnet nun zu den Menschenrechtsverletzungen, die bis heute zum System geh&amp;ouml;ren (durch die Einbettung eines psychiatrischen Gutachterverfahrens f&amp;uuml;r die Personenstandsanerkennung im &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=7&amp;amp;Itemid=17&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Transsexuellengesetz&lt;/a&gt; ).&lt;br /&gt;
&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Ein fr&amp;uuml;hes Prinzip der griechischen Medizin war &amp;laquo;primum nihil nocere&amp;raquo; (richte keinen Schaden an). Diese Worte finden ihren Niederschlag im Wortlaut des hippokratischen Eides: &amp;laquo;In welches Haus auch immer ich eintrete, ich werde es zum Wohl der Kranken betreten und mich fernhalten von jedem Fehlverhalten und Korruption und ebenso von der Verf&amp;uuml;hrung von Frauen und M&amp;auml;nnern, Freien oder Sklaven.&amp;raquo;&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gary R. Schoener, M.Eq., Licensed Psychologist &amp;amp; Executive Director, Walk-In Counseling Center, Minneapolis, Minn., USA&lt;br /&gt;
in einem Vorwort zum Buch: Werner Tschan, Missbrauchtes Vertrauen &amp;ndash; Sexuelle Grenzverletzungen in professionellen Beziehungen. Ursachen und Folgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nun wie Pf&amp;auml;fflin beispielsweise aus dem gesunden Selbst einer Frau, die mit Penis und Hoden geboren wurde, ein identit&amp;auml;tsgest&amp;ouml;rtes Selbst konstruieren will, weil diese Frau behauptet &amp;quot;ich bin eine Frau&amp;quot;, kann wohl nicht anders - als Pseudobest&amp;auml;tigung f&amp;uuml;r die eigenen Theorien - diese Frau als Mann zu bezeichnen, wom&amp;ouml;glich einer, dem man nicht unbedingt helfen m&amp;uuml;sse. Was aus dieser Existenzverleugnung transsexuell geborener Menschen werden kann, zeigt sich besonders dann, wenn es im laufe der Zwangsbegleitung eines medizinischen und rechtlichen Verfahrens, zu Problemen kommt. Das folgende Beispiel illustriert, wie konsequent diejenigen, die vordergr&amp;uuml;ndig vorgeben, sich hier f&amp;uuml;r die Belange transsexueller Menschen einzusetzen in Wirklichkeit genau das Gegenteil tun. Das Beispiel bezieht sich auf eine transsexuelle Frau, die von einem Experten keine Hilfe im Zusammenhang mit k&amp;ouml;rperlichen Massnahmen erhalten hat, obwohl sie monatelang hilfesuchend darum gebeten hat. Der Text stammt aus einem Schreiben, dass der Psychoanalytiker an die Landes&amp;auml;rtzekammer geschickt hat, nachdem sich die Betroffene vorher dort Hilfe erhofft hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Richtig ist, dass ich dem Beschwerdef&amp;uuml;hrer erkl&amp;auml;rt habe, dass ich ihm derzeit keine Hoffnung darauf machen k&amp;ouml;nne, seinen Wunsch nach geschlechtsangleichender k&amp;ouml;rperlichen Behandlungsmassnahmen durch einen entsprechenden Kosten&amp;uuml;bernahmeantrag an seine Krankenkasse zu unterst&amp;uuml;tzen. Dies h&amp;auml;ngt damit zusammen, dass er sich &amp;uuml;ber die meiste Zeit, die er hier in Behandlung war, selbst - und meines Erachtens zutreffender Weise - als nicht transsexuell im Sinne der diagnostischen Kriterien der ICD-10 und der Regelungen des Transsexuellengesetzes bezeichnet hat&amp;quot;.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass der &amp;quot;begleitende&amp;quot; Experte hier die betroffene Frau mit m&amp;auml;nnlichen Personalpronomen belegt hat (und sie damit als unglaubw&amp;uuml;rdig dargestellt hat), er legt sogar dar, dass kritische Patientinnen, die sich &amp;uuml;ber die Behandlung wundern, von ihm keine Unterst&amp;uuml;tzung erhalten w&amp;uuml;rden. Die betroffene Frau erhielt von der zust&amp;auml;ndigen &amp;Auml;rztekammer daraufhin noch folgenden Hinweis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Herr Prof- Dr. *** hat uns mit beiliegendem Schreiben eine umfassende Stellungnahme zu dem Vorgang abgegeben. Die Bezirks&amp;auml;rztekammer XY kann ein Fehlverhalten des Arztes nicht erkennen. Aus Sicht der &amp;Auml;rztekammer *** hat sich Herr Prof. Dr. *** Ihnen gegen&amp;uuml;ber in allen Belangen, die Sie ihm vorhalten, v&amp;ouml;llig korrekt verhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte haben Sie Verst&amp;auml;ndnis, dass die Angelegenheit damit f&amp;uuml;r uns erledigt ist.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere betroffene Frau erlebte sich bei demselben Psychoanalytiker, der auch als Gutachter im Sinne des TSG t&amp;auml;tig ist, bei einer Begutachtung zur Vornamens&amp;auml;nderung, ebenfalls in einer Zwangssituation und war dem Machtmissbrauch hilflos ausgeliefert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Er empfahl mir mehrere homosexuelle Sexualpraktiken, die er genau beschrieb, w&amp;auml;hrend ich mit ihm alleine im Zimmer war. Unter anderem meinte er, ich m&amp;uuml;sste dringend mal einem Mann einen blasen, um mir meiner Identit&amp;auml;t bewusst zu werden. Und Analsex w&amp;auml;re ebenfalls sehr wichtig, egal, ob ich darauf stehe oder nicht. Es w&amp;auml;re nur wichtig f&amp;uuml;r mich, das einmal gemacht zu haben.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier zeigt sich, dass die &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=190&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;entw&amp;uuml;rdigenden Praktiken&lt;/a&gt;  kein Einzelfall sind, einer Frau homosexuelle Praktiken mit M&amp;auml;nnern zu empfehlen, gibt einen eindeutigen Hinweis darauf, dass es mit dem Respekt vor dem psychischen Geschlecht eines Menschen nicht weit her sein kann. &amp;Auml;hnliche Respektlosigkeiten musste ein Mann, der mit Vagina geboren wurde, bei einem Gutachtertermin &amp;uuml;ber sich ergehen lassen, als er sich in Anwesenheit einer Frau v&amp;ouml;llig entkleiden sollte, mit dem Hinweis, dass bei einer Frau eine andere Frau anwesend sein m&amp;uuml;sse. Obwohl diese Begebenheiten keine Einzelf&amp;auml;lle sind, sondern der Fehler im System steckt, stellen sich die Verantwortlichen taub. Schreiben von Menschenrecht und Transsexualit&amp;auml;t an den Bundesverband der Psychologen blieben bislang ebenso unbeantwortet, wie welche, die direkt an die Deutsche Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualforschung in Hamburg gerichtet waren. Dass die Missbrauchsf&amp;auml;lle auf Grund des TSG-Gutachterverfahrens stattfinden, dazu hat sich keiner der Verantwortlichen bislang sinnvoll ge&amp;auml;ussert (Siehe auch: &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=38&amp;amp;Itemid=28&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Psychiater Dr. med Werner Tschan schreibt hier in seinem Buch &amp;quot;Missbrauchtes Vertrauen &amp;ndash; Sexuelle Grenzverletzungen in professionellen Beziehungen. Ursachen und Folgen&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Institutionen bem&amp;uuml;hen sich um Schadensbegrenzung und versuchen deshalb meist zuerst, die Verantwortung abzuw&amp;auml;lzen. Die Anliegen der Opfer finden kaum Beachtung. Dieses Verhalten ist in Berufsdisziplinen, die sich dem Dienst am N&amp;auml;chsten verschrieben haben, wenig sinnvoll. Es ist jedoch mit einem H&amp;auml;ndedruck und einer offiziell verk&amp;uuml;ndeten &amp;laquo;mea culpa&amp;raquo; nicht getan. Wo keine substantiellen Massnahmen folgen, werden undurchdachte, rasch beschlossene Regeln und Vorschriften den emotionalen und konfliktgeladenen Anforderungen, die Missbrauch nach sich zieht, nicht gewachsen sein.&amp;quot;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Die sekund&amp;auml;re Viktimisierung wird durch die Reaktionen von Institutionen, Untersuchungsbeh&amp;ouml;rden und beratenden Fachleuten bestimmt. Infragestellungen oder Kritik am individuellen Verhalten verst&amp;auml;rken die stets vorhandenen Schuldgef&amp;uuml;hle; h&amp;auml;ufig werden die Opfer zus&amp;auml;tzlich auch noch beschuldigt. Diese Wertungen f&amp;uuml;hren zum Ph&amp;auml;nomen des &amp;laquo;blaming the victim&amp;raquo;: Die alleinige Schuld, mit allen Folgen der Missbrauchssituation, wird dem Opfer zugeschrieben.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgen von seelischem und sexuellem Missbrauch, die durch die Standards of Care (in Deutschland erstellt von Dipl. Psych. Sophinette Becker, ebenfalls Psychoanalytikerin aus dem Umfeld der Deutschen Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualforschung) und ein in das Transsexuellengesetz eingebettete psychologische Zwangsverfahren ausgel&amp;ouml;st werden k&amp;ouml;nnen, werden durch eine Ignoranz gegen&amp;uuml;ber der Anliegen der Betroffenen m&amp;ouml;glicherweise noch verschlimmert. Dr. med Werner Tschan schreibt in seinem Buch &amp;uuml;ber die Folgen eines Missbrauchs zwischen Mediziner und Patienten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Opfer verneinen h&amp;auml;ufig zun&amp;auml;chst ihre Gef&amp;uuml;hle der Betroffen- und Verletztheit. Es kann mitunter Jahre dauern, bis diese Wut wirklich sp&amp;uuml;rbar wird und zum Vorschein kommt. Da solche Gef&amp;uuml;hle h&amp;auml;ufig unkontrollierbare Formen annehmen k&amp;ouml;nnen, kann es f&amp;uuml;r Betroffene hilfreich sein, sich in einer Behandlung zu wissen, in der die Emotionen zur Sprache kommen, zugeordnet und verstanden werden k&amp;ouml;nnen. Unterdr&amp;uuml;ckte Gef&amp;uuml;hle k&amp;ouml;nnen f&amp;uuml;r innere Spannungen und psychosomatische Krankheiten verantwortlich sein. Auch kommt es oft vor, dass sich diese Wut gegen die eigene Person richtet, zum Beispiel gegen den eigenen K&amp;ouml;rper. Selbst zugef&amp;uuml;gte K&amp;ouml;rperverletzung und Vernachl&amp;auml;ssigungen k&amp;ouml;nnen die Folge sein&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Die St&amp;ouml;rungsbilder nach komplexen Traumatisierungen umfassen PTSD, ausgepr&amp;auml;gte Depressionen, DID, Somatisierungsst&amp;ouml;rungen wie chronische Schmerzsyndrome, Fibromyalgien, Essst&amp;ouml;rungen, Allergien, ferner chronisches Ersch&amp;ouml;pfungssyndrom, Pers&amp;ouml;nlichkeitsst&amp;ouml;rungen, selbstsch&amp;auml;digendes Verhalten, psychotische St&amp;ouml;rungsbilder und Substanzabh&amp;auml;ngigkeiten.&amp;quot; &amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist, dass im Zusammenhang mit Transsexualit&amp;auml;t die Psychoanalyse scheinbar gerne einmal Folge und Ursache verwechselt. Vielleicht ist einer der Gr&amp;uuml;nde daf&amp;uuml;r, wenn ein Mensch das geschlechtliche Selbstbewusstsein eines Menschen als psychische St&amp;ouml;rung betrachtet und damit einen Menschen in seinem Sein umkehrt. So schreibt Prof. Dr. phil. Hertha Richter-Appelt in einer Aufkl&amp;auml;rungsbrosch&amp;uuml;re der Landes&amp;auml;rztekammer Bayern beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Transsexuelle W&amp;uuml;nsche k&amp;ouml;nnen bei Personen mit ganz unterschiedlicher Pers&amp;ouml;nlichkeitsstruktur auftreten. Man findet Transsexuelle mit einer vorwiegend neurotischen oder Borderline-Pers&amp;ouml;nlichkeit, aber auch Personen mit einer Suchtstruktur genauso wie Schizophrene oder solche, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verdrehung eines Menschen in etwas, was er nicht ist, und eine transsexuelle Frau, die als M&amp;auml;dchen mit Penis und Hoden geboren wurde als Mann anzusehen und so zu bezeichnen ist aus meiner Sicht Hauptgrund f&amp;uuml;r die Missbrauchsf&amp;auml;lle gegen&amp;uuml;ber transsexuellen Menschen in Deutschland. Auch aus diesem Grund gilt es, die rechtliche Anerkennung f&amp;uuml;r die Betroffenen zu erreichen, die es im Jahr 2008 nach bisherigen TSG - wenn &amp;uuml;berhaupt - nur eingeschr&amp;auml;nkt gibt. Eine richtige Anerkennung bedeutet, einem Menschen das Geschlecht zuzugestehen, dem er &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=15&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;von Geburt an auf Grund seines Gehirns/seiner Psyche&lt;/a&gt;  zugeh&amp;ouml;rt. W&amp;uuml;nschenswert w&amp;auml;re zudem eine &amp;ouml;ffentliche Debatte &amp;uuml;ber die Menschenrechtsverletzungen, die sich aus dem heute noch geltenden Transsexuellengesetz und dem eingebetteten Gutachterverfahren ergeben.
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=193&amp;Itemid=6&quot;&gt;Weiter &amp;hellip;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item rdf:about="http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=190&amp;Itemid=6">
        <dc:format>text/html</dc:format>
        <dc:date>2008-03-16T13:56:15+00:00</dc:date>
        <dc:source>http://www.mut23.de</dc:source>
        <dc:creator>Administrator &lt;webmaster@mut23.org&gt;</dc:creator>
        <title>Gutacher vs. Menschenrecht</title>
        <link>http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=190&amp;Itemid=6</link>
        <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Eigentlich hatte ich bereits einen Text fertig, der einmal konkrete Menschenrechtsverletzungen durch das im TSG verwobene Gutachterverfahren aufzeigt. Ich merke aber, dass diese Vorkommnisse einem normalen mitf&amp;uuml;hlenden Menschen regelrechte Magenkr&amp;auml;mpfe erzeugen kann - wie es der Freundeskreis der Gutachter (die ja selbst oft mit zu denen geh&amp;ouml;ren, welche die &amp;quot;Regeln&amp;quot; f&amp;uuml;r die Behandlung transsexueller Menschen aufgestellt haben) schaffen kann, diese Geschehnisse zu leugnen, oder sogar so darzustellen, als w&amp;auml;re das ganz normal oder irgendwie sogar etwas positives, hinterl&amp;auml;sst bei mir ein Gef&amp;uuml;hl von Ekel. Ein Ekel vor der B&amp;ouml;sartigkeit eines von Medien und Poltik bisher nicht hinterfragten Gebahrens, welches ein Herrscher-Sklave-Verh&amp;auml;ltnis zum Kern hat. Nun aber der Text, den ich eigentlich zu den Verbrechen geschrieben hatte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist es das s&amp;uuml;sse Gef&amp;uuml;hl der Macht, welches Menschen dazu bewegt &amp;uuml;ber das Schicksal anderer Menschen zu entscheiden, das Wissen darum, sich in einer Position zu befinden, die einem erm&amp;ouml;glicht zu selektieren. Selektion, ein Wort welches unangenehme Erinnerungen hervorruft - und tats&amp;auml;chlich, wenn es um die rechtliche Anerkennung eines Menschen in seinem eigenen Geschlecht geht, dann tut es gut, sich zu erinnern, sind die Parallelit&amp;auml;ten und Gemeinsamkeiten, die sich einem aufdr&amp;auml;ngen, nicht von der Hand zu weisen. Bedenkt man dazu, dass das sogenannte &amp;quot;Gutachterverfahren&amp;quot; im Transsexuellengesetz eines ist, welches im Kern lediglich dazu da ist, ein St&amp;uuml;ck Papier zu &amp;auml;ndern - ein St&amp;uuml;ck Papier auf dem ein Geschlechtseintrag verfasst ist - oder, wir leben ja zumindest in technischer Sicht in modernen Zeiten, einen Eintrag in einem Computer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darf ein Mensch &amp;uuml;ber die rechtliche Existenz eines anderen Entscheiden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Wikipedia heisst es &lt;i&gt;&amp;quot;Das Konzept der Menschenrechte geht davon aus, dass jeder Mensch von Geburt an mit gleichen Rechten ausgestattet sein soll und diese egalit&amp;auml;r begr&amp;uuml;ndeten Rechte unver&amp;auml;u&amp;szlig;erlich und unteilbar sind sowie universell G&amp;uuml;ltigkeit haben.&amp;quot;&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;&amp;quot;Menschenrechte m&amp;uuml;ssen demnach stets in ihrer Gesamtheit verwirklicht sein.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;images/stories/Comic_PreisderExistenzklein.jpg&quot; alt=&quot;Comic_PreisderExistenzklein.jpg&quot; title=&quot;Comic_PreisderExistenzklein.jpg&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; margin: 5px 0px 5px 10px; width: 370px; height: 331px; float: right&quot; height=&quot;331&quot; width=&quot;370&quot; /&gt;
Menschenrechte sind nicht erwerbbar, jeder Mensch hat sie von Geburt an. Menschenrechte sind einem Menschen auch nicht nur teilweise zuzugestehen. Wird die geschlechtliche Existzenz eines Menschen also in die H&amp;auml;nde von Entscheidern gelegt, so w&amp;auml;re dies ein Verstoss gegen die Menschenrechte, weil er vor der &amp;quot;Entscheidung&amp;quot; quasi weniger Grundrechte h&amp;auml;tte als andere Menschen, da der Mensch vor der Entscheidung ja sein eigenes Geschlecht nicht zuerkannt bekommt, nicht in seinem eigenen Geschlecht leben darf. Es ist gegen die W&amp;uuml;rde eines Menschen in einem Geschlecht leben zu m&amp;uuml;ssen, das nicht sein eigenes ist - bis ein so genannter &amp;quot;Gutachter&amp;quot; ihm erlaubt, sein Geschlecht teilweise (&amp;uuml;ber einen Namen) anzunehmen. Oft wird von den Verantwortlichen vertuscht und abgewiegelt und so getan, als w&amp;auml;re das Transsexuellengesetz zum Schutze der Betroffenen da, doch zeigt sich die Problematik der fehlenden geschlechtlichen Anerkennung genau da, wo die Geschlechtlichkeit eines Menschen eine Rolle spielt: Im bisherigen Verfahren selbst, da hier angenommen wird, ein Gutachter k&amp;ouml;nne &amp;uuml;ber die geschlechtliche Existzenz eines Menschen entscheiden. Wie soll das gehen, wenn ein Mensch ist, was er ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswirkungen der Regelungen des TSG und die in ihm beinhaltete Menschenrechtseinschr&amp;auml;nkung, f&amp;uuml;hren nun zu Menschenrechtsverletzungen per gesetzlicher Regelung. Da wegschauen nun wenig helfen w&amp;uuml;rde, den Zustand in Deutschland zu verbessern, m&amp;ouml;chte ich hier ein paar Beispiele auff&amp;uuml;hren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;Begutachtung eines betroffenen Mannes:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zuerst einmal fing es damit an, dass er mich nicht mit m&amp;auml;nnlicher Form anreden wollte, er sagte, das d&amp;uuml;rfe er nicht.&amp;quot; ... &amp;quot;Schlie&amp;szlig;lich kam dann nach knapp 2 Stunden Gespr&amp;auml;ch die Ank&amp;uuml;ndigung, dass er mich nun k&amp;ouml;rperlich untersuchen m&amp;uuml;sse. Ich fragte ihn, ob ich mich dabei ganz ausziehen muss und wenn es um die Feststellung geht, dass mein biologischer K&amp;ouml;rper weiblich ist, ob es da nicht sinnvoller w&amp;auml;re, einen Gyn&amp;auml;kologen hinzuzuziehen. Er erwiderte, dass ich das sowieso zus&amp;auml;tzlich noch machen m&amp;uuml;sse, also gyn&amp;auml;kologische Untersuchung und Chromosomentest. Er m&amp;uuml;sse mich auch k&amp;ouml;rperlich untersuchen, das sei so gefordert. Wenn er das nicht machen kann, k&amp;ouml;nne er kein Gutachten schreiben. Also habe ich mich in mein Schicksal ergeben und bin ihm ins Untersuchungszimmer gefolgt. Dann sagte er, dass bei der Untersuchung einer Frau eine weitere Frau im Zimmer sein m&amp;uuml;sse und holte mit meiner Zustimmung seine Sekret&amp;auml;rin in das Untersuchungszimmer.&amp;quot;...&amp;quot;Schlie&amp;szlig;lich kam dann der Punkt, wo ich mich ganz ausziehen musste. er betrachtete mich dann in der Frontalansicht&amp;quot; ... &amp;quot;damit er meine Scham frontal ohne Einschr&amp;auml;nkung sehen konnte. Danach konnte ich mich dann wieder anziehen und das ganze war beendet.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier geschehen: Asklepios Klinik f&amp;uuml;r forensische Psychiatrie und Psychotherapie in G&amp;ouml;ttingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Methoden sind nun kein Einzelfall, sondern deren Anwendung l&amp;auml;sst sich in ganz Deutschland beobachten. So ging es einer betroffenen Frau aus dem Raum Stuttgart &amp;auml;hnlich. Sie musste sich ebenso bei ihrem Gutachten komplett entkleiden - einen Grund daf&amp;uuml;r konnte man ihr nicht nennen. Was blieb, war das besch&amp;auml;mende Gef&amp;uuml;hl, gezwungen worden zu sein, eine schlimme und entw&amp;uuml;rdigende Behandlung ohnm&amp;auml;chtig &amp;uuml;ber sich ergehen lassen zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier geschehen: Klinikum Stuttgart B&amp;uuml;rgerhospital, Zentrum f&amp;uuml;r Seelische Gesundheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;Begutachtung einer betroffenen Frau:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Er empfahl mir mehrere homosexuelle Sexualpraktiken, die er genau beschrieb, w&amp;auml;hrend ich mit ihm alleine im Zimmer war. Unter anderem meinte er, ich m&amp;uuml;sste dringend mal einem Mann einen blasen, um mir meiner Identit&amp;auml;t bewusst zu werden. Und Analsex w&amp;auml;re ebenfalls sehr wichtig, egal, ob ich darauf stehe oder nicht. Es w&amp;auml;re nur wichtig f&amp;uuml;r mich, das einmal gemacht zu haben.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier geschehen: Abteilung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Ulm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nochmal m&amp;ouml;chte ich verdeutlichen: Diese Praktiken sind keine Einzelf&amp;auml;lle sondern sind Folge des Systems, welches die T&amp;auml;ter hier mitgestaltet haben - eines, welches von der Deutschen Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualforschung und befreundeten &amp;quot;Medizinern&amp;quot; wohl so bis heute gewollt wird. Erst wird transsexuellen Menschen mittels Gesetz das Menschenrecht eingeschr&amp;auml;nkt, damit man von den Betroffenen verlangen kann, sich bei den Gutachten (f&amp;uuml;r welche die Betroffenen tweilweise viel Geld zahlen d&amp;uuml;rfen) ein kleinwenig missbrauchen zu lassen. Wer dies dann geschafft hat, bekommt dann die Menschenrechte wieder, die einem eigentlich von Geburt an zustehen: Zu existieren. Rechtlich anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;
&lt;span&gt;Hinweis zur Sprache: Mit betroffener Mann ist ein Mensch gemeint, der als Junge mit Vagina und Geb&amp;auml;rmutter geboren wurde - mit betroffene Frau, eine, die als M&amp;auml;dchen mit Penis und Hoden das Licht der Welt erblickt hat.&lt;br /&gt;
Hinweis zu den Geschehnissen und Orten: Die Namen der Betroffenen und T&amp;auml;ter sind bekannt, trotzdem wird hier die anonyme Form bevorzugt.&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=190&amp;Itemid=6&quot;&gt;Weiter &amp;hellip;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item rdf:about="http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=61&amp;Itemid=6">
        <dc:format>text/html</dc:format>
        <dc:date>2008-01-01T19:28:03+00:00</dc:date>
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        <dc:creator>Administrator &lt;webmaster@mut23.org&gt;</dc:creator>
        <title>CEDAW Alternativbericht</title>
        <link>http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=61&amp;Itemid=6</link>
        <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;span&gt;&lt;b&gt;Alternativbericht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zum Sechsten Bericht der Bundesrepublik Deutschland zum &lt;br /&gt;
&amp;Uuml;bereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung &lt;br /&gt;
jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von: Menschenrecht und Transsexualit&amp;auml;t (Interessensgemeinschaft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
englische Version: &lt;a href=&quot;texte/CEDAW_Transsexualit%e4t_final_english.pdf&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;CEDAW Alternative report&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;texte/CEDAW_Transsexualit%e4t_final_english.pdf&quot; target=&quot;_self&quot;&gt; &lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;texte/CEDAW_Transsexualit%e4t_final2.pdf&quot; target=&quot;_self&quot;&gt; &lt;/a&gt; (pdf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;
&amp;quot;da&amp;szlig; alle Menschen frei und an W&amp;uuml;rde und Rechten gleich geboren sind und da&amp;szlig; jeder ohne irgendeinen Unterschied, einschlie&amp;szlig;lich eines Unterschieds aufgrund des Geschlechts, Anspruch hat auf alle in der genannten Erkl&amp;auml;rung aufgef&amp;uuml;hrten Rechte und Freiheiten&amp;quot;&lt;/i&gt;(1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;b&gt;Zur Situation transsexueller Frauen in Deutschland&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Grundproblematik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr 1979 ist im &amp;Uuml;bereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau nachzulesen, dass &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;die Allgemeine Erkl&amp;auml;rung der Menschenrechte den Grundsatz der Unzul&amp;auml;ssigkeit der Diskriminierung bekr&amp;auml;ftigt und feierlich feststellt, da&amp;szlig; alle Menschen frei und an W&amp;uuml;rde und Rechten gleich geboren sind und da&amp;szlig; jeder ohne irgendeinen Unterschied, einschlie&amp;szlig;lich eines Unterschieds aufgrund des Geschlechts&amp;quot;.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit wird in diesem Jahr die vor- bzw. &amp;uuml;berstaatliche Natur der Menschenrechte best&amp;auml;tigt und insbesondere im Zusammenhang der Gleichstellung der Geschlechter darauf hingewiesen, dass die Vetragsstaaten &amp;uuml;bereinkommen &amp;quot;mit allen geeigneten Mitteln unverz&amp;uuml;glich eine Politik zur Beseitigung der Diskriminierung der Frau zu verfolgen&amp;quot;(2). Besonders hervorgehoben wird hierbei die wiederholte Formulierung &amp;quot;Mann und Frau&amp;quot;, ohne genauer darauf einzugehen, was Mann und Frau &amp;uuml;berhaupt sind bzw. wie sich Geschlecht &amp;uuml;berhaupt definieren l&amp;auml;sst. Die &amp;Uuml;bernahme der sowohl unwissenschaftlichen, als auch antiquierten Vorstellung, die Trennung der Geschlechter w&amp;uuml;rde sich anhand k&amp;ouml;rperlicher Faktoren wie dem Vorhandensein oder dem Fehlen z.B. eines Penis messen lassen, f&amp;uuml;hren in der Praxis zu ebenso menschenrechtlich problematischen Situationen, in denen sich transsexuelle Frauen wiederfinden m&amp;uuml;ssen, wie die Annahme Geschlecht sei lediglich eine soziale Konstruktion, ja quasi anerzogen oder erlernt. Bis dato wird betroffenen Frauen - auf Basis &amp;uuml;berholter Gendertheorien - die rechtliche Anerkennung verwehrt, obwohl es bereits gen&amp;uuml;gend Anhaltspunkte daf&amp;uuml;r gibt, dass sie tats&amp;auml;chlich existieren und ihre Aussage &amp;quot;ich bin im falschen K&amp;ouml;rper geboren&amp;quot; wahr ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transsexuelle Frauen sind Frauen, deren K&amp;ouml;rper sich stellenweise gegengeschlechtlich entwickelt hat, sie sind mit Penis und Hoden geboren worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;wenn sie meinen gibt es Frauen die mit einem Penis geboren wurden, weil sie im Gehirn anders eingerichtet sind, weil sie nicht-m&amp;auml;nnlich eingerichtet sind... dann sieht es so aus, dass es zumindest einiger solcher Individuen gibt&amp;quot; &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heino F. L. Meyer-Bahlburg, Dr. rer. nat. Professor of Clinical Psychology, 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnis, dass die geschlechtlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau eher im Gehirn zu suchen sind - und mit der Differenzierung der Geschlechter in der 7. Schwangerschaftswoche zu tun haben m&amp;uuml;ssen - wird von einigen Untersuchungen gest&amp;uuml;tzt, wie z.B. der, die bereits Mitte der 90er von Dick Swaab, Neurobiologe am Institut f&amp;uuml;r Hirnforschung in Amsterdam, ver&amp;ouml;ffentlicht wurde (3). Er entdeckte, dass die Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e des so genannten BST-Kerns im Hirn von transsexuellen Frauen tats&amp;auml;chlich dem Geschlecht ihrer weiblichen Identit&amp;auml;t entsprach, und nicht dem ihres &amp;quot;m&amp;auml;nnlichen&amp;quot; K&amp;ouml;rpers. Wirklich neu war der Gedanke, dass das Gehirn geschlechtsbestimmender anzusehen ist, als die Genitalien allerdings selbst zu diesem Zeitpunkt nicht. Harry Benjamin, deutsch-amerikanischer Psychologe und Pionier auf dem Forschungsgebiet der Transsexualit&amp;auml;t, schrieb bereits 1966 in seinem Buch &amp;quot;The Transsexual Phenomenon&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der dominierende Status der Genitalien f&amp;uuml;r die Geschlechtsbestimmung ist mindestens in der Welt der Wissenschaft in Frage gestellt worden.&amp;quot; und &amp;quot;Die Naturgesetze kennen jedoch kein Tabu, und Tatsachen bleiben Tatsachen. Intersexualit&amp;auml;t besteht im K&amp;ouml;rper als auch im Geiste.&amp;quot;&lt;/i&gt;(4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978, ein Jahr vor CEDAW, wurde dieser Gedanke von einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, das sich auf einen Fall einer transsexuellen Frau bezieht, die zuvor ihre personenstandsrechtliche Anerkennung einklagte, aufgegriffen und in seiner Begr&amp;uuml;ndung erw&amp;auml;hnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Es m&amp;uuml;sse aber heute als gesicherte medizinische Erkenntnis angesehen werden, da&amp;szlig; die Geschlechtlichkeit eines Menschen nicht allein durch die Beschaffenheit der Geschlechtsorgane und -merkmale bestimmt werde, sondern auch durch die Psyche.&amp;quot;&lt;/i&gt;(5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bundesverfassungsgericht f&amp;uuml;hrte in diesem Urteil weiter aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Die Rechtsordnung d&amp;uuml;rfe diese Gegebenheiten nicht unber&amp;uuml;cksichtigt lassen, weil sie in gleichem, wenn nicht sogar in st&amp;auml;rkerem Ma&amp;szlig;e als die k&amp;ouml;rperlichen Geschlechtsmerkmale die F&amp;auml;higkeiten des Menschen zur Einordnung in die sozialen Funktionen der Geschlechter bestimmten und weil Gegenstand der auf das Geschlecht abstellenden Rechtsnormen eben diese sozialen Funktionen seien.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und begr&amp;uuml;ndete dies damit, dass es nicht mit der im Grundgesetz verankerten Menschenw&amp;uuml;rde vereinbar w&amp;auml;re, dass ein Mensch gegen seinen Willen dem Geschlecht zugeordnet wird, dem dieser Mensch psychisch nicht angeh&amp;ouml;rt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 1978 sollte den Grundstein legen f&amp;uuml;r das sogenannte Transsexuellengesetz, welches zwei Jahre sp&amp;auml;ter dann folgte. Und genau hiermit begann das Unheil f&amp;uuml;r die betroffenen Frauen, da in diesem Transsexuellengesetz nun zwei Geschlechtsdefinitionsmodelle nebeneinanderher angewandt werden und zu folgendem Paradoxon f&amp;uuml;hren: Zwar wird im TSG (im folgenden f&amp;uuml;r Transsexuellengesetz) anerkannt, dass die Psyche/Gehirn geschlechtsbestimmender anzusehen ist, als die k&amp;ouml;rperlich sichtbare Beschaffenheit eines Menschen, gleichzeitig wird die personenstandsrechtliche Anerkennung, die insbesondere w&amp;auml;hrend des medizinischen Verfahrens f&amp;uuml;r die betroffenen Frauen von nicht zu untersch&amp;auml;tzender Wichtigkeit ist, an das Ende des Verfahrens gesetzt, basierend darauf, dass der Personenstand abh&amp;auml;ngig ist von den sichtbaren &amp;auml;usseren Geschlechtsmerkmalen. Im TSG heisst es dazu, der Personenstand k&amp;ouml;nne erst dann ge&amp;auml;ndert werden, wenn eine betroffene Person:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;sich einem ihre &amp;auml;u&amp;szlig;eren Geschlechtsmerkmale ver&amp;auml;ndernden operativen Eingriff unterzogen hat, durch den eine deutliche Ann&amp;auml;herung an das Erscheinungsbild des anderen Geschlechts erreicht worden ist.&amp;quot;&lt;/i&gt;(6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur f&amp;uuml;hrt dies in der Praxis dazu, dass eine transsexuelle Frau personenstandsrechtlich w&amp;auml;hrend des medizinischen Verfahrens bis zum Ende als Mann behandelt wird (sie wird von der deutschen Sexologie als Mann mit &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot; angesehen), obwohl sie als Frau geboren wurde (wenn auch mit abweichenden k&amp;ouml;rperlichen Merkmalen). Dieser betroffenen Frau wird somit die rechtliche Existenz verwehrt; hat sie bezogen auf das medizinische Verfahren keine M&amp;ouml;glichkeit sich als Frau gegen eventuelle Unstimmigkeiten und Probleme zur Wehr zu setzen, gilt sie ja offiziell als Mann und nicht als Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit ist das Hauptproblem im TSG, die Annahme eine transsexuelle Frau ist ein &amp;quot;Mann mit einer Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot;, ein Logikkonstrukt, dass sich in folgender Formulierung wiederfinden l&amp;auml;sst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Das Gericht darf einem Antrag nach nur &amp;sect; 1 stattgeben, nachdem es die Gutachten von zwei Sachverst&amp;auml;ndigen eingeholt hat, die auf Grund ihrer Ausbildung und ihrer beruflichen Erfahrung mit den besonderen Problemen des Transsexualismus ausreichend vertraut sind. Die Sachverst&amp;auml;ndigen m&amp;uuml;ssen unabh&amp;auml;ngig voneinander t&amp;auml;tig werden; in ihren Gutachten haben sie auch dazu Stellung zu nehmen, ob sich nach den Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaft das Zugeh&amp;ouml;rigkeitsempfinden des Antragstellers mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr &amp;auml;ndern wird.&amp;quot;&lt;/i&gt;(7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiss man, dass das medizinische Verfahren nun nicht in wenigen Tagen von statten geht, sondern unter Umst&amp;auml;nden mehrere Jahre dauert, wird einem die Brisanz der rechtlichen Nichtanerkennung klar: In allen Zusammenh&amp;auml;ngen, in denen die geschlechtliche Differenzierung wichtig ist, wird eine betroffene Frau vor massiven Problemen stehen, hat sie ja nun keine Papiere, die ihre Existenz belegen k&amp;ouml;nnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aus diesem rechtlichen Paradoxon entsteht (und leider immer noch Alltag in Deutschland ist), dazu folgen nun ein paar Beispiele.&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Beispiele der Menschenrechtsverletzungen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;a) Erstes Beispiel &amp;quot;Sexueller Missbrauch&amp;quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine betroffene transsexuelle Frau l&amp;auml;sst sich auf das Verfahren ein, wie es nach TSG verlangt wird und willigt auf das Gutachterverfahren ein, indem sie sich zu einem &amp;quot;Mann mit psychischer St&amp;ouml;rung&amp;quot; erkl&amp;auml;ren lassen muss. Sie wird nun zwei Gutachter aufsuchen m&amp;uuml;ssen, die dann anschliessend - nach der Begutachtung - eine gerichtliche Stellungnahme abgeben. W&amp;auml;hrend eines Gutachtertermins kommt es zum sexuellen Missbrauch durch den psychologischen Gutachter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nun der Gutachter &amp;uuml;ber den Verlauf des weiteren Verfahrens entscheiden kann, bleibt der jeweiligen betroffenen Frau die M&amp;ouml;glichkeit entweder den sexuellen Missbrauch &amp;uuml;ber sich ergehen zu lassen, oder gegen den Gutachter mittels Anzeige vorzugehen. Zeigt die betroffene Frau den Gutachter an, wird sie aber kein rechtliches Verfahren f&amp;uuml;hren k&amp;ouml;nnen, in dem es darum geht, dass eine Frau sexuell missbraucht wurde, sondern ein offiziell &amp;quot;psychisch kranker Mann&amp;quot; hier eine Behauptung aufstellt, &amp;quot;er&amp;quot; w&amp;auml;re missbraucht worden. Wer wird dieser Frau glauben? Wenn man bedenkt, dass die psychologischen Gutachter in enger Verbindung mit den Gerichten stehen (sind sie doch auch in anderen Gerichtsf&amp;auml;llen als Gutachter zust&amp;auml;ndig), weiss man, dass das &amp;ouml;ffentliche Vorgehen gegen sexuellen Missbrauch w&amp;auml;hrend der Gutachten in fast allen F&amp;auml;llen von den Betroffenen nicht angemahnt wird. F&amp;auml;lle, die in Deutschland kein seltener Fall sind, trotzdem aber im Dunkel der Parallelwelt des TSG verschwinden und nie an die &amp;Ouml;ffentlichkeit dringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei heisst es im &amp;quot;Sechsten Bericht der Bundesrepublik Deutschland zum &amp;Uuml;bereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW)&amp;quot;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Der Diskriminierungsschutz wurde durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, das sich auf die Merkmale Geschlecht, Rasse und ethnische Herkunft, Religion und Weltanschauung, Alter und sexuelle Identit&amp;auml;t bezieht, entscheidend verbessert. Diskriminierten stehen bei ungerechtfertigten Benachteiligungen im Arbeits- und Sozialrecht, aber auch im Zivilrecht Schadensersatz- und Unterlassungsanspr&amp;uuml;che zu. Sie werden bei der Rechtsverfolgung durch Antidiskriminierungsverb&amp;auml;nde sowie durch die Antidiskriminierungsstelle des Bundes unterst&amp;uuml;tzt.&amp;quot;&lt;/i&gt;(8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W&amp;uuml;rde eine transsexuelle Frau personenstandsrechtlich existieren, k&amp;ouml;nnte sie in der Tat diesen Diskriminierungsschutz in Anspruch nehmen, ohne g&amp;uuml;ltige Rechtsexistenz wird dies in der Praxis allerdings genauso schwer, wie bei einer Antidiskriminierungsstelle oder einer Stelle, die daf&amp;uuml;r da ist Frauen, die sexuell missbraucht wurden, psychologisch als auch rechtlich zu helfen, Geh&amp;ouml;r zu finden. Es ist keine Erfindung, dass betroffene Frauen auch hier bereits vor verschlossenen T&amp;uuml;ren standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
N&amp;auml;me die Bundesregierung CEDAW auch bezogen auf die Probleme transsexueller Frauen ernst, w&amp;auml;re sie gefordert das TSG dahingehend zu &amp;uuml;berarbeiten, dass transsexuelle Frauen bereits zu Beginn der medizinischen Behandlung personenstandsrechtlich als Frauen anerkannt werden k&amp;ouml;nnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesregierung w&amp;auml;re nun aufgefordert, &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;alle geeigneten Ma&amp;szlig;nahmen einschlie&amp;szlig;lich gesetzgeberischer Ma&amp;szlig;nahmen zur &amp;Auml;nderung oder Aufhebung aller bestehenden Gesetze, Verordnungen, Gepflogenheiten und Praktiken zu treffen, die eine Diskriminierung der Frau darstellen&amp;quot;&lt;/i&gt;(9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Transsexuellengesetz verst&amp;ouml;sst hier bis heute gegen diese Aufforderung, wird doch in Kauf genommen, dass die rechtiche Sicherheit transsexueller Frauen hier nicht gegeben ist. Sexuellem Missbrauch durch Psychologen - entweder der direkte Missbrauch, oder indirekt durch das Gezwungenwerden zu dem&amp;uuml;tigender Behandlungsformen, wie entw&amp;uuml;rdigendes Entkleiden oder verbale sexuelle Penetration durch den Gutachter - wurde bis dato tatenlos zugesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;b) Zweites Beispiel &amp;quot;Zwang zur L&amp;uuml;ge vor Gericht&amp;quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine transsexuelle Frau, der das Bundesverfassungsgericht im 1978er Urteil bereits zugestanden hat, dass sie eine Frau ist (oder als solche behandelt werden muss), da die Psyche &amp;quot;wenn nicht sogar in st&amp;auml;rkerem Ma&amp;szlig;e als die k&amp;ouml;rperlichen Geschlechtsmerkmale die F&amp;auml;higkeiten des Menschen zur Einordnung in die sozialen Funktionen der Geschlechter bestimmten&amp;quot;(10), wird trotzdem, durch Einbettung eines psychologischen Gutachterverfahrens, als Mann behandelt und dazu gezwungen, einer Diagnosestellung einzuwilligen, die laut ICD10 F64.0 besagt, sie w&amp;auml;re ein Mensch, der dem Gegengeschlecht angeh&amp;ouml;ren will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ICD spricht hier von dem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Wunsch, als Angeh&amp;ouml;riger des anderen Geschlechtes zu leben und anerkannt zu werden.&amp;quot;&lt;/i&gt;(11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und wird nach DSM-IV, dem Manual der psychischen St&amp;ouml;rungen behandelt, in dem es heisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Anhaltendes Unbehagen im Geburtsgeschlecht, oder Gef&amp;uuml;hl der Person, dass die Geschlechtsrolle des eigenen Geschlechts f&amp;uuml;r sie nicht die richtige ist&amp;quot;&lt;/i&gt;(12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit wird in der Praxis v&amp;ouml;llig ignoriert, was in den 60er-Jahren bereits bekannt war, n&amp;auml;mlich dass die Psyche/Gehirn als geschlechtsbestimmender anzusehen ist, als die Genitalien eines Menschen. Zus&amp;auml;tzlich wird einer transsexuellen Frau das Geburtsgeschlecht aberkannt, das - wenn nun Psyche/Gehirn als geschlechtsbestimmender anzusehen sind, als der K&amp;ouml;rper (vergleiche Bundesverfassungsgericht am 11. Oktober 1978 - 1 BvR 16/72 -) - demzufolge nun eigentlich &amp;quot;weiblich&amp;quot; ist. Sie wird nun per Gesetz dazu gezwungen, sich zu einem geb&amp;uuml;rtigen Mann zu erkl&amp;auml;ren (oder erkl&amp;auml;ren zu lassen), der eine psychische St&amp;ouml;rung hat, um rechtlich die Frau zu werden, die sie schon immer war. Ein Gesetz aber, das einen Menschen dazu zwingt eine Falschaussage zu begehen, kann nun nicht im Einklang mit dem &lt;br /&gt;
Grundgesetz stehen. W&amp;uuml;rde es sich um eine Strafsache handeln, w&amp;auml;re die Falschaussage vor Gericht ein Meineid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Meineid ist ein Verbrechen, das mit Freiheitsstrafe von einem bis f&amp;uuml;nfzehn Jahren bedroht ist. In minder schweren F&amp;auml;llen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu f&amp;uuml;nf Jahren.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
(aus: wikipedia)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Zwang zur L&amp;uuml;ge, der im TSG versteckt ist, betrifft die Situation der transsexuellen Frauen, die mit einer Frau verheiratet sind (da sie personenstandrechtlich als M&amp;auml;nner betrachtet werden ist dies ja m&amp;ouml;glich). Begeben diese Frauen sich nun in einen rechtlichen Transitionsprozess, m&amp;uuml;ssen sie sich nach TSG scheiden lassen. Zu den Voraussetzungen zur Personenstands&amp;auml;nderung geh&amp;ouml;rt, dass eine transsexuelle Frau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;nicht verheiratet ist&amp;quot;&lt;/i&gt;(13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ehe kann aber in Deutschland nur geschieden werden, wenn sie als gescheitert gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Die Ehe kann geschieden werden, wenn sie gescheitert ist. Das ist der Fall, wenn die eheliche Lebensgemeinschaft gem&amp;auml;&amp;szlig; &amp;sect; 1353 BGB (mensa et toro) nicht mehr besteht und eine Wiederherstellung nicht mehr zu erwarten ist.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
(aus: wikipedia)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird eine transsexuelle Frau auch hier dazu erneut gezwungen vor Gericht zu l&amp;uuml;gen, diesmal vor dem Scheidungsanwalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;
c) Diskriminierung transsexueller Frauen in der &amp;Ouml;ffentlichkeit und Medien&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nun transsexuellen Frauen das Recht zuerkannt wurde, dass Psyche/Gehirn geschlechtsbestimmender sind, als die Genitalien (Bundesverfassungsgericht 1978), werden transsexuelle Frauen in der &amp;Ouml;ffentlichkeit immer noch als M&amp;auml;nner dargestellt, die &amp;quot;Frauen werden&amp;quot; wollen. Weiss man nun, dass die Genitalien nicht in 100 Prozent aller F&amp;auml;lle als geschlechtsbestimmend angesehen werden k&amp;ouml;nnen, und es Menschen gibt, deren K&amp;ouml;rper stellenweise vom Geburtsgeschlecht abweicht, dann k&amp;ouml;nnte man sich fragen: Warum wird dies in der &amp;ouml;ffentlichen Berichterstattung nicht ber&amp;uuml;cksichtigt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im sechsten Bericht der Bundesrepublik Deutschland zum &amp;Uuml;bereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) heisst es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Der Ausschuss empfiehlt die Verst&amp;auml;rkung der politischen Ma&amp;szlig;nahmen und die Durchf&amp;uuml;hrung von Programmen, unter anderem von Bewusstseinsf&amp;ouml;rderungs- und Bildungskampagnen f&amp;uuml;r Frauen und M&amp;auml;nner, und insbesondere in Medien- und Werbeagenturen, um zur Beseitigung von Stereotypen in Zusammenhang mit den traditionellen Rollenbildern in der Familie und am Arbeitsplatz sowie in der Gesellschaft insgesamt beizutragen.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn aber nun - entgegen jeglicher wissenschaftlicher Logik - v&amp;ouml;llig unber&amp;uuml;cksichtigt bleibt, dass nicht die Genitalien eines Menschen geschlechtsbestimmend sind, sondern das Gehirn eines Menschen (und sogar einzelne Sexualwissenschaftler in Deutschland den selben Fehler begehen), brauchen wir uns &amp;uuml;ber eine verzerrte Darstellung transsexueller Frauen in der &amp;Ouml;ffentlichkeit nicht wundern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schreibt beispielsweise Prof. Dr. G&amp;uuml;nter K. Stalla (Abt. Innere Medizin/Endokrinologie, Max-Planck-Institut f&amp;uuml;r Psychiatrie, M&amp;uuml;nchen) in einer Pressemitteilung von M&amp;auml;nnen, die sich w&amp;uuml;nschen eine &amp;quot;Frau zu werden&amp;quot;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Der Wunsch, das Geschlecht zu wechseln ist meist sehr stark ausgepr&amp;auml;gt&amp;quot;&lt;/i&gt;(14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W&amp;uuml;rde er nun ber&amp;uuml;cksichtigen, was das Bundesverfassungsgericht bereits 1978 wusste, dann kann dieser Satz nur als Falschaussage betitelt werden, geht es bei Transsexualit&amp;auml;t n&amp;auml;mlich nicht um den Wunsch, das Geschlecht zu wechseln, sondern um eine Anerkennung des eigentlichen Geburtsgeschlechts - eine transsexuelle Frau ist als Frau geboren worden, wenn auch mit gegengeschlechtlichen K&amp;ouml;rpermerkmalen wie z.B. Penis und Hoden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den selben Fehler begeht hier Sophinette Becker, Dipl. Psych., (Psychoanalytikerin an der Abteilung f&amp;uuml;r Sexualwissenschaft der Universit&amp;auml;t Frankfurt), welche in der deutschen Version der sogenannten Standards Of Care schreibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Transsexualit&amp;auml;t ist durch die dauerhafte innere Gewi&amp;szlig;heit, sich dem anderen Geschlecht zugeh&amp;ouml;rig zu f&amp;uuml;hlen, gekennzeichnet.&amp;quot; und &amp;quot;Der mindestens dreij&amp;auml;hrige &amp;quot;Zwang&amp;quot; bedeutet die Unm&amp;ouml;glichkeit, sich mit dem Geburtsgeschlecht zu vers&amp;ouml;hnen&amp;quot;&lt;/i&gt;(15)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier wird massiv dagegen verstossen, dass eigentlich nicht der K&amp;ouml;rper prinzipiell als geschlechtsbestimmend angenommen werden kann, sondern die Psyche/Gehirn im Zweifelsfall als geschlechtsbestimmender zu gelten hat. Wer weiss, dass diese &amp;quot;Standards Of Care&amp;quot; eigentlich genau dieser Erkenntnis Rechnung tragen wollten, muss sich fragen, welche Paradoxie hier offen zur Schau gestellt wird - eine unter der transsexuelle Frauen bis heute zu leiden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Artikel 2d, CEDAW heisst es, die unterzeichnenden Staaten werden dazu aufgefordert,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Handlungen oder Praktiken zu unterlassen, welche die Frau diskriminieren, und daf&amp;uuml;r zu sorgen, da&amp;szlig; alle staatlichen Beh&amp;ouml;rden und &amp;ouml;ffentlichen Einrichtungen im Einklang mit dieser Verpflichtung handeln&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Weiterverbreitung von Unwahrheiten &amp;uuml;ber transsexuelle Frauen durch &amp;ouml;ffentliche Institute (vorwiegend aus dem Bereich der Psychoanalyse), steht dieser Aufforderung allerdings widerspr&amp;uuml;chlich gegen&amp;uuml;ber. Auch hier w&amp;auml;re es sch&amp;ouml;n, w&amp;uuml;rde die Bundesregierung ber&amp;uuml;cksichtigen, was seit Jahrzehnten bekannt ist: Es gibt Menschen, deren k&amp;ouml;rperlichen Merkmale stellenweise vom Geburtsgeschlecht abweichen. Diese Menschen brauchen Schutz vor Missbrauch und Willk&amp;uuml;r. Eine Voraussetzung f&amp;uuml;r diesen Schutz ist, erst einmal zu registrieren, dass es diese Menschen &amp;uuml;berhaupt gibt.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;span&gt;d) Weitere Beispiele&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Beispiele der Menschenrechtsverletzungen gegen&amp;uuml;ber transsexuellen Frauen gibt es zu Hauf, leitet sich doch aus der rechtlichen Nichtanerkennung von aber in real existierender Menschen, allerlei Diskriminierung und Benachteiligung ab. Als weitere Beispiele w&amp;auml;ren zu nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Benachteiligung im Beruf und fehlende M&amp;ouml;glichkeit ein AGG in Anspruch zu nehmen, welches auf dem richtigen Geschlecht beruht
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;- Verz&amp;ouml;gerung medizinisch notwendiger Leistungen (z.B. Wiederherstellungschirurgie)&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;- Ausl&amp;ouml;sen oder Verst&amp;auml;rken sekund&amp;auml;rer psychischer Probleme durch Fehlbehandlung durch die Psychoanalyse&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;- Herbeif&amp;uuml;hren medizinischer endokriniologischer und chirurgischer Fehlbehandlungen durch eine willk&amp;uuml;rliche Geschlechtsbestimmungsdiagnostik (nach F64.0)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders hervorzuheben w&amp;auml;re hier noch die mangelnde medizinische Sicherheit, durch die Anwendung einer Gender-Theorie, die auf der Psychoanalyse basiert, n&amp;auml;mlich der Annahme, Geschlecht liesse sich anerziehen (die Theorie von Geschlecht als soziales Konstrukt). Da nun diese Theorie wieder den K&amp;ouml;rper als geschlechtsbestimmende Basis nimmt - nichts weiter passiert n&amp;auml;mlich, schaut man sich die Theorie genauer an - folgt nun daraus die Nichtanerkennung von Frauen, die mit gegengeschlechtlichen Organen geboren wurden, was sich unter anderem sowohl im DSM oder ICD als auch im TSG wiederspiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechtliche Nichtanerkennung f&amp;uuml;hrt in der Praxis nun dazu, dass die Krankenkassen nicht in der Lage sind, eine transsexuelle Frau als Frau &amp;quot;geschlechtlich&amp;quot; zu behandeln, sondern diese Frau nun als Mann angesehen wird, der sich &amp;quot;gegengeschlechtlich&amp;quot; behandeln lassen will. Ein Krankenkassenmitarbeiter wird nach bestehendem TSG also nun bei der Bewilligung von Leistungen nicht auf einen Katalog wichtiger Kassenleistungen f&amp;uuml;r Frauen zur&amp;uuml;ckgreifen k&amp;ouml;nnen, sondern sieht sich dazu gezwungen, die Entscheidung &amp;uuml;ber beispielsweise Epilationsbehandlungen (oder andere k&amp;ouml;rperliche Massnahmen) ausgehend davon, dass es sich um einen Mann mit einer &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot; handelt (ICD10/DSM), zu treffen. Die Frage wozu ein Mann aber diese Massnahmen br&amp;auml;uchte, stellt sich hier schnell, da der Krankenkassenmitarbeiter ja davon ausgehen muss, einen Mann zu behandeln, findet er in seinem Computer ja den Vermerk &amp;quot;m&amp;auml;nnlich&amp;quot; oder den Zusatz &amp;quot;Herr&amp;quot; vor. W&amp;uuml;rde der Gesetzgeber nun ber&amp;uuml;cksichtigen, dass es Menschen gibt, die mit gegengeschlechtlichen K&amp;ouml;rpermerkmalen geboren werden, und g&amp;auml;be er diesen Menschen ein Existenzrecht, dann w&amp;uuml;rde sich dieser Umstand in der Praxis ins Positive &amp;auml;ndern. Eine Frau, die auf Grund der gonadalen Fehlentwicklung einen Bartwuchs zu beklagen hat, wird - ist sie als Frau registriert - auch als Frau behandelt, die ein k&amp;ouml;rperliches Problem hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In CEDAW heisst es, die Vertragsstaaten setzen sich f&amp;uuml;r folgendes ein:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;das Recht auf soziale Sicherheit, insbesondere auf Leistungen bei Eintritt in den Ruhestand, bei Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidit&amp;auml;t und im Alter&amp;quot;&lt;/i&gt;(16)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von sozialer Sicherheit f&amp;uuml;r Frauen, die mit gegengeschlechtlichen Organen geboren werden, kann bis dato keine Rede sein, geh&amp;ouml;rt die Verweigerung wiederherstellender Massnahmen immer noch zum Standard in Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So heisst es beispielsweise noch im Jahr 2001 in einer Schrift der Deutschen Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualforschung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Praktisch bedeutet das, dass auch aus der weitgehend sicheren Diagnose Transsexualit&amp;auml;t nicht ohne weiteres somatische Ma&amp;szlig;nahmen sowie deren Umfang und Zeitpunkt abzuleiten sind.&amp;quot; &lt;/i&gt;(17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer davon ausgeht M&amp;auml;nner vor somatischen Massnahmen sch&amp;uuml;tzen zu m&amp;uuml;ssen (ausgehend davon, die Genitalien seien geschlechtsbestimmend) wird mit Sicherheit anders handeln als ein Mensch, der weiss, dass transsexuelle Frauen als Frauen geboren worden sind - wenn auch mit gegengeschlechtlichen K&amp;ouml;rpermerkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um daher die rechtliche Anerkennung transsexueller Frauen zu gew&amp;auml;hrleisten ist also nun als allererstes einmal zu ber&amp;uuml;cksichtigen, dass es diese Frauen &amp;uuml;berhaupt gibt - und zwar vor jeder medizinischen Massnahme. Dies f&amp;auml;ngt mit der personenstandsrechtlichen Anerkennung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;b&gt;3. &amp;Uuml;ber 100 Jahre Ignoranz&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland soll nach Angaben der Mediziner offiziell ungef&amp;auml;hr 3500 transsexuelle Frauen geben (die bei ihrer Geburt auf Grund ihrer Anatomie rechtlich als m&amp;auml;nnlich eingestuft wurden)(18), die Dunkelziffer wird aber weitaus h&amp;ouml;her liegen, ber&amp;uuml;cksichtigt man, dass viele betroffene Frauen in den Statistiken nicht auftauchen, weil sie entweder noch keinen Ansprechpartner aus dem Bereich der Medizin aufgesucht haben, oder dieser ihnen nach Kontaktaufnahme nicht helfen konnte oder wollte. Es w&amp;auml;re zwar w&amp;uuml;nschenswert, wenn das Thema &amp;quot;Transsexualit&amp;auml;t&amp;quot; nicht jedesmal, wenn eine transsexuelle Frau einen Arzt aufsucht, aufs Neue zu einem &amp;quot;Damit kenn ich mich nicht aus&amp;quot; der im Gesundheitssystem beteiligten Menschen f&amp;uuml;hren w&amp;uuml;rde, doch sind Ablehnung und Vorurteile gegen&amp;uuml;ber transsexuellen Menschen hier oft st&amp;auml;rker ausgepr&amp;auml;gt, als beim Menschen &amp;quot;auf der Strasse&amp;quot;. Ein Grund hierf&amp;uuml;r k&amp;ouml;nnte sein, dass seit Ende der 60er-Jahre gesellschaftspolitisch gef&amp;auml;rbte Theorien &amp;uuml;ber das &amp;quot;soziale Konstrukt Geschlecht&amp;quot; verst&amp;auml;rkt auch in wissenschaftliche Literatur &amp;uuml;bernommen wurde, ohne dabei zu ber&amp;uuml;cksichtigen, dass die Annahme der Konstruktion hier zwar auf zugewiesene Geschlechtsrollenstereotype zutreffen kann, die eigentliche Kerngeschlechtlichkeit eines Menschen hiervon unber&amp;uuml;hrt - und alles andere als von Aussen konstruiert - ist, ja sogar unber&amp;uuml;hrt sein muss, will man transsexuellen Menschen nicht ihr Existenzrecht nehmen und ihre Besonderheit zur blossen Folge &amp;auml;usserer Umst&amp;auml;nde erkl&amp;auml;ren, was eben von einigen Medizinern heute noch so erkl&amp;auml;rt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang lohnt sich einmal der Vergleich zweier Aussagen, um zu verstehen inwieweit die Gendertheorien, die Ende der 60er modern wurden, tats&amp;auml;chlich eine &amp;Auml;nderung der Verh&amp;auml;ltnisse herbeigef&amp;uuml;hrt haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aussage 1:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Eine letzte Stufe im Krankheitsprozess stellt der Wahn der Geschlechtsverwandlung dar&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aussage 2:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Der Transsexualismus ist ein solches Neogeschlecht. Es war fr&amp;uuml;her nicht vorstellbar, da&amp;szlig; Menschen operativ ihr Geschlecht &amp;auml;ndern.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn man es kaum glauben mag, so liegen zwischen diesen Aussagen genau 120 Jahre. Die erste stammt von Psychiater Richard von Krafft-Ebing (1886 in &amp;quot;Psychopathia sexualis&amp;quot;), die zweite von einem der Sexualwissenschaftler, die f&amp;uuml;r die Formulierung und Logik des Transsexuellengesetzes mitverantwortlich waren. Er &amp;auml;usserte diesen Satz Anfang 2006 in einem Welt-Interview: Volkmar Sigusch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So werden auch heute noch transsexuelle Frauen behandelt wie vor &amp;uuml;ber 100 Jahren. Der Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld beispielsweise behandelte in seinem Institut(19) in Berlin transsexuelle Frauen &amp;auml;hnlich wie heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Hirschfeld stellt fest, dass die Kleidung f&amp;uuml;r das k&amp;ouml;rperliche und seelische Wohlbefinden von Transvestiten von lebenswichtiger Bedeutung ist. Deshalb wirft er die Frage auf, &amp;quot;ob der Arzt nicht nur&amp;nbsp; berechtigt&amp;nbsp; , sondern sogar&amp;nbsp; verpflichtet&amp;nbsp; ist, die Umkleidung zu gestatten, ja anzuordnen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;W&amp;auml;hrend andere Mediziner und Psychologen versuchen, Transvestitismus bei ihren Patienten therapeutisch zu beseitigen, ist Hirschfeld bestrebt, dem Wunsch der Transvestiten nachzukommen (Adaptionstherapie). Er versucht, durch die Injektion von Organpr&amp;auml;paraten (Hoden- oder Eierstockextrakten) die K&amp;ouml;rper von Transvestiten in die gew&amp;uuml;nschte Geschlechtsrichtung zu ver&amp;auml;ndern.(Rudolph R./Dorchen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 20er Jahre berichtet sein Institutskollege Felix Abraham &amp;uuml;ber die ersten operativen Genitalumwandlungen, die unter der Mitwirkung von Ludwig Levy-Lenz durchgef&amp;uuml;hrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel gibt es eine Schrittfolge auf dem Weg zum anderen Geschlecht: Namens&amp;auml;nderung, Transvestitenschein, Operation.&amp;quot;&lt;/i&gt;(20)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ge&amp;auml;ndert hat sich somit trotz (oder gerade wegen) der Gendertheorien, die Ender der 60er Jahre modern wurden, in der Tat nicht viel, haben transsexuelle Frauen bis dato in Deutschland keine Existenzanerkennung, als das, was sie sind - Frauen, die mit gegengeschelchtlichen K&amp;ouml;rpermerkmalen geboren wurden. So wird immer noch von M&amp;auml;nnern (ausgehend vom K&amp;ouml;rpergeschlecht), die &amp;quot;Frauen werden&amp;quot; wollen (gender) gesprochen, anstatt anzuerkennen, dass es sich bereits um geb&amp;uuml;rtige Frauen handelt, weil ihre Kerngeschlechtlichkeit - unabh&amp;auml;ngig irgendwelcher Geschlechtsrollenstereotype - von Geburt an festgelegt ist. Anzuerkennen w&amp;auml;re also, dass &amp;auml;ussere Geschlechtszuschreibungen niemals mit dem Pr&amp;auml;dikat der Unfehlbarkeit versehen werden k&amp;ouml;nnen, sondern im Zweifelsfall jeder betroffene Mensch die M&amp;ouml;glichkeit haben muss, sich gegen Zwangszuweisungen zu wehren, insbesondere dann, wenn die Aussengeschlechtsbestimmung - in welcher sich patriarchale Machtstrukturen und Gewaltmissbrauch wiederspiegeln - zu k&amp;ouml;rperlichem (im Fall der Genitalverst&amp;uuml;mmelungen bei Intersexualit&amp;auml;t) oder psychischem Leid f&amp;uuml;hren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass hier u.a. das Transsexuellengesetz in seiner jetzigen Form den Gewaltmissbrauch - k&amp;ouml;rperlich wie psychisch - gerade zu herausfordert, scheint bei der Bundesregierung bislang noch nicht so recht angekommen zu sein. So schreibt das Bundeskanzleramt im Herbst 2007:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Sehr geehrte Frau Schicklang, das Transsexuellengesetz von 1981 regelt rechtliche Fragen, die sich aus dem von Ihnen angesprochenen Problem ergeben.&amp;quot;&lt;/i&gt;(21)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies als Antwort auf die Bitte, sich einmal mit der Problematik des Transsexuellengesetzes auseinanderzusetzen wirkt ein wenig, als w&amp;auml;re hier das Motto gewesen &amp;quot;Keine Antwort ist auch eine Antwort&amp;quot;. Wenn man bedenkt, dass hier ein existierendes Gesetz massives Leid bei betroffenen Frauen verursacht und jeder Tag des Abwartens, einer zu viel ist, mutet diese Antwort doch ein wenig zynisch an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im sechsten Bericht der Bundesrepublik Deutschland zum &amp;Uuml;bereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) heisst es zudem:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Ma&amp;szlig;nahmen der Bundesregierung zielen darauf ab, die betroffenen Frauen effektiv zu sch&amp;uuml;tzen und die T&amp;auml;ter zur Verantwortung zu ziehen. Mit dem ersten Aktionsplan zur Bek&amp;auml;mpfung von Gewalt gegen Frauen hat die Bundesregierung ein Gesamtkonzept vorgelegt, das alle staatlichen und nichtstaatlichen Akteure umfasste. Dieser Aktionsplan wird 2007 fortgeschrieben. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluierung des Gewaltschutzgesetzes werden einbezogen.&amp;quot;&lt;/i&gt;(22)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T&amp;auml;ter sind hier diejenigen, die weiter mit ihrem Gewissen vereinbaren k&amp;ouml;nnen, Menschen Behandlungen auszusetzen, in denen sie weder eine rechtliche Existenz besitzen (weil man ihnen ihren Personenstand nicht unmittelbar zugestehen will), noch davor gesch&amp;uuml;tzt sind k&amp;ouml;rperlich wie psychisch durch Menschen missbraucht zu werden, die dem deutschen Medizinsystem angeh&amp;ouml;ren. Jeder weitere Tag der Ignoranz t&amp;ouml;tet Menschenleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;b&gt;4. Stimmen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wichtigste, wenn man &amp;uuml;ber transsexuelle Menschen spricht, sind wohl die Betroffenen selbst. Leider werden diese allzuoft &amp;uuml;berh&amp;ouml;rt, so dass es nun einmal ein paar von ihnen - neben anderen, die eine Reform des Transsexuellenrechts als ebenso notwendig ansehen - zu Wort kommen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Ich habe den falschen, nicht zum Gehirn passenden K&amp;ouml;rper erhalten. Daf&amp;uuml;r kann ich nichts. Der K&amp;ouml;rper ist eine Abnormalit&amp;auml;t, wie ein dritter Arm. Ich habe deshalb das volle Recht auf medizinische Ma&amp;szlig;nahmen zur Angleichung an mein tats&amp;auml;chliches Geschlecht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Betroffene Frau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ein (transsexuelles) Kind geboren wird, besitzt es das Gehirn des einen Geschlechts, aber die Genitalien des anderen und deswegen wurde sein Geschlecht zur Geburt falsch bestimmt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Lynne Jones, Mitglied des englischen Parliaments)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich empfinde das TSG als reformbed&amp;uuml;rftig, da man im Zeitraum vor dem Inkrafttreten der Vornamens und Personenstands&amp;auml;nderung in einer problematischen Situation festsitzt. Dies f&amp;uuml;hrt zu gro&amp;szlig;en sozialen Problemen im Alltag, die einen transsexuellen Menschen zus&amp;auml;tzlich belasten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es macht meiner Meinung nach keinen Sinn die H&amp;uuml;rde f&amp;uuml;r eine Vornamens- und Personenstands&amp;auml;nderung so hoch zu setzen, wie es momentan der Fall ist. Denn es sind Dinge, die sich ohne einen Schaden anzurichten wieder r&amp;uuml;ckg&amp;auml;ngig gemacht werden k&amp;ouml;nnten, wenn sich das ganze als Fehler hinterher herausstellt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin eine Frau (auch ohne amtliche Anerkennung) und ein Mensch und m&amp;ouml;chte auch mit dem entsprechenden Respekt behandelt werden&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Gesetzeslage f&amp;uuml;r Transsexualit&amp;auml;t entspricht nicht dem Menschenrecht und die Beschreibungen/Erkl&amp;auml;rungen passen oft nicht mit der Realit&amp;auml;t &amp;uuml;berein. Es wird uns Betroffenen oft viel zu schwer gemacht und die allgemeine Aktzeptanz ist noch viel zu gering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Betroffene Frau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Naturgesetze kennen jedoch kein Tabu, und Tatsachen bleiben Tatsachen. Intersexualit&amp;auml;t besteht im K&amp;ouml;rper als auch im Geiste.&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Harry Benjamin, 1966 aus: The Transsexual Phenomenon)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Mir ist eines klar: Transsexuelle f&amp;uuml;hlen sich nicht als Mann/Frau, sondern sie sind Mann oder Frau. ...und der K&amp;ouml;rper hat das kontr&amp;auml;re Geschlecht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Aus einer Diplomarbeit zum Thema 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin eine Frau und war das schon immer. Keine Operation der Welt macht mich zur Frau. Ich bin eine. Aber ich bin eine entstellte Frau. Und unter diesen Entstellungen leide ich. So wie auch jede andere Frau unter diesen Entstellungen leiden w&amp;uuml;rde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Betroffene aus Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Frau m&amp;ouml;chte reden, artikulieren, gestikulieren, argumentieren und ihren Gef&amp;uuml;hlen Ausdruck geben k&amp;ouml;nnen, ohne sich zu verbiegen. Eine Frau m&amp;ouml;chte aussehen wie eine Frau aussieht. Eine Frau m&amp;ouml;chte Sex haben, wie eine Frau Sex hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Betroffene aus Frankfurt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich stimme ihnen zu: Das Gehirn bestimmt das Geschlecht. Dies ist auch die Grundlage f&amp;uuml;r die Operation (den K&amp;ouml;rper an die Identit&amp;auml;t des Gehirns anzupassen)&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Professor Dr. Dick F. Swaab, Amsterdam, in einer Emailantwort an mut23.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Gutachterverfahren in seiner jetzigen Form ist dem&amp;uuml;tigend und nicht mit Menschenrechten vereinbar, auch nicht mit Artikel 1 des Grundgesetzes... Es wird von den Gutachtern missbraucht um uns zu dem&amp;uuml;tigen. Es geh&amp;ouml;rt gestrichen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin sicher, dass sich die gesellschaftliche und rechtliche Lage durch den Kampf, den Sie f&amp;uuml;hren, ver&amp;auml;ndern wird; das Recht kommt immer nach der gesellschaftlichen Durchsetzung von Rechtsanspr&amp;uuml;chen; so war bzw. ist es beim Kampf um Frauenrechte, so beim Kampf um die Rechte von Lesben und Schwulen. Mein Fazit: Besser als mit den Grund- und Menschenrechten k&amp;ouml;nnen Sie diesen Kampf um Ihre Rechte gar nicht begr&amp;uuml;nden und f&amp;uuml;hren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Prof. Dr. Hans J&amp;ouml;rg Sandk&amp;uuml;hler - Leiter der deutschen Abteilung &amp;quot;Wissenskulturen, Transkulturalit&amp;auml;t, Menschenrechte&amp;quot; des UNESCO-Lehrstuhls f&amp;uuml;r Philosophie in einer Emailantwort an mut23.org)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;I am a girl&amp;quot;&lt;br /&gt;
(4-j&amp;auml;hriges transsexuelles M&amp;auml;dchen, das wegen ihres Penis dem m&amp;auml;nnlichen Geschlecht zugeordnet wurde in einer Dokumentation des Senders ABC im April 2007)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird Zeit, dass rechtlich anerkannt wird, dass es M&amp;auml;dchen gibt, die mit Penis und Hoden geboren werden. Sie suchen deswegen Hilfe auf, weil sie unter dieser k&amp;ouml;rperlichen Abweichung leiden. Dies anzuerkennen, ist der erste Schritt in Richtung einer medizinischen und rechtlichen Behandlung, die mit den Menschenrechten im Einklang steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
5. Personenstandsrechtliche Anerkennung (Existenzanerkennung)&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man sich nun das Kernproblem - die bisherige fehlende rechtliche Anerkennung biologischer Tatsachen - stellt sich schnell die Frage, worin &amp;uuml;berhaupt die Schwierigkeit bestehen soll, diesen Realit&amp;auml;ten mittels gesetzlicher Regelungen Rechnung zu tragen. Wenn es Menschen gibt, die mit gegengeschlechtlichen Organen geboren werden, dann w&amp;auml;re eine Reform des Transsexuellenrechts nicht nur dringend geboren, sondern es w&amp;auml;re auch unproblematisch einfache und sinnvolle Regelungen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vorschlag von Menschenrecht und Transsexualit&amp;auml;t, der im &amp;uuml;brigen der Bundesregierung seit Anfang 2006 vorliegt, besch&amp;auml;ftigt sich mit der Frage, ob es nicht weitaus sinnvoller w&amp;auml;re, die rechtliche von der medizinischen Behandlung zu trennen. Im Kurzform heisst dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) die Einf&amp;uuml;hrung eines Transsexuellengesetzes, welches das Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 1978 vollst&amp;auml;ndig umsetzt(23). In diesem Urteil hiess es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Es m&amp;uuml;sse aber heute als gesicherte medizinische Erkenntnis angesehen werden, da&amp;szlig; die Geschlechtlichkeit eines Menschen nicht allein durch die Beschaffenheit der Geschlechtsorgane und -merkmale bestimmt werde, sondern auch durch die Psyche. Die Rechtsordnung d&amp;uuml;rfe diese Gegebenheiten nicht unber&amp;uuml;cksichtigt lassen, weil sie in gleichem, wenn nicht sogar in st&amp;auml;rkerem Ma&amp;szlig;e als die k&amp;ouml;rperlichen Geschlechtsmerkmale die F&amp;auml;higkeiten des Menschen zur Einordnung in die sozialen Funktionen der Geschlechter bestimmten und weil Gegenstand der auf das Geschlecht abstellenden Rechtsnormen eben diese sozialen Funktionen seien.&amp;quot; &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimmt man diesen Satz ernst, dann kann zum einen das medizinische Verfahren (vom Beginn der Behandlung bis zur m&amp;ouml;glichen geschlechtsangleichenden Operation) nicht von dem Bereich und Zeitraum ausgenommen sein, den das Bundesverfassungsgericht gemeint hat, als es von einer &amp;quot;Einordnung in die sozialen Funktionen der Geschlechter&amp;quot; gesprochen hat. Insbesondere gerade w&amp;auml;hrend der medizinischen Behandlung wird n&amp;auml;mlich diese Einordnung eine Rolle spielen (danach ist sie oftmals viel weniger wichtig, da die unterschiedliche Behandlung von M&amp;auml;nnern und Frauen im Alltag - wenn auch nicht in allen Bereichen - ja durch die Gleischstellungspolitik der letzten Jahrzehnte hier bereits einer gerechteren Form des Zusammenlebens der Geschlechter Platz gemacht hat), so dass es darum gehen muss, diesen rechtsfreien Raum durch eine echte personenstandrechtliche Anerkennung auf den Boden des Grundgesetzes zur&amp;uuml;ckzuholen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis hiesse das, ein Transsexuellengesetz zu schaffen, welches transsexuellen Menschen erm&amp;ouml;glicht, schon zu Beginn ihrer medizinischen Behandlung personenstandsrechtlich anerkannt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) die Reform der medizinischen Diagnose. Bislang spricht die Psychoanalyse bei transsexuellen Frauen von M&amp;auml;nnern, die Frauen werden wollen, anstatt anzuerkennen, dass es Frauen gibt, die mit gegengeschlechtlichen Organen geboren werden. Sicher besteht eine Schwierigkeit darin, von Aussen zu messen, welcher Mensch nun tats&amp;auml;chlich eine transsexuelle Frau ist und welcher Mensch nicht. Nach einer Reform des Transsexuellenrechts ist dies aber nicht mehr von echter Bedeutung, da ja nun auf eine zwanghafte Aussengeschlechtszuweisung verzichtet w&amp;uuml;rde, und ein Mensch analog zu seinem Personenstand eine medizinische Behandlung erhielte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Reform des Transsexuellenrechts, dahingehend auf das bisherige Gutachterverfahren f&amp;uuml;r die personenstandrechtliche Anerkennung zu verzichten, kann sich nun die Medizin darauf konzentrieren, sich um die medizinischen Belange zu k&amp;uuml;mmern, anstatt eine Aussengeschlechtsbestimmung und geschlechtliche Zwangszuweisung vorzunehmen, zu der sie - das sollte ja nun die Erkenntnis des Erkennens &amp;uuml;ber das tats&amp;auml;chliche Vorhandensein transsexueller und intersexueller Menschen sein - ja nun sowieso nicht, oder zumindest nicht in 100 Prozent aller F&amp;auml;lle, in der Lage ist. Demenstprechend ginge es bei der Diagnostik f&amp;uuml;r medizinische Massnahmen nun nicht mehr um eine Geschlechtsbestimmung, sondern um eine Kl&amp;auml;rung der Notwendigkeit einzelner Operationen, somatischer Behandlungen, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig zu bemerken, w&amp;auml;re nun noch, dass das Gutachterverfahren bei Einf&amp;uuml;hrung des Transsexuellengesetzes sicherstellen sollte, dass nur Menschen, die tats&amp;auml;chlich transsexuell sind, nach einem zu begutachtenden k&amp;ouml;rperlichen &amp;quot;Umwandlungs-verfahren&amp;quot; eine Personenstands&amp;auml;nderung erhalten k&amp;ouml;nnen. Somit sollte das Gutachterverfahren indirekt vor irreversiblen den K&amp;ouml;rper ver&amp;auml;ndernden Folgen sch&amp;uuml;tzen. Durch die aktuelle Argumentation der sexualwissenschaftlichen Institute und des Bundesverfassungsgerichtes w&amp;auml;re diese Schutzmassnahme nun hinf&amp;auml;llig, sind sie sich doch einig dar&amp;uuml;ber, die personenstandsrechtliche Anerkennung von den k&amp;ouml;rperlichen Massnahmen zu trennen. So ver&amp;ouml;ffentlichte beispielsweise die Deutsche Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualforschung eine Stellungnahme zur Anfrage des Bundesministeriums des Innern (V 5a-133 115-1/1) vom 11. Dezember 2000 zur Revision des Transsexuellengesetzes. In dieser heisst es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Vor dem Hintergrund des bisher Gesagten sind die operativen Eingriffe an den &amp;auml;u&amp;szlig;eren Geschlechtsmerkmalen als Vorraussetzung f&amp;uuml;r die Personenstands&amp;auml;nderung problematisch geworden bzw. aus wissenschaftlicher Sicht nicht mehr haltbar.&amp;quot;&lt;/i&gt;(24)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aussage hat das Bundesverfassungsgericht folgendermassen wiedergegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;F&amp;uuml;r eine unterschiedliche personenstandsrechtliche Behandlung von Transsexuellen mit und ohne Geschlechtsumwandlung sieht die Fachliteratur deshalb keine haltbaren Gr&amp;uuml;nde mehr&amp;quot; und &amp;quot;Dieser Verfassungsversto&amp;szlig; f&amp;uuml;hrt nicht zur Nichtigkeit einzelner Bestimmungen des Transsexuellengesetzes.&amp;quot;&lt;/i&gt;(25)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch einen zu erwartenden Wegfall des OP-Zwangs f&amp;uuml;r eine personenstandsrechtliche Anerkennung transsexueller Frauen, er&amp;uuml;brigt sich somit eigentlich auch das Gutachterverfahren, da hier ja nun der Grund f&amp;uuml;r die Einf&amp;uuml;hrung des Gutachter-verfahrens im Jahr 1980 selbst wegfallen wird. Bei Betrachtung des Voranschreitens der Gleichstellung von Mann und Frau liesse sich zudem ein Gutachterverfahren, welches von aussen &amp;uuml;ber die zu lebende Geschlechtsrolle eines Menschen entscheiden w&amp;uuml;rde - und ohne objektive Kriterien, welches geschlechtliches Verhalten denn aus Sicht des Gutachters m&amp;auml;nnlich oder weiblich ist - nicht mit den Menschenrechten vereinbaren (Bei Wegfall des OP-Zwangs bez&amp;ouml;ge sich das Verfahren ja lediglich noch auf die geschlechtliche Rolle). &lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Die Mediziner haben zu respektieren, dass es nicht immer m&amp;ouml;glich ist, das Geschlecht eines Menschen von Aussen zu bestimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkret hiesse das dann: Die Streichung des bisherigen OP-Zwangs sowie des Gutachterzwangs aus dem Transsexuellengesetz (die Schaffung der M&amp;ouml;glichkeit den Personenstand auf Antrag z.B. beim Standesamt &amp;auml;ndern lassen zu k&amp;ouml;nnen) und die Einf&amp;uuml;hrung einer Diagnostik, die in der Lage ist, individuell auf die Bed&amp;uuml;rfnisse der betroffenen Patientinnen einzugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;b&gt;Abschliessend noch ein paar Fragen:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was kann so schwer sein daran, diese rechtliche M&amp;ouml;glichkeit zu schaffen? Wo liegt das Problem? Kann ein Staat es sich erlauben Menschen, die existieren als nicht-existent zu betrachten? Ist es ethisch-moralisch mit den Menschenrechten vereinbar, dass auf Grund dieser Nichtanerkennung Menschen psychisches und k&amp;ouml;rperliches Leid angetan wird? Ist es in einer modernen Gesellschaft vertretbar, dass Menschen der Zugang zum Rechtssystem verwehrt wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenrecht ist dann Menschenrecht, wenn alle Menschen damit gemeint sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r eine Anerkennung transsexueller Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kim Anja Schicklang - Ulm, 21. Dezember 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Quellen:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 aus: &amp;Uuml;bereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau vom 18. Dezember 1979&lt;br /&gt;
2 Artikel 2, CEDAW 1979&lt;br /&gt;
3 Zhou JN, Hofman MA, Gooren LJ. Swaab DF. 1995 A sex difference in the human brain and its relation to transsexuality. &lt;br /&gt;
4 Harry Benjamin, 1966 (The Transsexual Phenomenon)&lt;br /&gt;
5 Bundesverfassungsgericht Urteil (1 BvR 16/72)&lt;br /&gt;
6 TSG, Zweiter Abschnitt. Feststellung der Geschlechtszugeh&amp;ouml;rigkeit &amp;sect;8, Abs.4&lt;br /&gt;
7 TSG, &amp;sect;4, Abs.3&lt;br /&gt;
8 Sechster Bericht der Bundesrepublik Deutschland zum &amp;Uuml;bereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW)&lt;br /&gt;
9 Artikel 2f, CEDAW&lt;br /&gt;
10 Bundesverfassungsgericht am 11. Oktober 1978 - 1 BvR 16/72 -&lt;br /&gt;
11 ICD10, WHO, F.64.0 Transsexualismus&lt;br /&gt;
12 DSM-IV 302.85 (ICD der WHO Kapitel V - F64.0 Transsexualit&amp;auml;t), Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rungen bei Jugendlichen oder Erwachsenen&lt;br /&gt;
13 TSG &amp;sect;8,(1)1&lt;br /&gt;
14 aus einer Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft f&amp;uuml;r Endokrinologie (DGE) am 05.10.07&lt;br /&gt;
15 Standards der Behandlung und Begutachtung von Transsexuellen der Deutschen Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualforschung, der Akademie f&amp;uuml;r Sexualmedizin und der Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualwissenschaft&lt;br /&gt;
16 CEDAW, Artikel 11e&lt;br /&gt;
17 Deutsche Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualforschung, Zeitschrift f&amp;uuml;r Sexualforschung, Sept. 2001&lt;br /&gt;
18 Laut der Deutschen Gesellschaft f&amp;uuml;r Endokrinologie (DGE), Stand 10/2007&lt;br /&gt;
19 Institut f&amp;uuml;r Sexualwissenschaft (1919-1933), Berlin&lt;br /&gt;
20 Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V., Berlin&lt;br /&gt;
21 Eine Antwort auf eine Anfrage an direkzurkanzlerin.de im Juli 2007&lt;br /&gt;
22 Sechster Bericht der Bundesrepublik Deutschland zum &amp;Uuml;bereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW), Abschnitt &amp;quot;Frauen vor Gewalt sch&amp;uuml;tzen&amp;quot;&lt;br /&gt;
23 Bundesverfassungsgericht am 11. Oktober 1978 - 1 BvR 16/72 -&lt;br /&gt;
24 Stellungnahme zur Anfrage des Bundesministeriums des Innern (V 5a-133 115-1/1) vom 11. Dezember 2000 zur Revision des Transsexuellengesetzes (Sophinette Becker, Wolfgang Berner, Martin Dannecker und Hertha Richter-Appelt)&lt;br /&gt;
25 BVerfG, 1 BvL 3/03 vom 6.12.2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenrecht und Transsexualit&amp;auml;t &lt;br /&gt;
Zum 6. Bericht der Bundesrepublik Deutschland zu CEDAW&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=61&amp;Itemid=6&quot;&gt;Weiter &amp;hellip;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
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        <title>Zusammenhänge</title>
        <link>http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=59&amp;Itemid=6</link>
        <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Ohne die gesellschaftlichen Zusammenh&amp;auml;nge zu betrachten, die zur Zeit der sogenannten &amp;quot;sexuellen Revolution&amp;quot; herrschten, l&amp;auml;sst sich nur schwer nachvollziehen, wie denn das bisherige psychologische Gutachterverfahren zustande gekommen war. Hinter F64.0 und dem Begriff &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot; steckt das Konzept der nicht-angeborenen Geschlechtsidentit&amp;auml;t, ausgehend von einem Modell Sigmund Freuds, der Erkl&amp;auml;rung &amp;uuml;ber das &amp;Auml;ussere. Viele Untersuchungen aus der Hirnforschung, der Neurowissenschaft und Humangenetik stehen der These, dass Geschlecht nicht angeboren w&amp;auml;re, wie sie die Psychoanalytiker vertreten, entgegen, werden aber von vielen Sexualwissenschaftlern, die auch am Transsexuellengesetz mitgearbeitet haben - und damals als Hauptansprechpartner des Gesetzgebers galten - bis heute geleugnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst pers&amp;ouml;nliche F&amp;auml;lle, wie z.B. das des Zwillingsjungen &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=6&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;David Reimer&lt;/a&gt; , bei dessen Geburt der Penis derart besch&amp;auml;digt wurde, dass er auf Anraten Moneys als M&amp;auml;dchen grossgezogen wurde, werden verdr&amp;auml;ngt. Doch schien das Modell der Erziehung zur Geschlechtsidentit&amp;auml;t, welches Money vetrat, nicht zu funktionieren - David f&amp;uuml;hlte sich nicht als M&amp;auml;dchen, obwohl die Eltern auf Anraten Moneys alles taten, um ihm die Wahrheit &amp;uuml;ber den Unfall zu verheimlichen. David nahm sich sp&amp;auml;ter das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Hinweise, F&amp;auml;lle wie der des David Reimer und letztendlich aussagen der Betroffenen wie &amp;quot;ich bin im falschen K&amp;ouml;rper&amp;quot; geboren, werden von den konservativen Psychoanalytikern bis heute nicht ernst genommen, sehen sie beispielsweise die Aussage &amp;quot;ich bin im falschen K&amp;ouml;rper geboren&amp;quot; nicht als Aussage eines Menschen, der weiss, dass er mit gegengeschlechtlichen Genitalien geboren wurde, sondern lediglich als Aussage eines Menschen, der ungl&amp;uuml;cklich mit seiner ihm zugewiesenen Geschlechtsrolle ist, oder sich mit dieser Geschlechtsrolle nur ungenau beschrieben f&amp;uuml;hlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Im folgenden einmal ein paar Eckdaten:&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;
&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;b&gt;
&lt;/b&gt;&lt;b&gt;Magnus Hirschfeld, Institut f&amp;uuml;r Sexualwissenschaft (1919)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die theoretische und praktische Arbeit am Institut f&amp;uuml;r
Sexualwissenschaft ist von Hirschfelds Denken gepr&amp;auml;gt. Sein Ansatz
kn&amp;uuml;pft an die Theorie von der Nat&amp;uuml;rlichkeit des dritten Geschlechts,
vom Urning als Mann mit weiblicher Seele an. Hirschfeld fertigt
Gutachten &amp;uuml;ber Personen an, bei deren Geschlechtszuordnung es Probleme
gibt. F&amp;uuml;r das Gutachten ist ausschlaggebend:&lt;br /&gt;
&lt;ol&gt;
	&lt;li&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 1. welchem Geschlecht die Person angeh&amp;ouml;ren will,&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 2. ob der m&amp;auml;nnliche oder der weibliche Anteil in K&amp;ouml;rper und Psyche &amp;uuml;berwiegt.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
In die vierte Gruppe sexueller Zwischenstufen ordnet Hirschfeld
diejenigen Menschen ein, deren Geistes- und Sinnesart zum anderen
Geschlecht tendiert: z.B. M&amp;auml;nner mit starker Neigung zum Putzen und
Kochen, zu Eitelkeit oder zu Klatschsucht, und Frauen, welche an
Energie und Gro&amp;szlig;z&amp;uuml;gigkeit, Abstraktheit und Tiefe, ... an Tollk&amp;uuml;hnheit,
Rauheit und Roheit den Durchschnittsmann hoch &amp;uuml;berragen (Hirschfeld
1925).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als markanteste dieser psychosexuellen Zwischenstufen bezeichnet
Hirschfeld den Transvestitismus. Der Begriff Transvestit ist eine
Wortsch&amp;ouml;pfung von Hirschfeld. Er definiert Transvestitismus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Es ist dies der Drang, in der &amp;auml;u&amp;szlig;eren Gewandung des Geschlechtes
aufzutreten, der eine Person nach ihren sichtbaren Geschlechtsorganen
nicht zugeh&amp;ouml;rt. Wir haben diesen Trieb als transvestitischen
bezeichnet, von trans entgegengesetzt und vestitus gekleidet, wobei wir
gern zugeben wollen, da&amp;szlig; mit diesem Namen nur das Augenf&amp;auml;lligste der
Erscheinung getroffen wird, weniger der innere rein psychologische
Kern&amp;quot; (Hirschfeld 1918) &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transvestiten, denen stark daran liegt, ihren Vornamen der angestrebten
Geschlechtzugeh&amp;ouml;rigkeit anzupassen, bezeichnet Hirschfeld als
Namenstransvestiten. Gemeinsam mit dem Rechtsanwalt Walther Niemann
setzt er sich f&amp;uuml;r die Realisierung dieses Wunsches ein. Anfang der 20er
Jahre d&amp;uuml;rfen m&amp;auml;nnliche und weibliche Transvestiten mit beh&amp;ouml;rdlicher
Genehmigung ihre Vornamen in geschlechtsneutrale um&amp;auml;ndern, z.B. in
Alex, Toni oder Gert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 20er Jahre berichtet sein Institutskollege Felix Abraham &amp;uuml;ber
die ersten operativen Genitalumwandlungen, die unter der Mitwirkung von
Ludwig Levy-Lenz durchgef&amp;uuml;hrt werden. In der Regel gibt es eine
Schrittfolge auf dem Weg zum anderen Geschlecht: Namens&amp;auml;nderung,
Transvestitenschein, Operation. Eine Reihenfolge und Logik, die auch
heute - ein knappes Jahrhundert sp&amp;auml;ter - noch im Transsexuellengesetz
wiederzufinden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle u.a.: Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V., Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Hans Giese, Deutsche Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualforschung (1950)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutsche Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualforschung (DGfS) wurde 1950 auf
Initiative von Hans Giese mit dem Ziel gegr&amp;uuml;ndet, die
Sexualwissenschaft in Forschung, Lehre und Praxis zu f&amp;ouml;rdern. Sie ist
nicht nur die &amp;auml;lteste, sondern auch die gr&amp;ouml;&amp;szlig;te deutsche
Fachgesellschaft f&amp;uuml;r Sexualwissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die interdisziplin&amp;auml;re Ausrichtung der DGfS zeigt sich auch an den
Fachrichtungen ihrer gegenw&amp;auml;rtigen Mitglieder, die als &amp;Auml;rztInnen,
PsychologInnen, PsychoanalytikeInnen, SoziologInnen, JuristInnen und
KulturwissenschaftlerInnen in unterschiedlichen universit&amp;auml;ren und
au&amp;szlig;eruniversit&amp;auml;ren Institutionen t&amp;auml;tig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die von ihr vorgelegten Forschungsberichte, Gutachten und
&amp;ouml;ffentlichen Stellungnahmen hat die Gesellschaft in den vergangenen
Jahrzehnten immer wieder Entscheidungen des Gesetzgebers und der
h&amp;ouml;chsten Gerichte ma&amp;szlig;geblich beeinflusst. Das gilt insbesondere f&amp;uuml;r die
Reformen des Sexualstrafrechts und deren rechtliche Auslegung sowie f&amp;uuml;r
das so genannte Transsexuellengesetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Aktivit&amp;auml;ten der letzten Jahre waren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;- Krause, W. F. J., E. Schorsch, V. Sigusch, M. Walter und R. Wille: &lt;i&gt;Medizinisch-rechtliche Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualforschung zum Transsexualismus. &lt;/i&gt;Eingabe an den Bundesminister f&amp;uuml;r Justiz der Bundesrepublik Deutschland vom 18. Juni 1974&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;- Sigusch, V. (f&amp;uuml;r den Vorstand der Deutschen Gesellschaft
	f&amp;uuml;r Sexualforschung), R. Gindorf und H. Kentler (f&amp;uuml;r den Vorstand der
	Gesellschaft zur F&amp;ouml;rderung sozialwissenschaftlicher Sexualforschung): &lt;i&gt;Gemeinsamer
	Appell der deutschen sexualwissenschaftlichen Gesellschaften an den
	Deutschen Bundesrat und die Ministerpr&amp;auml;sidenten der L&amp;auml;nder zugunsten
	eines &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=7&amp;amp;Itemid=17&amp;amp;lang=de&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Transsexuellen-Gesetzes&lt;/a&gt;  vom 28. Februar 1979.&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;- Sophinette Becker, &lt;i&gt;Verabschiedung von &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=9&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Standards zur Behandlung und Begutachtung von Transsexuellen&lt;/a&gt;  (gemeinsam mit der Akademie f&amp;uuml;r Sexualmedizin und der Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualwissenschaft), 1997&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;- &lt;i&gt;Stellungnahme zur Anfrage des Bundesministeriums des Inneren zur Revision des Transsexuellengesetzes, 2001&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Deutsche Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualforschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;
Harry Benjamin, The Transsexual Phenomenon (1966)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harry Benjamin (* 12. Januar 1885 in Berlin; &amp;dagger; 24. August 1986 in New
York) war ein deutsch-amerikanischer Psychologe und Pionier auf dem
Forschungsgebiet der Transsexualit&amp;auml;t. Er nahm in den 20er Jahren an den
Veranstaltungen der Weltliga f&amp;uuml;r Sexualreform und des Instituts f&amp;uuml;r
Sexualwissenschaft teil, wo er Bekanntschaft mit dem deutschen
Sexualforscher Magnus Hirschfeld und seinem Mitarbeiter Arthur Kronfeld
machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Benjamin war der erste Arzt und Wissenschaftler, der zwischen
abweichender Geschlechtsidentit&amp;auml;t und Homosexualit&amp;auml;t unterschied. Er
sah Transsexuelle nicht als psychisch kranke M&amp;auml;nner wie die meisten
Psychiater seiner Zeit, sondern erkannte, dass k&amp;ouml;rperliches Geschlecht
und Geschlechtsidentit&amp;auml;t von einander abweichen konnten. Um ihr Leiden
zu lindern, begann er &amp;Ouml;strogene zu verschreiben. Er machte auch
Nachuntersuchungen bei Operierten und &amp;uuml;berwies Patientinnen mit
ausgepr&amp;auml;gter Transsexualit&amp;auml;t zu den besten Chirurgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein 1966 erschienenes Buch &lt;a href=&quot;texte/Harry%20Benjamin%20-%20The%20Transsexual%20Phenomenon.pdf&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&lt;i&gt;The Transsexual Phenomenon&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;
machte dieses Thema einer breiten &amp;Ouml;ffentlichkeit bekannt. In diesem
schrieb er u.a.: &amp;bdquo;Der dominierende Status der Genitalien f&amp;uuml;r die
Geschlechtsbestimmung ist mindestens in der Welt der Wissenschaft in
Frage gestellt worden.&amp;ldquo;. Da&amp;szlig; es sich bei transsexuellen Frauen wirklich
um geb&amp;uuml;rtige Frauen gehandelt hat, war f&amp;uuml;r ihn nicht nur blo&amp;szlig;e
Spekulation, sondern Kern der &amp;Uuml;berlegungen zum Thema Transsexualit&amp;auml;t.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;bdquo;Wir verwenden in der Sprache immer noch den Begriff des &amp;quot;Mannes&amp;quot;,
wenn ein Hoden und ein Penis existiert, und einer &amp;quot;Frau&amp;quot; wenn wir
Eierst&amp;ouml;cke und eine Scheide vorfinden. Die Genetiker haben uns aber zu
Kenntnissen &amp;uuml;ber das &amp;quot;chromosomales Geschlecht&amp;quot; verholfen, welches
nicht immer gleich wie das anatomische sein muss. Wie viel Unbekanntes
wir noch entdecken werden, kann niemand sagen. Sogar der Begriff
&amp;quot;Transsexualismus&amp;quot; kann sich als unpassend erweisen, wenn es sich
jemals zeigen sollte, dass ein anatomisch normaler m&amp;auml;nnlicher
Transsexueller eine genetische Frau, oder wenigstens nicht ein wirklich
genetisch normaler Mann sein kann. In solchem Fall w&amp;uuml;rden wir uns mit
einem Transgenital-Wunsch statt einer Transsexualit&amp;auml;t befassen.&amp;ldquo; &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er der Psychoanalyse skeptisch gegen&amp;uuml;ber stand, insbesondere der
Theorie, die Transsexualit&amp;auml;t als rein psychisches Problem betrachten
wollte, enstand 1979 in San Diego eine st&amp;auml;ndige Kommission, die sich -
nach seinem Namen - Harry Benjamin International Gender Dysphoria
Association, Inc. nannte (mittlerweile The World Professional
Association for Transgender Health). Diese Organisation etablierte -
insbesondere in der Zeit des Vorsitzes durch den deutschen
Psychoanalytiker Friedemann Pf&amp;auml;fflin - den Begriff
&amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot;, ganz im Gegensatz zu Benjamins
urspr&amp;uuml;nglichen &amp;Uuml;berlegungen, dass es sich bei Transsexualit&amp;auml;t
eigentlich um eine besondere Form der Intersexualit&amp;auml;t handele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;bdquo;Die Naturgesetze kennen jedoch kein Tabu, und Tatsachen bleiben
Tatsachen. Intersexualit&amp;auml;t besteht im K&amp;ouml;rper als auch im Geiste.&amp;ldquo; &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;John Money, Man &amp;amp; Woman, Boy &amp;amp; Girl (1972)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
John William Money, Ph.D. (* 8. Juli 1921; &amp;dagger; 7. Juli 2006) war ein
Psychologe und ein Sexologe, der durch seine Forschungen im Bereich der
sexuellen Identit&amp;auml;t und in der Biologie der Geschlechter bekannt wurde.
Money stellte einige einige Theorien &amp;uuml;ber Geschlechtidentit&amp;auml;t und
Geschlechterrollen auf, die insbesondere von Psychanalytikern und
Gendertheoretikern &amp;uuml;bernommen wurden, wie z.B. die These, dass
Geschlechtsidentit&amp;auml;t nicht angeboren sei. Diese Logik findet sich in
den meisten Gesetzgebungen (u.a. auch im 2007 noch g&amp;uuml;ltigen
Transsexuellengesetz in Deutschland) und den medizinischen Standards
zur Behandlung transsexueller Menschen wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Theorien ver&amp;ouml;ffentlichte er im Jahr 1972 mit dem Buch Man &amp;amp;
Woman, Boy &amp;amp; Girl: Gender Identity from Conception to Maturity. In
diesem erw&amp;auml;hnte er auch David Reimer, durch dessen Fall er sp&amp;auml;ter
zweifelhafte Bekanntheit erlangte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=6&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;David Reimer&lt;/a&gt;
war ein Zwillingsjunge, der auf Beratung John Moneys als M&amp;auml;dchen
aufgezogen wurde, nachdem sein (durch ein medizinischen Unfall nicht
mehr zu rettender) Penis bei der Geburt in eine Vagina umoperiert
wurde. Dieser Junge entwickelte entgegen der Gendertheorien Moneys
alledings nie eine weibliche Geschlechtsidentit&amp;auml;t und nahm sich 2004 im
Alter von 38 Jahren das Leben. Money hingegen erhielt zwei Jahre vorher
im Jahr 2002 noch die Magnus-Hirschfeld-Medallie durch die Deutsche
Gesellschaft f&amp;uuml;r Sozialwissenschaftliche Sexualforschung (DGSS). Diese
Medallie wird f&amp;uuml;r besondere Verdienste um Sexualwissenschaft und
Sexualreform verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zuletzt leugnete Money seine Fehler und behauptete, der Selbstmord
Reimers w&amp;auml;re auf Grund der Einfl&amp;uuml;sse einer &amp;quot;antifeministischen
Bewegung&amp;quot; zu Stande gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Volkmar Sigusch, International Academy for Sex Research (1973)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkmar Sigusch (* 11. Juni 1940 in Bad Freienwalde (Oder)), ist ein
Sexualforscher, Arzt und Soziologe. Er war Direktor des Instituts f&amp;uuml;r
Sexualwissenschaft am Klinikum der Goethe-Universit&amp;auml;t Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sigusch hat Medizin, Psychologie und Philosophie (bei Horkheimer und
Adorno) in Frankfurt am Main, Berlin und Hamburg studiert. An der
Universit&amp;auml;t Hamburg habilitierte er sich 1972 nach einer
psychiatrischen Ausbildung f&amp;uuml;r das damals erstmalig von einer
Universit&amp;auml;t als selbstst&amp;auml;ndig anerkannte Fach &amp;bdquo;Sexualwissenschaft&amp;ldquo;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sigusch gr&amp;uuml;ndete zusammen mit William Masters, John Money, Gunter
Schmidt u.a. 1973 die International Academy for Sex Research,
beeinflusste in den End-70ern ma&amp;szlig;geblich die Formulierungen des
Transsexuellengesetzes, und ist heute einer der international
einflussreichsten Sexualwissenschaftler. Sigusch war mehrfach Erster
Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualforschung, der
&amp;auml;ltesten und gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Fachgesellschaft in Deutschland. In einem seiner
Aufs&amp;auml;tze heisst es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;In meinem Kommentar zum Transsexuellengesetz, an dessen Formulierung
ich nicht ganz unbeteiligt war, hei&amp;szlig;t es apodiktisch: &amp;raquo;Der
Transsexualimus ist eine seelische Krankheit und geh&amp;ouml;rt daher mit
seelischen Mitteln behandelt&amp;laquo; (Sigusch, 1980a, S. 2745).(aus:
Transsexueller Wunsch und zissexuelle Abwehr, Ein Artikel aus der
Fachzeitschrift Psyche des Jahres 1994.) &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle u.a.: Wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;HBIGDA (1979)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1979 gr&amp;uuml;ndete sich in San Diego die Harry Benjamin
International Gender Dysphoria Association, Inc. (heute: The World
Professional Association for Transgender Health, Inc.), eine
Organisation, die grossen Einfluss auf die juristische und medizinische
Behandlung von transsexuellen Menschen weltweit hat. Die ehemalige
HBIGDA ist bekannt f&amp;uuml;r die Herausgabe der sogenannten Standards of
Care, der Leitlinien zur Behandlung von Menschen, basierend auf der
Theorie der &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot; und der psychoanalytischen
These, Geschlecht sei nicht angeboren. Die Deutschen Standards of Care
wurden von Sophinette Becker, einer Kollegin Volkmar Siguschs, in den
90er Jahren (1996-1998) erarbeitet, kurze Zeit nachdem der Begriff
&amp;quot;Transsexualit&amp;auml;t&amp;quot; im Diagnostischen Manual der Psychischen St&amp;ouml;rungen
(DSM IV) durch das Wort &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot; ersetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das offizielle Internet-Journal der HBIGDA nennt sich &amp;quot;International
Journal of Transgenderism&amp;quot;, das u.a. von Friedemann Pf&amp;auml;fflin, einem
deutschen Psychoanalytiker herausgegeben wird, der f&amp;uuml;r die &amp;Auml;nderung des
DSM in den 90er-Jahren mitverantwortlich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachtr&amp;auml;glich eingef&amp;uuml;gter Audiobeitrag: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Sophinette Becker (ZDF 2008) mit der Aussage, Geschlecht sei wandelbar (Aufbauend darauf, dass jeder Mann auch als Frau leben kann und jede Frau auch als Mann - und der gleichzeitigen Leugnung einer angeborenen Geschlechtsidentit&amp;auml;t, &amp;auml;hnlich wie bei John Money)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{audio}mp3/Sophinette2008.mp3{/audio}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Judith Butler, Gender Trouble (1989)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Judith Butler (* 24. Februar 1956 in Cleveland, Ohio) ist eine
amerikanische Professorin f&amp;uuml;r Rhetorik und vergleichende
Literaturwissenschaft an der European Graduate School und an der
University of California, Berkeley in Berkeley.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer von Judith Butlers wichtigsten Beitr&amp;auml;gen ist ein performatives
Modell von Geschlecht, in welchem die Kategorien &amp;quot;m&amp;auml;nnlich&amp;quot; und
&amp;quot;weiblich&amp;quot; als Wiederholung von Handlungen verstanden werden, und nicht
als nat&amp;uuml;rliche oder unausweichliche Materialisierungen. Bei Judith
Butler zeigt sich die Performanz als Akt der Verk&amp;ouml;rperung, mit der die
Identit&amp;auml;t z.B. des Geschlechts konstruiert wird. Durch Zeichen und
Sprechakte wird diese Identit&amp;auml;t markiert als weiblich oder m&amp;auml;nnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Der Ausruf der Hebamme &amp;bdquo;Ein M&amp;auml;dchen!&amp;ldquo; ist demnach nicht nur als
konstative Feststellung zu verstehen, sondern auch als direktiver
Sprechakt: &amp;bdquo;Werde ein M&amp;auml;dchen!&amp;ldquo; Die Performativit&amp;auml;t der Geschlechter
resultiert also aus dem Zusammenspiel von politischen performatives und
theatralen performances.&amp;quot; &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Judith Butler bedient sich in ihrer Analyse verschiedenster Theorien
und Forschungsans&amp;auml;tze, unter anderem derer des Psychoanalytikers
Sigmund Freud.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Butler vertritt die Auffassung, dass Geschlecht ausschlie&amp;szlig;lich eine
soziale Kategorie darstellt, die dem K&amp;ouml;rper ein biologisches Geschlecht
einschreibt und stellt die biologische, bin&amp;auml;re Konstruktion der
Zweigeschlechtlichkeit radikal in Frage. Butler kehrt von der
feministischen Idee einer Spaltung von Subjekten in soziales Geschlecht
(gender) und biologisches Geschlecht (sex) ab und bricht mit der
Annahme, dass Geschlecht eine nat&amp;uuml;rliche Eigenschaft von K&amp;ouml;rpern ist,
welche die Grundlage f&amp;uuml;r eine nat&amp;uuml;rliche Geschlechtsordnung bildet.
Damit nimmt sie die Position ein, die bereits John Money vertreten hat,
und wiederholt die These der nicht-angeborenen Geschlechtsidentit&amp;auml;t
eines Menschen - eine These, nach der echte Transsexualit&amp;auml;t (im Sinne
hirnorganischer Intersexualit&amp;auml;t) nicht existieren k&amp;ouml;nnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;
Friedemann Pf&amp;auml;fflin, Vorschl&amp;auml;ge zum DSM IV (1993)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedemann Pf&amp;auml;fflin ist Leiter der im August 1995 neu eingerichteten
Sektion Forensische Psychotherapie der Universit&amp;auml;t Ulm, nachdem er an
der Psychiatrischen Klinik des Universit&amp;auml;ts-Krankenhauses Eppendorf
(dem Sitz der Deutschen Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualforschung) in Hamburg
t&amp;auml;tig war, und nach Selbsteinsch&amp;auml;tzung &amp;uuml;ber 600 transsexuelle Patienten
begutachtete. Er war von 1995 bis 1997 Direktor der Harry Benjamin
Association (heute WPATH), und ist f&amp;uuml;r die Streichung des Begriffs
&amp;quot;Transsexualit&amp;auml;t&amp;quot; im DSM-IV mitverantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pf&amp;auml;fflin streitet ab, dass es eine angeborene Geschlechtsidentit&amp;auml;t gibt
und vertritt eine &amp;auml;hnliche Sichtweise wie sie Money, Sigusch aber auch
Butler &amp;auml;ussern - die der ausschlie&amp;szlig;lichen sozialen Konstruktion von
Geschlecht. Obwohl es bereits Untersuchungen aus der Neurobiologie gibt
(u.a. von Dick Swaab, Amsterdam), unterst&amp;uuml;tze er im Jahr 2006 einen
Aufruf der englischen Organisation Gender Identity Research and
Education Society, kurz GIRES nicht (in der sich auch Milton Diamond
engagiert), der die Angeborenheit von Transsexualit&amp;auml;t unterstreichen
wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Gr&amp;uuml;nden der Nicht-Unterst&amp;uuml;tzung z&amp;auml;hlten:&lt;br /&gt;
&lt;ol&gt;
	&lt;li&gt;&lt;i&gt;1. Die Ph&amp;auml;nomenologie der Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rungen
	beschreibt eine riesige Bandbreite, da&amp;szlig; sie nicht anhand eines einzigen
	Faktors erkl&amp;auml;rt werden kann&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;i&gt;2. Die Rolle des Bed Nucleus des Hypothalamus wird &amp;uuml;berbewertet&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;i&gt;3. Menschen, die ihre Geschlechtsumwandlungsoperation bereuen, widerspr&amp;auml;chen biologischen Erkl&amp;auml;rungen&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;i&gt;4. Biologische Erkl&amp;auml;rungsmodelle k&amp;ouml;nnen sowohl f&amp;uuml;r, aber auch gegen die Patienten verwendet werden&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;i&gt;5. Die gesetzliche und soziale Anerkennung von Transgender-Personen braucht die Biologie als Argument nicht&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
Pf&amp;auml;fflin spricht auf einer Tagung der HBIGDA im Jahr 1995 in Ulm bei
transsexuellen Menschen von &amp;quot;M&amp;auml;nnern, die sich als Frauen erleben und
Frauen, die sich als M&amp;auml;nner erleben&amp;quot;. (Einer Tagung auf der bereits die
Untersuchungen des Neurobiologen Dick Swaab zur Sprache kamen).
Ebenfalls aus seinem Wortschatz stammen Begriffe wie &amp;quot;transsexuelle
Neigung&amp;quot; oder &amp;quot;transsexuelle Abwehr&amp;quot;, die Pf&amp;auml;fflins Glaube an eine
psychische St&amp;ouml;rung deutlich machen. In seinem Buch &amp;quot;Transsexualit&amp;auml;t.
Beitr&amp;auml;ge zur Psychopathologie, Psychodynamik und zum Verlauf&amp;quot; aus dem
Jahr 1993 stellt er seine Argumente zur DSM-&amp;Uuml;berarbeitung vor, die
danach so &amp;auml;hnlich auch eingetreten sind. Neben der &amp;Auml;nderung der
Bezeichungen von Transsexualit&amp;auml;t zu dem &amp;Uuml;ber-Begriff
&amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot; (der zum ersten mal 1980 durch die APA
im DSM III eingef&amp;uuml;hrt wurde) ging es darum, die Diagnostik derart zu
&amp;auml;ndern, da&amp;szlig; Hormonbehandlung und chirugrische Eingriffe bei Menschen
mit einer &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot; nicht unbedingt mehr zur
Behandlung geh&amp;ouml;ren sollten (Siehe auch: Sophinette Becker,
Transsexualit&amp;auml;t -Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung, G&amp;ouml;tz Kockott/Eva-Maria
Fahrner (Hrsg) : Sexualst&amp;ouml;rungen. Thieme Verlag, 2004).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Milton Diamond, Fall Reimer (1997)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Milton Diamond (* 6. M&amp;auml;rz 1934 in New York) ist Professor f&amp;uuml;r Anatomie
und reproduktive Biologie an der Universit&amp;auml;t Hawaii. Er ist
langj&amp;auml;hriger Experte im Bereich der menschlichen Sexualit&amp;auml;t und
Geschlechterforschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt wurde er dadurch, dass er den Fall Reimer an die &amp;Ouml;ffentlichkeit
brachte, die Geschichte des Jungen, der als M&amp;auml;dchen aufgezogen wurde.
Zusammen mit Dr. H. Keith Sigmundson kam Diamond zum Ergebnis, dass die
Geschlechtsumwandlung Reimers mi&amp;szlig;lungen war. Dieser Fall wurde der
meist umstrittene Fall der psychologischen Literatur der letzten Jahre,
da er die Aussagen verdeutlichte, die transsexuelle Menschen seit
Jahrhunderten &amp;auml;ussern, den Satz &amp;quot;Ich bin im falschen K&amp;ouml;rper geboren&amp;quot; in
welchem das Wissen um die gegengeschlechtliche K&amp;ouml;rperlichkeit - durch
Vorhandensein dem Geburtsgeschlecht entgegenstehender
Fortpflanzungsorgane - enthalten ist. Diese Anerkennung dieses Wissens
ist die Anerkennung transsexueller Menschen, die heute noch von den
meisten Gesetzgebungen weltweit verhindert wird - unter Berufung auf
psychoanalytische Thesen der Nichtangeborenheit von Transsexualit&amp;auml;t
nach Money und Butler.&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=59&amp;Itemid=6&quot;&gt;Weiter &amp;hellip;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item rdf:about="http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=50&amp;Itemid=6">
        <dc:format>text/html</dc:format>
        <dc:date>2007-06-02T12:52:06+00:00</dc:date>
        <dc:source>http://www.mut23.de</dc:source>
        <dc:creator>Administrator &lt;webmaster@mut23.org&gt;</dc:creator>
        <title>Änderung des Passgesetzes</title>
        <link>http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=50&amp;Itemid=6</link>
        <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
Hier einmal Ausschnitte aus einem Dokument aus dem Deutschen Bundestag. Aus diesem ist herauszulesen, wie sich - neben der Einf&amp;uuml;hrung biometrischer Daten (Fingerabdr&amp;uuml;cke) auf P&amp;auml;ssen - die rechtlichen Regelungen im Zusammenhang mit Transsexualit&amp;auml;t &amp;auml;ndern werden (bzw. welche &amp;Auml;nderungen es im Transsexuellenrecht geben wird). Zu den &amp;Auml;nderungen geh&amp;ouml;ren dann mit Artikel 3a, die Ber&amp;uuml;cksichtigung der Situation ausl&amp;auml;ndischer Frauen und M&amp;auml;nner.
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;b&gt;Deutscher Bundestag Drucksache 16/5445 &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;16. Wahlperiode 23.05.2007 &lt;br /&gt;
Beschlussempfehlung und Bericht des Innenausschusses (4. Ausschuss) &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;-Drucksache 16/4138 -&lt;br /&gt;
Entwurf eines Gesetzes zur &amp;Auml;nderung des Passgesetzes und weiterer Vorschriften &lt;/i&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A. Problem &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.... Schlie&amp;szlig;lich dient das Gesetz dazu, die Reisesituation von Transsexuellen zu vereinfachen, die sich mit der Einf&amp;uuml;hrung der Geschlechtseintragung auch in den vorl&amp;auml;ufigen Reisepass nach den internationalen Standards der ICAO (International Civil Aviation Organization) verkompliziert hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B. L&amp;ouml;sung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu 1.: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... Ferner wird es erlaubt, Transsexuellen, die mindestens eine Vornamens&amp;auml;nderung nach &amp;sect; 1 Abs. 3 Transsexuellengesetz (sog. kleine L&amp;ouml;sung) vollzogen haben, einen Pass auszustellen, in den das Geschlecht eingetragen wird, dem sich der Betroffene zugeh&amp;ouml;rig f&amp;uuml;hlt. ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Beschlussempfehlung &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bundestag wolle beschlie&amp;szlig;en, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) den Gesetzentwurf auf Drucksache 16/4138 mit folgenden Ma&amp;szlig;gaben, im &amp;Uuml;brigen unver&amp;auml;ndert anzunehmen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. In der Inhalts&amp;uuml;bersicht wird nach Artikel 3 folgende Angabe eingef&amp;uuml;gt:&amp;nbsp; &amp;quot;Art. 3a &amp;Auml;nderung des Transsexuellengesetzes&amp;quot; 
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
...&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
5. Nach Artikel 3 wird folgender Artikel 3a eingef&amp;uuml;gt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Artikel 3a &amp;Auml;nderung des Transsexuellengesetzes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;sect; 1 Abs. 1 des Transsexuellengesetzes vom 10. September 1980 (BGBl. I S. 1654), das zuletzt durch ..... ge&amp;auml;ndert worden ist, wird wie folgt gefasst: 
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;&amp;sbquo;(1) Die Vornamen einer Person sind auf ihren Antrag vom Gericht zu &amp;auml;ndern, wenn &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. sie sich auf Grund ihrer transsexuellen Pr&amp;auml;gung nicht mehr dem in ihrem Geburtseintrag angegebenen Geschlecht, sondern dem anderen Geschlecht als zugeh&amp;ouml;rig empfindet und seit mindestens drei Jahren unter dem Zwang steht, ihren Vorstellungen entsprechend zu leben, &lt;br /&gt;
2. mit hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, dass sich ihr Zugeh&amp;ouml;rigkeitsempfinden zum anderen Geschlecht nicht mehr &amp;auml;ndern wird, und &lt;br /&gt;
3. sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Deutscher im Sinne des Grundgesetzes ist,&lt;br /&gt;
b) als Staatenloser oder heimatloser Ausl&amp;auml;nder ihren gew&amp;ouml;hnlichen Aufenthalt im Inland hat, &lt;br /&gt;
c) als Asylberechtigter oder ausl&amp;auml;ndischer Fl&amp;uuml;chtling ihren Wohnsitz im Inland hat, oder &lt;br /&gt;
d) als Ausl&amp;auml;nder, dessen Heimatrecht keine diesem Gesetz vergleichbare Regelung kennt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aa) ein unbefristetes Aufenthaltsrecht besitzt oder &lt;br /&gt;
bb) eine verl&amp;auml;ngerbare Aufenthaltserlaubnis besitzt und sich dauerhaft rechtm&amp;auml;&amp;szlig;ig im Inland aufh&amp;auml;lt.&amp;#39;&amp;quot; &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin, den 23. Mai 2007 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Innenausschuss &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Edathy &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Vorsitzender &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clemens Binninger, Frank Hofmann (Volkach) &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Berichterstatter, Berichterstatter &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gisela Piltz, Jan Korte &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Berichterstatterin, Berichterstatter &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang Wieland &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Berichterstatter &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlie&amp;szlig;lich wird ein Artikel 3a aufgenommen, mit dem in Umsetzung eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts eine &amp;Auml;nderung des Transsexuellengesetzes erfolgen soll.
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;sect; 1 Abs. 1 Nr. 3 a) bis c) TSG erm&amp;ouml;glicht zun&amp;auml;chst transsexuellen Personen mit deutschem Personalstatut ein nach dem TSG vorgesehenes Verfahren f&amp;uuml;r die Vornamens&amp;auml;nderung und die Feststellung der Geschlechtszugeh&amp;ouml;rigkeit zu nutzen; die Vorschrift entspricht dem bisherigen &amp;sect; 1 Abs. 1 Nr. 1 TSG. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=50&amp;Itemid=6&quot;&gt;Weiter &amp;hellip;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item rdf:about="http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=47&amp;Itemid=6">
        <dc:format>text/html</dc:format>
        <dc:date>2007-03-25T01:24:13+00:00</dc:date>
        <dc:source>http://www.mut23.de</dc:source>
        <dc:creator>Administrator &lt;webmaster@mut23.org&gt;</dc:creator>
        <title>Das Erkennen von Diskriminierung</title>
        <link>http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=47&amp;Itemid=6</link>
        <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
Auch wenn Homosexualit&amp;auml;t nichts mit Transsexualit&amp;auml;t zu tun hat, so ist doch gerade wegen des Unterschiedes der Vergleich so schlecht nicht, l&amp;auml;sst sich in der Abgrenzung doch eine Sache manchmal besser verstehen, als w&amp;uuml;rden wir versuchen, uns an verschwommenen Konturen festzuhalten. Beschreibt Homosexualit&amp;auml;t einen &amp;quot;Sexuelle Orientierung&amp;quot;, so geht es bei Transsexualit&amp;auml;t um &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;t&amp;quot;. Homosexualit&amp;auml;t wurde bis Anfang der 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts noch als &amp;quot;sexuelle Orientierungsst&amp;ouml;rung&amp;quot; definiert, vorallem Psychoanalytiker glaubten lange Zeit daran, da&amp;szlig; die sexuelle Orientierung eines Menschen sich an seinen Genitalien zu orientieren hat - wenn dem nicht so gewesen war, so glaubten sie, w&amp;auml;re die Erziehung, Umwelt, ja die &amp;auml;usseren Einfl&amp;uuml;sse daran Schuld. Erst nach Streichung der &amp;quot;sexuellen Orientierungsst&amp;ouml;rung&amp;quot; aus dem Manual der psychischen Krankheiten, machte es Homosexuellenorganisationen der Damaligen Zeit m&amp;ouml;glich, sachlich und logisch &amp;uuml;ber das Thema zu sprechen - schliesslich konnte ab diesem Zeitpunkt argumentiert werden, da&amp;szlig; es durchaus nat&amp;uuml;rlich ist, wenn ein Mensch eine andere sexuelle Orientierung hat, als seine Genitalien ihm vorschreiben. Es wurde den Homosexuellen ebenfalls m&amp;ouml;glich, Diskriminierungen gegen&amp;uuml;ber Homosexuellen aufzuzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen Homosexualit&amp;auml;t und Transsexualit&amp;auml;t ist aus meiner Sicht nun der folgende: Homosexualit&amp;auml;t hat etwas mit einer nat&amp;uuml;rlichen Form der sexuellen Orientierung zu tun, etwas, was ich einmal als Du-Ding bezeichnen wurde, da eine sexuelle Orientierung, die als homosexuell oder heterosexuell bezeichnet werden kann, immer einen zweiten Menschen bedarf, auf den sie sich beziehen kann. Hier ging es um die Frage: Darf ein Mensch seinem freien Willen entsprechend so handeln, wie er handeln will? Betrachten wir uns die Zeit, in der Homosexuelle um ihre Rechte k&amp;auml;mpften, so f&amp;auml;llt auf, da&amp;szlig; dieses vermeintliche Randgruppenthema doch eigentlich nicht nur das Thema einer Randgruppe war, sondern alle Menschen - auch die Hetereosexuellen - damit konfrontierte, wieviel sich ein Mensch das vorschreiben lassen kann, wenn es doch seinen freien Willen einschr&amp;auml;nken w&amp;uuml;rde, vorallem dann, wenn es sich um eine Sache handelte wie Liebe. Ein Wort, das mit dieser Zeit verbunden werden kann, ist &amp;quot;Toleranz&amp;quot;. Toleranz gegen&amp;uuml;ber dem, was ein Mensch gegen&amp;uuml;ber einem anderen empfindet - eben etwas, was mit dem W&amp;ouml;rtchen &amp;quot;Du&amp;quot; zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der n&amp;auml;chste Schritt der Emanzipation des menschlichen Zusammenlebens wird gerade vollzogen, geht es doch bei Transsexualit&amp;auml;t nicht um ein &amp;auml;usseres Handeln und Toleranz, sondern um das Sein an sich -&amp;nbsp; und Akzeptanz. Kann ich aus einem Menschen etwas machen, was er nicht ist? Welches Recht hat ein Mensch dazu, einen anderen als etwas anzusehen, das dieser Mensch nicht ist? Transsexualit&amp;auml;t ist eine Ich-Sache - es geht hier um die blosse Existenz. Kann ein Mensch Frau sein, obwohl dieser Mensch mit Penis geboren wurde? Oder ist dieser Mensch &amp;quot;geschlechtsidentit&amp;auml;tsgest&amp;ouml;rt&amp;quot;, weil das Hirn nicht zu den Genitalien passen will? Oder handelt es sich lediglich um eine Orientierung, wie (leider) auch einige Psychologen (hier sind vorallem wieder einmal vorallem Psychoanalytiker vertreten) behaupten? Die Antwort auf diese Fragen, l&amp;auml;sst sich nur beantworten, wenn wir uns vor Augen halten, da&amp;szlig; es sich bei Transsexualit&amp;auml;t eben um das Selbst des Menschen dreht. Kein Mensch wird wohl abstreiten, da&amp;szlig; dieses Selbst, die Seele des Menschen gleichwohl seinem Kern entspricht - eben das, was diesen Menschen zum lebendigen Menschen macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So unterscheiden sich Homosexualit&amp;auml;t und Transsexualit&amp;auml;t in der Richtung: Das eine geht nach Aussen, und hat das innere zur Grundlage - das andere nimmt das Innere zur Grundlage und &amp;auml;ussert sich im Aussen. Oberfl&amp;auml;chlich betrachtet scheint dies kein Unterscheid zu machen, doch genau die Nichtbeachtung dieses kleinen Unterschiedes f&amp;uuml;hrt dazu, da&amp;szlig; sowohl Psychologie, Recht und Medien teils bewusst, teils unbewusst transsexuelle Menschen in ihrem Sein diskriminieren. Diese Diskriminierung findet sich bis dato im ICD wieder (der Codierung der Krankheiten der Weltgesundheitsorganisation), ist Transsexualit&amp;auml;t doch als &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot; unter psychischen St&amp;ouml;rungen zu finden, genauso wie das Transsexuellengesetz davon ausgeht, M&amp;auml;nner zu Frauen zu machen und Frauen zu M&amp;auml;nnern. Und dies ist meines erachtens in seiner Pauschalit&amp;auml;t schlichtweg falsch!
&lt;/p&gt;
&lt;table bgcolor=&quot;#f8f4ff&quot; border=&quot;1&quot; cellpadding=&quot;10&quot; cellspacing=&quot;0&quot;&gt;
	&lt;tbody&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;u&gt;Wichtiger Hinweis:&lt;/u&gt; Der Begriff 
			&amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;t&amp;quot; in &amp;auml;lteren Artikeln auf dieser Website meint 
			etwas v&amp;ouml;llig anderes, als das, was offiziell unter &amp;quot;gender identity&amp;quot; 
			verstanden wird. &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;t&amp;quot; meint auf mut23 das Wissen um 
			seine eigene Geschlechtszugeh&amp;ouml;rigkeit bzw. einfach nur Geschlecht. Da 
			die Verwechslungsgefahr zu &amp;quot;gender identity&amp;quot; aber gross ist, kommt der 
			Begriff &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;t&amp;quot; in neueren Artikeln nicht mehr vor. 
			&amp;Uuml;brigens: Eine &amp;quot;gender identity&amp;quot; gibt es nicht. Die Vorstellung einer 
			&amp;quot;gender identity&amp;quot; basiert auf Geschlechtsrollen-Klischees, der 
			Vorstellung von Mann-Frau-&amp;quot;Verhaltensweisen&amp;quot; und geh&amp;ouml;rt 
			Geschlechtsstereotypen, die transphobe Gesellschaften dazu missbrauchen,
			transsexuellen Menschen ihr Recht auf ihr Geschlecht zu verwehren. Der 
			Begriff &amp;quot;gender identity&amp;quot; wurde von &lt;a href=&quot;index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=6&amp;amp;Itemid=16&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;John Money&lt;/a&gt; 
			erfunden, und dient bis heute als Grundlage f&amp;uuml;r geschlechtliche 
			Zwangszuweisungen wie der Verst&amp;uuml;mmelung intersexueller Menschen und der 
			Psychiatrisierung transsexueller Menschen.&lt;br /&gt;
			&lt;/td&gt;       
			&lt;p&gt;
			&amp;nbsp;
			&lt;/p&gt;
		&lt;/tr&gt;
	&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
Erinnern wir uns daran, was Homosexualit&amp;auml;t und Transsexualit&amp;auml;t unterscheidet: Das eine hat mit Ich und Du zu tun (Homosexualit&amp;auml;t), das andere mit dem Selbst (Transsexualit&amp;auml;t). Das eine mit dem Handeln, mit der Frage nach dem &amp;quot;Was darf ein Mensch &lt;b&gt;empfinden&lt;/b&gt;?&amp;quot; und das andere mit der Frage &amp;quot;Was darf ein Mensch &lt;b&gt;sein&lt;/b&gt;?&amp;quot;. Empfinden und Sein. Auch dies ist ein kleiner aber feiner Unterschied. Wie oft ist zu lesen und zu h&amp;ouml;ren, da&amp;szlig; sogenannte Experten davon sprechen, es g&amp;auml;be M&amp;auml;nner, die &amp;quot;wie Frauen empfinden&amp;quot;.... Wie oft ist in den Medien zu lesen, da&amp;szlig; es &amp;quot;M&amp;auml;nner gibt, die Frauen werden wollen&amp;quot;... Wie oft wird im Zusammenhang mit Transsexualit&amp;auml;t der Fehler begangen, hier von einer Orientierung zu sprechen oder von einer Art, sein Leben zu gestalten (M&amp;auml;nner, die gerne so leben wollen, wie Frauen). All dies ist Teil der Diskriminierung transsexueller Menschen, die einerseits von Menschen begangen wird, die vor 30 Jahren Homosexualit&amp;auml;t ebenso als krankhaft eingestuft h&amp;auml;tten, aber - was viel schlimmer ist - selbst von denen, die es eigentlich besser wissen sollten, da&amp;szlig; es zwischen Homosexualit&amp;auml;t und Transsexualit&amp;auml;t einen kleinen, aber entscheidenden Unterschied gibt: die Richtung. So passiert es immer wieder, da&amp;szlig; sogar Homosexuellengruppierungen Transsexualit&amp;auml;t als Art der Lebensgestaltung ansehen - als Wechsel der Geschlechterrolle: M&amp;auml;nner, die gerne das Leben einer Frau leben w&amp;uuml;rden (oder umgekehrt) und mittels k&amp;ouml;rperlicher Angleichung nun besser in ihrer &amp;quot;gew&amp;uuml;nschten Geschlechtsrolle&amp;quot; zurechtfinden - Menschen mit &amp;quot;transsexuellen Phantasien&amp;quot; (Zitate von &amp;quot;f&amp;uuml;hrenden&amp;quot; Sexologen). Interessant scheint mir zu sein, da&amp;szlig; da ausgerechnet diejenigen K&amp;auml;mpfer der sogenannten &amp;quot;sexuellen Revolution&amp;quot; unbewusst Menschen, die von Transsexualit&amp;auml;t betroffen sind, zur Erf&amp;uuml;llung ihrer Geschlechtertheorien mi&amp;szlig;brauchen, ging es ihnen doch darum aufzuzeigen, da&amp;szlig; es durchaus auch Frauen gibt, die sowohl in der Berufswelt, als auch im Privatleben eine m&amp;auml;nnliche Rolle &amp;uuml;bernehmen k&amp;ouml;nnen, sowie es M&amp;auml;nner gibt, die aus der klassischen Geldverdiener-Rolle ausbrechen, um als f&amp;uuml;rsorgliche Familienv&amp;auml;ter f&amp;uuml;r die Kindeserziehung da zu sein. So stand die sogenannte &amp;quot;sexuelle Revolution&amp;quot; f&amp;uuml;r ein Aufbrechen der Geschlechtsrollen-Klischees, ein Anliegen, das durchaus wichtig war und ist, doch mit Transsexualit&amp;auml;t eben nun wenig zu tun hat - und nicht umsonst verwenden die K&amp;auml;mpfer der sexuellen Revolution ja auch lieber das Wort &amp;quot;Transgender&amp;quot;, eines das aus den Worten Trans und Gender zusammengesetzt ist, wobei nun Gender f&amp;uuml;r die &amp;auml;ussere zugeteilte Geschlechtsrolle steht und nichts mit dem zu tun haben muss, was sich hinter dem verbirgt, was Transsexualit&amp;auml;t im Kern bedeutet. Gender ist eine Sache, die ein Du bedarf, Transsexualit&amp;auml;t hat etwas mit dem eigentlichen Sein zu tun. Dieses Sein nicht als wahr anzunehmen, ist der Kern der Diskriminierung transsexueller Menschen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Daher wird die eigentliche Diskriminierung immer prim&amp;auml;r mit der Akzeptanz gegen&amp;uuml;ber der geschlechtlichen Existenz eines transsexuellen Menschen zu tun haben! Und so zeigt sich die Ausgrenzung und Nicht-Akzeptanz immer auch darin, was ein Mensch, der diskriminiert, wahrnimmt, und erst sekund&amp;auml;r darin, was dieser Mensch im Au&amp;szlig;en daraus macht! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Was aber ist entscheidend daf&amp;uuml;r, was wahrgenommen wird? Hat Wahrnehmung mehr mit Weltbildern und &amp;auml;usseren Normvorstellungen zu tun, oder nimmt ein Mensch, der selbstbewusst ist, unabh&amp;auml;ngig &amp;auml;usserer Weltvorstellungen wahr? Es wird wohl eine Mischung aus beidem sein - eine Intuition, die auf festgelegte Erkl&amp;auml;rungsmuster trifft, zwei Seiten einer Medallie, die im positiven Fall zusammenpassen. Was aber, wenn die &amp;auml;ussere Norm von der Intuition abweicht? Ist dann die Intuition falsch, oder ist es das Erkl&amp;auml;rungsmuster? Ich sage: Es ist das Erkl&amp;auml;rungsmuster, da jegliche Form der Erkl&amp;auml;rung im Aussen wohl urspr&amp;uuml;nglich von Innen kommen wird. Beispiele aus der Geschichte zeigen zumindest, da&amp;szlig; dies wohl zum Menschen geh&amp;ouml;rt, &amp;auml;ussere Weltbilder immer wieder zu hinterfragen und sie den Bed&amp;uuml;rfnissen des eigenen Selbst anzupassen - werden Regeln daraus, so haben sie den Sinn, das Zusammenleben der Menschen einfacher zu gestalten, indem sie dem n&amp;auml;her kommen, alle Menschen in das einzubeziehen, was als wahre Welt bezeichnet wird, obwohl diese Bezeichnung immer nur N&amp;auml;herung dessen sein kann, was wirklich wahr ist. Auf der anderen Seite gibt es das, was ich mit negativer Abgrenzung bezeichnen m&amp;ouml;chte: Im Gegensatz zur positiven Abgrenzung, die das andere als anders respektiert, w&amp;auml;re negative Abgrenzung eine Schaffung von Hierarchien und eine Ausweitung des Wahrheitsanspruchs &amp;uuml;ber andere, das Ansinnen die eigene Wahrheit als allgemeinverbindlich anzuehmen und damit die Wahrheit des Anderen, das Wissen des Anderen &amp;uuml;ber sein eigens Selbst, als falsch zu bezeichnen. Damit liegt der Fehler in der Betrachtung anderer Menschen in pauchalisierenden Vorurteilen! Somit hat die Anerkennung von Transsexualit&amp;auml;t in der Praxis genau hier seinen Ansatzpunkt: Im Selbst des Menschen - ein Thema, das wie bei Homosexualit&amp;auml;t in den 60er und 70er-Jahren des letzten Jahhunderts (damals im Zusammenhang mit dem freien Willen) tats&amp;auml;chlich nicht nur etwas mit den Betroffenen zu tun hat, sondern von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung ist: Es geht um das &lt;b&gt;freie Sein&lt;/b&gt;. Ein Ausschnitt davon ist die Anerkennung des geschlechtlichen Seins eines Menschen. Jeder Mensch sollte das Recht haben zu &amp;Auml;ussern, da&amp;szlig; sein Wissen um sein geschlechtliches Selbst keine Phantasie (oder eine Identit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung) ist, sondern etwas, was das Zusammenleben der Menschen erst erm&amp;ouml;glicht - ein Zusammenleben ohne Ausgrenzung und ohne Diskriminierungen. Damit w&amp;auml;re Bogen zu den Unterschieden zwischen Aussenph&amp;auml;nomenen wie Homosexualit&amp;auml;t oder Transgender und Innenpositionen wie Transsexualit&amp;auml;t geschlagen - im Prinzip kommen n&amp;auml;mlich beide Sichtweisen in letzter Konsequenz zum selben Ergebnis, wenn auch von zwei unterschiedlichen Seiten. Von Aussen einerseits und von Innen andererseits. Die Gleichberechtigung dieser Prinzipien ist der Schl&amp;uuml;ssel zum Schaffen einer Welt ohne Diskriminierungen transsexueller Menschen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Hier noch ein kleiner &amp;Uuml;berblick, verschiedender Aussagen, die aus meiner Sicht nicht im Einklang mit dieser Gleichberechtigung stehen - sie stammen aus verschiedenen Internetforen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;i&gt; Wenns ihn gl&amp;uuml;cklich macht, soll er es tun.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Er?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;i&gt; Die war mal ein Mann. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 War sie das? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;i&gt; Wenn es gl&amp;uuml;cklich ist soll es das machen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Es?&lt;br /&gt;
 &lt;i&gt;&lt;br /&gt;
 Also von Mann zu Mann...vergiss es und leb deinen Mann aus!!!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Mann?&lt;br /&gt;
 &lt;i&gt;&lt;br /&gt;
 Ich find des mal sehr interessant, was so &amp;Ouml;strogen beim Mann alles anstellen kann.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Mann?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;i&gt; Falls dieser Vergleich nicht so ganz passen sollte, macht er doch eines klar - wie jemand leben m&amp;ouml;chte, ist nicht zuletzt auch Ausdruck seiner Pers&amp;ouml;nlichkeit. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Leben &amp;quot;m&amp;ouml;chte&amp;quot;?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Transsexualit&amp;auml;t ist das Abweichen der vermeintlichen &amp;quot;Geschlechts&amp;quot;-Organe vom Geburtsgeschlecht, damit eine k&amp;ouml;rperliche St&amp;ouml;rung und alles andere als ein myteri&amp;ouml;ses, unerkl&amp;auml;rbares Ph&amp;auml;nomen. Das was tats&amp;auml;chlich ein mysteri&amp;ouml;ses Ph&amp;auml;nomen ist, warum dies von einigen Menschen (auch denen, die offiziell f&amp;uuml;r die Einteilung &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot; verantwortlich sind) immer noch abgestritten wird. Mangelndes Selbstbewusstsein?
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=47&amp;Itemid=6&quot;&gt;Weiter &amp;hellip;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item rdf:about="http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=46&amp;Itemid=6">
        <dc:format>text/html</dc:format>
        <dc:date>2007-03-18T21:11:58+00:00</dc:date>
        <dc:source>http://www.mut23.de</dc:source>
        <dc:creator>Administrator &lt;webmaster@mut23.org&gt;</dc:creator>
        <title>Die Verantwortung der Medien</title>
        <link>http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=46&amp;Itemid=6</link>
        <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Das Gehirn bestimmt das Geschlecht. Das ist nicht nur logisch, wenn das Gehirn das wichtigste Organ des Menschen ist (allgemeine medizinische Lehrmeinung), sondern das sagen mittlerweile einige Humangenetiker (u.a. Eric Vilain, USA). Die Psyche bestimmt die Geschlechtsrollenzuordnung, entschied das Bundesverfassungsgericht bereits 1978 - und selbt die Bibel stellt den Geist &amp;uuml;ber den K&amp;ouml;rper (z.B. Johannes 6:63&amp;nbsp; &amp;quot;Der Geist ist's, der da lebendig macht&amp;quot;). Trotzdem wird immer noch folgendermassen in deutschen Medien getextet (Ank&amp;uuml;ndigung einer stern-TV-Sendung im M&amp;auml;rz 2007): &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;M&amp;auml;nner, die gerne Frauen w&amp;auml;ren - Frauen, die sich nichts sehnlicher w&amp;uuml;nschen als einen M&amp;auml;nnerk&amp;ouml;rper. Transsexualit&amp;auml;t hei&amp;szlig;t die Erkrankung, bei der die Betroffenen in einem K&amp;ouml;rper leben, den sie ablehnen. Die meisten Transsexuellen erkennen ihre Besonderheit schon im Kindesalter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Scham- und Schuldgef&amp;uuml;hle f&amp;uuml;hren dazu, dass viele ihr Problem verschweigen. Derzeit sind in Deutschland etwa 6000 Transsexuelle f&amp;uuml;r eine k&amp;ouml;rperliche Geschlechtsangleichung in medizinischer Behandlung. Eine solche Angleichung beinhaltet neben b&amp;uuml;rokratischen Schritten wie psychologische Gutachten und Antr&amp;auml;ge f&amp;uuml;r die Namens&amp;auml;nderung vor allem medizinische Ma&amp;szlig;nahmen wie eine Hormontherapie und die Operation zur Genitalangleichung. stern TV Reportage begleitet zwei Betroffene durch ihren Alltag und dokumentiert die H&amp;uuml;rden auf dem Weg zum gew&amp;uuml;nschten K&amp;ouml;rper.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Klar, wer so textet, hat sich vorher informiert, und zwar bei den Experten, die sich f&amp;uuml;r die Thematik zust&amp;auml;ndig f&amp;uuml;hlen - die Vetreter aus Sexologie und Psychologie. Nur: Ist der Text dann richtig? Nein. Hier mal eine Alternative desselben Textes, so umformuliert, da&amp;szlig; deutlich wird, da&amp;szlig; der kleine Unterschied zwischen den Geschlechtern ein ganz gewaltiger ist. Er entscheidet &amp;uuml;ber die Existenz von Menschen:&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Frauen, die mit m&amp;auml;nnlichen Gonaden geboren wurden, M&amp;auml;nner, die sich nichts sehnlicher w&amp;uuml;nschen als Bartwuchs, tiefe Stimme und Penis. Transsexualit&amp;auml;t hei&amp;szlig;t die k&amp;ouml;rperliche St&amp;ouml;rung, bei der die Betroffenen in einem K&amp;ouml;rper leben, der nicht ihrem (gehirnbestimmten) Geburtsgeschlecht entspricht. Die meisten Transsexuellen erkennen ihre Besonderheit schon im Kindesalter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Scham- und Schuldgef&amp;uuml;hle f&amp;uuml;hren dazu, dass viele ihr Problem verschweigen. Derzeit sind in Deutschland etwa 6000 Transsexuelle f&amp;uuml;r eine k&amp;ouml;rperliche Geschlechtsangleichung in medizinischer Behandlung. Eine solche Angleichung beinhaltet neben b&amp;uuml;rokratischen Schritten wie psychologische Gutachten und Antr&amp;auml;ge f&amp;uuml;r die Namens&amp;auml;nderung vor allem&lt;br /&gt;medizinische Ma&amp;szlig;nahmen wie eine Hormontherapie und die Operation zur Genitalangleichung. stern TV Reportage begleitet zwei Betroffene durch ihren Alltag und dokumentiert die H&amp;uuml;rden auf dem Weg zum korrigierten K&amp;ouml;rper.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Es ist h&amp;ouml;chste Zeit f&amp;uuml;r eine kritische Medienberichterstattung.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;em&gt;&amp;nbsp;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=46&amp;Itemid=6&quot;&gt;Weiter &amp;hellip;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item rdf:about="http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=44&amp;Itemid=6">
        <dc:format>text/html</dc:format>
        <dc:date>2007-02-11T03:03:56+00:00</dc:date>
        <dc:source>http://www.mut23.de</dc:source>
        <dc:creator>Administrator &lt;webmaster@mut23.org&gt;</dc:creator>
        <title>Der Sinn der Erkenntnis</title>
        <link>http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=44&amp;Itemid=6</link>
        <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
Wie soll ein Mensch dazu in der Lage sein, zwei entgegengesetze Vorstellungen zeitgleich als wahr anzunehmen? Der aufmerksame Zeitgenosse wird wohl sagen, da&amp;szlig; dies unm&amp;ouml;glich ist, und damit d&amp;uuml;rfte er richtig liegen. Grundvoraussetzung f&amp;uuml;r die Erschaffung des Transsexuellengesetzes des Jahres 1980 war ein Urteilsspruch des Bundesverfassungsgerichtes (1978, &lt;span style=&quot;font-family: courier new&quot;&gt;1 BvR 16/72)&lt;/span&gt;, welches sich auf Erkenntnisse der &amp;quot;f&amp;uuml;hrenden Sexologen&amp;quot; st&amp;uuml;tzte, die auch heute noch als Experten angesehen werden. Dieses Urteil f&amp;uuml;hrte aus, da&amp;szlig; die Psyche eines Menschen (die sich ja irgendwo im Gehirn befinden mu&amp;szlig;)&lt;i&gt;, &lt;/i&gt;&amp;quot;wenn nicht sogar &lt;b&gt;in st&amp;auml;rkerem Ma&amp;szlig;e als die k&amp;ouml;rperlichen Geschlechtsmerkmale&lt;/b&gt;&amp;quot; das soziale Geschlecht (=gender) bestimmt. Nun m&amp;uuml;sste ja eigentlich dabei ein Gesetz herausgekommen sein, welches genau diese Tatsache ber&amp;uuml;cksichtigt. In Wirklichkeit ist genau das Gegenteil herausgekommen. Die Einbettung eines medizinischen Verfahrens (F64.0 - Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung), welches den K&amp;ouml;rper als geschlechtsbestimmend ansieht.
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
1.) Transgenderism and Transsexuality in Childhood and Adolescence: Making Choices&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;file:///C:/WINDOWS/TEMP/moz-screenshot.jpg&quot; border=&quot;0&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://mut23.org/stopp-F64-0/bilder/childhood.jpg&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; margin: 5px&quot; align=&quot;default&quot; border=&quot;0&quot; hspace=&quot;5&quot; vspace=&quot;5&quot; /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
&amp;quot;Boys&amp;quot;? Wenn es als nichtvereinbar mit dem Menschenrecht angesehen wird, da&amp;szlig; ein Mensch gegen seinen Willen in der &amp;Ouml;ffentlichkeit als das Geschlecht behandelt wird, dem er psychisch nicht angeh&amp;ouml;rt, stellt sich die Frage: Ist die medizinische Behandlung davon ausgenommen, auch wenn es sich gerade hier ja um einen Zeitraum handelt, der eigentlich der Rechtssicherheit bed&amp;uuml;rfte?&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
2.) Handbuch Gerichtliche Medizin: Band 2
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;http://mut23.org/stopp-F64-0/bilder/handbuch.jpg&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; margin: 5px&quot; align=&quot;default&quot; border=&quot;0&quot; hspace=&quot;5&quot; vspace=&quot;5&quot; /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
Transsexuelle &amp;quot;Frauen&amp;quot;? Transsexuelle &amp;quot;M&amp;auml;nner&amp;quot;? Sind sich die Psychologen, die sich des Themas angenommen haben, dar&amp;uuml;ber im Klaren, welche Verantwortung sie auf das Bild &amp;uuml;ber Transsexualit&amp;auml;t in der &amp;Ouml;ffentlichkeit haben? W&amp;auml;re es nicht an der Zeit endlich den 1978 ja bereits begonnenen Schritt konsequent weiterzugehen um somit zumindest zu erm&amp;ouml;glichen, da&amp;szlig; Transsexuelle nicht weiterhin &amp;quot;zwangsverfreakt&amp;quot; werden und zu Menschen erkl&amp;auml;rt werden, die zum einen existieren, zum anderen aber auch wieder nicht? Da&amp;szlig; die Psyche/das Gehirn des Geschlecht bestimmt ist eine Erkenntnis, die nur dann wirklich eine ist, wenn in der Praxis Wissen daraus wird und dem Erkennen das logische sowie konsequente Handeln folgt.&lt;br /&gt;
 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=44&amp;Itemid=6&quot;&gt;Weiter &amp;hellip;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item rdf:about="http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=43&amp;Itemid=6">
        <dc:format>text/html</dc:format>
        <dc:date>2007-02-07T23:30:05+00:00</dc:date>
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        <dc:creator>Administrator &lt;webmaster@mut23.org&gt;</dc:creator>
        <title>Das Gewinnspiel</title>
        <link>http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=43&amp;Itemid=6</link>
        <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
Hier mal ein kleines Gewinnspiel - die Frage steht weiter unten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Es m&amp;uuml;sse aber heute als gesicherte medizinische Erkenntnis angesehen werden, da&amp;szlig; die Geschlechtlichkeit eines Menschen nicht allein durch die Beschaffenheit der Geschlechtsorgane und -merkmale bestimmt werde, sondern auch durch die Psyche. Die Rechtsordnung d&amp;uuml;rfe diese Gegebenheiten nicht unber&amp;uuml;cksichtigt lassen, weil sie in gleichem, wenn nicht sogar &lt;b&gt;in st&amp;auml;rkerem Ma&amp;szlig;e als die k&amp;ouml;rperlichen Geschlechtsmerkmal&lt;/b&gt;e die F&amp;auml;higkeiten des Menschen zur Einordnung in die &lt;b&gt;sozialen Funktionen&lt;/b&gt; der Geschlechter bestimmten und weil Gegenstand der auf das Geschlecht abstellenden Rechtsnormen eben diese sozialen Funktionen seien.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundesverfassungsgericht am 11. Oktober 1978 - 1 BvR 16/72 -
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Die Menschenrechte stehen jedem Menschen zu, allein aufgrund der Tatsache, dass er ein Mensch ist (&lt;/i&gt;&lt;i&gt;Universalit&amp;auml;t der Menschenrechte). Sie sind vor- bzw. &amp;uuml;berstaatlicher Natur, d.&amp;nbsp;h. sie k&amp;ouml;nnen von einem Staat zwar deklaratorisch &lt;/i&gt;&lt;i&gt;anerkannt werden, aber ihre G&amp;uuml;ltigkeit wird von ihren Vertretern unabh&amp;auml;ngig von einer solchen &lt;b&gt;Anerkennung als universal&lt;/b&gt; gegeben deklamiert.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Der Staat hat alles zu unterlassen, was die Menschenw&amp;uuml;rde beeintr&amp;auml;chtigen k&amp;ouml;nnte. Es ist also ein Abwehrrecht gegen die &amp;ouml;ffentliche Gewalt selbst und zwar in allen ihren Auspr&amp;auml;gungen (Judikative, Exekutive, Legislative, &amp;ouml;ffentlich-rechtliche K&amp;ouml;rperschaften, Beliehene usw.) &lt;b&gt;Zudem hat die Staatsgewalt Angriffe auf die Menschenw&amp;uuml;rde soweit irgendm&amp;ouml;glich rechtlich wie tats&amp;auml;chlich zu verhindern und entsprechende Vorkehrungen zu treffen.&lt;/b&gt; Hinzu kommt ein Leistungsrecht: der Gesetzgeber und die vollziehende Gewalt sind verpflichtet, allgemeinverbindliche Normen zu erlassen, die den Schutz der Menschenw&amp;uuml;rde bestm&amp;ouml;glich gew&amp;auml;hrleisten. Der Staat hat also nicht nur selber Eingriffe zu unterlassen, sondern muss z.B. durch Gesetze darauf hinwirken, dass nicht nur die &amp;ouml;ffentliche Gewalt, sondern auch Dritte die Menschenw&amp;uuml;rde jedes Einzelnen achten. Und nat&amp;uuml;rlich haben auch die Gerichte die Menschenw&amp;uuml;rde bei ihren Entscheidungen stets zu beachten.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Wikipedia.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&amp;quot;Auf Antrag einer Person, die sich auf Grund ihrer transsexuellen Pr&amp;auml;gung nicht mehr dem in ihrem Geburtseintrag angegebenen, sondern dem anderen Geschlecht als zugeh&amp;ouml;rig empfindet und die seit mindestens &lt;b&gt;drei Jahren&lt;/b&gt; unter dem Zwang steht, ihren Vorstellungen entsprechend zu leben, ist vom Gericht festzustellen, da&amp;szlig; sie als dem anderen Geschlecht zugeh&amp;ouml;rig anzusehen ist, wenn sie...&amp;quot; und &amp;quot;Das Gericht darf einem Antrag nach nur &amp;sect; 1 stattgeben, nachdem es die &lt;b&gt;Gutachten von zwei Sachverst&amp;auml;ndigen&lt;/b&gt; eingeholt hat, die auf Grund ihrer Ausbildung und ihrer beruflichen Erfahrung mit den besonderen Problemen des Transsexualismus ausreichend vertraut sind.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Transsexuellengesetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frage: Wo ist hier der Fehler versteckt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei richtiger L&amp;ouml;sung gibt es folgenden Preis zu gewinnen: Eine Anerkennung zum Menschen, der wei&amp;szlig;, was Menschenrecht bedeutet. Als kleinen Hinweis sind die Fehler markiert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L&amp;ouml;sung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;images/stories/Comic_Alltagstest.jpg&quot; alt=&quot;Comic_Alltagstest.jpg&quot; title=&quot;Comic_Alltagstest.jpg&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; margin: 5px 0px 5px 10px; width: 297px; height: 248px; float: right&quot; height=&quot;248&quot; width=&quot;297&quot; /&gt;
a) Menschenrecht ist ein Recht, an das keine Bedingungen gekn&amp;uuml;pft werden kann, es ist ein &lt;b&gt;Universal-Recht&lt;/b&gt;. Ein Mensch hat das Recht zu sein. Das Bundesverfassungsgericht hat 1978 verk&amp;uuml;ndet, da&amp;szlig; die Psyche eines Menschen f&amp;uuml;r die rechtliche Einordnung wichtiger ist, als die k&amp;ouml;rperlichen Geschlechtsmerkmale - als Begr&amp;uuml;ndung wird die verfassungsrechtlich garantierte Menschenw&amp;uuml;rde angef&amp;uuml;hrt (Grundgesetz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) das Transsexuellengesetz r&amp;auml;umt einem transsexuellen Menschen erst nach drei Jahren ein, seinen Geschlechtseintrag wechseln zu lassen und verk&amp;uuml;pft dies an mehrere Bedingungen: U.a. Die k&amp;ouml;rperliche Ver&amp;auml;nderung und, was viel schwerer wiegt, die Entscheidergewalt von Psychologen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wird per TSG ein Mensch w&amp;auml;hrend des kompletten medizinischen Verfahrens gegen seinen Willen als das Geschlecht behandelt, dem dieser Mensch psychisch gar nicht angeh&amp;ouml;rt. Und dies ist ein Menschenrechtsversto&amp;szlig;.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=43&amp;Itemid=6&quot;&gt;Weiter &amp;hellip;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item rdf:about="http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=42&amp;Itemid=6">
        <dc:format>text/html</dc:format>
        <dc:date>2007-01-13T22:41:01+00:00</dc:date>
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        <dc:creator>Administrator &lt;webmaster@mut23.org&gt;</dc:creator>
        <title>Sexologen-Zitate</title>
        <link>http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=42&amp;Itemid=6</link>
        <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
Kaum vorstellbar und, w&amp;auml;re die Situation f&amp;uuml;r die betroffenen Menschen nicht so bedeutend, fast ein Thema f&amp;uuml;r einen Witzfilm. Sei &amp;uuml;ber 100 Jahren tritt die Auffassung dar&amp;uuml;ber, was denn nun Transsexualit&amp;auml;t ist, auf der Stelle - es wird von Aussen betrachtet, was denn nun im Innenleben eines Menschen vorgeht, und - weil anderes nun nicht ins Konzept der Geschlechterordnung Ewig-Gestriger passen will, wird bislang von Sexologen, die sich gerne mal als Experten auf dem Gebiet der Transsexualit&amp;auml;t w&amp;auml;hnen,&amp;nbsp; immer noch verzweifelt versucht daran festzuhalten, da&amp;szlig; ein Mensch, der ein weibliches Gehirn besitzt, welches letztendlich zu einer weiblichen Psyche f&amp;uuml;hrt, als Mann betrachten werden soll (oder zumindest, wie bei den Menschen, welche das Geschlecht am liebsten abschaffen w&amp;uuml;rden, unbewusst davon ausgegangen wird). Da allerdings diese Logik bei konsequentem Durchdenken der Thematik ein Loch hat, ist es nun an der Zeit dies zu &amp;auml;ndern um endlich zu etwas zu kommen, was ich nun einmal als &amp;quot;Transsexuelles Selbstbewusstsein&amp;quot; nennen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auff&amp;auml;llig ist, da&amp;szlig; - ohwohl das Bundesverfassungsgericht bereits 1978 das psychische Geschlecht als soziale Zuordnungsgr&amp;ouml;sse als wichtiger bezeichnet hat, als den K&amp;ouml;rper - trotzdem einige immer noch meinen, den Satz &amp;quot;Ich bin im falschen K&amp;ouml;rper geboren&amp;quot; als unwahr und Ausdruck einer psychischen Besonderheit ansehen zu k&amp;ouml;nnen. Dies l&amp;auml;sst sich aber nur bewerkstelligen, wenn das, was in der Psychologie als das &amp;quot;Selbst&amp;quot; bezeichnet wird, die Seele des Menschen, ja sein Kern ignoriert wird. Einen Transsexuellen Menschen ernstnehmen in seiner Person, heisst anzuerkennen, da&amp;szlig; das Selbst des Menschen ein Geschlecht hat (was - und das macht die Sache so absurd - eine der Grundvoraussetzungen der Psychologie ist und schon l&amp;auml;ngst anerkannt ist). Und wenn &amp;quot;Selbstbewusstsein&amp;quot; das &amp;quot;Wissen &amp;uuml;ber sich Selbst&amp;quot; ist, dann ist es ein Menschenrechtsverbrechen, wenn aus diesem Selbst eine Identit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung (F64.0) gemacht werden soll. Eine Diagnosestellung, die transsexuelle Menschen bisher noch dazu zwingt, ihre &amp;quot;Seele zu verkaufen&amp;quot;, indem sie darauf einwilligen m&amp;uuml;ssen - als Bedingung f&amp;uuml;r somatische Ma&amp;szlig;nahmen -&amp;nbsp; aus ihrem Selbst eine L&amp;uuml;ge machen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wer sich selbst kennt, kann die Umwelt wahrnehmen. Das heisst: Selbstbewusstsein ist die Voraussetzung daf&amp;uuml;r, zu erkennen was beispielsweise hinter den sogenannten Standards Of Care verbirgt, die in der deutschen Version von der Deutschen Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualforschung herausgegeben wurde. Da aber ja das Verleugnen des Selbst quasi die erste Bedingung darstellt, um &amp;uuml;berhaupt k&amp;ouml;rperlich-medizinische Ma&amp;szlig;nahmen bewilligt zu bekommen, ist es kein Wunder, da&amp;szlig; das, was sich Transsexuelle m&amp;uuml;hsam erarbeitet haben, n&amp;auml;mlich das Finden ihres Selbst , das Outing, nun oftmals wieder einem erneuten Selbstverleugnen weicht -dem Akzeptieren der Behandlungsbedingung nach F64.0 und Transsexuellengesetz. So ist es nun kaum verwunderlich, da&amp;szlig; der Protest nicht gro&amp;szlig; ist, ja, da&amp;szlig; von einigen Transsexuellen sogar versucht wird, den per Gesetz und Medizin auferlegten Selbstverachtungszwang als positiv umzudeuten und diejenigen als Freunde zu betrachten, die eigentlich ihre Feinde sind - Psychologen, die transsexuelle Frauen als &amp;quot;M&amp;auml;nner&amp;quot; oder im Besten Falle als &amp;quot;Neutren&amp;quot; betrachten, obwohl klar ist, da&amp;szlig; es sich tats&amp;auml;chlich um Frauen (oder umgekehrt, im Falle der transsexuellen M&amp;auml;nner) handelt - auch vor jeglicher somatischer Behandlung. Dies ist ja der Grund, warum transsexuelle Menschen Hilfe aufsuchen (in der Hoffnung medizinische Leistungen zu erhalten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu verdeutlichen, da&amp;szlig; es tats&amp;auml;chlich das Mi&amp;szlig;verstehen-Wollen einiger Experten &amp;uuml;ber das simple Ph&amp;auml;nomen der Transsexualit&amp;auml;t ist, n&amp;auml;mlich dem einfachen Anerkennen, da&amp;szlig; es Frauen gibt, die mit einem Penis geboren wurden und M&amp;auml;nner mit Geb&amp;auml;rmutter, und den Unterschied hervorzuheben zwischen Beachtung des Wahrheitsgehaltes des Satzes &amp;quot;Ich bin im falschen K&amp;ouml;rper&amp;quot; (bezogen auf die vermeintlichen &amp;quot;Geschlechtsorgane&amp;quot;) und der Interpretation dieser Aussage als Identit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung, folgen nun einige Zitate. Wer genau liest, wird verstehen, warum ich zu Beginn dieses Artikels den Vergleich mit einem schlechten humorstischen Film verglichen haben. &amp;quot;Der Film&amp;quot; als Sinnbild f&amp;uuml;r die eigentliche Verkennung der Realit&amp;auml;t ( und ein Synonym f&amp;uuml;r den Zynismus der sich hinter dem Begriff &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot; (und den Auswirkungen der mit ihm verbundenen Logik) verbirgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Einleitung der Zitatensammlung aus dem Bereich der Sexologie m&amp;ouml;chte ich ein anderes setzen, welches mir als Aufmacher gut geeignet scheint.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Psychoanalytische Therapien st&amp;uuml;tzen sich in vielerlei Hinsicht auf eine Suche nach etwas, das wahrscheinlich gar nicht existiert (verdr&amp;auml;ngte Kindheitserinnerungen), eine Annahme, die wahrscheinlich falsch ist (dass Kindheitserfahrungen die Probleme des Patienten verursacht haben) und eine therapeutische Theorie, die so gut wie keine Chancen hat, richtig zu sein (dass das Aufrufen verdr&amp;auml;ngter Erinnerungen ins Bewusstsein f&amp;uuml;r die Heilung erforderlich ist). Und dies sind nur die Grundlagen jenes aufwendigen Gedankengeb&amp;auml;udes, das vorgibt, tiefe Geheimnisse des Bewusstseins und Verhaltens zu erkl&amp;auml;ren. Wenn aber die Grundlagen schon falsch sind, wohin soll dann die Therapie f&amp;uuml;hren?&amp;quot;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Robert Todd Carroll 6. M&amp;auml;rz 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;Hier die Zitatsammlung der Sexologen, beginnend mit dem 19. Jahrhundert:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;&amp;quot;Eine letzte Stufe im Krankheitsprozess stellt der Wahn der Geschlechtsverwandlung dar&amp;quot;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychiater Richard von Krafft-Ebing, 1886 in &amp;quot;Psychopathia sexualis&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;&amp;quot;Die st&amp;auml;rksten Formen des totalen Transvestitismus (Anm. fr&amp;uuml;her das Wort f&amp;uuml;r Transsexualit&amp;auml;t) finden wir bei denen, die nicht nur ihr k&amp;uuml;nstliches, sondern auch ihr nat&amp;uuml;rliches Kleid, ihre K&amp;ouml;rperoberfl&amp;auml;che andersgeschlechtlich umgestalten m&amp;ouml;chten. (...) Den h&amp;ouml;chsten Grad dieser k&amp;ouml;rpertransvestitischen Zwangszust&amp;auml;nde beobachten wir bei denen, die eine mehr oder weniger vollst&amp;auml;ndige Umwandlung ihrer Genitalien anstreben, vorallem also ihre Geschlechtsteile nach ihrer Seele formen wollen. Voran steht bei transvestitischen Frauen die Beseitigung der Menstruation durch Entfernung der Eierst&amp;ouml;cke, bei transvestitischen M&amp;auml;nnern die Kastration. Diese F&amp;auml;lle sind viel h&amp;auml;ufiger, als man fr&amp;uuml;her auch nur im entferntesten ahnte.&amp;quot;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magnus Hirschfeld, 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Wieviel hat sich seit Ende des 19. Jahrhunderts in der Sichtweise &amp;uuml;ber Transsexualit&amp;auml;t ge&amp;auml;ndert?&lt;br /&gt;
b) hat sich etwas ge&amp;auml;ndert (wenn doch immer noch der K&amp;ouml;rper als geschlechtsbestimmend angesehen wird)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar: 
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
Ist es nicht besch&amp;auml;mend f&amp;uuml;r die &amp;quot;Sexperten&amp;quot;, wenn &amp;uuml;ber 100 Jahre sp&amp;auml;ter immer noch der Fehler gemacht wird, Transsexuellen ihr Wissen &amp;uuml;ber ihr geschlechtliches Selbst abzusprechen und daraus eine Identit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung zu basteln, die es eigentlich nicht gibt (&amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot;)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;&amp;quot;Ihre seelische Verfa&amp;szlig;theit ist kein &amp;#39;Irrtum&amp;#39; der Natur, sondern ein &amp;#39;Kunstwerk&amp;#39; des Menschen.&amp;quot;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkmar Sigusch in &amp;quot;Geschlechtswechsel&amp;quot;, 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum soll Transsexualit&amp;auml;t ein &amp;quot;Kunstwerk&amp;quot; des Menschen sein? Ist es, da von Sigusch mit dem Atrribut &amp;quot;k&amp;uuml;nstlich&amp;quot; belegt, wider-nat&amp;uuml;rlich wenn eine Frau mit Penis geboren wird oder ein Mann mit Vagina?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;&amp;quot;So wichtig wie das transsexuelle Thema f&amp;uuml;r das Individuum ist, so sind wir dagegen jemanden zu einem &amp;quot;Es&amp;quot; zu reduzieren. Nach kompletter chirurgischer Behandlung, sprechen wir nur noch von &amp;quot;Frauen&amp;quot; und &amp;quot;M&amp;auml;nnern&amp;quot; und orientieren uns dabei daran, welcher Geschlechtsrolle sich die Testperson selbst zuordnet.&amp;quot;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedemann Pf&amp;auml;fflin, Astrid Junge: &amp;quot;Geschlechtsumwandlung. Abhandlungen zur Transsexualit&amp;auml;t.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) warum wird einem transsexuellen Menschen erst nach einer medizinisch-k&amp;ouml;rperlichen Prozedur zugebilligt &amp;quot;Frau&amp;quot; oder &amp;quot;Mann&amp;quot; zu sein? &lt;br /&gt;
b) Wird der K&amp;ouml;rper als geschlechtsbestimmender angesehen, als die Psyche (obwohl die Sexologen eigentlich das Gegenteil wollten)? &lt;br /&gt;
c) Warum gibt es dann &amp;uuml;berhaupt Transsexuelle, wenn dies stimmen sollte?&lt;br /&gt;
d) Ist das nicht ein Widerspruch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;&amp;quot;Viele haben gar keinen Zugang zu ihrem eigenen Leiden, zu ihrer oft sehr ausgepr&amp;auml;gten Depressivit&amp;auml;t und/oder Aggressivit&amp;auml;t, weil diese ganz in der Abwehr der transsexuellen Phantasie gebunden sind und alle Konflikte nur dem &amp;quot;falschen K&amp;ouml;rper&amp;quot; attribuiert werden&amp;quot;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedemann Pf&amp;auml;fflin, 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) warum bezeichnet Pf&amp;auml;fflin Transsexualit&amp;auml;t als &amp;quot;Phantasie&amp;quot;?&lt;br /&gt;
b) Streitet Pf&amp;auml;fflin ab, da&amp;szlig; es tats&amp;auml;chlich Menschen gibt, die im &amp;quot;falschen K&amp;ouml;rper&amp;quot; geboren wurden?&lt;br /&gt;
c) Wird der K&amp;ouml;rper als geschlechtsbestimmender angesehen, als das &amp;quot;psychsiche Geschlecht&amp;quot;? &lt;br /&gt;
d) Welche geschlechtliche &amp;quot;Beschaffenheit&amp;quot; hat die Psyche, wenn sie aus einem Gehirn stammt, welches &amp;quot;weiblicher&amp;quot; ist als &amp;quot;m&amp;auml;nnlich&amp;quot; (bzw. umgekehrt)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&amp;quot;Es besteht heute Konsens dar&amp;uuml;ber, dass ein persistierendes transsexuelles Verlangen das Resultat sequenzieller, in verschiedenen Abschnitten der psychosexuellen Entwicklung gelegener, eventuell kumulativ wirksam werdender Einflussfaktoren ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Praktisch bedeutet das, dass auch aus der weitgehend sicheren Diagnose Transsexualit&amp;auml;t nicht ohne weiteres somatische Ma&amp;szlig;nahmen sowie deren Umfang und Zeitpunkt abzuleiten sind.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor dem Hintergrund des bisher Gesagten sind die operativen Eingriffe an den &amp;auml;u&amp;szlig;eren Geschlechtsmerkmalen als Vorraussetzung f&amp;uuml;r die Personenstands&amp;auml;nderung problematisch geworden bzw. aus wissenschaftlicher Sicht nicht mehr haltbar.&amp;quot;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualforschung, Zeitschrift f&amp;uuml;r Sexualforschung, Sept. 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Warum wird immer noch vesucht Transsexualit&amp;auml;t &amp;uuml;ber &amp;auml;ussere Faktoren zu erkl&amp;auml;ren?&lt;br /&gt;
b) Warum ignoriert die DGfS die Tatsache, da&amp;szlig; es l&amp;auml;ngst bewiesen ist, da&amp;szlig; sich ein menschliches Gehirn bereits im Embryonalstadium geschlechtlich entwickelt (und mitunter auch anders als die Genitalien bzw. scheinbarem Chromosomensatz)?&lt;br /&gt;
c) Warum bestimmt die DGfS dar&amp;uuml;ber, was Konsens zu sein hat, obwohl es durchaus Humangenetiker, Psychologen, Frauen&amp;auml;rzte und Neurowissenschaftler gibt, die nicht die Ansichten der DGfS teilen?&lt;br /&gt;
d) Will die DGfS geschlechtsangleichende Operationen verhindern, weil sie davon ausgeht, da&amp;szlig; es sich bei Transsexualit&amp;auml;t um ein psychisches Ph&amp;auml;nomen handelt (&amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot;)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar: 
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
Transsexuelle Menschen sind einer der Gruppierungen, denen per bisheriger medizinischer Sichtweise das &amp;quot;Selbstbewusstsein&amp;quot; zur &amp;quot;Identit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot; gemacht werden soll. Obwohl Menschenrecht etwas ist, was schon per Grundgesetz an keine Bedingung gekn&amp;uuml;pft werden kann, wird als Bedingung f&amp;uuml;r medizinische Massnahmen, von Transsexuellen verlangt, sich Selbst zu verleugnen. Es ist Zeit diese Ungleichbehandlung vor dem Gesetz zu &amp;auml;ndern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zwar kann man die Klage, &amp;quot;im falschen K&amp;ouml;rper geboren&amp;quot; zu sein, als Stereotyp abtun, doch bringt diese volkst&amp;uuml;mliche Ausdrucksweise das K&amp;ouml;rperkriterium einer tiefgreifenden Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung ganz gut zum Ausdruck.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese Patienten erleben das Bem&amp;uuml;hen des Spezialisten, verstehen zu wollen, warum sie transsexuell geworden sind, als Bedrohung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mir ist es offen gesagt, bisher nicht gelungen, zu einem wirklich allgemeing&amp;uuml;ltigen psychodynamischen Verst&amp;auml;ndnis der Transsexualit&amp;auml;t zu kommen, obwohl ich mich bei jedem einzelnen Patienten intensiv darum bem&amp;uuml;he, sein So-Geworden-Seins und seine individuelle Geschichte zu verstehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Chancen, da&amp;szlig; die Patienten eigenverantwortlich Wege (Optionen) finden, ohne Operation auszukommen vergr&amp;ouml;&amp;szlig;ern sich.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm F. Preuss, Institut f&amp;uuml;r Sexualforschung und Forensische Psychiatrie, Zentrum f&amp;uuml;r Psychosoziale Medizin, Universit&amp;auml;tskrankenhaus Hamburg-Eppendorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Warum spricht F. Preuss davon, da&amp;szlig; Transsexuelle erst transsexuell &amp;quot;geworden&amp;quot; sind bzw. von einem &amp;quot;So-Geworden-Sein&amp;quot;?&lt;br /&gt;
b) Nimmt F. Preuss wahr, da&amp;szlig; es sich bei der &amp;quot;volkst&amp;uuml;mlichen Ausdrucksweise&amp;quot; m&amp;ouml;glicherweise um den Kern der Sache handelt, n&amp;auml;mlich einer k&amp;ouml;rperlichen Abweichung vom gehirnbestimmten Geburtsgeschlecht?&lt;br /&gt;
c) Ist das Ziel der Psychologie Operationen zu verhindern, wenn ja, warum (das kann nur bedeuten, da&amp;szlig; der Satz mit dem &amp;quot;falschen K&amp;ouml;rper&amp;quot; nicht als das betrachtet wird, was er bedeutet)?&lt;br /&gt;
d) Wie k&amp;ouml;nnen &amp;quot;Experten&amp;quot; Experten sein, wenn sie kein allgemeing&amp;uuml;ltiges Verst&amp;auml;ndnis &amp;uuml;ber Transsexualit&amp;auml;t besitzen (und damit z.B. allgemeing&amp;uuml;ltige Definitionskriterien entwickeln, wie sie sich im ICD-Katalog wiederfinden?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar: 
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
Begeht die Psychologie den selben Fehler wie noch in den 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts, als man glaubte man k&amp;ouml;nne homosexuell &amp;quot;werden&amp;quot;?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;&amp;quot;Der Transsexualismus ist ein solches Neogeschlecht. Es war fr&amp;uuml;her nicht vorstellbar, da&amp;szlig; Menschen operativ ihr Geschlecht &amp;auml;ndern.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkmar Sigusch, Die Welt-Interview Anfang 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Definiert Sigusch den Geschelcht &amp;uuml;ber den K&amp;ouml;rper?&lt;br /&gt;
b) Hat der Operateur die Macht Geschlecht &amp;quot;zu machen&amp;quot;, wenn denn eigentlich das Gehirn, der Sitz des Bewusstseins, auch ein Geburtsgeschlecht haben kann?
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;u&gt;Audiobeitr&amp;auml;ge:&lt;/u&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
Achim W&amp;uuml;sthof (Endokrinologikum Hamburg), SternTV 2006
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
{audio}mp3/AchimW&amp;uuml;sthofAndersempfinden.mp3{/audio}
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
Anders empfinden als was? Als die Genitalien? Als die Geburtsurkunde? Und... : Warum &amp;quot;empfinden&amp;quot; und nicht &lt;b&gt;sein&lt;/b&gt;?
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
Udo Rauchfleisch, Ausschnitt aus Quer/DRS M&amp;auml;rz 2007
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
{audio}mp3/UdoRauchfleischBub.mp3{/audio}
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
Bub? Ist nicht l&amp;auml;ngst bewiesen, da&amp;szlig; nicht der K&amp;ouml;rper geschlechtsbestimmend ist, sondern das Gehirn?
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend noch Auschnitte aus einer Klage, die ich im Dezember 2006 beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eigereicht habe:
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;u&gt;&lt;b&gt;Verfassungsbeschwerde TSG / Personenstandsgesetz&lt;/b&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;b&gt; Unvereinbarkeit des Personenstandsgesetzes und Transsexuellengesetzes mit dem Grundgesetz.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Zum Form und Inhalt der Verfassungsbeschwerde:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Der Hoheitsakt - hier Transsexuellengesetz bzw. Personenstandsgesetz&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Hier bin ich in meinem letzten Schreiben bereits ausf&amp;uuml;hrlich darauf eingegangen, m&amp;ouml;chte aber nun erneut verdeutlichen, worin die Behandlung nach Transsexuellengesetz von 1980 (als Erweiterung des Personenstandsgesetzes), gegen die Menschenw&amp;uuml;rde verst&amp;ouml;sst und inwieweit durch die Anwendung dieser Gesetze nun ein rechtsfreier Raum geschaffen wird, der transsexuelle Menschen Menschenrechte verwehrt, und zwar hinsichtlich...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 a) der W&amp;uuml;rde des Menschen&lt;br /&gt;
 b) der Gleichbehandlung vor dem Gesetz&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Dies soll auf den folgenden Seiten passieren und wird die Sachlage verdeutlichen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Der Anerkennung von Menschen, deren psychisches Geschlecht von ihrem anatomischen Geschlecht abweicht wollte der Gesetzgeber mit dem Transsexuellengesetz, welches 1980 eingef&amp;uuml;hrt wurde, Rechnung tragen. Hierbei beriefen sich die Beteiligten auf Untersuchungen mehrere Instutute, u.a. die Deutsche Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualforschung in Hamburg-Eppendorf. Dieses Insitut entwickelte die deutschen &amp;quot;Standards of Care&amp;quot; und erarbeitete die Diagnosem&amp;ouml;glichkeiten f&amp;uuml;r Transsexuelle, wie sie denn und im ICD-Katalog unter F64.0 und dem Namen &amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot; zu finden sind. F steht dabei f&amp;uuml;r Pers&amp;ouml;nlichkeits- und Verhaltensst&amp;ouml;rungen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Durch die Verbindung von Medizin und Recht sollte nun eine Sicherheit f&amp;uuml;r Transsexuelle geschaffen werden, was teilweise auch gelang, doch tat sich nun (bis heute) an anderer Stelle ein Raum auf, den ich als rechtsfrei und paradox bezeichnen m&amp;ouml;chte, was zu Menschenrechtsverletzungen per Gesetz f&amp;uuml;hrt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Und das geht so. Betrachten wir in Ausz&amp;uuml;gen den Beschluss des 1. Senates des Bundesverfassungsgerichts vom 11. Oktober 1978 - 1 BvR 16/72 -&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;i&gt; &amp;quot;Es m&amp;uuml;sse aber heute als gesicherte medizinische Erkenntnis angesehen werden, da&amp;szlig; die Geschlechtlichkeit eines Menschen nicht allein durch die Beschaffenheit der Geschlechtsorgane und -merkmale bestimmt werde, sondern auch durch die Psyche. Die Rechtsordnung d&amp;uuml;rfe diese Gegebenheiten nicht unber&amp;uuml;cksichtigt lassen, weil sie in gleichem, wenn nicht sogar in st&amp;auml;rkerem Ma&amp;szlig;e als die k&amp;ouml;rperlichen Geschlechtsmerkmale die F&amp;auml;higkeiten des Menschen zur Einordnung in die sozialen Funktionen der Geschlechter bestimmten und weil Gegenstand der auf das Geschlecht abstellenden Rechtsnormen eben diese sozialen Funktionen seien.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;i&gt; &amp;quot;Der Beschwerdef&amp;uuml;hrer, der nach den vorliegenden &amp;auml;rztlichen Gutachten psychisch eine Frau ist und dessen &amp;Auml;u&amp;szlig;eres durch Hormonbehandlungen und Operationen auch physisch im Rahmen des medizinisch Erreichbaren dem gef&amp;uuml;hlten Geschlecht angepa&amp;szlig;t wurde, wird im Rechtsleben gegen seinen Willen als Mann behandelt.&amp;quot; &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;i&gt; &amp;quot;Die &amp;quot;Grunderfahrung&amp;quot;, da&amp;szlig; das Geschlecht eines Menschen wegen seiner k&amp;ouml;rperlichen Geschlechtsmerkmale bestimmbar, ihm angeboren und unwandelbar sei, d&amp;uuml;rfte durch die medizinischen Erkenntnisse &amp;uuml;ber die aus vererbter Anlage und Umwelteinfl&amp;uuml;ssen resultierende Psychosexualit&amp;auml;t (Nevinny- Stickel und Hammerstein, a.a.O., S. 664) ernsthaft in Frage gestellt sein.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;i&gt; &amp;quot;Ist es hiernach mit Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG unvereinbar, die Berichtigung des Eintrags der Geschlechtszugeh&amp;ouml;rigkeit Transsexueller in das Geburtenbuch zu verweigern, so kann die daraus sich ergebende Verpflichtung der Gerichte, grundrechtsgem&amp;auml;&amp;szlig; zu verfahren, nicht deshalb verneint werden, weil eine gesetzliche Regelung fehlt.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
 
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
 Damit geht also bereits das Bundesverfassungsgericht im Jahre 1978 davon aus, dass die Psyche eines Menschen sehrwohl geschlechtlich von den Genitalien abweichen kann. Dies wird mittlerweile von keinem mehr bestritten. Selbst Humangenetik und Neurowissenschaft best&amp;auml;tigen mittlerweile, dass das Gehirn eines Menschen in seiner Geschlechtlichkeit bereits im Embryonalstadium von z.B. den Gonaden abweichen kann (bzw. andersherum).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Der Verstoss gegen die Menschenw&amp;uuml;rde lag also darin begr&amp;uuml;ndet, dass ein Mensch nun nicht gewungen werden kann, als Vetrteter des anatomischen Geschlechts rechtlich behandelt zu werden, wenn die Psyche von den Genitalien abweicht. Dies f&amp;uuml;hrte nun dazu, dass der Gesetzgeber 1980 das Transsexuellengesetz eingef&amp;uuml;hrt hat. So schien es, als w&amp;auml;re das Problem gel&amp;ouml;st, doch ergeben sich nun (bis heute) rechtliche Schwierigkeiten bei der Anwendung des Transsexuellengesetzes. Der Grund ist die Verflechtung eines medizinischen Verfahrens mit der Justiz, das - ausgehend von der Vermutung einer psychischen St&amp;ouml;rung (F64.0) - Entscheidungen von Psychologen &amp;uuml;ber das Geschlecht eines Menschen zum Standard erkl&amp;auml;rt hat. Damit wird der jeweilig betroffene transsexuelle Mensch entm&amp;uuml;ndigt hinsichtlich der M&amp;ouml;glichkeit selbst zu wissen, wer er ist bzw. welchem Geschlecht er angeh&amp;ouml;rt. 
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Das Transsexuellengesetz in seiner bisherigen Form sagt:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;i&gt; &amp;sect; 1 Voraussetzungen. (1) Die Vornamen einer Person, die sich auf Grund ihrer transsexuellen Pr&amp;auml;gung nicht mehr dem in ihrem Geburtseintrag angegebenen, sondern dem anderen Geschlecht als zugeh&amp;ouml;rig empfindet und seit mindestens drei Jahren unter dem Zwang steht, ihren Vorstellungen entsprechend zu leben, sind auf ihren Antrag vom Gericht zu &amp;auml;ndern, wenn...&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
 letzendlich aber ist dieser Abschnitt hier derjenige, der zu den Menschenrechtsverletzungen und der Entm&amp;uuml;ndigung f&amp;uuml;hrt:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;i&gt; &amp;sect; 4 (3)Das Gericht darf einem Antrag nach nur &amp;sect; 1 stattgeben, nachdem es die Gutachten von zwei Sachverst&amp;auml;ndigen eingeholt hat, die auf Grund ihrer Ausbildung und ihrer beruflichen Erfahrung mit den besonderen Problemen des Transsexualismus ausreichend vertraut sind. Die Sachverst&amp;auml;ndigen m&amp;uuml;ssen unabh&amp;auml;ngig voneinander t&amp;auml;tig werden; in ihren Gutachten haben sie auch dazu Stellung zu nehmen, ob sich nach den Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaft das Zugeh&amp;ouml;rigkeitsempfinden des Antragstellers mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr &amp;auml;ndern wird.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 In Kombination mit...&lt;br /&gt;
 &lt;i&gt;&lt;br /&gt;
 &amp;sect; 8 Voraussetzungen. (1) Auf Antrag einer Person, die sich auf Grund ihrer transsexuellen Pr&amp;auml;gung nicht mehr dem in ihrem Geburtseintrag angegebenen, sondern dem anderen Geschlecht als zugeh&amp;ouml;rig empfindet und die seit mindestens drei Jahren unter dem Zwang steht, ihren Vorstellungen entsprechend zu leben, ist vom Gericht festzustellen, da&amp;szlig; sie als dem anderen Geschlecht zugeh&amp;ouml;rig anzusehen ist, wenn&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 1. die Voraussetzungen des &amp;sect; 1 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 erf&amp;uuml;llt&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 ergibt sich, dass die Entscheidung &amp;uuml;ber die Geschlechtszugeh&amp;ouml;rigkeit eines Menschen nun in die H&amp;auml;nde der Psychologen (Gutachter) &amp;uuml;bergeben wird, die &amp;quot;von Aussen&amp;quot; &amp;uuml;ber das &amp;quot;innere Geschlecht&amp;quot; bestimmen, und das nachdem(!) die zu Begutachtenden eine Zeit von mehreren Jahren durchlaufen haben, w&amp;auml;hrend sie gesetzlich noch - ausgehend vom Geburtseintrag - als das Geschlecht behandelt werden, dem sie psychisch ja schon vom ersten Tag der Behandlung an nicht zugeh&amp;ouml;ren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 In der Praxis f&amp;uuml;hrt das nun zu folgender Schizophrenie:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Einerseits hat ein Betroffener das Recht, psychisch dem &amp;quot;anderen Geschlecht&amp;quot; (als dem urspr&amp;uuml;nglich in der Geburtsurkunde angegebenen) anzugeh&amp;ouml;ren, wird aber trotzdem bis zu Anerkennung als Vetrterer des anatomischen Geschlechts behandelt, dem er eben noch angeh&amp;ouml;rt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Beispiel: Eine transsexuelle Frau (anatomisch Mann) geht zum Psychologen. Dort wird sie dann als Mann behandelt (da der Geburtseintrag ja noch nicht ge&amp;auml;ndert ist) und erst am Ende eines Verfahrens (nach F64.0) wird der Geburtseintrag korrigiert. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Folge: Rechtlichen und medizinischen Willk&amp;uuml;rentscheidungen sind T&amp;uuml;r und Tor ge&amp;ouml;ffnet, da der transsexuelle Mensch w&amp;auml;hrend seiner kompletten Behandlung nun keinerlei Existenzrecht besitzt. Schliesslich wird z.B. diese transsexuelle Frau von allen Beteiligten als Mann &amp;quot;mit psychischem Schaden&amp;quot; behandelt (&amp;quot;Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung&amp;quot; als Diagnose und Voraussetzung f&amp;uuml;r das juristische Verfahren).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Ein weiteres Problem, das sich aus dieser &amp;quot;doppelten Geschlechtlichkeit&amp;quot; ergibt, ist, dass eine transsexuelle Frau nun zwar glauben darf &amp;quot;Frau zu sein&amp;quot; (was ihr ja auch vom Bundesverfassungsgericht 1978 und den Experten zugestanden wird), doch wird sie gleichzeitig juristisch als Mann behandelt, der eine &amp;quot;psychische St&amp;ouml;rung&amp;quot; hat, die besagt, dass es M&amp;auml;nner gibt, die &amp;quot;glauben sie seinen Frauen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Nun kann aber kein Mensch auf der Welt ernsthaft (und ohne zu L&amp;uuml;gen) einem diagnostischen Verfahren zustimmen, in dem dieser Mensch darauf einwilligen muss, sich z.B. zum Mann zu erkl&amp;auml;ren, &amp;quot;der glaubt eine Frau zu sein&amp;quot;. Denn unabh&amp;auml;ngig davon, ob das Gehirn tats&amp;auml;chlich geschlechtsentscheidend ist, oder nicht, oder es sich (ausgehend der Psychologenmeinung) nur um einen Glauben handelt &amp;quot;dem Gegengeschlecht&amp;quot; anzugeh&amp;ouml;ren, so kann...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 ...eine transsexuelle Frau niemals sagen &amp;quot;Ich bin ein Mann der glaubt eine Frau zu sein&amp;quot;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Denn wie soll das gehen? Glaubt dieser Mensch n&amp;auml;mlich, was er sagt, dann kann er nur &amp;auml;ussern &amp;quot;Ich bin eine Frau und kein Mann&amp;quot;, allenfalls w&amp;uuml;rde er den Satz ja nicht wirklich glauben und k&amp;ouml;nnte nun auch nicht transsexuell sein (und w&amp;auml;re nach F64.0 nicht als transsexuell diagnostizierbar).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Von dieser Diagnose h&amp;auml;ngt aber, durch die Verflechtung des TSG und dem Gutachterverfahren, nun die Anerkennung des eigenen Geschlechts ab. Damit w&amp;auml;re also eine transsexuelle Frau dazu gezwungen einem medizinischen Verfahren einzuwilligen, in welchem sie gezwungen ist die Unwahrheit zu sagen, um hinterher - nach einer zeit von 3 Jahren - m&amp;ouml;glichweise (nach Operation) die Chance zu haben, in ihrem eigenen psychischen Geschlecht (weiblich) anerkannt zu werden. Schaut man sich das paradoxe Verfahren (Standards Of Care) in der Praxis an, dann f&amp;auml;llt auf: Tats&amp;auml;chlich, alle Betroffene, die transsexuell sind, &amp;quot;spielen das Spiel mit&amp;quot;, Hauptsache, sie kommen &amp;quot;da durch&amp;quot;. Was macht das f&amp;uuml;r einen Sinn? Vorallem: Warum soll an dieser Stelle der K&amp;ouml;rper doch geschlechtsbestimmender sein als die Psyche, obwohl das Bundesverfassungsgericht 1978 ja bereits anders entschieden hat?
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;b&gt; Zur&amp;uuml;ck zu der Menschenrechtsverletzung durch das Transsexuellengesetz:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;i&gt; Der Begriff der Menschenw&amp;uuml;rde ist Ausdruck der Idee oder Erfahrung, dass jeder Mensch aufgrund seiner blo&amp;szlig;en Existenz einen sch&amp;uuml;tzenswerten Wert besitzt (Selbstwert jedes Menschen). Nur wo der unbedingte Schutz der Menschenw&amp;uuml;rde gew&amp;auml;hrleistet ist, kann man von einem gleichberechtigten und freiheitlichen Gemeinwesen sprechen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Quelle: Wikipedia.de&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;i&gt; Der Staat hat alles zu unterlassen, was die Menschenw&amp;uuml;rde beeintr&amp;auml;chtigen k&amp;ouml;nnte. Es ist also ein Abwehrrecht gegen die &amp;ouml;ffentliche Gewalt selbst und zwar in allen ihren Auspr&amp;auml;gungen (Judikative, Exekutive, Legislative, &amp;ouml;ffentlich-rechtliche K&amp;ouml;rperschaften, Beliehene usw.) Zudem hat die Staatsgewalt Angriffe auf die Menschenw&amp;uuml;rde soweit irgendm&amp;ouml;glich rechtlich wie tats&amp;auml;chlich zu verhindern und entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Hinzu kommt ein Leistungsrecht: der Gesetzgeber und die vollziehende Gewalt sind verpflichtet, allgemeinverbindliche Normen zu erlassen, die den Schutz der Menschenw&amp;uuml;rde bestm&amp;ouml;glich gew&amp;auml;hrleisten. Der Staat hat also nicht nur selber Eingriffe zu unterlassen, sondern muss z.B. durch Gesetze darauf hinwirken, dass nicht nur die &amp;ouml;ffentliche Gewalt, sondern auch Dritte die Menschenw&amp;uuml;rde jedes Einzelnen achten. Und nat&amp;uuml;rlich haben auch die Gerichte die Menschenw&amp;uuml;rde bei ihren Entscheidungen stets zu beachten.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Menschenw&amp;uuml;rde heisst also, dass ein Mensch in seiner blossen Existenz anerkannt und respektiert wird. Diese blosse Existenz zeigt sich in starkem Masse durch den Begriff &amp;quot;Selbst&amp;quot;, der in der Psychologie als Grundlage alles psychotherapeutischen Handelns zu verstehen ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Ein gesetzliches Verfahren nach TSG l&amp;auml;uft der Menschenw&amp;uuml;rde aber gerade entgegen, in dem es:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 a) Das Selbst zur psychischen St&amp;ouml;rung erkl&amp;auml;rt (Geschlechtsidentit&amp;auml;tsst&amp;ouml;rung nach F64.0)&lt;br /&gt;
 b) Eine Zeitdauer einbaut, f&amp;uuml;r die Anerkennung der Existenz (nach TSG und dem medizinischen Verfahren 3 Jahre)&lt;br /&gt;
 c) Bedingungen an die Existenz des Menschen kn&amp;uuml;pft (Fortpflanzungsunf&amp;auml;higkeit, vollst&amp;auml;ndige Angleichung des K&amp;ouml;rpers, ...)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Das Existenzrecht eines Menschen kann aber laut Grundgesetz nicht an Bedingungen gekn&amp;uuml;pft werden - tut man es, dann verst&amp;ouml;sst man gegen das Grundgesetz, welches den Schutz der Menschenrechte als Eingangsparagraphen beinhaltet. Gerade im Zusammenhang mit der aktuellen Behandlung transsexueller Menschen, hat also - nimmt man ernst, dass sowohl Gesetzgeber, als auch vollziehende Gewalt verpflichtet sind, allgemeinbindende Normen zu erlassen, die den Schutz der Menschenw&amp;uuml;rde gew&amp;auml;hrleisten - das Bundesverfassungsgericht die Aufgabe zu &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fen, wo im aktuellen Verfahren gegen das Menschenrecht verstossen wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;i&gt; Nach der Objektformel kann die Menschenw&amp;uuml;rde also zwar nicht positiv definiert werden, in negativer Hinsicht ist aber feststellbar, dass staatliche Handlungen jedenfalls dann die Menschenw&amp;uuml;rde verletzen, wenn der Mensch als blo&amp;szlig;es Objekt des Staates behandelt wird. Die aus der Menschenw&amp;uuml;rde flie&amp;szlig;ende Subjektqualit&amp;auml;t wird damit in Frage gestellt und verletzt. Der Mensch ist Zweck an sich und darf nicht zum Mittel gemacht werden.&lt;/i&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;/i&gt; Abschliessen noch ein Kommenat hierzu (Ausschnitte aus Beschluss des Ersten Senats vom 6. Dezember 2005 - 1 BvL 3/03 -):&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;i&gt; Ein operativer Eingriff als Voraussetzung f&amp;uuml;r die &amp;Auml;nderung der Geschlechtszugeh&amp;ouml;rigkeit wird in der Fachwissenschaft zunehmend als problematisch beziehungsweise nicht mehr f&amp;uuml;r haltbar erachtet (vgl. unter anderen DGfS, a.a.O., S. 261). Nach Einsch&amp;auml;tzung der Deutschen Gesellschaft f&amp;uuml;r Sexualforschung, die sich seit mehr als 30 Jahren auf verschiedenen Ebenen schwerpunktm&amp;auml;&amp;szlig;ig mit der Transsexualit&amp;auml;t befasst, sind aus der weitgehend sicheren Diagnose &amp;quot;Transsexualit&amp;auml;t&amp;quot; nicht ohne weiteres somatische Ma&amp;szlig;nahmen sowie deren Umfang und Zeitpunkt abzuleiten. Die Indikation zu solchen Ma&amp;szlig;nahmen k&amp;ouml;nne nur individuell im Rahmen einer Verlaufsdiagnostik gestellt werden (vgl. DGfS, a.a.O., S. 261). Die Forderung nach einer geschlechtsumwandelnden Operation habe in der Vergangenheit zu mehr Operationen gef&amp;uuml;hrt, als individuell indiziert gewesen w&amp;auml;ren (vgl. DGfS, a.a.O., S. 266).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die Geschlechtszugeh&amp;ouml;rigkeit kann nicht allein nach den physischen Geschlechtsmerkmalen bestimmt werden. Sie h&amp;auml;ngt wesentlich auch von der psychischen Konstitution eines Menschen und seiner nachhaltig selbst empfundenen Geschlechtlichkeit ab. Dieser heute wissenschaftlich gesicherten Erkenntnis tr&amp;auml;gt &amp;sect; 1 TSG Rechnung.&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
 &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
 Diese Abschnitte zusammengefasst l&amp;auml;sst sich sagen: Die Psyche des Menschen ist geschlechtsbestimmend (weil Operationen nicht unbedingt n&amp;ouml;tig sind). Daher kann - anders als hier dargestellt - &amp;sect;1 TSG niemals dann Rechnung tragen, wenn hier die Entscheidergewalt &amp;uuml;ber das Geschlecht eines Menschen in die H&amp;auml;nde von Psychologen gelegt wird (&amp;quot;Der Staat hat also nicht nur selber Eingriffe zu unterlassen, sondern muss z.B. durch Gesetze darauf hinwirken, dass nicht nur die &amp;ouml;ffentliche Gewalt, sondern auch Dritte die Menschenw&amp;uuml;rde jedes Einzelnen achten.&amp;quot;)&amp;nbsp; und damit das Selbst des Menschen nicht anerkannt wird. Ein transsexueller Mensch der ein geschlechtliches Selbstbewusstsein hat, wird nach TSG zu einem Menschen erkl&amp;auml;rt, dessen Selbst eine psychische St&amp;ouml;rung ist - und das ist eine Verletzung von Menschenrecht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;u&gt;&lt;b&gt; Dem Versteckspiel ein Ende! Jeder Mensch hat das Recht auf Anerkennung seines geschlechtlichen Selbst!&lt;/b&gt;&lt;/u&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mut23.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=42&amp;Itemid=6&quot;&gt;Weiter &amp;hellip;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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