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18.06.2008
Die Beschwerde über den RTL-Beitrag "Transsexuelle Kinder - Wenn kleine Jungen schon Mädchen sein wollen" ist nun der richtigen Landesmedienanstalt weitergeleitet worden. Vielen Dank ersteinmal dafür an die LfM (Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen).

Sehr geehrte Frau Schicklang,

herzlichen Dank für die Übersendung Ihrer sehr detaillierten Beschwerde, die der Gemeinsamen Stelle Programm, Werbung und Medienkompetenz (GSPWM) der Landesmedienanstalten als für überregionale Programmfragen zuständige Institution weitergeleitete wurde.

Da die niedersächsischen Kollegen der NLM für die Aufsicht über den Veranstalter zuständig sind, haben wir Ihre Beschwerde an die zuständige Programm-Referentin weitergeleitet, die den Fall nun prüfen wird. In Absprache mit der NLM wird die GSPWM anschließend die Sachlage erörtern und das weitere Vorgehen abstimmen.

Sollten sich von unserer Seite aus Rückfragen ergeben, werden wir uns erneut mit Ihnen in Verbindung setzen.

Bis dahin verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Thomas Fritz
Gemeinsame Stelle Programm, Werbung und Medienkompetenz
Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM)
Zollhof 2

40221 Düsseldorf


Da nun in dem gesendeten Fernsehbeitrag auch ein Interview mit Dr. Bernd Meyenburg von der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (Anm.: Man beachte den Ort und beachte, wer sich ebenso an dieser Universität befindet. Kleiner Tipp: strg+f drücken und dann auf mut23.org nach passenden Begriffen suchen) vorkam, ist es doch einmal interessant hier mehr zu hören. Nachfragen von mut23.org ergaben nun folgendes...

1. Herr Meyenburg, was soll eine Geschlechtsidentitätsstörung sein?

Audio: Meyenburg zu "Geschlechtsidentitätsstörung"

2. Was ist denn ihrer Ansicht nach geschlechtsbestimmend? Nehmen wir mal den Fall des Kindes in der gezeigten RTL-Dokumentation...

Audio: Meyenburg "Ein Mädchen hat keinen Penis"

3. Was soll man diesem Kind denn sagen, wenn es äussert "ich bin ein Mädchen"?

Audio: Meyenburg "Du bist kein Mädchen"

4. Inwiefern soll die geschlechtliche Identität eines transsexuellen Kindes respektiert werden?

Audio: Meyenburg "Transsexualität bitte nur zu Hause"

Fassen wir zusammen: Dr. Bernd Meyenburg hält körperliche Merkmale wie einen Penis für geschlechtsbestimmend, nennt ein Kind, welches im vollsten Wissen über sein Selbst äussert "Ich bin ein Mädchen" trotzdem Junge, schliesslich sei es mit einem Penis geboren worden. Ausserdem ist er dafür, dass dieses transsexuelle Mädchen nur in geschlossenen Räumen seine eigene Geschlechtsidentität leben darf.

Aber: Ist es nicht spätestenst seit 1978, dem Jahr in dem das Bundesverfassungsgericht anerkannt hat, dass die Psyche "wenn nicht sogar in stärkerem Maße als die körperlichen Geschlechtsmerkmale" als geschlechtsbestimmend anzunehmend ist, bekannt, dass ein Penis zwar einen guten Hinweis auf das Geschlecht eines Menschen geben kann, dies aber im Zweifelsfall auch anders sein kann?

Warum leugnen diejenigen, welche transsexuelle Menschen behandeln, dass das Gehirn des Menschen das wichtigste Organ ist, und deswegen auch Mädchen mit Penis und Hoden geboren werden können und Jungs mit Gebärmutter?

Dabei ist es doch so simpel, man muss nur ideologiefrei das bekannte Wissen richtig anwenden können. Folgende Aussage von Prof. Dr. Michael Hörner, Neurowissenschaftler der Georg-August-Universität Göttingen, könnte dabei helfen. Nocheinmal gefragt: Was ist das wichtigste Organ des Menschen?

Audio: Hörner "Das Menschsein und das Gehirn"

Ach ja, strg+f gedrückt (oder den Hinweis überlesen)? Dann klärt sich nämlich auch, wer Anfang 2008 folgendes äusserte:

Audio: O-Ton im ZDF
 
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