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23.10.2009
So wie es aussieht, scheint nun das letzte Puzzlestückchen gefunden zu sein, um zu beweisen, dass die Aussage der "Geschlechtsidentitätsstörungs"-Psychoanalytiker, nämlich, dass eine transsexuelle Frau ein "biologischer Mann" wäre, der sich "fühlt wie" eine Frau falsch ist. Diese Aussage als Lüge zu entlarven und diejenigen zu outen, die als Schreibtischtäter transsexuellen Menschen die Grundrechte verwehren wollten, indem sie eine psychische Störung erfanden, die bis heute nicht nur nicht wissenschaftlich bewiesen, sondern nun sogar widerlegt werden kann, ist und war Ziel dieser Website.
"Geschlechtsidentitätsstörungen" gibt es genauso wenig wie "Geschlechtsumwandlungen". Transsexuelle Frauen sind (biologische) Frauen, wenn auch mit Penis und Hoden geboren. Transsexuelle Männer sind (biologische) Männer, wenn auch mit Vagina und Gebärmutter geboren.

Nun zum Beweis, der die Rede vom angeblichen "biologischen Geschlecht, mit dem sich transsexuelle Menschen nicht versöhnen wollen" zur Farce erklärt. Dass die Genitalien nicht zum Ablesen des Geburtsgeschlechtes eines Menschen geeignet sind, wurde hier ja schon früher geäussert. Menschen wie z.B. xy-Frauen zeigen recht gut, dass der Versuch, das Geschlecht eines Menschen auf die Genitalien zu reduzieren nicht gelingen kann. Ebensowenig allerdings taugen aber auch xx- bzw- xy-Chromosomen zur eindeutigen Geschlechtsbestimmung. In wissenschaftlichen Berichten wird dargestellt, dass auch xy-chromosomale Menschen bereits schwanger gewesen sind.

Hier eine Übersicht der wissenschaftlichen Berichte:

1) Frydman, R. et. al. (1988) Pregnancy in a 46 XY patient. Fertil. Steril., 50:813-814.

2) Sauer, M.V., et. al. (1989) Successful twin pregnancy after embryo donation to a patient with XY gonadal dysgenesis. Amer. J. Obstet. Gynecol., 161:380-381.

3) Kan, A.K.S., et. al. (1997) Two successful pregnancies in a 46, XY patient . Hum. Reprod.,12(7):1434-1435.

4) Selvaraj, K., et. al. (2002) Successful pregnancy in a patient with a 46, XY karyotype. Fertil. Steril., Aug.; 78(2):419-420.

(Die komplette Tabelle aus dem Jahr 2002 findet sich hier: http://www.gendercare.com/library/italiano_paper3.html )

Die Schlussfolgerung daraus ist nun die folgende: Das biologische Geschlecht eines Menschen ist vielfältiger als die Genitalien und/oder Chromosomen. Die Behauptung es gäbe "Geschlechtsidentitätsstörungen" ist nichts weiter als eine Behauptung - diese Existenz dieser angeblichen psychischen Störungen wurde bis heute nicht wissenschaftlich nachgewiesen. Diejenigen die behaupten, es gäbe "Geschlechtsidentitätstörungen" sind damit Menschen, die Theorien als "Wahrheit" verkaufen und sich damit den Vorwurf der Scharlatanerie gefallen lassen müssen.

Die Politiker, welche basierend auf diesen haltlosen Theorien Gesetze erlassen haben, die heute noch Zwangssterilisationen und die Begutachtung zu "geschlechtsidentitätsgestört" von transsexuellen Menschen fordern, um rechtlich anerkannt zu werden, haben Gesetze erlassen, die gegen internationales Menschenrecht verstossen.

Und die wichtigste Schlussfolgerung: Wenn eine transsexuelle Frau weiss "ich bin eine Frau", dann ist sie eine. Sie kennt ihr biologisches Geburtsgeschlecht.

Wann werden sich diejenigen vor Gericht verantworten müssen, die weiterhin behaupten, transsexuelle Frauen wären eigentlich "biologische Männer mit Identitätsstörung"? Die Zeit ist reif.

Link zum Artikel: Die Rede vom "Biologischen" Geschlecht .
 
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