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Der Sinn der Erkenntnis

Wie soll ein Mensch dazu in der Lage sein, zwei entgegengesetze Vorstellungen zeitgleich als wahr anzunehmen? Der aufmerksame Zeitgenosse wird wohl sagen, daß dies unmöglich ist, und damit dürfte er richtig liegen. Grundvoraussetzung für die Erschaffung des Transsexuellengesetzes des Jahres 1980 war ein Urteilsspruch des Bundesverfassungsgerichtes (1978, 1 BvR 16/72), welches sich auf Erkenntnisse der "führenden Sexologen" stützte, die auch heute noch als Experten angesehen werden. Dieses Urteil führte aus, daß die Psyche eines Menschen (die sich ja irgendwo im Gehirn befinden muß), "wenn nicht sogar in stärkerem Maße als die körperlichen Geschlechtsmerkmale" das soziale Geschlecht (=gender) bestimmt. Nun müsste ja eigentlich dabei ein Gesetz herausgekommen sein, welches genau diese Tatsache berücksichtigt. In Wirklichkeit ist genau das Gegenteil herausgekommen. Die Einbettung eines medizinischen Verfahrens (F64.0 - Geschlechtsidentitätsstörung), welches den Körper als geschlechtsbestimmend ansieht.

1.) Transgenderism and Transsexuality in Childhood and Adolescence: Making Choices 

"Boys"? Wenn es als nichtvereinbar mit dem Menschenrecht angesehen wird, daß ein Mensch gegen seinen Willen in der Öffentlichkeit als das Geschlecht behandelt wird, dem er psychisch nicht angehört, stellt sich die Frage: Ist die medizinische Behandlung davon ausgenommen, auch wenn es sich gerade hier ja um einen Zeitraum handelt, der eigentlich der Rechtssicherheit bedürfte? 

2.) Handbuch Gerichtliche Medizin: Band 2

Transsexuelle "Frauen"? Transsexuelle "Männer"? Sind sich die Psychologen, die sich des Themas angenommen haben, darüber im Klaren, welche Verantwortung sie auf das Bild über Transsexualität in der Öffentlichkeit haben? Wäre es nicht an der Zeit endlich den 1978 ja bereits begonnenen Schritt konsequent weiterzugehen um somit zumindest zu ermöglichen, daß Transsexuelle nicht weiterhin "zwangsverfreakt" werden und zu Menschen erklärt werden, die zum einen existieren, zum anderen aber auch wieder nicht? Daß die Psyche/das Gehirn des Geschlecht bestimmt ist eine Erkenntnis, die nur dann wirklich eine ist, wenn in der Praxis Wissen daraus wird und dem Erkennen das logische sowie konsequente Handeln folgt.

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