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Umfrage

Folgender Fragebogen dient dazu sowohl den Diagnoseschl?ssel Transsexualit?t, als auch die rechtliche Situation zu verbessern. An einem ICD 11 (WHO) wird gerade begonnen zu arbeiten - das Transsexuellengesetz soll ?berarbeitet werden (kleinere ?nderungen gibt es 2007 bereits).

mut23 setzt sich dabei f?r folgendes ein:

1.) Vereinfachung der Personenstands?nderung (ohne Diagnosestellung).
2.) Medizinisches Verfahren basierend darauf, tats?chlich geschlechtlich und nicht gegengeschlechtlich zu behandeln.
3.) ?nderung der Diagnosestellung F64.0 dementsprechend

Sprich: Die Trennung von Recht und Medizin. So erh?lt ein transsexueller Mensch tats?chlich eine Diagnose, die besagt, da? da ein Mensch ist, der unter dem Vorhandensein gegengeschlechtlicher Genitalien leidet - und nicht (wie bisher nach TSG und ICD10) deswegen, weil er geschlechtsidentit?tsgest?rt ist und sich lediglich einbildet, dem Gegengeschlecht angeh?ren zu wollen. (Das Gehirn bzw. die Psyche eines Menschen wird dabei als geschlechtsbestimmend angesehen)

Die Vorschl?ge im Einzelnen:

a) Streichung des Gutachterverfahrens aus dem TSG
b) Neufassung eines ICD-Diagnoseschl?ssels wie folgt:

"Der Wunsch, als Angeh?riger des eigenen Geschlechtes anerkannt zu leben. Dieser geht meist mit Unbehagen oder dem Gef?hl der Nichtzugeh?rigkeit zum eigenen Geschlecht einher***. Es besteht der Wunsch nach chirurgischer und hormoneller Behandlung, um den eigenen K?rper dem eigenen Geschlecht soweit wie m?glich anzugleichen."

*** geschlechtliche Unsicherheit durch Vorhandensein k?rperlicher Abweichungen zum Rechtsgeschlecht

Die Umfrage richtet sich an Betroffene, sowie Nicht-Betroffene und Unterst?tzer. (Hinweis: Vergwissere Dich vor dem Ausf?llen erst, dass Du den Code am Ende der Seite - ganz unten - lesen kannst! ?brigens: Manchmal taucht nach Absenden in manchen Browsern eine Fehlermeldung auf... keine Sorge, die Daten sind dann trotzdem angekommen.)

1. Selbstbeschreibung
Name
Vorname
Wohnort
Beruf
Alter
email
2. Dein Geschlecht
F?r eine genaue Geschlechtsbestimmung sind mehrere Faktoren zu unterscheiden. Bei jedem dieser Faktoren kann es neben dem Regelfall auch Sonderf?lle geben.
Das Bundesverfassungsgericht hat am 11. Oktober 1978 dem psychischen Geschlecht allerdings mehr Bedeutung beigemessen, als z.B. den k?rperlichen Geschlechtsmerkmalen -1 BvR 16/72-:
"Es m?sse aber heute als gesicherte medizinische Erkenntnis angesehen werden, da? die Geschlechtlichkeit eines Menschen nicht allein durch die Beschaffenheit der Geschlechtsorgane und -merkmale bestimmt werde, sondern auch durch die Psyche. Die Rechtsordnung d?rfe diese Gegebenheiten nicht unber?cksichtigt lassen, weil sie in gleichem, wenn nicht sogar in st?rkerem Ma?e als die k?rperlichen Geschlechtsmerkmale die F?higkeiten des Menschen zur Einordnung in die sozialen Funktionen der Geschlechter bestimmten und weil Gegenstand der auf das Geschlecht abstellenden Rechtsnormen eben diese sozialen Funktionen seien."
Auswahl
Gehirn bzw. Psyche
Innere Geschlechtsorgane (Geb?rmutter, Samenleiter,...)
?ussere Geschlechtsorgane (Penis, Vagina,...)
Gonaden (Eierst?cke/Hoden)
Chromosomen (XX, XY,...)
Hormonelles Geschlecht
Geschlechtsrolle (gender)
Weiterf?hrender Link zur Geschlechtsdefinition
3. Pers?nliche Erfahrungen
An sich sollte das Patienteninteresse immer im Vordergrund stehen. Trotzdem kommt es gerade im Zusammenhang mit der Behandlung von Transsexualit?t betroffenen Menschen immer wieder zu Problemen. (Hinweis: Nicht-Betroffene springen einfach zu Punkt 5 weiter!)
Wie gut hast Du dich beim ersten Kontakt aufgehoben gef?hlt bei...
Psychologe 1 (sehr schlecht)
2
3
4
5
6
7 (sehr gut)
keine Erfahrung
Krankenkasse 1 (sehr schlecht)
2
3
4
5
6
7 (sehr gut)
keine Erfahrung
Endokrinologe 1 (sehr schlecht)
2
3
4
5
6
7 (sehr gut)
keine Erfahrung
Hausarzt 1 (sehr schlecht)
2
3
4
5
6
7 (sehr gut)
keine Erfahrung
Gutachter 1 (sehr schlecht)
2
3
4
5
6
7 (sehr gut)
keine Erfahrung
Gericht 1 (sehr schlecht)
2
3
4
5
6
7 (sehr gut)
keine Erfahrung
Ich habe gewechselt...
Psychologe
Krankenkasse
Endokrinologe
Hausarzt
Gutachter
Gericht
Wie ist deine jetzige Behandlung?
Psychologe 1 (sehr schlecht)
2
3
4
5
6
7 (sehr gut)
keine Erfahrung
Krankenkasse 1 (sehr schlecht)
2
3
4
5
6
7 (sehr gut)
keine Erfahrung
Endokrinologe 1 (sehr schlecht)
2
3
4
5
6
7 (sehr gut)
keine Erfahrung
Hausarzt 1 (sehr schlecht)
2
3
4
5
6
7 (sehr gut)
keine Erfahrung
4. Welche Aussage beschreibt dich am Besten?
Soviele unterschiedliche M?glichkeiten der Geschlechtsdefinitionen es gibt, so viele M?glichkeiten gibt es, sich als transsexuelle Frau selbstzubeschreiben. Im Folgenden sind einige davon aufgef?hrt.
Auswahl Frau, die in einem m?nnlichen K?rper geboren wurde
Mann, der in einem weiblichen K?rper geboren wurde
weder noch, da ich k?rperlich beides bin
weder noch, da k?rperlich weder Mann noch Frau
beides, da k?rperlich beides
beides, da k?rperlich weder Mann noch Frau
Mann, der sich f?hlt wie eine Frau
Frau, die sich f?hlt wie ein Mann
weder Mann noch Frau, da ich mich wie beides f?hle
weder Mann noch Frau, da ich mich dazwischen f?hle
Beides, da ich mich wie beides f?hle
Beides, da ich mich dazwischen f?hle
Frau, die ein Mann werden will
Mann, der eine Frau werden will
Mann, der sich in der ?ffentlichkeit als Frau zeigt
Frau, die sich in der ?ffentlichkeit als Mann zeigt
weder noch, in der ?ffentlichkeit androgyn
sonstiges
Weiterf?hrender Link zur Geschlechtsidentit?t
5. ICD-Code "Geschlechtsidentit?tsst?rung"
F64.0 beschreibt den Wunsch, als Angeh?riger des anderen Geschlechtes zu leben und anerkannt zu werden. In der Fachliteratur wird eine "Geschlechtsidentit?tsst?rung" u.a. als "transsexuelle Phantasie" bezeichnet.
Wie findest Du den Begriff "Geschlechtsidentit?tsst?rung"?
Auswahl 1 (sehr schlecht)
2
3
4
5
6
7 (sehr gut)
Wie gut findest Du es, da? ein transsexueller Mensch f?r die Diagnosestellung in einem Gutachten f?r die Vornamens- bzw. Personenstand?nderung dem Geschlecht zugeordnet wird, dem er psychisch nicht angeh?rt?
Auswahl 1 (sehr schlecht)
2
3
4
5
6
7 (sehr gut)
Wie stark ist die Gefahr, durch den Begriff "Geschlechtsidentit?tsst?rung" in der ?ffentlichkeit als verr?ckt wahrgenommen zu werden?
Auswahl 1 (grosse Gefahr)
2
3
4
5
6
7 (keine Gefahr)
Mit Transsexualit?t sind fast immer psychische Probleme verbunden. Die Frage ist dabei: L?sen prim?r vorhandene psychische Probleme Transsexualit?t aus (als vermeintlicher L?sungsansatz), oder l?st eine angeborene Transsexualit?t psychische Probleme aus? Die Unterscheidung ist sehr wichtig, da hier von zweierlei Sichtweisen ausgegangen wird: Ist Transsexualit?t angeboren oder nicht.
Welche Aussage passt am Besten?
Auswahl Psychische Probleme wegen des falschen K?rpers
Psychische Probleme wegen falscher Geschlechtsrolle
Rollenwechsel als L?sung f?r psychische Probleme
Operation als L?sung f?r psychische Probleme
Keine psychischen Probleme vorhanden
Wie selbstbewusst sch?tzt Du dich ein?
Auswahl 1 (gar nicht)
2
3
4
5
6
7 (stark)
Weiterf?hrender Link zum Thema Selbstbewusstsein
Was kann deiner Ansicht nach von wem abweichen?
Auswahl
5. Geschlechtspolitische Weltbilder
Ein klassischer Streitpunkt im Zusammenhang mit Transsexualit?t ist, wieviele Geschlechter es eigentlich gibt. Existieren Mann und Frau wirklich? Oder ist alles nur dazwischen? Oder ist alles dazwischen, aber (in den meisten F?llen) doch mit einer Tendenz in Richtung vorhandener Geschlechtspolarit?ten?
Wieviele Geschlechter gibt es Deiner Ansicht nach?
Auswahl Eins
Zwei
Drei
Viele
Keins
Welcher Begriff passt am besten zu dir?
Auswahl transsexuell
transident
transgender
intersexuell
intergender
anders
nicht betroffen
Weiterf?hrender Link zu den Begriffen
6. Reform des ICD und der Transsexuellengesetzgebung
Glaubst Du, dass die rechtliche Anerkennung von Menschen mit TS m?glich sein wird?
Auswahl
mut23 setzt sich daf?r ein, die rechtliche Situation im Zusammenhang mit Transsexualit?t durch eine Vereinfachung der Gesetzgebung zu verbessern. Der Kern der Sache ist es, zu ber?cksichtigen, da? ein transsexueller Mensch f?r die Sicherheit w?hrend des medizinischen Verfahrens als Rechtsexperson existieren muss, um "geschlechtlich" behandelt werden zu k?nnen und nicht "gegengeschlechtlich", wie das nach ICD10 und nach bisherigem TSG der Fall ist. Bisher muss sich z.B. eine transsexuelle Frau w?hrend des Angleichungsverfahrens (bis zum Abschlu? diverser k?rperlicher Eingriffe) als Mann mit psychischer St?rung behandeln lassen - auch wenn sie per Bundesverfassungsgerichtsurteil von 1978 nicht "gegen ihren Willen" als Mann behandelt werden darf.
Grund f?r die paradoxe Situation, da? ausgerechnet diejenigen Personen, die nach einem Outing zu Angleichungsma?nahmen (Hormone, OP) verhelfen k?nnen, gegen das Wissen verstossen m?ssen, da? eigentlich die Psyche geschlechtsbestimmend ist, ist die Einbettung eines psychologischen Gutachterverfahrens in die Transsexuellengesetzgebung. Die Gutachten basieren n?mlich nicht darauf z.B. eine Frau vor sich gehabt zu haben, deren Geschlechtsorgane vom gehirnbestimmten Geburtsgeschlecht abgewichen sind ("Ich bin im falschen K?rper geboren"), sondern auf der Annahme, da? es sich bei Transsexualit?t um eine Geschlechtsidentit?tsst?rung handelt. Ergo wird sie ein Gutachten erhalten, in welchem sie als Mann bezeichnet wird.
Nimmt man aber ernst, da? das Gehirn/die Psyche geschlechtsbestimmender ist, als der K?rper, so muss eine Gesetzgebung genau diese Erkenntnis ber?cksichtigen. Darum hier einmal die Vorschl?ge, wie eine Neuregelung sowohl des gesetzlichen wie auch medizinischen Verfahrens aussehen kann. Es sind Vorschl?ge die sowohl zu einer Rechtssicherheit verhelfen, genauso wie sie dazu f?hren, da? die Unsicherheit der medizinischen Behandlung einer Sicherheit weichen kann (f?r alle Beteiligte, f?r Mediziner und Betroffene). Ebenso wird auf der anderen Seite die Gefahr verringert (die bisher noch sehr gro? ist), Menschen, die tats?chlich nicht-transsexuell sind in eine Pseudo-Transsexualit?t zu treiben.
Vorschlag:
a) Abschaffung des Gutachterverfahrens
Jedem Menschen mu? es m?glich sein, seinen Personenstand auf Antrag ?ndern lassen zu k?nnen. Eine Personenstands?nderung auf dem Papier bedeutet Rechtssicherheit. Im Anschlu? an die Personenstands?nderung kann ein Psychologe diagnostizieren, in wie weit operative Ma?nahmen indiziert sind und wie stark ein transsexueller Mensch unter seinen gegengeschlechtlichen Genitalien leidet.
b) Neufassung des ICD-Schl?ssels "Transsexualit?t"
"Der Wunsch, als Angeh?riger des eigenen Geschlechtes anerkannt zu leben. Dieser geht meist mit Unbehagen oder dem Gef?hl der Nichtzugeh?rigkeit zum eigenen Geschlecht einher***. Es besteht der Wunsch nach chirurgischer und hormoneller Behandlung, um den eigenen K?rper dem eigenen Geschlecht soweit wie m?glich anzugleichen."
*** geschlechtliche Unsicherheit durch Vorhandensein k?rperlicher Abweichungen zum Rechtsgeschlecht
Weiterf?hrender Link zu den Vorschl?gen
Wie findest Du die Reformidee?
Auswahl 1 (sehr schlecht)
2
3
4
5
6
7 (sehr gut)
Bitte schreibe einen kurzen Kommentar, warum Du so gew?hlt hast:
Kommentar
W?rst Du damit einverstanden, wenn dein Name - unter Ber?cksichtigung dieses Kommentares von Dir - auf einer Unterst?tzerliste zur Reform des ICD und des TSG auftaucht (gem?ss der Vorschl?ge oben)?
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