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16.11.2008
Mangelnder Respekt vor dem geschlechtlichen Selbst des anderen Menschen ist Kern der Transphobie, die oft zu schlimmen Verbrechen (bis hin zum Mord an transsexuellen Menschen) führt. Um den Opfern zu gedenken, finden im November in mehreren Städten Veranstaltungen unter dem Namen "Transgender Day of Remembrance" statt. Eine Veranstaltung gibt es in Berlin:

Demoroute am 22.11.08:

Transgender Day of Remembrance in Berlin

*Start*: Kreuzung Friedrichstraße/Kochstraße (14 Uhr)
* Kochstraße (Redebeitrag1)
* Axel-Springer-Straße
* Rudi-Dutschke-Straße
* Zimmerstraße (Redebeitrag2)
* Charlottenstraße
* Gendarmenmarkt (Redebeitrag3)
* Französische Straße
* Friedrichstraße (Redebeitrag4)
* Oranienburger Tor (Redebeitrag5)
* Invalidenstraße (Redebeitrag6)
*Endkundgebung*: 16 bis 18 Uhr am Robert-Koch-Platz

Redebeiträge, Kritik, Fragen,Vorschläge, Security,...sowie Unterstützung jeglicher Art bitte per E-Mail an:

Und eine andere hier:

Transgender Day of Remembrance in Wien

am 20.11.2008

Der Verein Diskursiv veranstaltet am 20. November einen "QueerSnack" im Wiener Amerlinghaus. Dabei soll gemeinsam ein "lustvoller, trauriger, wütender, aktionistischer, gedenkender ... Raum geöffnet werden für alle ermordeten TransPersonen und Unterstützenden sowie TransInterQueeres und Geschlechtervielfalt."

15-19.00 Uhr: QueerSnack (Getränke, Speisen, Kerzen, Erinnerungen an ermordete TransQueere Personen etc. mitbringen)
Amerlinghaus, Stiftgasse, 1070 Wien

Link: www.diskursiv.at


Der Schutz gegen transphobe Gewalttaten fängt da an, wo transsexuelle Menschen in ihrem geschlechtlichen Selbst respektiert und anerkannt werden. Überall dort, wo transsexuelle Menschen, z.B. Mädchen, die mit Penis und Hoden geboren werden, keine echte Anerkennung haben, wie z.B. in den Ländern, die transsexuelle Menschen als "geschlechtsidentitätsgestört" betrachten (also im Prinzip alle WHO-Ländern, in welchen der ICD-Code F64.0 Anwendung findet), also als Menschen, die sich lediglich einbilden würden, das zu sein, was sie sind, ohne ihre eigentliche Existenz anzuerkennen, werden potentielle Täter auch hieraus ihre Legitimation ziehen können für ihre Taten.

Wer einmal unter dem Gesichtspunkt, dass transphobe Gewalt immer die Leugnung des Geschlechtes (egal welches dieses ist) transsexueller Menschen zum Kern hat, gesetzliche und medizinische Regelungen durchleuchtet, wird mit Erschrecken feststellen, dass hier in Deutschland immer noch einiges im Argen liegt. Wenn hier Reformen möglich sind, dann sollte hierbei immer auch im Vordergrund stehen, welche Auswirkungen bestimmte Regelungen haben. Wer verantwortungsvoll handelt, wird die Opfer nicht vergessen. Danke dafür an die Organisatoren der Veranstaltungen in Berlin und Wien.
 
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